Hier und da tauchten die Köpfe riesiger Krokodile aus dem Strome auf ,
XV.
Büffel und Krokodile.
Im herbste des Jahres 1899 lagerte ich am mittleren Laufe des panganiflusses.
Mein Präparator und ich waren überlastet mit der Konservierung und Verpackung der gesammelten zoologischen GbjeKte, und während eines Zeitraumes von etwa vierzehn Tagen hatte ich Kaum das Lager all der Arbeiten wegen verlassen Können.
Zeit einiger Zeit hatte ich zuverlässige Zpäher ausgesandt, um nach Büffeln Umschau zu halten, deren Auffindung und Erlegung seit der Rinderpest in der Uilimandscharogegend niemand wieder geglückt war, während ich der erste in den ungesunden panganisümpfen überhaupt jagende Europäer war. —
Wochenlang waren die von mir ausgesandten Leute stets erfolglos von ihren Ztreifzügen zurückgekehrt- nirgendwo hatten sie die augenblicklichen Aufenthaltsorte der Büffel entdecken Können.
Nun aber fanden sie plötzlich weitab von meinem Lager am Flusse zwei Eingeborene, Maseguha, die sich dort eine Kleine Hütte gebaut und eine wenige Ar große Maisanpflanzung angelegt hatten, außerdem aber Fischfang betrieben. Es stellte sich jedoch heraus, daß sie auch durch Ansitz auf Bäumen der Jagd auf Büffel gelegentlich oblagen, deren außerordentlich schwierig aufzufindende Standorte, zur Trockenzeit mitten im Sumpfe, ihnen wohl bekannt waren, und deren Schädel und Hörner wertvolle Handelsware ^ von Europäern damals schon als „selbstgeschossen" sehr begehrt — für sie darstellten.
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