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Auf der Savanne : Tagebuch einer Kamerunreise ; mit 16 Bildtafeln und Abbildungen im Text nach eigenen Zeichnungen und Photographien und einer Übersichtsskizze des Reisegebietes / von Marie Pauline Thorbecke
Entstehung
Seite
XI
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Vorwort.

uf einer wissenschaftlichen Expedition ins Innere von Kamerun, die den Namen einerForschungs­reise der Deutschen Kolonial - Gesellschaft" trug, habe ich vom Herbst 1911 bis zum Beginn des Jahres 1913 meinen Mann, Dr. Franz Thorbecke, als Malerin der Expedition begleitet und mich auch an allen anderen Arbeiten beteiligt. Dr. Leo Waibel war unser Reisege­fährte, leider freilich nur auf kurze Zeit. Die Ausgaben der Reise waren die geographische und wirtschaftliche Erfor­schung der Landschaften Tikar und Wute und die Gewin­nung einer ethnologischen Sammlung aus den von uns durchzogenen Gebieten.

Ich habe während der Reise Tagebuchbriefc geschrie­ben und in die Heimat gesandt.

Wenn ich es wage, diese Briefe der Öffentlichkeit zu übergeben, fo tue ich es in dem Wunsche, dem heißen Land, das mir in fünfzehnmonatiger Arbeit lieb geworden ist, neue Freunde zu gewinnen. Kamerun hat einen schlechten Ruf, sein Klima gilt als sehr ungesund, und immer noch wird es als ein Wagnis angesehen, wenn eine Frau ihren Gatten hinausbegleitet, ganz besonders wenn sie nicht an der Küste bleiben kann, sondern ihm ins Innere folgt. Das Land aber ist in Wahrheit besser, als man ihm nachsagt. Ich habe auf unserer weiten Wanderung viele Gebiete kennen gelernt, in denen das Leben so gesund ist, wie es in den Tropen nur irgend zu sein vermag, wo große