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1674 nach Kiel, dispntirte nnrcr Korthold, cla 6üe, gn.i: c-eüitur, zog 1677 nach Rostock, alsdann nach Bremen, und unterrichtete unter andern auch den nachherigen Gencral-Sn- pcrintendent Dr. Uolnelol» ölutzllus. Im Jahr -68» erhielt er die Jnfimusstelle an der Domschule in Bremen, iii8u wurde er jüngster und 168I erster Prediger im Stifte Bas- sum, und starb am -4. Febr. 1708. Im Manuscript hinterließ er, lo^ioam eontraotam acl captum Izi'vuum. tlnul^srn Oeiiese«!;, seounilum o-aminatioam 4VusmutI>i fnr- inütrun. — lnticxIuctioiiLi-i in I,i5toriam eeolesiastieaiii di.st', Bergs. Uotermuncl's chex. III. 62-- f.
Lcxlcr (klalnricli) aus Lübeck, wurde zu Franecker 1643. 4. Oaloiicl. 3nl. öloäio. Dr. und war seit den 8. Aug. 1614 Arzt zu Bremen.
Xcellner, eigentlich unterXeUnei- (4V-U-. wurde am 2. Jul. 1774 zn Göttingcn gebühren, und spürte von Jugend auf eine vorzügliche Neigung zur Naturgeschichte und Pflanzenkunde. Von der Schule trat er i?93 unter die akademischen Mitbürger in Göttingen und wurde -795 Mitglied der dortigen physikalischen Gesellschaft, so wie des philologischen Seminariums. 1797 wurde er Hauslehrer in Stade und bald darauf Führer eines jungen Engländers. 1802 errichtete er ein Erziehunqsinstitut zn Delmcnhorst, das durch die Unterstützung des Herzogs zu Oldenburg. bis zu 35 Zöglingen anwuchs, aber durch die französische Besitznahme des Landes und durch den Druck der Zeiten sich wieder auflösctc. Er zog in das Hannövrische und suchte durch eine Fabrik seine zerrütteten Vermögensumstände,zu verbessern : nach einer zweyjährigcn glücklichen Betreibung dieses Geschäftes zog er nach Bremen, übernahm am 2l. Febr. 1816, den Tag nach seiner Ankunft, die Redaction des Bürgerfreundes, wurde 18I6 im December Mitglied und Aufseher des Museums. Im Oct. 18-7 wurde ihm ein Theil des Unterrichts der neu eingerichteten öffentlichen Schule anvertraut- (Wurde mir zn spat mitgetheilt, daher steht dieser Artikel nicht am rechten Orte.)
Xcerieelcv Olemens) war am 24.Jan. 17N!i
in Bremen gebohren, und hatte den Uarcljes Xw»ec:Ice> einen angesehenen Bürger, zum Vater, besuchte seit 1718 die Domschule und zuletzt das Athenäum in seiner Vaterstadt, gieng -728 auf die Universität Leipzig, 1730 nach Helni- fiädt, wurde Hauslehrer in Stade und den 22. Oct. -733 Gehülfsprediger des Dompredigers kowr Va^t in Bremen, nach dessen Tod 1745 würklicher Dompastor und starb am 3ti. In». -752. kotermuucls I.«L. UI. tzs.".