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der Nationalsozialisten Vremens
flmiliches verkündungsblatt des Neichsstattlsalters in Oldenburg und vremen
Nr. ZSZ /II. Zaizrgang
Sonntag, 21. Dezember 1941
Linzeipreis 1Z Npf.
Weihnachtsgeschenk für die Ostfront
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rck. Berlin, 20, Dezember. Reichsminister Dr. Goebbels wandte sich über den grohdeutschen Rundfunk an das deutsche Volk. Er rief zu einer Sammlung von Wintersachen auf, die das deutsche Volk der kämpsenden Truppe im Osten zur Verfügung stellen soll. Diese Sammlung, die am 27. Dezember 1941 beginnt und am 4. Januar 1942 endet, soll, wie Reichsminister Dr. Goebbels sagte, „das Weihnachtsgeschenk des deutschen Volkes an die Ostfront" sein. Es wird leinen Volksgenossen geben, der sich dem eindringlichen Appell entzieht. Jeder wird seine Eebesreudigkeit erneut unter Beweis stellen!
Wenn im Laufe dieses Krieges das deutsche Volk aufgefordert wurde, für die rümpfende Truppe zu spenden, so ist stets mit größter Bereitwilligkeit alles getan worden, und die Ergebnisse der Sammlungen haben die kühnsten Erwartungen übertrofsen. Immer hat dabei die hohe Einsatzbereitschaft des deutschen Soldaten den Ausschlag gegeben, seine Leistungen und Opfer habe« der Heimat jene Ruhe und Sicherheit gewährt. Die Einschränkungen in der Heimat stehen in keinem Verhältnis zu den großen Opfern, die die Soldaten bringen Müssen. An der Ostfront ist der Winter mit ungewöhnlicher Härte und viel früher als in anderen Jahren hereingebrochen, dennoch hatten die zuständigen Stellen der Wehrmacht, wie Reichsminister Dr. Goebbels ausführte, alles getan, um die Front für den Winter ausreichend auszurüsten. Wenn man jedoch bedenkt, weiche großen Räume besetzt sind und daß eine riesengroße Anzahl von Soldaten zu versorgen ist, wenn man weiter in Betracht zieht, wie groß der Verbrauch an Woll- sachen bei der kämpsenden Truppe ist, dann versteht man, daß noch mehr gebraucht wird. Hier muß das ganze Volk mithelfen, die Männer an der Ostfront vor Kälte zu schützen. Der Aufrus zur Sammlung von Wollsachen soll daher als Eemeinschaftshilfe der ganzen Heimat einsetzen.
Die Partei «nd ihre Gliederungen werden am 27. Dezember mit dieser Sammlung beginnen. Warme Wollsachen, Socken, Strümpse, Pullover, Kopf- und Ohrenschützer, wollenes Unterzeug, jede Art Petzbc- kleidung, Decken, Handschuhe und Fäustlinge, Schals und Halstücher, werden von Haus zu Haus gesammelt oder in Sammelstellen entgegengenommen werden. Es ist Vorsorge getroffen, daß die gesammelten Stucke schnellstens -er Front zugeleitet werden.
Mterkreu; für kapitönleuinant Vuggenberger
Berlin, 20. Dezember. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh aus Vorschlag des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Raeder, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an den Untersecbootskommandanten Kapitänleutnant Eug- genberger. Kapitänleutnant Euggenbergcr versenkte im westlichen Mittelmeer bei einem Angriff deutscher Unterseeboote auf einen englischen Kriegschifssverband den Flugzeugträger „Ark Royal". Diesen hervorragenden Erfolg verdanken wir der Entschlußkraft, dem Wagemut und dem ausgezeichneten Können Guggenbergers, der außerdem auf weiteren Unternehmungen fünf bewaffnete Handelsschiffe mit 31000 VRT. versenkte.
„Ich weiß", so sagte Dr. Goebbels in dem Aufrus, „daß bei der letzten Spinnstofssammlung die deutsche Bevölkerung alles das hergegeben hat, woraus sie im Hinblick auf die angespannte Lage aus dem Gebiet der Textilversorgung verzichten kann. Dennoch aber befinden sich in der Heimat noch ungezählte Gegenstände der Winterausriistung für die Zivilbevölkerung, die diese zwar nicht gut entbehren kann, die aber die Front «gegenwärtig sicher dringender nötig hat als die Heimat". Hier gilt es für alle, die vorhandenen Bestände zu überprüfen und sich von den Dingen zu trennen, die unseren Soldaten mehr dienen, die nicht immer ein Dach über dem Kopf und ein warmes Bett haben. Es ist ein leichter Verzicht, sich von einem warmen Kleidungsstück zu trennen, wenn man bedenkt, wem diese Gabe zugute kommt und wie groß die Entbehrungen und Opfer jedes einzelnen Soldaten sind. Die Heimat verdiente, wie Reichsminister Dr. Goebbels sagt, keine ruhige Stunde mehr, wenn auch nur ein einziger Soldat, vor allem im Osten, im Slldosten, in Norwegen oder gar im hohen Finnland ohne ausreichende Winterausrüstung den llnbille» der Witterung ausgesetzt bliebe. Hier ist für die vielen Männer und Frauen in der Heimat eine Möglichkeit, ihren Dank an die Front abzustatten.
Ueber eins wollen wir, die wir bequem in der Heimat leben, uns klar sein: der deutsche Frontsoldat hat 7>en Anspruch aus die Mithilfe der Daheimgebliebenen. Seine Leistungen sind unvergleichlich, sie berechtigen ihn, auf unsere Hilfsbereitschaft zu bauen, sie verpflichten uns, im dritten Kriegswinter Charakter, nationales Bewußtsein und Eebesreudigkeit i» beweisen.
Ver flppell des fülirers
Am Schluß seines Anfruss verlas Reichsminister Dr. Goebbels folgendes Geleitwort des Führers zur Wintersachen-Sämmlung:
„Deutsches Volk! Während — abgesehen von Luftangriffen — die deutsche Heimat vom Feinde unbedroht ist, stehen Millionen unserer Soldaten nach einem Jahr schwerster Kämpfe gegen einen zahlen- und material- mäßig weit überlegenen Feind an der Front. Siege wie (Fortsetzung auf Seite 2)
120. Bremen, 20. Dezember.
kin Zauberwort Zwei-Fronten-Krieg! War dies
wurde 1UM «rlucb "icht bisher in England das Zau- uourve zum zmo, ^ei dem alle Briten ein
sadistisches Gruseln verspürten, wenn es im Hinblick auf den Kampf gegen Deutschland ausgesprochen wurde? Sehnsucht und gleichzeitig Gewißheit trug es für jeden echten Plutokraten in sich. Sehnsucht nach der Stunde, da die erträumte zweite Front gegen Deutschland Wirklichkeit werden würde; unerschütterliche Gewißheit, daß sie Tatsache werden müßte. Nun ist für England das Zauberwort zum Fluch, der Zwei-Fronten-Krieg. Wirklichkeit geworden, eher noch als man in den kühnsten Träumen Londons ahnen konnte; anders aber auch, als man dort überhaupt nur zu denken vermochte. Denn nicht gegen Deutschland, dem er zugedacht war, sondern gegen England selbst, das ihn doch nur mit zu führen erhoffte, hat er sich nun gerichtet. Daß darob allenthalben, wo Plutokratenherzen schlagen, Heulen und Zähneknirschen ist, braucht kein Wunder zu nehmen. Erst recht nicht angesichts des grandiosen Beginnens, den er innerhalb der ersten kurzen zwei Wochen zum Schaden der Plutokraten nahm: Die
Pazifik-Flotte der USA. praktisch vernichtet! Die im Pazifik stationierte Flotte der Briten bis zur Kampf- unfähigkeit geschwächt; Hongkong, die Perle der Südsee, der Schlüssel zum Reichtum Chinas, die Kron- kolonie Englands in Ostasien in japanischer Hand! Und selbst Singapur, das angeblich uneinnehmbare, bereits bedroht! Dazu die Oelfelder von Bornes für England verloren, Sumatra, dessen Besitz die Straße von Malakka beherrscht, auch schon in der Gefahrenzone und die Inbesitznahme der Philippinen-Jnsein durch die Japaner weiter und weiter schreitend. Ein Festungsviereck von unübersehbarer Stärke wird von den Japanern nun in Ostafien kontrolliert. Und war doch vorher dazu bestimmt, die unerschütterliche Ausgangsposition der Briten und ihrer verbündetenilSA.-Menschen gegen Japan zu bilden. Hinzu kommt noch, daß auch die Insel Penang im Indischen Ozean von den Briten geräumt werden mußte, dieser Stützpunkt, der nach Singapur die wichtigste britische Seefeste des von den Japanern schon weithin besetzten Malayas ist; Penang, von dem aus nicht allein ein großer Teil der Küste von Sumatra beherrscht werden kann, sondern das im Besitz der Japaner geradezu schon eine Drohung gegen Indien selber bildet. Was außerhalb des genannten Festungsvierecks aber auf Hawai und den berühmten „Rooseveltschen Brückenpfeilern: Von Ostasien
Schwere Kämpfe an Ser mittleren Ostfront
Nächtliches Seegefecht in der Vaeents-See — wieder 2S 00l> VNl. versenkt
Aus dem F ü h r e r h a up t q u a r ti er. 20. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im mittleren Abschnitt der Ostfront dauern die schweren Kämpfe an. Der Gegner erlitt neue starke Verluste. Kampf-, Sturzkamps- und Jagdslicgervcrbände vernichteten feindliche Feld- und Battcriestellnngen und zersprengten durch Bombenwurf und Beschüß mit Bordwaffen berittene und motorisierte sowjetische Kolonnen. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen Flugstützpunkte und Eiscnbahnanlagen. Ein Frachter erhielt in der Varcnts-Sce Bombentreffer schweren Kalibers. In der Barents-See kam es zu einem nächtlichen Seegefecht zwischen deutschen und sowjetischen Zerstörern. Ein feindlicher Zerstörer wurde durch Torpedotresfer versenkt, ein anderer durch Artillerietreffcr beschädigt.
Die deutschen Zerstörer liefen nach erfolgreichem Gefecht unbeschädigt in einen Stützpunkt ein. — Im Kamps gegen diebritische Bersorgungsschissahrt versenkten Unterseeboote im Atlantik vier feindliche Schisse mit zusammen 17 000 VRT. Außerdem wurden zwei Tanker und ein Frachter durch Torpedotrefscr beschädigt. Im St.-Eeorgs-Kanal vernichteten Flugzeuge, die zu bewaffneter Seeausklärung eingesetzt waren, in der vergangenen Nacht aus einem Eeleitzug heraus einen Tanker von 8000 VRT. In Nordafrika setzten sich die deutsch-italienischen Truppen nach Abwehr feindlicher Angriffe planmäßig vom Gegner ab. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten in der Nacht zum 20. Dezember mit guter Trefserlage militärische Anlagen im Hasen von Tobruk."
Japaner auf der PKMppineninsel Mindanao gelandet
LoSesstoß gegen Sie Luftwaffe Manilas — Nascher Vormarsch in Nord-Malaga
Tolio, 20. Dezember. Die Armee- und Marine- abteilung im Kaiserlichen Hauptquartier gaben um 17.30 Uhr (10,30 Uhr deutscher Zeit) gemeinschaftlich bekannt, daß Einheiten der japanischen Armee und Marine. am 20. Dezember bei Tagesanbruch eine Landung aus der Insel Mindanao (Philippinen) ausführte«, nachdem sie den feindlichen Widerstand gebrochen hatten. Es wird hinzugefügt, daß die Lage sich rasch zugunsten der japanischen Streitkräste entwickele. Mindanao ist die südlichste große Insel der Philippinen.
Das USA.-Oberkommando in Manila gab am Sonnabend offiziell zu. daß japanische Truppen bei Davao auf der Philippinen-Jnsel Mindanao, der, zweitgrößten der ganzen Gruppe, gelandet seien. Heftige Kämpfe wären seit Sonnabend im Gange. In London wurde am Sonnabend festgestellt, daß damit die Philippinen letzt vom Süden wie vom Norden bedroht sind. Als besonders bedenklich betrachtet man in London den Umstand, daß Mindanao mit Nord-Borneo durch eine Inselkette verbunden ist. so daß die japanischen Landungstruppen zwischen den beiden großen Inseln Kontakt herstellen könnten. Der Landung auf Mindano ging,ein Bombardement des Flugplatzes bei Davao voraus. Auch der Flugplatz Nicho'ls bei Manila wurde erneut angegriffen, ebenso der Flottcnhafen Catie. Von den japanischen Landungen auf Luzon verlautet, daß dauernd erbitterte Kämpfe im Gange seien. Die Verteidiger seien auf neue Luftlandungen gefaßt, und hätten zur Abwehr auch die Eingeborenen bewaffnet. Die gesamte Philippinenarmee ist jetzt den USAHTruppen eingegliedert worden.
Ferner meldete die Marineabteilung des Kaiserlichen Hauptquartiers, daß bei einem Angriff von vier Jägern der japanischen Marineluftwaffe hegen einen feindlichen Luftstützpunkt auf den Philippinen am 19. Dezember sechs große feindliche Flugzeuge abgeschossen und fünf weitere durch MG.-Feuer in Brand gesetzt wurden. Außerdem wird bekannt, daß bei dem Luftangriff vom 18. Dezember auf einen feindlichen Stützpunkt auf der Philippinen-Panay-Jnfel zwei große Flugzeuge vernichtet, Flugzeughallen in die Luft gesprengt und ein Oellager in Brand gefetzt wurden. Ein feindliches Flugboot wurde abgeschossen und ein Schiff schwer beschädigt. Außerdem hat das Wasserflugzeug eines japanischen Kriegsschiffes am 17. Dezember einen feindlichen Bomber und ein Wasserflugzeug abgeschossen.
Japanische Armeebomber und Kampfflugzeuge griffen am Donnerstag erfolgreich die Flugplätze Nicholsfield, Camp Murphy und Eaburan in der Umgebung Manilas an und zerstörten acht auf der Startbahn stehende schwere Bombenflugzeuge. Sechs Jagdmaschinen wurden abgeschossen oder am Boden vernichtet. Die letzten Ueberbleibsel der philippinischen Luftwaffe haben damit den Todesstoß erhalten. Die drei genannten Flugplätze wurden vorübergehend unbrauchbar gemacht.
Zur Lage in Malaya gab die Armeeabtcilung des Kaiserlichen Hauptquartiers gab am Sonnabend um 23.50 Uhr japanischer Zeit weiter bekannt, daß die japanischen Truppen in Malaqa die Insel Penang am Abend des 19. Dezember eingenommen haben und ihren Vormarsch nach Süden auf der Malaynischen Halbinsel fortsetzten.
In einem Bericht über den Verlauf der Kämpfe nach der Landung der japanischen Truppen auf Hongkong heißt es: Die Befestigungen an der Ostküste der Insel liegen seit Freitag morgen unter schwerem Feuer der japanischen Artillerie, die von den Beobachtungsposten auf dem Jardine-Hügel den Gang der Kämpfe verfolgt. Mehrere englische Batterien sind bereits zum Schweigen gebracht. Die englischen Truppen leisteten erbitterten Widerstand, der von Stellung zu Stellung im Nahkampf gebrochen werden mußte. Die Hälfte der Insel kam am Freitagmittag in japanischen Besitz. Von den Landungsstellen der japanischen Truppen, wo Benzintanks' und Fabriken in Brand geschossen waren, leuchten noch immer hohe Feuerscheine' herüber.
Ein Korrespondent beschreibt die Landung auf der Insel, die durch ein zwölfstündiges Bombardement vorbereitet wurde. Als die Landung der japanischen Truppen in vollem Gange war.' hätten die Engländer Schnellboote eingesetzt. Die japanische Artillerie hätte den Schnellbooten die ersten Verluste zugefügt. Endgültig wurde der Angriff jedoch durch japanische ^tukas abgeschlagen, die die restlichen Boote zum Sinke,r brachten. Trotz des starken Feuers der englischen Abwehr hätten japanische Seeleute viele Ueberlebende der versenkten englischen Schnellboote aufgefischt.
Ein britisches Kriegsschiff, das einem Kreuzer glich, wurde am Freitag in der Schenhui-Bucht, südlich von Hongkong, durch zwei gutgezielte Bombentresser japanischer Stukas versentt.
(Siehe auch Seite 2) j
nach Sän Franzisko" sich abspielte, und weiter abspielt, ist ebenso trostlos für Rooseoelt und seinen Judenklüngel in Washington, wie der Fall Hongkongs und der. japanische Vormarsch auf Malaga und Bornes für die Briten.
Keine Rettung Liegen die Dinge auf der einen
diirck, Iltis Front (auf der neugebildeten
' k'' Front in Ostasien) gegen das Welt-
plutokratentum somit einfach trostlos, so liegen sie auf der alten Front im Atlantik und um England sowie
im Mittelmeer und endlich auf der Landfront gegenüber den Sowjets nicht viel besser: Zweiundzwanzig Einheiten hat im Kampfe um das Mittelmeer England in den letzten Wochen verloren. Die allein schon durch die Ostasienfront ernsthaft gefährdete Versorgung auf der Insel wird immer knapper und an das vorzeitige Siegesgeschrei, das die Sowjets erhoben, als mit Rücksicht auf den hereingebrochenen Winter an der Ostfront die deutsche Front begradigt und damit an manchen Stellen zurückgenommen würde, hat man in London selbst nicht recht geglaubt. Woran man freilich glaubte, und was man immer und immer wieder zum Trost in den dunkelsten Stunden der vergangenen Kriegsjahre dem eigenen Volk versicherte, war, daß für England die Rettung von USA. kommen werde. Man kann sich die Stimmung des englischen Volkes vorstellen bei der nun hereinbrechenden Erkenntnis, daß die USA. nun nicht nur nicht in der Lage waren, den Einbruch der japanischen Flotte in die wichtige USA.-Stlltzpunktkette des Stillen Ozeans zu verhindern, sondern auch nicht die geringste Hilfe den Briten zu gewähren vermögen, wo es gilt, ihren strategisch einfach unersetzlichen Besitz im Indischen Ozean zu erhalten. Großmäulig wie immer hatte zwar Rooseoelt beim Ausbruch des japanischen Krieges erklärt: „Unsere Aufgabe ist gigantisch, aber Amerika besitzt die Rohmaterialien, die industrielle Leistungsfähigkeit und die Menschenreserven, um sie zu erfüllen", dabei ahnte er nicht, wte plötzlich die ihn überraschende Entwicklung ihn vor aller Welt bloßstellen werde. Denn in umgekehrtem Verhältnis zu Roosevelts Angeberei stehen die Tatsachen, deren eine sich bereits in dem Rückfall der USA.-Flotte aus. einer erstrangigen Flot- tenmacht in eine Flottenmacht dritten Ranges erweist.
Ein einfaches Was allein die Menschenreserven an- Recheneremoel "ach Roosevelts Behaup
tung unerschöpflich sein sollen, so zeigt ein ganz einfaches Rechenexempel bereits die durch nichts begründete Rooseveltsche Großsprecherei: Gegen die USA., das an die hundertdreißig Millionen Menschen zählt, ist das Volk der Japaner mit hundert Millionen angetreten, denen sich die des Gebiets Mandschu- kuos beigesellen. Aber dem angeblich so unerschöpflichen Menschenreservoir der «USA. ficht dazu noch die Zahl der europäischen Menschen gegenüber, die in einem bereits wohlorgan i'sierten und auf vollen Touren laufenden Produktionsprozeß eingegliedert find und somit Roosevelts Menschenreservoir zumindest um das Vierfache übertreffen. Dabei sind Roosevelts Men- schenreseroen noch lange nicht in die USA.-Kriegspro- duktion eingeschaltet, und seinem Rüstungsideal steht vorerst als offenes Geheimnis das amerikanische Rüstungsdebakel gegenüber. Zehn Milliarden Dollar wurden vom Kongreß zum Ausbau der Rüstungsindustrie Herrn Rooseoelt in den letzten Jahren genehmigt! Man darf ohne weiteres einräumen, daß er sie auch prompt ausgegeben hat. Wie aber auf Grund von Ausführungen des amerikanischen Senators Vyrd die gewiß nicht achsenfreundliche sozialistische Zeitung „Berner Tagwacht" mitzuteilen iq der Lage ist, war bisher das Ergebnis solcher gewaltigen Investitionen geradezu kläglich. Ganze 56 wirklich neuzeitliche viermotorige schwere Bomber, sogenannte fliegende Festungen, mit denen so viel Reklame in USA. gemacht worden ist, waren am 1. September 1940 im Besitz der amerikanischen Wehrmacht. Seither wurden, wie Byrd feststellt, davon insgesamt' n o ch keine weiteren
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Im Mittelabschnitt der Ostfront wurden erneute starte Angriffe der Sowjets bei blutigen Feindverlusten abgeschlagen.
Bei einem Seegefecht im Mittelmeer versenkte ein italienisches Geschwader ein feindliches Kriegsschiff und traf andere schwer.
Die größte Zeitung Istanbuls betont die traditionelle Freundschaft der Türkei mit Deutschland. Ministerpräsident Salazar erklärte, daß die britische Besetzung Timors ohne Zustimmung Portugals ersolgt sei.
Die Japaner sind auf der Philippinen-Jnsel Mindanao gelandet und haben neuerdings einen britischen Kreuzer versenkt.
Reichsminister Dr. Goebbels forderte im Nahmen einer,Rundfuntansprache das deutsche Volk zu einer Winterkleidungssammlung für unsere Soldaten auf. Ueber Behandlung von Postsendungen an Kriegsgefangene »nd Internierte unterrichtet das Zollamt Post in Bremen.
In das Bremer Handelsregister wurde die Deutsche Nordatlantik-Linie Hamburg-Bremen G m. b. H. eingetragen.
Die „VZ" tut einen Blick hinter die Kulissen des Staatstheaters.