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Der wirthschaftliche Werth von Deutsch-Ostafrika : eine Zusammenstellung von Aussprüchen hervorragender Forscher nebst einem Abrisse der Geschichte Sansibars / von Grimm
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der Nestor unter den dortigen Missionaren, dennoch aber vollständig gesund. Thomson, Massai-Land, S. 38. Jonston, Kilimandjaro, S. 47.

Sämmtliche Missionare haben sich durch Erforschung der Gegend und durch schriftstellerische Arbeiten über ihre Wahrnehmungen verdient gemacht.

Usambara.

Diese herrliche Gebirgslandschaft, welche den großen wirthschaftlichen Vorzug genießt, hart an der Küste zu liegen, wurde von Johann Ludwig Krapf (und damit unter den Europäern also erstmals von einem Deutsch en!) zwei Mal bereist, nämlich in der Zeit vom 12. Juli bis 1. September 1848 (Band II., S. 89 u. ff.) und vom 10. Februar bis 14. April 1852 (Band II., S. 274 u. ff.; vergl. auch Noskoschny, S. 118 u. ff.)

Krapf nennt (S. 118) Usambaradas ostafrikanische Alpen- Land", in welchem Berg auf Berg, Bach auf Bach, Schlucht auf Schlucht folge, wo, je höher man steige, je kühler und angenehmer die Luft werde, wo kühles Wasser aus den Granitfelsen rinnt und überall kleine Weiler hervorragen mit Anpflanzungen von Welschkorn, Reis, Bananen und Zuckerrohr.

Wir entnehmen aus seinen von Roskoschny geradezu sür erschöpfend erklärten Schilderungen im Einzelnen ferner:

Von der Küste ab kommt zunächst (S. 385) eine ebene, gras- und holzreiche Gegend mit gutem, viel betretenem Wege: überall sah man wohl angebaute Waschinsii-Dörfer.

Nach Ueberschreiten des Mruka wird die Gegend ungemein romantisch und erinnert an manche Gegenden des Schwarzwaldes und der Schweiz der genannte Fluß fließt durch eine Felsschlucht, an deren Seiten ein schöner Wald sich ausbreitet. Dann folgt morastiges, von vielen Bächen durchschnittenes Land.

Der Kombora ist eine von Nord nach Süd sich ziehende Bergkette, welche 4000 Fuß erreicht, das erste Hochgebirge von der Küste, von welcher es durch 600 bis 800 Fuß hohe Hügel getrennt ist.

Auf der Höhe des Gebirges, ebenso von Kisara, hat man eine herrliche großartige Aussicht auf die Berge von Usambara.

In Utinde,einer uneinnehmbaren Naturfestung", daher für Anlage einer Station geeignet, herrschte eine so empfindliche Kälte, daß Krapf es nicht mehr außerhalb der Hütte aushalten konnte. Die Allssicht war eine der großartigstell, die Krapf in Ost - Afrika traf und tief unten sieht man das Thal Kerenge und überblickt weithin die Berghöhen, über welche