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Der Aufbau : Bürger und Stadt
Entstehung
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Nach meiner Auffas­sung sind demnach im Bundesbaugesetz aus­reichende rechtliche Sicherungen dahin ge­troffen, daß der Na­tur- und Landschafts­schutz bei der Bau­leitplanung, soweit das im Hinblick auf die anderen jeweils in Frage stehenden öf­fentlichen Belange ver­tretbar ist, Berücksich­tigung findet."

Grünanlage Wilhadiplatz

Von derAufbauge­meinschaft Bremen" wurde demGrünen Kreis" ein Betrag von 6715, DM überwie­sen mit der Maßgabe, ihn für die Ausstat­tung der Grünanlage Wilhadiplatz, in der Hauptsache für Ruhe­bänke, zu verwenden. Der Betrag stammt größtenteils aus Spen­den, die ursprünglich für die Erhaltung des Wilhaditurms be­stimmt waren.

Ideenverbreitung

Sie geschah durch Ver­öffentlichung einschlä­giger Artikel, Vertei­lung von Broschüren wieGrüner Lebens­raum um des Men­schen willen",Ge­sundheit Technik Natur, Raumordnung um des Menschen wil­len", und Werbeblät­tern für Balkonblu­menschmuck und Be- pflanzung von Blu­menkästen. Von letz­teren wurden über Wohnungsbaugesell­schaften wiederum 8500 Stück verteilt.

Plan des Gartenbau­amtes zur Grünanlage auf dem Platz der ab­gerissenen Wilhadi- Ruine.

Schlußwort

Bekanntlich stützt sich die Arbeit derGrünen Kreise" auf die Grüne Charta von der Mainau, die eine Reihe von Grundforderungen für einen gesunden Lebensraum, zusam­mengestellt von berufenen Sachkennern, enthält. Im Sinne dieses Anliegens war die Jahrestagung desLandesver­

bandes der Kleingärtner, Kleinsiedler und Gartenheimer für Bremen und Umgebung" am 5. 4. 1964 ein bemerkenswertes Ereignis, weil auf ihr Prof. Dr. Paul Fleig, Freiburg, in ge­radezu leidenschaftlicher Weise den Wert des Gartens für die Familie aufzeigte und seinen Vortrag mit folgendem Appell an den Staat schloß:

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