Abb. ^oo. Blick auf INarrakesch mit der Aatubia.
17. ÄKendswnden zu MarraKesch.
Des Südens Hauptstadt. — Pforte ^ur Sahara. — Aatubia uud Dschama el Lena. — Bittprozcssion der Bcrgberbcr. — „Prügelt dcu Dieb!" — Des Statthalters Sohn.— Lest der Beschneidung. — Schlangenbeschwörer. — Ein Brautzug. — Wenn zwei sich streiten... — Heimkehrende Gasfilc». — Krankenträger. — Armut und Elend. — . . . Is, UlsKa illa sllaliu!
ier „kaiserliche Städte" hat das Sultanat Marokko: Fes, Mekines, Rabat und Marrakesch. Zwei davon sind nur Etappen des Herrschers, wenn er aus einer Hauptstadt in die andere zieht, sie gelten nur als „Plätze". Die beiden anderen dagegen, Mittelpunkte der wichtigsten Teile des Landes, sind wirkliche Hauptstädte. Das nördlichere Fes erfreut sich unstreitig politisch wie religiös größeren Ansehens. Der Norden Marokkos ist auch rauher, in seinen Bewohnern lebt noch frisch die Erinnerung an Jahrhunderte voll blutiger Aämpse mit Bewohnern der Iberischen Halbinsel, Aämpfe, die eine kräftige, widerstandsfähige Rasse geschaffen. Dort herrscht mehr Neigung zu Streit und ewigem Aufruhr als im milderen Süden. Je nördlicher desto ungebärdiger die Bevölkerung, am wildesten jene, welche in unzugäng-