Krähwinkel ist, wie es wir in letzter Zeit zuweilen geschienen.
Vorhin habe ich einen alten guten Bekannten, einen Storch, geseheu, nachdem ich schon bei Tabora mehrere male solche zu sehen glaubte. Soweit hinein geht dieser Herr also!
13. An Hernmn Schalow.
Kakoma, 1. Februar 1881.
.... Soeben aus „afrikanischem Wald und Dreck" zurückgekehrt, in welche ich mich schon bei stockdüsterer Nacht in Gesellschaft eines ziemlich adamitisch gekleideten und tätowir- ten UnjamweMgers begeben hatte, um womöglich ein Stück Wild für unsere Küche zu erbeuten, benutze ich die Erholungszeit — ich bin bis Mittag im Puri herumgerannt — um Deinen mich so sehr erfreuenden Brief vom 14. October 1880 zu beantworten. Glaube mir, ich konnte, was Nässe und Dreck anbetrifft, getrost mit Freund Rhamm in den Leiper Wiesen concurriren, denn der afrikanische Schlamm ist schwarz und und zähe, und der afrikanische Regen zur Masikazeit auch nicht von gestern. Leider kann ich mit keiner „Strecke" aufwarten; daß aber unser Jagdrevier doch besser besetzt ist, als das Egsdorfer seligen Angedenkens, und daß es eben nur eine ungnädige Laune St.-Huberti war, die mich ohne Bruch auf dem Hut heimkehren ließ, wirst Du aus folgenden kurzen Aufzeichnungen dessen, was mir in den Weg kam, ersehen.
Zuerst trafen wir noch bei der Morgendämmerung in einem Bestand von ^.eaeia Ü8tu1a Fc/^vei??/. auf ein starkes Nudel großer Antilopen, das aber schon flüchtig war. Als wir still an derselben Stelle blieben, kamen einige Stücke, ich glaube wenigstens, von demselben Nudel zurück. Hütte das eine seine