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Der wirthschaftliche Werth von Deutsch-Ostafrika : eine Zusammenstellung von Aussprüchen hervorragender Forscher nebst einem Abrisse der Geschichte Sansibars / von Grimm
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Sultan von Maskat, mit seiner mächtigen Flotte das ganze ostafrikanische Gebiet vom Cap Delgado nördlich bis nach Brava, also das ganze Terri­torium des jetzigen Sultanats Sansibar trotz alles Widerstandes der Portu­giesen. Nur das südliche Stück mit der von den Portugiesen tapfer ver­theidigten Festuug Mosambik blieb in deren Händen.

II. Periode. Vom Ende der portugiesenherrschast bis zur Ver­treibung des Geschlechtes der Nsara aus Stadt und Festung Mombas. 17281339.

Diese Periode charakterisirt sich im Wesentlichen als die Zeit des hundertjährigen, an dramatischen und schließlich tragischen Episoden überaus reichen, gewaltigen Ringens der beiden 1744 neu aufgekommenen Fürsten­geschlechter der Saio und der Msara, deren Genealogie die anliegenden Stammtafeln verdeutlichen, um die Herrschaft über die Gebiete Ostafrikas, aus welchem die 1744 erloschene arabische Dynastie der Jarebiten von Oman im südöstlichen Arabien die Portugiesen in der Zeit von 1680 bis 1698 verdrängt hatte. Die Insel, die Stadt und das Fort von Mombas haben nach den Schilderungen der beiden Militärs Burton und von der Decken, deren soldatisch geschultes Auge die volle Stärke des Platzes sofort erkannte und bewunderte, desgleichen der Hafen von Mombas, welchen der englische Fregattenkapitän Owen im Jahre 1824 vermessen und für einen der besten Hafen der Welt erklärt hat, einen sehr hohen Werth. Die Geschichte der Stadt und Festung Mombas ist sogar für die nächsten 140 Jahre die Geschichte von Ostafrika. Nachdem die Portugiesen durch die Jarebiten 1698 gestürzt worden waren, traten an der Sansibar-Küste zunächst überall die eingeborenen Häuptlinge an die Spitze der allda vor­handenen beziehungsweise wiederauflebenden zahlreichen kleinen Republiken. Diese, der europäischen Leitung entrückt, geriethen jedoch bald unter sich in Uneinigkeit. Eine solche Veranlassung benützten die Portugiesen, um sich 1728 des Forts in Mombas von Neuem zu bemächtigen. Da aber damit die alten.Bedrückungen wiederkehrten, so sprengten die Mombasianer im Jahre 1733 ganz aus eigener Kraft in einem Aufstande von Neuem die Fesseln, erschlugen die ganze portugiesische Garnison und die zahlreichen portugie­sischen, Plantagen besitzenden Familien, die mit der Letzteren von Neuem

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