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Beim Aufstieg auf das 5800 Fuß hohe Kira- oder Kungwe-Gebirge (Seite 114) ruft er aus: Dieser prachtvolle Theil Afrikas muß vielen englisch sprechenden Menschen zur neuen Heimath werden!
Am 16. April 1871 traf er in dem überall von mit vom Gipfel bis zum Fuße mit grünen Wäldern bedeckten Bergen eingeschlossenen Ort Ul- galla ein, dann später (S. 116) in Muclaleh, einem Platze von wunderbarer Fruchtbarkeit, er traf hier Mais, der an Güte den besten Maisqualitäten in dem Maislande Arkansas in Nordamerika nichts nachgab.
Er gelangte endlich in die Hauptstadt Simbamveni, die in einem schönen üppigen, von zwei Flüssen und mehreren durchsichtigen, von den thau- und wolkenreichen Höhen herabrieselnden Bächen durchschnittenen Thale liegt — er hätte die Landschaft eher nach Persien verlegt.
Bevor man den Fuß der Usagara-Verge erreichte, hatte man allerdings den in dieser Regenzeit schwer zu passirenden 30 Meilen langen Makata- Sumpf, eine Krankheiten erzeugende Wildniß ersten Ranges, (die Stanley bei seiner zweiten Reise bewog, die nördliche Route zu seiner völligen Umgehung zu wählen,) zu überschreiten, wo man mitunter drei Stunden durch vier Fuß tiefes Wasser waten mußte.
Französische Missionäre haben in Kunsagira (im südlichen Teile von Ukami, am Kingani gelegen) eine Missionsstation errichtet. Ueber dieselbe schreibt der Konsul Ledoulx aus Sansibar (s.„v. äs 1s. Loe. ä6 Q6o- Srs-xnie, 1885, Nr. 1") folgendes: „Monseigneur de Courmont, der
den Platz ausgewählt, betont die Vorzüge der Lage sehr. Das Land ist fruchtbar und gut bewaldet, reich bewässert; die Lage der Mission hoch und gesund; die Bevölkerung durchaus geneigt, die Fremden bei sich aufzunehmen."
Nguru.
In dem Heft vom September 1883, Sitzung vom 25. Juni, S. 541 der Zeitschrift der Londoner Geographischen Gesellschaft sagt Kapitän Foot: „Die Nguru-Gebirge liegen etwa 130 Km von der Küste entfernt und bilden eine überaus großartige Landschaft. Die französische Missionsstation in Mondo liegt etwa 500 m über dem Meere und europäisches Gemüse und Obst gedeiht daselbst. Nach Foot's Ansicht würde auch der Kaffeestrauch und vielleicht die Kokospalme dort fortkommen, während er in den tieferen Thälern, die gut bewässert sind und sehr reichen Boden aufweisen, das Zuckerrohr üppiger entwickelt fand, als er es je sonstwo gesehen.