Lebenslauf.
Ich, Johann Gottfried Benndorf, evangelisch-lutherischer Konsession, wurde nm 12. April 1894 zu Roitzschen (Amtshauptmannschaft Meißen) als Sohn des 1899 als Stationsvorstand bei der Königl. Sächs, Staatseisenbahn zu Meißen-Triebischthal verstorbenen Adolf Benndorf geboren. Meine Mutter, Helene Benndorf geb. Frcmcke, lebte seit 1899 mit mir in Dresden, wo ich von Ostern 1900 bis Ostern 1904 die Bürgerschule, von da an das König Georg-Gymnasium besuchte. Dieses verließ ich Ostern 1913 mit dem Zeugnis der Reife, um die Universität Leipzig zu beziehen. Hier studiere ich seitdem Germanistik, Geschichte und vorwiegend Geographie.
Vorlesungen hörte ich bei den Herren von Bcihder, Brandenburg, Brugmann, Dieterich, Friedrich, Herre, Jungmann, Küster, Kötzschke, Lehmann, Merker, Hans Meyer, Partsch, Schmarsow, Seeliger, Sievers, Spranger, Studniczka, Volkelt, Weule, Witkowski, Wundt, und ich beteiligte mich an den Übungen der Herren Herre, Hans Meyer, Partsch, Seeliger, Sievers, Weyhe. Ihnen allen schulde ich großen Dank, besonders aber Herrn Geheimen Hofrat Prof. Or. Hans Meyer, der mich zu vorliegender Arbeit angeregt und deren Ausarbeitung in gütiger Weise gefördert hat.