Ausgabe 
(28.12.1941) Nr. 358
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keiner Nuna

parteiamtliche Tageszeitung

vas Amtsblatt des Negierenden vargermeisters der Zreien fjanlestadt vremen

Die 1 mm hohe und 22 aim breite Zeile im Anzeigenteil 13 H/. Die 78 mw breite und l ww hohe Zeile im Teriteil 75 3h/. Ermüß. Giundpr. ' (für Klein- u. Familienanz. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste 8 Nachlaßstaffel 0. Geschäftsstellen: Bremen: Genen 6/8, Ruf 5 41 21: Nachtruf und sonntags 51115; Obernstr. 86, Ruf 5 4121,- Shke: Mühlendamin 2: Br.-Hemellngen: Bahnhosstr. 6, Ecke Poststr., Ruf 434 58; Br.-Vegesock: Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8: Br.-Dlumentbal: Kpt.- Oallmann-Str. 41/43, Nus 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

flmllictses verkünüungsblalt des Neichsstatttjalters in Oldenburg und vremen

Nr. Z5S /II. Jahrgang

Sonntag, 2S. Dezember 1941

Linzelpreis 15 Npf.

Veutschell vooleknacktenöelettzug

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Aus dem Führerhauptquartier, 27. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Die Abwehrkämpfe im Osten dauern fort. An mehrere» Ab­schnitten der Front wurden sowjetische Kräfte in der Be­reitstellung zerschlagen oder durch Gegenangriffe ver­nichtet. Starke Verbände von Kamps- und Sturzkampf­flugzeugen versenkten in der Straße von Kertsch vier feindliche Truppentransporter mit zusammen 700« VRT. Fünf weitere Transporter sowie zahlreiche kleinere Fahrzeuge wurden durch Bombenwurf beschädigt. Der Feind erlitt hierdurch schwere Verluste an Menschen und Material. An der Karelischen Front erzielten Sturz­kampfflugzeuge Vombenvolltreffer in einem Kraftwerk nördlich Kandalakscha.

Unterseeboote versenkten aus dem bereits hart getrof­fenen feindlichen Geleitzug ostwärts Gibraltar vier wei­tere Schiffe mit zusammen 13 «06 BRT. Damit wurde nach mehrtägigen harten Angriffen folgendes Gesamt­ergebnis erzielt: Ein Flugbootträger, neun Handels­

schiffe mit zusammen 37 00« BNT. versenkt, zwei Han­delsschiffe schwer beschädigt. Im Seegebiet um England beschädigten Kampfflugzeuge in der vergangenen Nacht ein großes Handelsschiff durch Bombenwurf.

In Nordafrika wurden Vorstöße des Feindes gegen hie deutsch-italienischen Stellungen abgewiesen. Deutsche Kampfflugzeuge zerstörten Flugplatzanlagen der Briten in der Czrenaika. Mehrere Flugzeuge wurden hierbei am Boden vernichtet oder beAädigt. Auf Malta beleg­test Verbände der deutschen Luftwaffe den Flugplatz Luka und den Hafen La Valetta mit Bomben schweren Kalibers. In mehreren Anlagen entstanden große Brände. Der Feind verlor in Luftkämpfen einen Bom­ber ustd zwei Jagdflugzeuge."

Der Kampf der deutschest Luftwaffe an der Ost­front konzentrierte sich während der abgelaufenen Woche, vom 22 bis 27. Dezember, vor allem auf eine starke Unterstützung der Abwehrkämpfe des deutschen Heeres gegen die Angriffs der Äolschewisten. Trotz des scharfen Winterwetters war die Luftwaffe sehr wirk­sam und fügte den Angreifern hohe blutige Verluste zu. Truppenbereitstellungen und Panzeransammlungen, Kolonnen aller Waffen und Nachschubtransporte, Feld­stellungen und Bunker, Batteriestellungen und Muni­tionslager, Eisenbahnen und Nachschubwege vom Schwarzen Meer bis zum Weißen Meer wurden täglich und nächtlich nachhaltig bombardiert. Die Bolschewisten erlitten durch die Bombenangriffs der deutschen Luft­waffe hohe Einbußen an Panzern und Lastkraftwagen sowie Fahrzeugen aller Art. Eine größere Anzahl Eisen­bahnzüge wurde vernichtet oder beschädigt. Die Eisen­bahnstraßen ostwärts des Donezbeckens, bei Moskau, ostwstrts Tichwin und die Murmanstrecke wurden wie­derholt nachhaltig unterbrochen. Belegte Ortschaften, Truppenquartiere und Barackenlager sowie Bahnhöfe

Neue Nitterkreu;tri>ger der Luftwaffe

Berlin, 27. Dezember. Der Führer und Oberste Be­fehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschll Eöring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Triebe, Batteriechef in einem Flakregimcnt, und Oberleutnant Schwegler, Stafselapitän in einem Kampfgeschwader.

Naschid kl-6ailani bei von Nibbenteop

Berlin, 27. Dezömber. Der Reichsminister des Aus­wärtigen, von Ribbentrop, empfing in Berlin Raschid Ali El - Eailani, der im Mai dieses Jahres als irakischer Ministerpräsident den Widerstand des ira­kischen Volkes gegen den verbrecherischen britischen Ueberfall geführt hat. In einer längeren und herzlichen Unterredung wurden gemeinsam interessierende Fragen der arabischen Länder besprochen.

erhielten Vombenvolltreffer. Auch Schiffsziele im Schwarzen Meer wurden bombardiert. In Sewastopol wurde ein Kriegsfahrzeug beschädigt, bei Kertsch wurden vier Transporter von 7000 BRT. versenkt, fünf weitere schwer beschädigt und zahlreiche kleinere Fahrzeuge vernichtet. Ostwärts der Fischerhalbinsel wurde ein Frachter versenkt und in der Kolabucht ein Handelsschiff schwer beschädigt. Die Oellager und Bahn­hofsanlagen von Tuapse an der Ostküste des Schwar­zen'' Meeres, die Eisstraße auf dem Ladogasee, ein Kraftwerk nördlich von Kandalakscha wurden, teil­weise sogar mehrere Male, mit Bomben belegt.

Auch Moskau und Leningrad wurden angegriffen. Die bolschewistische Luftwaffe erlitt im KaMps mit der deut­schen Luftwaffe wieder schwere Verluste. Vom 13. bis 19. Dezember wurden 81 Sowjetflugzeuge abgeschossen, während 18 eigene in der gleichen Zeit verlorengingen.

Die Wetterlage gestattete während der abgelaufenen Woche nicht gleich umfangreiche Angriffe wie bisher gegen Großbritannien, Trotzdem wurde ein gro­ßes Jndusiriewerk an der britischen Südostküste bombar­diert. Außerdem versenkte die deutsche Luftwaffe in den Gewässern um England einen Frachter von 3000 VRT. und beschädigte sieben, zum Teil große Handelsschiffe schwer. Die Briten griffen nur einmal die Kanalküste an und drangen dreimal bis zur Deutschen Bucht vor. Sie verloren bei diesen Angriffen fünf Bomber.

Bei den Kämpfen in Nordafrika richtete die deutsche Luftwaffe ihre Angriffe vornehmlich, gegen die britischen Flugplätze, Truppenansammlungcn und Fahr­zeugkolonnen in der nördlichen' und westlichen Cyre- naika. Sie vernichtete auf den Flugplätzen eine größere Zahl britischer Flugzeuge am Boden und schoß in Lust- kämpfen über Nordasrika sowie über Malta, dessen militärische Anlagen, Häfen und Flugplätze in La Va­letta sowie Luca an fünf Tagen und Nächten angegrif­fen wurden, insgesamt 16 britische Flugzeuge, darunter ein großes Flugboot, ab. Die britische Luftwaffe verlor in der Zeit vom 17. bis 23. Dezember 54 Flugzeuge, da­von 10 im Mittelmeerraum, während in der gleichen Zeit 16 deutsche Flugzeuge im Kampf gegen Groß­britannien verlorengingen.

Wehrmachtsberichle

Aus dem Führerhauptquartier, 25. De­zember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Im Osten auch gestern starke Kampftätigkeit. Bei der Abwehr sowjetischer Angriffe im mittleren Frontabschnitt wurden durch die Truppe» eines Armee­korps 21 sowjetische Panzer abgeschossen. Kamps-, Sturz- kampf- und Jagdverbiinde griffen im Mittel- und Nord- abschnitt Truppenbereitstellungen an »ud zersprengten feindliche Kolonnen aller Waffe». Ostwärts Tichwin und auf der Murman-Strecke wurden mehrere sowjetische Transportzüge von der Luftwaffe schwer getrofsen.

Eine Fernkampfbatterie der Kriegsmarine beschoß in der letzten Nacht einen feindlichen Eeleitzug vor Dover. In Nordasrika verlaufen die Bewegungen unserer Truppen planmäßig. Deutsche Kampfsliegcrverbände griffen in der Cyrcnaika britische Kraftfahrzeugansamm­lungen an und erzielten auf einem Flugzcugstiitzpunkt Bombentreffer zwischen abgestellten Flugzeugen. Vor der libyschen Küste versenkte ein deutsches Unterseeboot einen feindlichen Zerstörer. Aus der Insel Malta bom­bardierten deutsche Kampfflugzeuge bei Tag unter Jagd­schutz Hafcnanlagen in La Valetta.

In der Zeit vom 17. bis 23. Dezember verlor die britische Luftwaffe 54 Flugzeuge, davon 19 über dem Mittelmeer und in Nordafrika. Während der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Großbritannien 18 eigene Flugzeuge verloren."

I. S. v. B r e me n, 28. Dezember.

Lsturchill in Die Verlegenheits- und Pro-

Bluff des Oberhanswursten Seiner britischen Majestät würdig den Bluffaktionen an, die der Wett von Lon­don her seit Ausbruch des Krieges vorgesetzt worden sind. Statt von dem zu sprechen, was geschehen müßte, um das mehr und mehr ohnmächtig werdende Empire aus seiner «erzweifelten Lage zu retten, zog Herr Churchill es vor, angesichts der jüngsten furchtbaren Schläge, die England und USA. durch die Japaner beigebracht wurden, sich in Wölkenkuckucksheim zu be­wegen und von'einem Staatenbund der Nachkriegszeit zu faseln, in dem natürlich USA. und das britische Empire, von Juden beherrscht wie jetzt, die gesamte Welt regieren sollen. Es lohnt sich nicht, über derlei Mätzchen ein weiteres Wort zu verlieren, zumal Herr Churchill selbst davon sprach, daß bis dahin noch ein sehr- weiter Weg zurückzulegen sei. Vorerst rich­tete Herr Churchill das Augenmerk des schwer betroffe­nen englischen Volkes auf Mister Pownall, den ehe­maligen Generalstabschef des britischen Expeditions­korps in Frankreich,den Helden" desgloriosen" Rück­zugs aus Dllnkirchen, der als Nachfolger des bisherigen britischen Oberkommandierenden in Ostasien, Marschall Brooke-Popham, als Spezialist in Rückzügen die Aufgabe zugewiesen erhielt, in genügender Entfer­nung von Singapur die Japaner aufzuhalten und zu verhindern, daß sie Singapur als Marinestützpunkt entwerten. Wir wünschen Mister Pownall Glück zu die­ser Aufgabe, die er wohl in der gleichen Weise lösen dürfte, wie es sein Kollege in Hongkong tat, der stolz und heroisch die Aufforderung der Japaner, die Festung zu übergeben, ablehnte mit der Begründung, sie min­destens drei Monate halten zu können, um sie dann nach noch nicht mal drei Wochen, nämlich schon nach achtzehn Tagen, unseren tapferen^ japanischen Bundes­genossen zu überlassen. Er kapitulierte genau in dem Augenblick, wo der unaufhaltsame japanische Vorstoß nicht mehr auf die in- erster und zweiter Linie auf-

vom 25 . und 26 . 12 .

Aus dem F ii h r e r h a u p t q u a r t i e r, 28. Dezem­ber. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Donezbogcn wurden starke feindliche Angriffe unter hohe» Verlusten für den Gegner abgewiesen. An der er­folgreichen Abwehr waren auch italienische und slowa-, tische Truppen hervorragend beteiligt. Im mittleren Ab­schnitt der Ostfront dauern die harten Abwehrkämpse an. Zahlreiche sowjetische Panzer wurden vernichtet. Vor Leningrad scheiterte ein von stärkeren Kräften geführter Ausbruchsversuch, der von dreißig Panzern unterstützt wurde. Der Feind verlor hierbei über 1ÜÜ« Tote und 19 zum Teil schwere und schwerste Panzer. Sechs weitere Panzer wurden in Brand geschossen. Verbände der Luft­waffe bekämpften im Mittelabschnitt der Ostfront sowie an der Front vor Leningrad feindliche Kolonnen, Trup- penquarticrc und Eisenbahnanlagen mit Bomben und Bordwaffen. Kampfflugzeuge erzielten Bombentreffer auf Nachschubziige der Murmanstrecke. An einer anderen Stelle der Ostfront schössen italienische Jagdflieger 1 sowjetische Flugzeuge ab.

Im Kampf gegen die britische Versorgungsschiffahrt versente die Luftwaffe in der vergangenen Nacht vor der englischen Ostküste einen Frachter von 3«v« BRT. Vier weitere große Handelsschiffe wurden durch Bombentreffer zum Teil schwer beschädigt. In Nordasria dauern die Kämpfe an. Bengasi wurde planmäßig geräumt und vom Feind ohne Kampf besetzt. Deutsche Kampfflugzeuge bom­bardierten militärische Anlagen an der Nördkiiste der Cyrenaika."

veutale Verletzung der spanischen tzotzeilsgewösser

ckurchitts vombenflieger versenkten deutschen Vampser in nordspanischem käsen

Berlin, 27. Dezember. Britische Bombenflugzeuge bcn in dem nordspanischen Hasen PUrto de Carino n deutschen HandelsdampserBenno" durch Bomben- irfe versenkt. Sie eröffneten dann Maschinengewehr- :er auf die sich in Sicherheit bringenden deutschen -leute und die im Hasen liegenden spanischen Fischer- otc. Mehrere spanische Zivilpersonen wurden bei escm brutalen Ueberfall der englischen Verbrecher ver- zt. Von der deutschen Besatzung konnte nur ein Mann >bt gerettet werden.

Ueber den Hergang dieses zweitenAltmark -Falles cd im einzelnen gemeldet: Schon am Vormittag des ittwochs war der DampferBenno'^auf seiner Fahrt ncrhalb der spanischen Hoheitsgewässer von englischen ugzeugen überfallen worden, ohne daß es diesen ge- ng. ihn zu treffen. Das Schiff suchte daraufhin in n Hafen PUrto de Carino Zuflucht.^ Feindliche Auf- ircr machten seinen Aufenthalt ausfindig und einige munden darauf wurde der Angriff auf den deutschen impser. der in dem geschlossenen spanischen Ha:en leite, in großem Stil wiederholt. Nach mehreren An- igen erzielten die Engländer sechs Bombentreffer, ich auf das bereits sinkende Schiff warfen sie noch unbcn ob. Dann schössen sie auf die sich in ihren wtcn an Land rettende Besatzung. Spanische Seeleute wen ungeachtet des feindlichen Feuers sofort zu lfe. Ihrem Kameradschaftsgeist und Einsatz ist es zu

verdanken, daß die deutschen Matrosen, mit nur einer Ausnahme, gerettet werden konnten.

Die Engländer krönten ihre zynische Verletzung des spanischen'Hoheitsrechtes damit, daß sie die im Hafen vor Anker liegenden spanischen Fischerboote mit ihren Maschinengewehren bestrichen, obwohl die spanischen Besatzung/n Sirenen- und Flaggensignale gaben. Meh­rere spanische Zivilpersonen wurden hierbei verletzt,

Wieder einmal hat England mit diesem allen Ver­pflichtungen des Völkerrechts hohnsprechenden Ueberfall auf einen deutschen Dampfer inmitten eines spanischen Hafens gezeigt, daß es die Hoheitsrechre der nicht am Krieg beteiligten Staaten zynisch und brutal mißachtet. Das Vorgehen der englischen Flieger entspricht voll­ständig dem des ZerstörersCossak", der auf Churchills Befehl in der Nacht vom 16. zum 17. Februar 1940 über dieAltmark" im Jössingfjord herfiel und mit seinen Mmchinengewehren auf die sich über das Eis reitenden deutschen Mairosen schoß. Man wies damals darauf hin, daß die britische Geschichte mehrere ähnliche Rechts­brüche ausweist, an deren Spitze 1807 die Beschießung der Stadt Kopenhagen im Frieden steht. Auch im Welt­krieg achtete England die völkerrechtlichen Verpflichtun­gen nicht im geringsten, und so ist es geblieben, irotz aller heuchlerischen und scheinheiligen Beteuerungen der demokratischen Volk-betrüger.

Der gemeine Ueberfall auf den DampferVenno" hat nun sogar spanisches Blut gekostet. Auch davor schreckten die Kriegsverbrecher nicht zurück, denen es Ansang die­ses Jahres ja sogar noch gelungen war. ganze Völker in einen sinnlosen Widerstand gegen das Reich hineinzu­treiben.

Man kann den neuen britischen Piratenstreich nur begreifen als Ausfluß der ohnmächtigen Wut der Londoner Plutokratenclique über die letzten Rückschläge im Raum des Stillen Ozeans. Während England in Europa ohnmächtig zusehen mußte, wie seinem letzten Festlandsdegen die Zähne ausgebrochen wurden, kracht es nun überall im Gebälk des Empire. Auf die Ver­senkung zweier der stolzesten britischen Schlachtschiffe und die Außergefechtsetzung der USA.-Pazifikflotte folgte die Vertreibung der Engländer aus dem Seeräuber­nest Hongkong und die ernste Bedrohung des Zentral- punktes der britischen Ostasienstellunq Singapur. In der Verzweiflung über all diese Rückschläge wissen sich Hasardeure wie Churchill und Konsorten keinen anderen Rat als brutale Rechtsverletzung.

Wie Straßenräubcr fallen seine Flieger über ein deutsches Schiff in neutralem Hafen her und wie .Gangster schießen sie auf sich rettende Matrosen und die Besatzungen der spanischen Fischerboote. Ein häßliches Gemälde, das die wutentstellte Fratze des in die Enge getriebenen Verbrechers Albion wiedergibt.

opfernd fechtenden Jndier, Kanadier, Australier und Neuseeländer, sondern weit dahinter auf die Jnselbriten selber traf, deren Fell man bekanntlich in London für weit kostbarer als das der Dominiensoldaten erachtet. Daß die militärische Tüchtigkeit der Jnselbriten genau in umgekehrtem Verhältnis zu ihrem Auftrumpfen steht, dürfte sich inzwischen auch in Ostasien herumge­sprochen haben, zumal noch des abgesetzten Brooke-Pop- hams Wort:er habe nichts in der Kriegsvorbereitung unterlassen, um Japan in wenigen Tagen zerschmettern zu können", noch in aller Erinnerung lebt.

Dunkle Wenn es die große Schnauze machen klndeutunoen würde, dann hätte wohl Churchill das , Recht, vom endgültigen Siegs in die­sem gewaltigen, die Völkerschicksale neu bestimmenden Ringen zu sprechen. Wenn es nach der großen Schnauze ginge, würde auch Hongkong heute noch in Händen der Engländer sein und am Ende gar die sehr mysteriös klingende Andeutung Churchills an amerikanische Jour­nalisten in,-Erfüllung gehen. Er glaube, so sagte er den amerikanischen Reportern, daß jeder Tag einen unerwarteten Elücksfall bringen könne, auf den man jedoch nicht sehr rechnen solle.Möglicherweise", so fügte er, den Propheten spielend,-hinzu,werden wir eines Tages aufwachen und finden, daß wir zu wenig Hunnen haben." Herr, dunkel ist der Rede Sinn. kann man hier nur sagen. Dunkel und geheimnisvoll wie der ' anglo-sowjetrussisch-nordamerikanische Kriegsplan, der, ohne daß bisher der russische Faktor in die Rech­nung der Alliierten überhaupt gestellt werden konnte, in Washingtonaufs genaueste" besprochen worden sein soll. Immerhin behaupten nach einem Newyorker Wender sogenannte Beobachter in Washington, daß es eine sehr wichtige Frage sei, ob die Sowjets bereit wären, nunmehr auch ihrerseits an . der Seite der Alliierten gegen Japan in den Krieg einzutreten. Es sei wahrscheinlich, meinte man bei diesen sogenannten Beobachtern, daß die Russen dies täten. Freilich sei dies heute noch ein Problem, das erst gelöst werden müsse. Also begnügte man sich dann diesmal in Wa­shingtonMaßnahmen zu treffen, die die Niederlage Hitlers beschleunigen sollen". And so wird denn in der US-amerikanischen Presse sowohl wie in der bri­tischen heute als Niederschlag der Besprechung Roose- velts und Churchills die Erlangung vollster russischer Mitarbeit im Stillen Ozean an allererster Stelle auf­gezählt. Einen einzigen, oder besser gesagt einen gemeinsamen Weltkriegsschauplatz zu schaffen, ist das ^deal der bolschewistisch-plutokratischen jüdischen Kräfte, und man kann sich nur wundern, daß sie noch nicht einmal bemerkten, wie sehr ihr Ideal bereits Wirk­lichkeit geworden ist mehr noch, als sie selber sich wünschen konnten und durften. Denn wo immer auf sie die Schläge fallen, ob an der Ostfront auf die Sowzets, in Libyen auf die Briten oder in Ost­asien auf die Briten und Yankees zugleich, sie ver­spüren die Erschütterung allesamt gleichmäßig und jeder zu seinem Teil. Insofern Pazifik, Atlantik, Indischer Ozean und Mittelmeer praktisch einen einzigen Kriegs­schauplatz zur See bilden, kann man auch das Wunder gelten lassen, von demStampa" beider Versenkung des großen modernen britischen FlugbootträgersUnicorn" im Atlantik spricht, wenn das Blatt sagt, die Flotten beider kriegführender Parteien haben sich, was die großen Einheiten anlangt, dem Gleichgewicht der Kräft e beträchtlich genähert. Und wenn das Blatt hinzufügt, den Angelsachsen droht eine tödliche Gefahr auf dem von ihnen bevorzugten Elemente, dem Meere sowie in bezug auf die Waffen, auf die sie ihre gro­ßen Hoffnungen setzten, so bedarf es nur eines Blickes in den jüngsten Wehrmachtsbericht, der neben der Ver­senkung des Flugbootträgers neun versenkte Handels­schiffe mit zusammen 37 000 .Tonnen im Atlantik mel­det, um zu erkennen, wie sehr begründet diese Aus­führungen sind, angesichts eines Ergebnisses, das in­nerhalb weniger Tage von den deutschen U-Booten er­zielt worden ist und in der gleichen Zeit, wo im Pazi­fischen Ozean sich der Kampf gegen die anglo-amerika- nische Streitmacht immer weiter zu deren Ungunsten verschiebt.

Schlechtes kewissen Die ohnehin bisher schon über- der kriegsverbrecher groß gewesenen Schwierig- . . leiten der britisch-amerikani­

schen Kriegsfuhrung sind seit Japans Eintritt in den Krieg ins Unermeßliche gestiegen. Ohne erwarten zu

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Wieder können deutsche U-Boote die erfolgreiche Vernichtung eines britischen Eeleitzuges melden.

In feigem Ueberfall haben englische Flieger ein deutsches Schiff in einem spanischen Hafen ange­griffen und versenkt.

Durch den weiteren günstigen Verlauf der japa­nischen Operationen ist Manila unmittelbar bedroht. Die britische Besatzung Hongkongs hat kapituliert. Churchill will Kanada einen Besuch abstatten. Gestern begann auch in Vremen die große Woll- und Pelzsammclaktion.

Das Bremer NSKK. beging eine große Sonncn- wcndscicr im Parlhaus.

Westfalens Boxer wurden in Bremen cindeutia geschlagen.

Werder feierte einen hohen 9:«-Sicg über Vlnmcn- thal.