Körpers zur Vollendung ausgebildet, stattlicher und reifer mit seinen etwa 35 Jahren als die vielen Jünglinge, jünger und frischer als die alten Leute, besser gepflegt und höher gewachsen als alle anderen. Zuerst geht er mit im Kreis, aber dann springt er in die Mitte als Vortänzer, von langanhaltenden, schrillen Rufen seiner Leute begrüßt. Und er tanzt wirklich wie ihr König: den Kopf zurückgebogen, die Augen halb geschlossen, alle Muskeln des Gesichts gespannt, wie in Verzückung und doch mit einer Würde, als beginge er eine heilige Handlung. Er schnellt in gleitenden Sätzen von einer Seite des Kreises zur anderen, aber es ist Ruhe in den Sprüngen; er steht mit zuckenden Gliedern, Schultern und Vrust in rasender, rhythmischer Bewegung, aber der Ausdruck seines Gesichts ist ernsthaft; und er macht andere Tanzbewegungen und Schritte als seine Leute — vielleicht den dem König vor- behaltenen Tanz. Mehrere Male eilt er in den Kreis und wieder in die Reihe zurück, und die Raserei der Menschenmenge steigt und steigt. Alle Körper glänzen im Schweiß, der Atem geht keuchend, der rote Sand wirbelt auf und hüllt das Ganze in einen feurigen Dunst. Es riecht stark nach dem Staub und nach dem Schweiß.
Dann tritt der König aus der Reihe, mit gleichgültigem Gesicht geht er dem Palast zu, der Tanz flaut ab, die Trommel ruht, und in wenigen Augenblicken hat sich alles Volk verlaufen. Bei Sonnenuntergang liegt der weite Platz einsam und menschenleer wie an anderen Tagen.
Bangante, den I. Januar I?I2. ^ Jeden Morgen brennt das dürre Gras auf allen Höhen, ^.e Eingeborenen zünden es in der Frühe an, augenschein-