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Die Bremischen Münzen : Münzen und Medaillen des Erzbisthums und der Stadt Bremen mit geschichtlicher Einleitung / bearb. von Hermann Jungk
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Und wanner dusse vorgeschreven gülden tmd sulver penninge beredt sin, so schall he kene darvan utgeven, unses rades verordenten hebben den tovoren darby gewesen und de prove darvan genamen, dat idt van golde und sulver gudt und van gewichte swar genuch sy, na lüde dusses breves.

Vurder so is deme gedachten mester Dyderieke aver alle dusse ordeninge und passele nagegeven im geholde ein half quentin to enen remedio, idoch dat he solckes vorsatlick nicht gebrucken schole by synem ede.

Wo averst de gülden und dat sulver geld so gudt nicht en were, alse vorge­schreven is und baven sin remedien befunden worde, so schal sin lyf in unser des rades hand stan.

So ock jemandes in dusse unse munte balion edder sulver to kope brochte, de sehall darto an und äff velieh syn und alhir gelick Unsen borgeren wandten und passeren, idoch so ferne desulften ut unser Stadt nicht vorvestet, ock de Unsen nicht gestocket und geblocket hebben, dat noch unvorsonet sy und sust vorwitlike borge schulde, dar vor wy na vermöge unser Stadt rechte nemandes geleideu mögen, und de gedachte unse muntemester schall enen ideren, de to eme kumpt, uprichtige prove maken und mit rechten gewichten und rekenschup handelen, wo enen erenlevenden woll ansteit.

Up welcke artikel alle sampt und besunderen, wo de hir baven benomet syn, lieft uns gedachte mester Diderick enen lifliken edt gedan und to godt geswaren, desulften alle truwelick und woll to holdende, allent sunder argelist.

Wor entjegens wy ehme weddcrumme togesecht, dat he und sine gesellen aller frigheide der munte wedderumme gebrucken und geneten Scholen, wo van older jeher gewontlick is gewesen.

Und dusses in orkunde, so hebben wy borgermestere und radtmanne upbe- nompt unser Stadt secret an dussen bref don hangen. Gegeven na Christi unses heren gebort dusend vifliundert darna im dre und vertigesten jar, am frigdage des derden dages des mantes Augusti.

Wahlcapitulation des Erzbischofs Heinrich von Sachsen- Lauenburg.

Die auf die Münze bezügliche Stelle der Capitulation ist mit derjenigen der Capitulation des Erzbischofs Christoph (Nr. 16) fast gleichlautend.

Verordnung des Raths über den Werth verschiedener Münzsorten.

A. 1580 dominica Laetare is van den erbaren rade to Bremen düsse munz- ordnunge ören borgern und inwonern verkündiget:

(Nach dem Originale.)

20. 1567.

(Cassel, M.-C. I. S. 13.)

21.

1580.

De Portugalöser Eosenobel . .

Daler. Grote. Swaren. 17 21 4 4

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