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Der Aufbau : Bürger und Stadt
Entstehung
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DER AUFBAU

Nicht unerwartet war deshalb die Senatsent­scheidung aus dem Jahre 1990, die Oster­holzer Feldmark mit ca. 4.000 Wohnungen zu bebauen und gleichzeitig einen Land­schaftspark für die Bevölkerung in der Re­gion zu schaffen. (Vgl. Weser Kurier vom 27. 3. 90, 15. 11. 90 und 23. 11. 90). Diese Absichten werden zur Zeit allerdings auf­grund geänderter politischer Rahmenbedin­gungen nicht mehr verfolgt.

Da die Politik aber auch in der Zukunft auf die jeweils aktuellen Fragen Antworten ge­ben muß, sorgen sich viele Osterholzer Bür­gerinnen und Bürger gemeinsam mit den im Stadtteil wirkenden ortspolitischen Kräften; denn sie wollen sog. »Fehlentwicklungen« vermeiden, die zur Zeit in jeder Art von Be­bauung der Osterholzer Feldmark gesehen werden.

Diese Sorge ist unter Berücksichtigung der großartigen Aufbauleistungen, die der Stadt­teil auch im Interesse der Cesamtstadt durch entsprechende Umnutzungen einst land­wirtschaftlich genutzter Gebiete erbracht hat, nicht ganz unbegründet; denn die mit der Entwicklung zur Kleinstadt verbundenen Erfahrungen sind bis heute noch nicht verar­beitet.

1) Vgl. Denkmaltopographie Bundesrepu­blik Deutschland, Baudenkmale in der Freien Hansestadt Bremen, 3.7 Stadtteil Osterholz, Seite 11 ff.

2) Vgl. »10 Jahre Blockdiek«, Leben in einem wohnlichen Ortsteil. Herausgeber SPD- Ortsverein Osterholz-West, Bremen '77, Seite 2 ff.

3) Vgl. «... in Bremen gebaut OSTERHOLZ- TENEVER« Herausgeber: Senator für das Bauwesen, Bremen, Referat Öffentlichkeits­arbeit, im Juni 1975, Seiten 2, 3, 6 ff.

Das moderne Osterholz, Demonstrativ-Bauvorhaben Osterholz-Tenever (Foto: obc-Verlag, Bremen-Osterholz)

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