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Der Aufbau : Bürger und Stadt
Entstehung
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ler Weiterführung des Betriebes im Hause führte zu der Beauftra­gung mit einer umfangreichen Erneuerung des benachbarten da­maligen Evangelischen Diakonissen-Krankenhauses an der Nord­straße. Zusätzlich wurden ein neues Bettenhaus und ein Kinder­krankenhaus errichtet und zu einer übersichtlichen Anlage ver­eint. Leider sind diese Bauten im Zweiten Weltkrieg total zerstört worden.

Die erfolgreiche Durchführung dieser schwierigen Krankenan­staltsbauten verschaffte Görig den Ruf eines befähigten Kranken­hausbaumeisters, so daß ihm ähnliche Aufträge für Umbau und Neubauten an den Krankenhäusern in Delmenhorst und Olden­burg übertragen wurden.

Ein besonderer Erfolg gelang ihm bei dem zweimaligen Wettbe­werb für die Bebauung des umfangreichen Geländes an der Süd­seite des Domes.

Die dortigen klösterlichen Bauten des Mittelalters hatten schon im Laufe des vorigen Jahrhunderts mehrfache Veränderungen erfah­ren. Das Grundstück wurde durch Bauten für die Domgemeinde, Büros, Läden und Wohnungen sowie durch den Bau eines großen Konzertsaales so überbaut, daß die schöne Südseite des Domes nicht in Erscheinung trat. Der gesamte Baukomplex wurde im Jah­re 1915 durch einen verheerenden Brand vernichtet. Nur der schö­ne mittelalterliche Remter mit 39 gotischen Kreuzgewölben und mancherlei Kunstwerken blieb erhalten.

Bald nach Beendigung des Ersten Weltkrieges entschloß sich die Domgemeinde zur Klärung der Bebauungsmöglichkeiten des für Bremens Innenstadt bedeutungsvollen Geländes, einen Wettbe­werb unter bremischen Architekten auszuschreiben, bei dem Gö­rig unter den erfolgreichen Preisträgern war. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der zunehmenden Geldentwertung ermöglichten je­doch nur ein relativ bescheidenes Bauprogramm und keine Durch­führung.

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Grundriß, I. Obergeschoß

Die Glocke an der Domsheide

Die weitere Planung erlebte viele Veränderungen. Als sich die Ver­hältnisse wieder konsolidiert hatten, beschloß man die Errichtung eines großen Gesellschaftshauses mit Konzertsälen, Wirtschaftsbe­trieb und Räumen für den Künstlerverein. Hierfür wurde ein neuer beschränkter Wettbewerb unter den Preisträgern des ersten Wett­bewerbs ausgeschrieben. Bei diesem gewann Görig den ersten Preis und wurde daraufhin mit der weiteren Bearbeitung der Auf­gabe beauftragt.

Es gelang Görig, die umfangreichen, späterDie Glocke" genann­ten Baulichkeiten mit einem Festsaal für 1300 Personen, mehreren kleinen Sälen, Foyers und Wirtschaftsbetrieb um einen stimmungs­vollen Hof mit Kreuzgang an der Südseite des wieder freigelegten

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