Franz kommt zurück YZ
ein Häuptling so gerufen wird, so ist das in den meisten Fällen „kor 5vme K-r6 psl^ver"^) In wildester Ausregung wird der Ngambe-King vom llfcr des Mbam aufbrechen, und ich denke mir, daß Njoja sich blamiert vorkommt.
Monczong, den 2. April >?IZ.
Gestern mittag ist Franz zurückgekommen, müde, schmutzig und zerrissen, aber gesund und wohl und sehr befriedigt von allem, was er gesehen. Es gab ein großes Freudenfest. Wir hatten das Zelt bekränzt und mit einem herrlich bunten „Willkommen" verziert, in der Küche war gekocht und gebraten, was Geflügelhof und Vorratskistcn irgend leisten konnten, und sehr hübsch war die wirkliche Freude von allen Leuten über die Rückkehr des „Ki^ rria55a".
Nun planen wir für die nächste Zeit, denn zum Glück ist Waibel soweit hergestellt, daß er in der Hängematte transportiert werden kann. Heute wird gekramt, geordnet und zwischendurch ausgeruht, morgen geht Mbo nach Ngambc, um die vor 14 Tagen entlassenen Träger wieder zu holen. Wir wollen dann aus der großen Straße langsam nach Joko ziehen, immer ins Gebirge eindringend, wo es irgend möglich ist.
Bambu, dc» 6. April I?IZ. Am Fuß des Ndommcgebirgcs, des „rauhen, wilden, unzugänglichen", wie es in Büchern genannt wird. Und sieht so hell und freundlich aus! Mit jungem, grüm'in Gras sind alle Hänge bedeckt, frisches Laub schmückt die Bäume, die einzeln oder in kleinen Wäldchen in den Matten
Soll heißen: „in einer finsteren Sache".