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Die Völker im kolonialen Wettstreit / von Poultney Bigelow. Dt. Bearb. des Buches von Philipp Woker
Entstehung
Seite
98
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VII.

Die Philippinen in unserer Zeit.

Hat einVoll Wohlstand, Anfllärunn,SUUicli ksit, bürgerliche Freiheit, dann wird es sich elier vernichten lassen, als solche aufgeben,"

Pcrtz, Leben des Fcldmarschalls Gnciscnan,

I, 322.

Spanische und englische Systeme verglichen Einfluß der römischen Kirche Der Danket in Manila.

Durch das ganze 19. Jahrhundert blieb die spanische Verwaltung der Philippinen praktisch, was sie iu den vorhergehenden drei Jahrhunderten gewesen war. Der Handel der Inseln verbesserte sich, wie derjenige von Cuba, nicht so sehr deshalb, weil Spanien selbst aus der Erfahrung Nutzen gezogen hatte, als vielmehr weil seine völlige Ohnmacht und Verderbnis die Gesetze des Mutter­landes beinahe ungestraft zu verletzen gestattete. Der Verlust feines großen füdamerikanischen Reiches im ersten Viertel des Jahrhunderts veranlaßte Spanien, den übrig gebliebenen Bruchstucken mehr Wichtigkeit beizulegen, und sein fortwährender Geldmangel machte es geneigt, einem Statthalter, der die finanzielle Klemme mildern konnte, beinahe alles zu vergeben. Dieses ganze Jahrhuudert hindurch wurden die Philippinen als eine Kolonie be-