XXII.
Die westindischen Inseln vor zweihundert Jahren.
De Pradt, Erzbischof von Mecheln (geb, 17S9, gest. 18N) sagt w seinem Wert über Kolonien: „Ncgcrarbett ist in Kolonien unentbehrlich. Entweder mutz man Neger gebrauchen, oder man muß die Kolonien fahren lassen. Ich kann mir San Domingo so wenig ohne Neger denken als Bric ohne Pflng," voi, I,, p. 2SS.
Die Reise des Pater Labat — Außerordentlicher Luxus — Behandlung der Eingeborenen.
Wenn jemand luxuriöses Leben auf der hoheu See sehen will, so soll er es nicht auf eiuem modernen Dampfer suchen, sondern auf Segelschiffen. Das ist meine Erfahrung; — und wenn er mir nicht glauben will, mag er von: Dominikanermifsionar (Labat) hören, wie für dessen Leibesnotdnrft gesorgt war, im Jahre 1693, auf seiner fechzigtcigigen Reife von Frankreich nach Westindien. Er sagt bezüglich seiner Tagesordnuug: „Wenn die Messe gelesen war, setzten wir nns zum Frühstück. Wir bekamen gewöhnlich Schinken oder eine „Mte" mit einem „i-ÄAoust," oder einer „ii-ies-sses", Butter und Käse und „surtout ä«z trss dou vin", und morgens wie abends frisches Brot."