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wieder mit Bewunderung vor technischen Erzeugnissen, von denen man geneigt ist zu glauben, sie seien einfach nicht mehr zu korrigieren; und weiter, gibt man sich mit dieser „Perfektion" zufrieden oder genügen diese rein technischen Aspekte nicht? — Sicherlich nicht. Die Industrie muß — um verkaufen zu können — mehr bieten als nur technischen Komfort. Sie hat ein Gesicht. Und sie muß sich immer wieder Neues einfallen lassen, um dieses Gesicht zu wahren. In der Industrie Tätige, Fabrikanten, Verkaufsexperten und Designer wissen das. Vor allem letztere. Sie müssen es wissen. Denn ihre Aufgabe besteht ausschließlich darin, den technischen Luxus einwandfrei zu verpacken, ihn in das zu hüllen, was man eine gute Industrieform nennt. Konstatieren wir: Technische Höchstleistung allein genügt absatzpsychologisch nicht, sie muß entsprechend dem jeweiligen Zeitgeschmack und ansprechend „gekleidet" sein.
Die vergangene Hannover-Messe und die mit ihr verbundene Sonderschau „Die gute Industrieform" hat es wieder gezeigt. Das Teilnahmeinteresse der Aussteller der Hannover-Messe an der Sonderschau nahm beachtlich zu. Nicht weniger als 279 Unternehmen haben diesmal ihre Produkte zur Begutachtung eingesandt. Mitte Februar 67 wählte die Jury auf dem Hannoverschen Messegelände von 1147 eingesandten Stücken 474 von 166 Firmen aus. Gegenüber den Vorjahren stellte die Jury als neue Tendenz eine Differenzierung der Form und des Details durch bessere Anordnung der Funktionen und Zuordnung der Materialien fest.
Der Autor dieses Berichtes ging der Frage nach der Bedeutung der optimalen Formgestaltung nach und schaute sich in der Branche der Speicherheizgeräte um. Hier mußte er feststellen, daß es einem Unternehmen sogar gelungen ist, den absoluten Standard der vollautomatischen elektrischen Speicherraumheizung zu begründen und auf ein höheres Niveau zu stellen. Hiermit gab man sich jedoch nicht zufrieden. Dazu E. Slany (Firma WITTE Heiztechnik GmbH & Co., Iserlohn), einer der bedeutendsten Designer seiner Zeit: „Das Ergebnis einer von uns durchgeführten Befragung hinsichtlich der Formgestaltung verlief ausgesprochen positiv. Man war überwiegend der Auffassung, nur so könne ein Speicherheizgerät aussehen. Wir durften uns jedoch hiermit nicht zufrieden geben und fragten uns, was z. Z. als hervorragend angesehen wird. Wir meinen: „Nicht
unbedingt." E. Slany suchte das neue Gerätegesicht, die spezifische Geräte-Linie für 1970. Sie gefiel vielen Befragten so gut, daß man beschloß, eine völlig neue Serie, die sogenannte WITTE-UNIVERSAL-SERIE gleich auf der Deutschen Industriemesse in Hannover in Ergänzung der sogenannten STANDARD-SERIE vorzustellen.
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