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Aruscha.
Nach Klein- Aruscha gelangte Dr. Fischer auf seiner Reise ins Massai- Land im März 1883, und auf seiner Heimkehr im Juli 1883.
Das von ihm bezogene Lager lag 700 Meter hoch.
In Klein-Aruscha giebt es das ganze Jahr hindurch Nahrung in Fülle (besonders Mais, Bohnen, Erbsen, Bananen, Bataten, Zuckerrohr) — der Viehstand sei aber gering.
Auf seiner Rückreise vom Naiwascha-See kam Dr. Fischer am 10. Juli 1883 nach Groß-Aruscha am Meruberge.
Hier wohnen Wakucwi, ein Massai-Stamm, der sich mit Negern vermischt hat, von den reinen Massai aber zersprengt wurde.
Sie haben sich, seitdem sie durch ihren Sklavenhandel mit den Mo- hamedanern Feuerwaffen erhalten haben, den Massai furchtbar gemacht, kein Massai wagt sich in ihr Gebiet. Auch sie unternehmen Raubzüge, um Vieh und Menschen zu erbeuten, welch' letztere sofort an die Mohameoaner als Sklaven verkauft werden.
Doch wird auch Ackerbau und Viehzucht getrieben.
Die Fischer'sche Expedition erreichte dann wieder am 22. Juli 1883 in Klein-Aruscha ihre alte Route, auf welcher sie an die Pangani-Mündung zurückkehrte.
Kilimandjaro Gebiet.
Von Klein-Aruscha zog Fischer (Massai-Land S. 14/15), anfangs längs des Rongaflüßchens hin dem 4000 Fuß hohen Litema - Gebirge zu durch baumloses Grasland, dann durch lichte Walduugen, durch die sich zahlreiche Bäche schlangeln, hierauf durch ein von vielen Heerden Gnu- Antilopen belebtes Savannenland und gelangte am dritten Tag — am 31. März — nach dem im äußersten Westen des Kilima gelegenen Dschagga- Staate Koinboko. Die Eingeborenen kamen den Fremden freundlich entgegen.
Man hatte einen prächtigen Blick auf die zum Kilima sich hinziehende lichtbewaldete Ebene mit Zahlreichen Bächen, hierauf stärkeren Wald.
Das Wasser des Sonja-Baches hatte Mittags 12°
Am 7. März sah Fischer den Kilimandjaro wolkenfrei. (S. 16.)
Die östliche Spitze zeigt einen auffallenderen Unterschied in der Schneemasse, auf der domförmigen westlichen Spitze liegen zu jeder Jahres-