Felsbergc in der Wute-Ebene.
Njinga, den IS. Juni I?l2.
er Stationsturm in Joko ist uns sehr nützlich gewesen. Von ihm hat man freien Blick über die Bergrücken, den Gebirgsrand und die weite Wuteebene; wir haben manchen Tag in den Stunden vor Sonnenuntergang, wenn die Fernsicht am klarsten ist, oben gestanden und gearbeitet. Da haben wir stets draußen in der flachen Niederung einen Kranz merkwürdiger Bergklötze gesehen, die in langer Reihe dem Fuß der Ndomme vorgelagert sind. Kahler Fels, der rosig in der sinkenden Sonne leuchtete, stand da auf grünem Gras, steil, senkrecht die Wände, an manchen Stellen sogar überhängend, aber nirgends schroffe Ecken und Zacken. Rund und glatt sahen die Fclsmaucrn aus, die mehrere hundert Meter hoch sein mußten.
Wir haben uns aufgemacht, um uns diese Klötze etwas näher anzusehen, diesmal auf der Jaundestraße, die so großartig geführt, breit angelegt und vorzüglich gehalten ist, daß sie überall in Europa mit Ehren bestehen könnte. Gräben laufen zu beiden Seiten, die auch in der Regenzeit die Straße vom Wasser frei halten, darüber hinaus ist noch je ein breiter Streifen vom Gras gerodet; dichte Laubbäumc sind daran gepflanzt, ihr Schatten soll das Wiederhereinwuchern des Grases ver-