Ausgabe 
(14.12.1941) Nr. 346
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Meiner Zeitung

parteiamtliche Tageszeitung

vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien fjansestadt vremen

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der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblalt des Neichsstakllsalters In Oldenburg und Vremen

Nr. Z46 /II. Jahrgang

Sonntag, 14. Dezember 1941

Linzelpreis 15 Npf.

wie die Schlachtschiffe versenkt wurden

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Vom plrrnotarLsokon Xrisy sur planotarisokon Usouoränungt

Berlin, 13. Dezember. Schwedische Zeitungen ver­öffentlichen einen ausführlichen und äußerst dramati­schen Bericht des Korrespondenten des „Daily Expreß" über die Versenkung der „Prince »f Wales" und der „Repulse". Der Berichterstatter befand sich an Bord- der „Repulse". In seiner Darstellung heißt es im ein­zelnen nach der Wiedergabe von „Svenska Dagbladet":

„Mit ihrem Zerstörergeleit verließen die Schlacht­schiffe am Montag Singapur mit der Absicht, japanische Transportschiffe und die sie begleitenden japanischen Schlachtschiffe auf dem Wege nach Malakka anzugreifen. Die Voraussetzung war, daß man den Siam-Golf er­reichte, ohne von japanischen Schiffen entdeckt zu wer­den. Aus diesem Grunde wählte man einen weiten Umweg. Jedoch am Dienstag wurden neun japanische Marineflugzeuge am Horizont gesichtet, die bald noch Verstärkung durch zwei weitere Flugzeuge erhielten.

Plötzlich eröffnete die „Prince of Wales" auf ein alleinfliegendes japanisches Flugzeug Flakfeuer. Kurz darauf kamen fünf weitere Flugzeuge in Sicht, die in geschlossen?! Formation in geringer Höhe gerade auf die „Prince of Wales" zusteuerten. Die Japaner kümmerten sich nicht um die Zerstörer, sondern konzentrierten sich vollkommen auf die Schlachtschiffe, die ihre gesamte Flakartillerie auf die japanischen Flieger richteten. Die Flugzeuge drehten jedoch ab, ohne Bomben zu werfen.

Im gleichen Augenblick erschütterte eine heftige Explo­sion die „Repulse" durch einen Bombentreffer, der von einem japanischen Bombenangriff herrührte. Die erste Bombe war ein Volltreffer aus dem Flugzeugdeck des Schlachtschiffes. Der erste Tiefangriff der japanischen - Flieger erwies sich als eine Kriegslist, um die Aufmerk­samkeit der Engländer auf die niedrig fliegenden Flug­zeuge zu richten, während der Hauptangrifs von anderer Seite durchgeführt wurde.

Die Bedienungsmannschaft eines automatischen Acht- Röhv-Gefchützes. das 2890 Schuß in der Minute ab-

Ver gestrige wehrmachtsbericht

Aus dem F ii h r erh a u p t qu ar t i e r, 13. Dez. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Ostfront wurden örtliche Angriffe des Feindes ab­gewiesen. Die Luftwaffe bekämpfte mit guter Wirkung Truppenbereitstellungen sowie Eisenbahnziele im Donez- becken, am unteren Don und an der Nordsront. Sie bom­bardierte ferner Flugzeugstiitzpunkte der Sowjets südost- wärts des Ladogasees und griff in der vergangenen Nacht militärische Ziele in Moskau an. In der Nacht zum 13. 12. wurden Hasenanlagen an der Ost- und Siidwestküste Englands von Kampssliegerkrästen mit Bomben belegt. Das Schwergewicht der in Nordafrika noch im vollen Gange befindlichen Kämpfe hat sich in die Gegend westlich Tobruk verschoben, ohne daß es dem Gegner gelungen wäre, entscheidende Erfolge zu erzielen. Bardia und Sollum widerstehen mit großer Hartnäckig­keit dem wachsenden Druck des Gegners. Im Schutze tiefliegender Wolken warfen einzelne feindliche Flug­zeuge Bomben auf einige Orte des holländisch-deutschen Grenzgebietes, die geringe Opfer unter der Zivil­bevölkerung forderten. Bei diesen Einfliigen und bei wirkungslosen Nachtangriffen auf die besetzten West- gebiete verlor die britische Luftwaffe zwei Bomber."

feuern'kann, arbeitete wie wahnsinnig, als zwei Flug­zeuge einen neuen Tiefangriff durchführten.

Plötzlich bemerkte ein Matrose im Ausguck ein wei­teres Flugzeug in unmittelbarer Nähe. Er wies in die Richtung, und die Geschütze schwenkten herum. Der Ja­paner befand sich in einem Abstand von 1880 Metern, aber die Scheinwerfer faßten schnell ihr Ziel, und die Maschine stürzte zersplittert ins Meer.

Dann ertönten neue Warnsignale. Sie galten neun Flugzeugen, die vorn heraus gesichtet wurden. Das Mb- (Fortsetzung au? Seite 2)

llkv. Vremen, 14. Dezembe-r Verbrecher Noosevelt Die alte Erfahrung, daß in je- auch ein vummkops ^weren Verbrecher auch ' irgendwie ein großer Dumm­

kopf steckt, hat sich bei Roosevelt wiederum gezeigt. Daß er sich von dem Kriege, dessen Entfachen er emsig, ja leidenschaftlich betrieb, zuletzt doch noch überraschen ließ, ist der eine Beweis. Der andere ist der, daß er nun, da er.den Krieg entfacht hat, versuchen möchte, allen offen zutage liegenden Tatsachen entgegen der Welt glauben zu machen, er habe den Krieg nicht gewollt. Der dritte

„Unerschütterlicher Wille ;um Sieg"

lele-ramme Victor kmanuels, des lennvs, Mussolinis und lojos an den sichrer

Berlin, 13. Dezember. Aus Anlaß der Unterzeich­nung des Vertrages, durch den die Achsenmächte sich mit Japan zu gemeinsamer Kriegführung und zur Sicher- stellung einer gerechten Neuordnung zusammenschlössen, sandten der König von Italien und Kaiser von Aethio- pien und der kaiserlich-japanische Premierminister, Ge­neral Tojo, an den Führer Telegramme, in denen die unerbittliche Entschlossenheit zum gemeinsamen Siege zum Ausdruck kommt.

Das Telegramm des Königs und Kaisers Victor Emanuel: „Ich danke auf das herzlichste für die Worte, die Sie in dieser feierlichen Stunde an mich gerichtet haben, in der die japanischen Waffen sich mit jenen Deutschlands und Italiens zur Verwirklichung des ge­meinsamen Sieges vereinigtem Indem ich für das Glück der drei Völker die wärmsten Wünsche erneut zum Aus­druck bringe, erwidere ich Ihre Grüße auf das herzlichste.

Das Telegramm des Duce: „Führer! Der Abschluß des neuen Abkommens zwischen den Mächten des Dreier­paktes, der Deutschland, Italien und Japan zu Waffen­brudern macht, bestärkt nur noch mehr unseren uner­schütterlichen Willen zum Sieg und zur Gerechtigkeit. In diesem geschichtlichen Augenblick soll Sie mein warmer kameradschaftlicher Gruß erreichen."

Das Telegramm des Tenno: „Euer Exzellenz möchte ich meinen wärmsten Dank übermitteln für die freund­lichen Glückwünsche zu den durch die japanische Armee errungenen Erfolgen über den Feind, gegen den Japan, Deutschland und Italien jetzt eng verbünden kämpfen. Ich bin glücklich, Euer Exzellenz bei dieser Gelegenheit mein volles Vertrauen auf den vollständigen Endsieg un­serer drei Länder zur Errichtung einer neuen Weltord­nung zu versichern.

Das Telegramm des Ministerpräsidenten General Tojo: „Mit dem heute in Berlin unterzeichneten Ab­kommen zwischen Japan, Deutschland und Italien sied wir drei Staaten gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und England aufgestanden und haben gemein­sam die Waffen ergriffen. Erhaben sind unsere Ziele, die darauf hinauslaufen, daß jede Nation den ihr ge­bührenden Raum erhalten soll. Beispiellos gestählt ist die Wehrmacht. Fest vereinigt ist die Heimatfront unserer drei Staaten. Deshalb bin ich von der Nieder­lage unserer gemeinsamen Feinde überzeugt. Ich bringe Ew. Exzellenz meine herzlichsten Glückwünsche und meine ausgezeichnete Hochachtung für Ihre geniale Führung und den treuen Einsatz des deutschen Volkes zum Aus­

druck mit der Ueberzeugung, daß der ehrenvolle End­sieg uns gesichert ist."

Aus dem gleichen Anlaß übermittelte der königlich- italienische Außenminister Graf Ciano an den Reichs­minister des Auswärtigen folgendes Telegramm: „Am Tage, an dem der neue Pakt zwischen Deutschland, Italien und Japan die Mächte des Dreierpaktes zu einem unzerstörbaren Block zusammenschmiedet, möchte ich Ihnen, lieber Ribbcntrop, in der Gewißheit unseres gemeinsamen Sieges meine heißesten Glückwünsche über­mitteln." > ' .

Das Telegramm des Kaiserlich-Japanischen Außen­ministers Togo an den Reichsaußenminister lautet: ..Das heute in Berlin unterzeichnete Abkommen zwischen Japan, Deutschland und Italien bildet in der Tat einen Wendepunkt in der Weltgeschichte. Japan, Deutschland und Italien, in dem Bewußtsein von der Erhabenheit ihrer Aufgaben, eine gerechte Neuordnung aufzubauen, haben den unerschütterlichen Entschluß gefaßt, den ge­meinsamen Krieg gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und England zum erfolgreichen Ende zu füh­ren, um damit alle möglichen Störungsarbeiten gegen die Erreichung ihrer Aufgabe zu beseitigen, Sie haben damit die stärkste Bekundung für die Zusammenarbeit zwischen Japan. Deutschland und 'Italien gegeben und wollen an der Vollendung des glorreichen Werkes zu­sammenwirken. Ich möchte bei dieser Gelegenheit unserer gemeinsamen Freude Ausdruck geben und Eurer Exzellenz für.Ihren Einsatz meine ausgezeichnete Hochachtung versichern."

ver siilirer überreichte vokfchaster Vchima die höchste deutsche stuozeichnung

Berlin, 13. Dezember. Der Führer empfing am Sonnabendvormittag in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop aus Anlaß der Unterzeichnung des Abkommens, durch das die Achsen­mächte sich mit Japan zu gemeinsamem Kamps bis zum Endsieg zusammengeschlossen haben, den kaiserlich-japa­nischen Botschafter in Berlin, General Oshima, in Sonder-Audienz. Der Führer überreichte Botschafter Oshima in Aberkennung seiner hervorragenden Ver­dienste um das Zustandekommen des Dreimächtepaktes die höchste Auszeichnung, die Deutschland zu vergeben hat, das Eroßkreuz des Ordens vom Deutschen Adler in Gold.

ffas USff -Schlachtschiff „flrizona" versenkt

)n der Schlacht vor flawai — fluch ein großer britischer Zerstörer verloren

Tokio, 13. Dezember. Wie die Marineabteilung des Kaiserlichen Hauptquartiers am Sonnabend um 15 Uhr japanischer Zeit bekanntgab, hat es sich jetzt be­stätigt, daß ein weiteres nordamerikanisches Schlacht­schiff, die „A rizona" (32 88» Tonnen) in der Schlacht von Hawai versenkt wurde, und zwar außer den bereits früher gemeldeten Schlachtschiffen.

Außerdem wurde bestätigt, daß ein großer britischer Zerstörer außer den'Schlachtschiffen „Prince of Wales" und „Repulse" in der Schlacht auf der Höhe von Malaqa versenkt wurde.

*

Das USA.-Schlachtschiff „Arizona" ist im Jahre 1915 vom Stapel gelaufen, jedoch bei einem Umbau unter anderem durch Anbringung von Torpedowulsten und Entfernung der Gittermasten erheblich modernisiert worden. Bei einer Wasserverdrängung von 32 608 son­nen entwickelt« es eine Geschwindigkeit von 21 Knoten. Seine Bestückung setzte sich aus zwölf 35,6-Zentimeter- Eeschlltzen, zwölf 12,7 Zentimeter-Geschützen, acht 12^7- Zentimeter-Flakgeschützen, vier 4,7-Zentimeter- und acht 4-Zentimeter-Fläkgeschützen zusammen. Ferner hatte das Schlachtschiff drei Flugzeuge an Bord und verfugte über eine Besatzung von 1385 Mann.

Ksuiun von den dspsnein beselrt

Die Hceresabteilung des Kaiserlichen Hauptquartiers meldete um 8.38 Uhr japanischer Zeit, daß die japanrschen Strcitkräste am 12. 12. das britische Pachtgebiet Kau - lun an der äußersten Spitze der Halbinsel Kaulun ge­genüber Hongkong und damit die Hauptverteidiguugs- stellung der britischen Zwingburg besetzt haben. Außer­dem wird gemeldet, daß die Japaner Vorbereitungen für einen Großangriff auf Hongkong treffen.

Unterrichtete Kreise weisen darauf hin, daß die Er­

oberung Kauluns durch die Japaner, die den vollstän­digen Rückzug der britischen Streitkräfte vom chinesi­schen Festland bedeutet, innerhalb von 82 Stünden nach Beginn der japanischen Aktion vom 8. Dezember er­folgte, nachdem die japanischen Streitkräfte an diesem Tage über die Grenzzone südlich von Tfchungtschun ein­drangen. Bei blitzschnellem Vormarsch besetzten die japa­nischen Truppen am Mittag des 18. Dezember Kin - schau, einen wichtigen Punkt der britischen Verteidi­gungslinie, wodurch der Weg für die am Freitag er­folgte Besetzung Kauluns freigelegt wurde.

I-uktsngrlkke unk Il8H..-8tütrpunkt6 bei si/kanils Das Kaiserliche Hauptquartier gab bekannt, daß ja­panische Flugzeuge am Freitag heftige Angriffe gegen Batangas, Jba, Corkfield und einen weiteren USA-- Stützpiinkt in der Nähe von Manila richteten, wobei acht Nordamerikanische Flugzeuge abgeschossen und 14 am Boden zerstört wurden. Außerdem wurden elf Flugboote vernichtet. Ferner wird bekanntgegeben, daß bei dem Angriff der Marineluftwaffe aus Hongkong am Donnerstag ein britisches Torpedoboot von den Japanern versenkt und ein Kanonenboot sowie drei Handelsschiffe schwer getroffen wurden. ^

dapsns Luktirerrscirukt über dAuisz-a Die Armee-Abteilung des Kaiserlichen Hauptquar­tiers gibt bekannt, daß im Kampf um Malaya die Luftstreitkräste Englands im Fernen Osten in der Haupt­sache vernichtet seien. Die Armeeluftwaffe schützte Transporte, Landungsoperationen sowie Operationen auf dem Lande und vernichtete feindliche Aufklärer. Bisher wurden 128 britische Flugzeuge abgeschossen oder am Boden zerstört, ein feindlicher Transporter versenkt, zwei Kanonenboote sowie vier Transport­schiffe schwer beschädigt und etwa 188 feindliche Last­kraftwagen zerstört. 17 eigene Maschinen gingen ver­loren. (Siehe auch Seit« 2)

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Beweis aber für Roosevelrs und seines jüdischen Klün­gels grandiose Dummheit liegt darin, daß diese Spieß- gesellen zur Erringung der Vorherrschaft im Fernen Osten einen, den Bestand des gesamten Weltplutokratcnsystems gefährdenden Krieg mit Japan führen, ohne zu erken­nen, daß es überhaupt, und zwar gerade dank der Roose- velt'schen Unterstützung an Tschiangkaischek längst schon keine Möglichkeir mehr für USA. und für Großbritan­nien gibt, den gewaltigen sernostasiatischen Raum in Zukunft zu behaupten. Denn selbst wenn Japan — wie es gewiß nicht der Fall sein wird — in dem nun ent­brannten Schicksalskampf um den fernoftasiatischen Raum unterliegen müßte, würde dies nicht zugunsten der bis dahin bis zum Ausbluten geschwächten angloameri- kanischen Mächtekonstellation geschehen, sondern höchstens zugunsten der Machtstellung Tschiangkaischeks. den so kampfkräftig wie möglich und möglichst unbesiegbar zu machen, nicht zuletzt Roosevelt und sein Klüngel bisher alles taten und noch tun wollen. Oder bezweifelt heute irgendwer, daß, wenn es Japan wider alles Erwarten mißlingen sollt«, den Fernen Osten unter seiner Füh­rung zu einigen, dies dann, soweit der gesamte chinesische Raum in Frage kommt, Tschiangkaischek versuchen würde? Auf unerschöpfliche Massen aus dem chinesischen Volk gestützt, würde er diese mit den aus USA. und Großbritannien her bezogenen Waffen gegen die „frem­den Eindringlinge" ausrichten und diese genau so von dort vertreiben, wie es jetzt zu mn Japan aus ganz be­rechtigten Gründen beabsichtigt. Der Osten Asiens ringt heute um seine Zukunft, und so gewiß es ist, daß diese sich dereinst unter Japans Führung gestellt sehen wird. so gewiß ist es auch, daß nach diesem Kriege der Ferne Osten sich niemals wieder von Washington aus oder gar von London her beeinflussen läßt! Das hat wie so vieles andere bei dem leichtfertigen Heraufbeschwören des jüngsten Kriegsausbruches Noosevelt natürlich nicht bedacht: und so ist er denn, wie ein wilder Büffel auf ein rotes Tuch, nach seinem Ziele, die gesamte Welt um seiner unsinnigen Machtpläne willen in Brand zu setzen, losgerannt, dabei glaubend, den Nationalsozialismus vernichten zu können, indem er a l l e W e l t unter seine plutokratische Herrschaft zwingt.

veränderte Verhältnisse Nun, da der Beginn des im Stillen vzean Krieges im Pazifik gleich im Anfang anders verlief, als es sich Roosevelt, der Iudenstämmling im Weißen Haus vorgestellt hatte, steht er betroffen vor seinem voll­brachten Verbrechen, möchte es gar verleugnen und jam-' mert kläglich über die angebliche Niedertracht des japani­schen Gegners, der ihm nicht vorher gesagt hatte, welches Risiko die USA. damit einging, daß sie ein Volk wie die Japaner wirtschaftlich abwürgen und machtpolitisch de­gradieren wollten. Hatte Mister Roosevelt wirklich ge­glaubt, die japanische Flotte werde schön zu Hause in Yokohama verbleiben, um dort den Angriff der dann sich vereinigenden anglo-amerikanischen Flotte zu erwarten? Die Taktik, wonach die Japaner handelten, als sie dem alten kriegerischen Grundsatz getreu, daß der Angriff die beste Verteidigung fei, blitzartig angriffen, will Herrn Roosevelt gar nicht gefallen. Der Angriff auf Pearl Harbour, der unternommen wurde, um die dort verkam-- weite USA.-Flotte des Stillen Ozeans und deren bedeut­samste Stützpunkte außer Gefecht zu setzen, hat seine Wir­kung voll erreicht. Ebenso, wie der furchtbare Schlag, den die wertvollsten Einheiten der britischen Flotte bei Singapur erhielten, dieser zur Katastrophe geworden ist. Ueber Nacht haben sich dadurch die Machtverhältnisse im Pazifik zuungunsten der angelsächsischen Mächte verscho­ben, zumal auch nun durch den Angriff auf Manila die Japaner im Begriffe sind, ihren Feinden hier eine vor­geschobene Basis zu nehmen und die Vorteile dieses Stützpunktes zu weiteren Offensivoperationen ihrer Seestreitkräfte im Süden sicherzustellen. Der Angriff auf Hongkong, dessen Hauptverteidigungsstellung voin Lande her mit Kaulun bereits fiel, bezweckt die Vernichtung einer britischen Vorpostenstellung, welche die japanischen Verbindungswege zur See stören könnte und die Fort­nähme der Insel Euam wiegt für.die anglo-amerikani- sche Stellung im Stillen Ozean als Verlust um so schwe­rer, als von hier aus Japan die verschiedenen Linien der USA. und Großbritanniens nach Ostindien'bedrohen und gleichzeitig die amerikanische Industrie in Gefahr zu bringen vermag. Denn auf diesen Linien erhielten bis­her die USA. Gummi, ihr Zinn. Chrom, Mangan und Quecksilber, alles Dinge, die sie selbst nicht er­zeugen. Was aber Japan mit seinen bisher un­ternommenen Operationen und den weiter geplanten in

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Der Führer überreichte dem japanischen Botschafter Oshima die höchste deutsche Auszeichnung.

In Berlin sprach der japanische Marineoffizier Yokai über die Schlagkraft der japanischen Seestreitkräfte.

Tori» meldet die Versenkung des USA.-Schlacht- schisfes „Arizona" in der Schlacht vor Hawai.

Die deutsche Luftwaffe bombardierte erneut mili­tärische Ziele in Moskau und englische Hasenanlagen.

Heute beginnt mit dem Weihnachtsvcrkauf auch wieder der Weihnachtsmarkt am Liebfraucnkirchhoi.

Der Kommandeur der Fliegertcchnischen Vorschulen, Generalleutnant Mooyer, sprach auf einer Veran­staltung der Focke-Wulf-Lehrlinge.

Staatssekretär Reinhardt sprach in Leipziq über die Reichssrnanzen im Krieg.