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Jahrbuch der bremischen Sammlungen : Jahresberichte des Gewerbemuseums, des Kunstvereins, der Stadtbibliothek
Entstehung
Seite
161
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ZaKresbericbt des (Zewerbe-Museums für

I. vehördesitzungen

vie wichtigsten veschluszkassungen in den sieben Behördesitzungen des Vsrwaltungs- jahres betraten die Neuorganisation von Schule, Cntwurksbureau und vauberatungsstelle, die nach dem am I. November 1911 erfolgten Ausscheiden des Direktors Professor fZögg gelegentlich der Srage der Neubesetzung der virektorstelle in Anregung Kam. Ls wurden hierüber ein Bericht des IZerrn Professor Kögg, Gutachten der SewerbeKammer und ver­schiedener Vereine mitgeteilt. 5>ufzerdem wurde am I. Oktober 1911 IZerr Dr. I^edslob als I. Assistent und Verwalter der Sammlungen eingeführt, nachdem IZerr Dr. Schaeker am 1. ttpril einem I^uke nach Lübeck gefolgt war. Seit März 1912 wurde fZerr vr. fZabicht als wissenschaftlicher fzilksa» beiter für die Sammlungen beschäftigt.

II. Kunstgewerbliche Sammlungen

Über den vom 1. ttpril 1911 bis 1. 5>pril 1912 laufenden Ctat wurde größtenteils bereits am Anfang des Budgetjahres verfügt, um den vorliegenden 5inKaukvorschlägen Rechnung tragen und damit die Sammeltätigkeit des fZerrn vr. Schaeker zum ttbschlufz bringen zu Können.

Visse Anschaffungen erstreckten sich in erster Linie auf das Gebiet der Keramik. Zunächst Konnte die Abteilung norddeutscher ?avencen durch Stücke der Manufakturen zu Vegesack, Münden und Schleswig ausgebaut werden, dazu wurden auch entferntere Fabriken berücksichtigt. In erster Linie stand Strasburg, von dessen Savencen des acht­zehnten Jahrhunderts (Periode fZanong) eins gröszere I^eihe angeschafft wurde. Dazu Kamen proskau, Schreitzheim (Wandbrunnen), Ikoven und velkt, während zugleich die Sammlung der 5avencef>issen bedeutend ergänzt wurde. Unter den porzellanen sind vor allem 5ürstenberger (ZsbrauchsstücKe und einige Berliner Gruppen zu nennen.

5>ls zweites tZauptgebiet Kam - als Fortsetzung einer mehrjährigen speziellen Sammel­tätigkeit - die Lauern Kunst in 5rc>ge, innerhalb deren vor allem die Bestände an brachten und an Schmuck berücksichtigt wurden. Ls handelte sich dabei zumeist um Vierländer brachten und um Schmuckstücke aus Westfalen und Ostkrieslcmd.

ver Ausbau der Möbel-Sammlung, die den Grundstock des Bewerbe-Museums ausmacht, mutzte infolge des immer mehr bemerkbar werdenden Platzmangels zurück­treten - doch erward das Museum wenigstens einige bemerkenswerte Stücke: so vor allem eine gotische ^ür, einen Barockschrank von ausgesprochener bremischer 5>rt und einige Bremer Ornamentschnitzereien der Kochrenaissance.

') ver ZoKresbenckt erscheint gleichzeitig in erweiterter Sorm und mit Illustration durch 12 Nateln als Publikation des Sevverbe-Museums.

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