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Kreuz und quer durch Marokko : Kultur- und Sittenbilder aus dem Sultanat des Westens ; Mit 1 Taf., 163 Abb. im Text und 1 Übersichtskt. / Von Otto C. Artbauer
Entstehung
Seite
86
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cr seine Rolle ausgespielt. Allahs Weisheit verhindere, daß er, der infolge Mulai Hafids unbegreiflicher Nachsicht am Leben blieb und gc- fangengehalten wird, entkomme und neues Unheil über das Sultanat des Westens bringe!

Abb. S5. Lselrcitcr.

u. Vifpiraten.

Unwirtliche Aiisteu. Urbevölkerung. Heiße Kämpfe. Rassenreinheit. Unbczwnngcne Freiheit. Stamuiescintcilungen nnd Selbstverwaltung. Charakter der Ruafa. Ihre Zvohugebäude. Die einstigen Rifpirareu. Bevölkerung. Verwandtschaft mit der Iberischen Halbinsel. Spaniens historische Hoffnungen.

on «Leuta, der südlichen Säule des Herkules, zieht sich'das Gestade des Mittelmeeres erst südöstlich, dann genau ost­wärts etwa 25)0 Kilometer bis an den Dschebbel Uarka, an dessen Gstabhang Melilia liegt. Felsiges, finsteres Gestade, vulkanische Konturen eines wilden Gebirges, dessen schroffe Zacken sich scharf abheben vom wolkenumhüllten Himmel. Selten sind Spuren menschlichen Seins erkennbar, wie bebaute Hänge oder ver­witterte Hütten aus Tabia, die sich kaum abheben vom gleich- farbenen Gestein oder dunkelm Buschwerk. Ls ist das Rif. von ripa" stammend, wird das Wort so gesprochen, weil weder Berbcr- noch Araberzungen den Buchstaben p kennen. Nach dein Innern aner­kennt man diesen Begriff bis fast zum hochwichtigen Sattel von Tasa, der die einzige Straße von Fes nach Algerien beherrscht. In diesen Quadratkilometer sind die Ruafa die einzigen Herren. In fast ganz Marokko mischte sich bodenständige Bevölkerung mit eingewanderten Arabern oder mit nördlichen Ausläufern schwarzer

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