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Der wirthschaftliche Werth von Deutsch-Ostafrika : eine Zusammenstellung von Aussprüchen hervorragender Forscher nebst einem Abrisse der Geschichte Sansibars / von Grimm
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Bauer wählte (S. 32) einen Platz im Thale des von der, Useguha im Norden von dem Lande der Wakuavi und der Wakamba trennenden, Berg­kette herabkommenden Flusses Kikula, eines sehr reißenden, klaren, fisch­reichen sofort wurden Austern, Aale, Hechte gefangen Wassers.

Das Kikula-Thal hat einen üppigen Pflanzenwuchs und einen un­gemein fruchtbaren Boden (S. 32). Hier und dort stehen Dörfer auf den Höhen oder verbergen sich im Walde. Bauholz ist in Fülle vorhan­den, auch Erz scheint der Boden zu bergen; an Lebensmitteln waren schöne Schafe und Reis zur Verfügung.

Der Hügel, den Bauer zur Anlegung einer Missionsstation wählte, heißt Hessoswe und liegt 2 Stunden von der Karawanenstraße.

Die Expedition zog dann (S. 34) weiter durch Wald und hohes Gras, an zahlreichen Heerden von Zebra's und Antilopen vorüber, erreichte Pafe, Msere am Wann, und andern Tages durch eine waldige und sumpfige Gegend Nguru's Landesgrenzen, unfern ihrer Station Mhonda.

Auch auf dem am 8. Februar 1882 von Mhonda angetretenen Rück­wege kam man wieder nach Useguha an den Wann (S. 57), ganze Heerden Antilopen und rothborstige mit starken Hauern bewehrte Wildschweine vor sich hertreibend.

Durch Wald und Grasflächen ging es nach Mwana Mule, dann durch eine abscheuliche Gegend von verkrüppelten Bäumen, magerem traurigem Gestrüpp, vou der Sonne ausgedörrtem Boden, zwischen Giraffen, Zebra, Antilopen, Büffel- und Elephantenspuren durch, bis man endlich in einer Schlucht zwischen Felsen in einer Vertiefung frisches Wasser fand.

Jetzt folgten ein schöner fruchtbarer Thalgrund (S. 59), natürliche und wildreiche Forsten, worauf die Grenzen von Ukami überschritten wurden.

Udoe.

Die europäischen Reisenden, welche zu den großen Seeen gingen, haben Udoe bisher nicht durchzogen, auch die Araber wageu sich nicht dieses Weges, aus guten Gründen!

Der erste Europäer, der dieses Laud sah, war der Vorstand der katholischen Mission in Sansibar und Bagamouo, Pater Bauer.

Derselbe verließ am 16. Januar 1882 Bagamovo, um die hiezu dependirenden Filialen zu Mandera in Useguha und Mhonda in Nguru zu inspiciren und kam schon am zweiten Tage von Süden her nach Udoe.