Vorwort.
Dies Buch ist von einem überaus weltkundigen nordamerikanischen Schriftsteller für ein englisch sprechendes Publikum geschrieben worden.
Ich habe es durch eine Anzahl jüngerer Kräfte ins Deutsche übertragen lassen, habe es alsdann zu einem deutschen Buche umgedacht und umgeformt und lege es nun einem deutschen Leserkreise vor. Warum?
Es glänzt nicht mit geschichtlicher Gelehrsamkeit; es prnnkt nicht mit einem großen Apparat von statistischen und ähnlichen Angaben; es ist auch gar keine systematische Darstellung.
Aber es vermittelt eine weite, rasche und anziehende Ueberschau über die gesamte koloniale Entwickelung und ihren gegenwärtigen Stand. Und dazu ist die Darstellung in allem Einzelnen im besten Sinne subjektiv.
Wohin der Verfasser uns sührt, dort ist er zuvor gewesen, und er berichtet fast nur, was er an Ort und Stelle beobachtet hat. In diefen Beobachtungen aber erkennt man die originelle und selbständige Persönlichkeit, den Mann, dem Kenntnisse und Erfahrungen den Blick schärfen und dem Kleinlichkeiten und Voreingenommenheiten das Urteil nicht trüben, so zwar, daß er in Bezug