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Der Aufbau : Bürger und Stadt
Entstehung
Seite
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Aus der Arbeit der Auf baugemeinschaft Bremen

28 Bremen 1, 29. 12. 1973 22. 1. 1974

An den

Senat der Freien Hansestadt Bremen

Betr.: Brilltunnel

Sehr geehrter Herr Bürgermeister! Sehr geehrte Frau Bürgermeister! Sehr geehrte Herren Senatoren!

Bei der Planung der Brillunterführung hat unsere Gemein­schaft seinerzeit entscheidend mitwirken können. Durch Ge­genvorschläge wurde aus der einfachen Fußgängertunnel­röhre in der Form des großenBuchstaben H" die heutige Anlage. Unsere helfenden Architekten Anker, Säume und Welp haben entscheidend dazu beitragen können, der Fuß­gängerunterführung Am Brill das nötige Gesicht zu geben. Leider war es nicht möglich, unsere Anregungen in bezug auf die Steigung der Treppen und den Einbau von minde­stens einem kleinen Fahrstuhl zu erreichen.

Die Fußgängeranlagen z. B. in London oder Zürich und die Fußgängerunterführung Bischofstor/Wall hier bei uns zeigen sehr deutlich, daß gute und menschenwürdige Lösungen möglich sind.

Wir haben daher Überlegungen angestellt, welche Treppen­anlagen sich zum Umbau eignen und für den Fußgänger­strom die entsprechende Bedeutung haben. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, daß die Aus- und Eingänge beim Haus Wührmann und Hutfilterstraße (Wallseite) gewählt werden sollten.

Diese Untersuchungen wurden von dem früheren Mitarbei­ter und Partner des Architekten Anker ausgeführt, der an der Erarbeitung der Grundkonzeption und als Hausarchitekt der Sparkasse beteiligt war. Herr Stelter hat uns Vorschläge erarbeitet und eine Baukostenrechnung angestellt. Diese überreichen wir Ihnen als Anlage und verbinden damit die Hoffnung, daß die gegebenen Anregungen Beachtung finden und unsere Stadt sich bei einer Verwirklichung zu gegebe­ner Zeit der Vorarbeit von Herrn Stelter erinnert.

Unsere Vorschläge sollen mithelfen, daß die Fußgängerun­terführung Brill in der Längsrichtung der Altstadt nicht ein Hindernis bleibt. Wenn behinderte Mitbürger, ob alt oder jung, Mütter mit Kindern angenehm und bequem ihren Weg nehmen können, kommt es zwangsläufig allen Mitbürgern zugute.

Mit freundlichen Grüßen Aufbaugemeinschaft Bremen G. Iversen H. Offermann

Dr. v. Einem

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