Endlos dehnte sich die dnrftige Steppe am Fude des Ritnmbinvuttancs aus
XVIII.
Löroen.
Kquatorial-GstafriKa ist zweifellos so reich an Löwen, wie irgend ein anderer Teil dieses Kontinents.
Nichtsdestoweniger ist die Aussicht, dort Löwen anzutreffen oder zu erlegen, aus mehrfachen Gründen viel geringer, wie es in Südafrika der Fall gewesen und wie es in anderen Teilen des Landes, wo Pferde leben Können, heute noch der Fall ist. Im Zomallande beispielsweise wird der Löwe gejagt, indem man, zu Pferde die weite Ebene absuchend, ihn verfolgt, bis er sich ermüdet stellt und dann erlegt werden Kann. In Südafrika pflegte man ihn auch mit Hunden zu jagen und von ihnen gestellt zu erlegen.
Beides ist in Dst-Kquatorial-KsriKa unmöglich, weil Pferde dort nicht leben Können und Hunde nicht gebrauchsfähig sind.
So ist der Jäger auf zufällige Begegnungen angewiesen, bei denen dann oft die Waffen nicht zur Hand sind' oder auch auf den nächtlichen Ansitz, eine Jagdmethode, welche ich im allgemeinen nicht sehr liebe. Ein solcher nächtlicher Knsitz, wobei der Jäger entweder von einem Hochsitze aus schießt, oder aber von der sicheren Oornenboma aus, führt zweifellos häusig zum Ziele. Lo schoß Graf Toudenhove im Zomal- lande vor wenigen Jahren am Kadaver eines Elefanten sieben Löwen in einer Nacht, und anschaulich schildert er dies Erlebnis in dem über die Reise erschienenen Werke.
Ich schätze diese Schilderung besonders hoch, weil sie mir durchaus wahrheitsgetreu erscheint und ohne jede Ausschmückung.
Gras Toudenhove erzählt uns, wie er durch die immer wieder von neuem im Dunkel der Nacht in unmittelbarer Nähe vor ihm aus-