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Der wirthschaftliche Werth von Deutsch-Ostafrika : eine Zusammenstellung von Aussprüchen hervorragender Forscher nebst einem Abrisse der Geschichte Sansibars / von Grimm
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gesichert vor den Truppen des Sultans; das Land gedeihe, das Volk sei arbeitsam; es werde viel Reis, Sorgum, Mais, Tabak gebaut, der Reis komme hier letztmals seit der Küste vor. Die Dörfer seien mit Dornsträuchen verbarrikadirt. Das Land sei anmuthig, leicht gewellt, gut bewässert, die Einwohner friedlich.

Cicalek^) (Handelskammer Wien, 1885, S. 44):

Das Land hat Ueberschuß an Mais, den es nach Sansibar auf den Markt bringt.

Roskoschny^) (Europas Kolonien. Leipzig 1885, S. 135): Das kleine Volk der Chutu habe seine Selbstständigkeit bewahrt, es werde aber durch die Sklavenjagden, welche die Nachbarstämme in ihr Ge­biet unternehmen, dezimirt, da es zu schwach sei, sich der Angreifer zu erwehren.

Usagara.

Der erste Europäer, der Usagara betrat, war, im Sommer 1857, wiederum der Engländer Burton und in seiner Begleitung sein Landsmann Speke.

Burton S. l.11 (d.) giebt von der Beschaffenheit des Landes im All­gemeinen folgende Charakteristik:

Es ist eine Bergregion, deren höchste Spitzen sich 6000 6500 Fuß erheben. Sie liegen in der Mitte eines halbmondförmigen Gebirges, das wie regelmäßiges Mauerwerk aussieht und werden von abgerundeten Hügeln begrenzt, auf deren Abhängen Ebenen, Einsenkungen, Engpässe abwechseln.

Nach dem einförmigen Grün, durch welches das Gemüth auf San­sibar und in den Flußthälern niedergedrückt ist, erquickt Usagara durch das bunte Gemisch der lebhaftesten Farben.

Schwarzer oder dunkelrother Erdboden bedeckt die Ebenen und Ab­hänge. Die Höhen vom Fuß bis zum Gipfel sind mit Wald bestanden. In diesen Bergwäldern zu reisen ist eine wahre Freude.

(6Ilj()^3.dl6.)

Sämmtliche Bäume wachsen hier zu ungewöhnlichen Dimensionen, sie bestehen namentlich am Rand der Flüßchen und Bäche und in den Ein­senkungen, wo Wasser näher zur Hand ist, in großer Menge aus empor­geschossenen Stämmen des schönsten Zimmerholzes.

Da ist die Tamarinde, wild wachsend, zu einer gigantischen Höhe emporschießend; ferner der Mvmbo, ein schöner Waldbaum mit grünen

5) Es möge uns gestattet sein, hie und da auch eine indirekte Quelle zu citiren.