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Kreuz und quer durch Marokko : Kultur- und Sittenbilder aus dem Sultanat des Westens ; Mit 1 Taf., 163 Abb. im Text und 1 Übersichtskt. / Von Otto C. Artbauer
Entstehung
Seite
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tcn einer neuen Zeit und Trümmern vergangener Glanzperioden cincr volk- und gewerbrcichen Stadt, deren Ruhm weit über Afrikas heißen Boden hinausgedrungen in alle 1V>clt, die ehedem das Mekka des Ivestcns geheißen.

Al'l', 42,

7. Die scherifische Mehrmacht.

Refcn'invcrjnche. vcnngc Rckvuticrung. !5ngci. Ausccisjcr. Uni- foruiicrnng und Bewaffnung. ^ Asakcr, Alnd, Numl>. Illnbasnia und dcicn Tätigkeit. Gcschützivcftn. Z1nlitlir!schc Nel'enl'cschästignng, vr>gcl>>ich>' Besn'rungsi.'elsuchc. ^renide UNIitäi'misswncn. In, Aiftna! ^n Les. ^Ni.I't

^sldcit, aber Anogcr!"

^nter nmrokkanischem Militär darf man sich nicht Truppen in europäischem Sinn vorstellen oder auch nur an türkische oder persische Heerscharen denken. Bis um die Glitte des ^ v^vorigen Jahrhunderts preßte man zu Soldaten, was zu pressen war. Nach der Schlacht bei Isly, am ^. August in der Marschall Lugcaud die angeblich sechsmal stärkeren Sultans­truppen schlug, begann Mulm Abd er Rachman seine Armee neu­zugestalten. Das war eine um so dringendere Notwendigkeit, als er sich drei Jahre später gegen den mangelhaft gerüsteten Abd el Rader, den berühmten Franzosengegncr Algeriens, neue Schlappen holte. Im Jahre ^60 zeigten sich die ersten Früchte der allerdings nicht recht zielbewußten Neuerungen in: Ariege gegen Spanien, wo das wohlgeschulte und mit allen damaligen Hilfsmitteln versehene Ehristenheer verzweifelte Anstrengungen machte, um ganz bescheidene Erfolge zu erringen.