Aus dein periodischen Jnundatwn--gcbict der westlichen Ndjirisümpfc,
XII.
Nashörner.
Wer durch jahrelange Vereisung der Masai-NmKa einen Überblick über den dort heute noch vorhandenen Lestand von Nashörnern gewonnen hat, vermag sich viel leichter wie ein anderer ein Bild von der Zahl der Elefanten zu machen, die früher dort Wald und Ztevpe bevölkerten, bevor sie gewerbsmäßig bejagt worden sind. Die Nashörner boten den gewerbsmäßigen Jägern ein allzu geringes Äquivalent in ihren Hörnern für die Mühen und die Gefahr ihrer Jagd' so Kam es, daß sie bis in die letzte Zeit relativ wenig verfolgt und erst in den allerletzten Jahren dezimiert worden sind, weil die Elesantenjagd allzu unergiebig geworden war.
Im Laufe der Jahre habe ich etwa sechshundert Nashörner mit eigenen Kugen gesehen und die Fährten von Tausenden wahrgenommen. Es ist erstaunlich, wie zahlreich das Doppelnashorn heute noch in den Nlasailändern zu finden ist! Reisende, die sich nur aus den Narawanen- straßen bewegen, würden höchlichst erstaunt sein, wenn sie wochen- und monatelang die Einöden durchstreifend, dort alltäglich eine Knzahl Nashörner sichten würden: ihr Erstaunen würde wachsen, wenn sie zur trockenen Jahreszeit in etwa 2VV0 Neter Höhe aus den Bergen der Nkasaisteppe an geeigneten (vrtlichkeiten geradezu unglaubliche Mengen unseres Dickhäuters antreffen würden!
Die Zahl dieses wehrkräftigen Wildes wird am besten illustriert durch die Strecken bekannter Reisender.
Kuf Graf TeleKis und Herrn von höhnels berühmter Forschungsreise, welche bekanntlich zur Entdeckung des Rudolfsees und des Lte-