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Der wirthschaftliche Werth von Deutsch-Ostafrika : eine Zusammenstellung von Aussprüchen hervorragender Forscher nebst einem Abrisse der Geschichte Sansibars / von Grimm
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zeit dicke, nur durch schmale duukle Streifen unterbrochene Schneemassen, die die ganze Kuppe eiunehmeu.

S. 17.In Folge der zahlreichen Bäche, welche das am südlichen und südwestlichen AbHange des Kilima gelegene Dschagga-Land durchströmen, und in Folge der reichlichen Niederschläge ist dieses Gebiet natürlich von einer außerordentlichen Fruchtbarkeit. Zu jeder Zeit finden die Karawanen hier Nahrung iu Fülle."

Das Land ist feucht, kalt; Morgens nach Sonnenaufgang waren nur 12«

Das Massai-Land.

Thomson:Durch Massai-Land." Leipzig 1885.

Am 10. August 1883 brach Thomson im Dschagga-Land auf zu seinem bemerkenswerthen Vorstoße in und durch das bisher noch eine tsri'g. in- eog-nitk bildende Massai-Land, wobei jedoch nicht außer Acht zu lassen ist, daß er die Ehre der Entdeckung mit dem Deutschen Dr. Fischer, der eine große Strecke weit einen von uns gleichfalls in diese Sammlung auf­genommenen Parallelmarsch unternahm, zu theilen hat.

Nördlich vom Kilimandjaro dehnt sich zunächst die Njiri-Ebene aus. Es ist dieses eine nördlich von dem 5700 Meter hohen Bergriesen Kili­mandjaro sich erstreckende nahezu 300 Kilometer lange und 3060 Kilo­meter breite Bodensenkung oder Mulde, welche auf beiden Seiten von 20003000 Meter hohen, aus schwarzer Lava bestehenden Plateaurä'ndern eingefaßt wird, die stellenweise so steil ansteigen, daß der Verkehr zwischen dem Hoch- und Niederland nur auf den abschüssigen Pfaden möglich ist, die das Vieh der dortigen Hirteilstämme oder das zahlreiche Wild im Laufe der Jahrhunderte ausgetreten hat.

Diese Mulde enthält (S. 245) Teiche und Sümpfe mit Salztheilen, weiterhin Strecken mit einer reinen weißen Kruste von Natron und Salpeter.

Weiterhin (S. 247) traf man große, schöne Ninderheerden.

Auch wo die Gegend öde und unfruchtbar ist, birgt sie wenigstens Wild in außerordentlicher Fülle, so Giraffen, Gnu, Zebras, Löwen, auch Büffel und Elephanten. Thomson erzählt uns in seinem Buche häufig und Mit Begeisterung von seinen Erfolgen in diesem Jagdparadiese, so z. B. auf Seite 251/252, wo er schreibt:Ich jagte um den Fuß des Doenje- Erok und bei meiner Rückkehr konnte ich auf meine wirklich bewnnderns-

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