In der flimmernden Zannenglut lagen die kahlen Lafittibergc lang gestreckt vor ineinen Blicken
XXIII.
Erdferkels Stachelschwein, Wildschweine und Kleinere Säuger.
Einige höchst seltsame Bewohner der Steppe bekommt der Reisende und Jäger, sofern er nicht ausnahmsweise vom Glücke begünstigt wird, wohl niemals zu Gesicht, wenn er nicht etwa diese beiden seltsamen Gesellen mit großer Mühe und Zeitverlust aus ihren Bauten hervorgräbt. Ich meine das Erdferkel (Or^Lteropus vvertderi IvItcK.) und das Stachelschwein (H^strix akricae-Äustr^lis ?lrs,).
Einer der ausgezeichnetsten englischen Kenner der afrikanischen Tierwelt, Mr. Jackson, sagte mir vom Stachelschwein lakonisch: „Z^ever seen!"
Bei fast zehnjährigem Aufenthalt in GstasriKa war es Mr. Jackson niemals gelungen, ein Stachelschwein in der Freiheit zu erblicken, obwohl er stets eifrig nach diesen Tieren ausgespäht hatte!
Der Grund ist leicht erklärlich: das Stachelschwein ist ein Nachttier, welches sich frühzeitig in seine Erdhöhlen zurückzieht und das Tageslicht scheut. So Kommt es, daß ich wohl Hunderte Male einzelne verlorene Stacheln dieses Tieres in Dornenpori gefunden, niemals aber, ebensowenig wie andere Reisende, das Tier selbst habe in Freiheit beobachten Können. In seltenen Fällen wurde mir ein oder das andere Stachelschwein von Eingeborenen gebracht, nachdem sie das Tier aus seiner Höhle ausgegraben hatten.
Die überall in der Steppe zerstreuten, oftmals außerordentlich großen und hohen Termitenhügel, besucht zur Nachtzeit — wie es scheint