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Meiner ZeAno
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parteiamtliche Tageszeitung
Vas Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien fjansestadt vremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliche-; verkündungsblalk des Neichsstattlsalters in oiüenburg und vremen
Nr. Z45 / 11. Jahrgang
Sonnabend, 1Z. Dezember 1941
Linzelpreis 15 Npf.
über Sie freitzeit dieverantwoctung
Neichspressechef Vc.Vietrich eröffnete in Wien das Institut zur krforststung des internationalen preffewesens - „Union nationaler lournalistenoerbönde" gegründet
Wien, 12. Dezember. Im Schönborn-Palais wurde am Freitag im festlichem Rahmen das Institut zur Erforschung des internationalen Pressewesens durch den Reichspressechef Dr. Dietrich eröffnet. In einer grasten für die Entwicklung und Zukunft der Presse im neuen Europa hoch bedeutsamen Rede gab der Reichspressechef die geistigen Grundlagen für die Arbeit und die Aufgaben sowohl des Instituts zur Erforschung des internationalen Pressewesens als auch der Union nationaler Iournalisten-VerbLnde, deren Gründung der Präsident der Union und Leiter des Reichsverbandes der deutschen Presse, Hauptschriftleiter Weist, in seiner Begrüßungsansprache bekanntgegeben hatte. Die von den Journalisten und Ehrengästen der Eröffnungsfeier mit großer Begeisterung aufgenommenen Ausführungen Dr. Dietrichs gipfelten in der Forderung, daß in der Pressearbeit über der Freiheit als kategorischer Imperativ die Berantwortung stehen müsse.
Namens des Reichsverbandes der deutschen Presse konnte der 'Präsident der Union nationaler Journali- ften-Verbände, Hauptschriftleiter Weih, den Reichspressechef Dr. Dietrich, als Vertreter des Reichs- außenminifters den Leiter der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes, Gesandten Dr. Schmidt, und als Vertreter des Kaiserlich-Japanischen Botschafters Oshima den außerordentlichen Gesandten Sakuma begrüßen. Ferner hieß er die Führer der in der Union zusammengeschlossenen nationalen Journalisten-Ver- bände willkommen, und zwar den Leiter des faschistischen Nationalsyndikats der Journalisten, Nationalrat Gug- lielmotti, Hauptschriftleiter von Kolosvary-Vorescsa, Ungarn, Hauptschriftleiter Alexander Eregorian, Rumänien, die zugleich auch Vizepräsidenten der Union sind, Hauptschriftleiter Beltschew, Bulgarien, Hauptschriftleiter Dr. Kocis-Slowakei und Hauptschriftleiter Kovacic, ferner den bulgarischen Presseattache Popoff, den rumänischen Presseattache Ciodas und die übrigen
1Z britische Kriegsschiffe versenkt
Berlin, 12. Dezember.
Gegen die englische Kriegsflotte sind im Dezember bedeutende Erfolge errungen worden. Am S. Dezember wurde ein britisches U-Boot vor der norwegischen Küste versenkt, am 4. Dezember ein Zerstörer vor der Cyre- naika durch Vombenvolltrefser. Gleichzeitig fielen im Kanal sieben feindliche Schnellboote der deutschen Abwehr zum Opfer, drei davon wurden versenkt, vier beschädigt. Ein Kanonenboot wurde vernichtet. Der Anteil der Luftwaffe beträgt ferner: die Versenkung eines Zerstörers und die Beschädigung zweier Kreuzer und eines Zerstörers. Somit wurden also insgesamt 13 Einheiten der britischen Kriegsflotte beschädigt »der versenkt. Die Vernichtung des australischen Kreuzers „Sydney" durch den deutschen Hilfskreuzer „Cormoran" ist dabei nicht einberechnet. Die englische Handelsschiffahrt und Kriegsflotte ist heute in keinem Gewässer der Erde mehr sicher.
Neue Nikterkreuzverleihungen
Berlin, 12. Dezember. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschaä von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Generalleutnant Pfeffer, Kommandeur einer Infanterie-Division, Generalleutnant von Böckmann, Kommandeur einer Infanterie-Division, Generalleutnant Hoesl, Kommandeur einer Infanterie-Division, Generalmajor Bertholt«, Kommandeur einer Infanterie-Division, Oberst Jaschke, Kommandeur eines Infanterie-Regiments, Oberstleutnant Dietlen, Kommandeur eines Kradschiitzen-Bataillons, Oberleutnant Zonewitz, Kompaniechef in einem Infanterie-Regiment, Oberleutnant Tolsdorsf, Kompaniechef in einem Infanterie-Regiment, Oberleutnant Monda- bon, Vataillonsführer in einem Schützen-Regiment, Feldmarschall-Leutnant Vitez Miklos, Kommandeur des Königlich-Ungarischen Schnellkorps, Leutnant Evers, Kompaniefiihrer in einem Infanterie-Regiment.
Mitglieder der Delegation, sowie die diplomatischen und konsularischen Vertreter der der Union angehörenden Nationen. Neben zahlreichen Persönlichkeiten aus Staat, Partei und Wehrmacht sowie den Spitzen des
Reichsgaues und der Stadt Wien konnte er endlich viele namhafte Vertreter der deutschen und ausländischen Press« begrüßen.
Der Leiter des Reichsverbandes gab als Präsident der Union dann die am Donnerstag erfolgte
Gründung der Union nationaler Journalisten
bekannt und teilte mit, daß die in Berlin tätigen Vertreter der japanischen Presse durch ein Telegramm ihrer Solidarität Ausdruck gegeben hätten. Hauptschriftleiter Weiß dankte dann dem Reichspressechef, dem Reichspropagandaministerium, dem Reichsstatthalter der Stadt Wien dafür, daß sie dem Institut zur Erforschung des internationalen Pressewesens ihre Unterstützung in so großzügiger Weise hätten zuteil werden lassen, und bat den Reichspressechef Dr. Dietrich, die Eröffnung vor. zunehmen.
Me Nede des Neichspreffechefs
Der Reichspressechef beglückwünschte zu Beginn seiner Rede die Delegationen der Presse zahlreicher Länder zu der soeben erfolgten Gründung der „Union nationaler Journalistenverbände". In dieser Vereinigung habe der Entschluß, nunmehr durch gemeinsame Arbeit an der inneren Erneuerung der Presse zum Wohle der Menschheit zu wirken, vor aller Welt seinen Ausdruck gefunden.
Dr. Dietrich umriß in seiner Rede sodann die Entwicklung der Presse, ihre Arbeit und ihre Zukunftsaufgaben im neuen Europa. Seit Eutenberg den Druck mit beweglichen Lettern erfand, seit König die erste Rotationsmaschine erbaute, sei die Presse als geistig verbindende Macht in das Leben der Völker getreten, habe sie dem Reich der Gedanken die Weite der Welt erobert. Die Presse sei heute das politische Gehirn von Hunderten von Millionen Menschen auf dem ganzen Erdball. Niemals wohl habe es in der Geschichte eine einflußreichere Institution, niemals eine wirksamere geistige Macht über die Menschen gegeben, als die meinungs- bildende Macht der Presse. Sie sei im Zeitalter des sozialen Aufstiegs die unsichtbare Herrscherin im Reiche der Gedanken, die Herrin über Erkenntnis und Willensbildung der Massen und damit über das Schicksal der Völker.
„Wer aber", so fragte der Reichspressechcf, „sind die Lenker dieser geheimnisvollen Macht? Wer sind die Träger ihrer Verantwortung vor den Menschen und der Geschichte? Bon welchem höheren Gesetz, von welcher inneren Haltung, nach welchen moralischen Prinzipien und nach welchen charakterlich«» Grundsätzen wird diese Macht zum Wohle oder zum Verderben der Menschheit geleitet?"
Das seien die Fragen, die beantwortet werden müßten, wenn man im neuen Europa zur Klarheit und Ordnung auf einem der entscheidenden Gebiete der
geistigen und politischen Menschenführung kommen wolle. Die Menschen aber, die Tag für Tag die Zeitung lesen und ihrem Wort in blindem Vertrauen glauben schenkten, hätten ein Recht auf die Beantwortung dieser Fragen und auf eine klare Abgrenzung der Verantwortlichkeiten.
Dr. Dietrich setzte sich sodann mit dem Dogma der sogenannten „Pressefreiheit" auseinander, das seit der französischen Revolution der oberste Grundsatz in der nationalen Publizistik gewesen sei. Die Erfahrungen, die die Völker in 1'/- Jahrhunderten mit dieser sogenannten „Pressefreiheit" gemacht hätten, könne man nur als verheerend bezeichnen. Es sei erwiesen, daß durch den
jüdischen Mißbrauch des Nachrichtenwesens
die Presselüge in das Leben der Völker eingeführt worden sei, daß durch ein System organisierter Rach- richtenfälschung die internationalen Beziehungen vergiftet wurden, und daß sich die demokratische Presse unter dem Deckmantel der Freiheit zu gewissenlosester Kriegshetze mißbrauchen ließ. Der Reichspressechef erinnerte an seine öffentlichen Warnungen auf dem Kongreß des Reichsparteitages 1937. wo er die anonyme Macht der Presse als den größten und gefährlichsten Kriegstreiber gekennzeichnet habe. Er habe damals vorausgesagt:
„Der nächste Krieg wird von der sogenannten „freien Presse" erklärt. Sie wird den Frieden Europas zertrümmern, wenn ihr nicht endlich Einhalt geboten wird. Heute", so fuhr er fort, „ist das, was damals vielleicht noch mancher ungläubig belächelte, nicht mehr graue Theorie, sondern nackte und harte Wirklichkeit geworden."
(Fortsetzung aus Seite S>
vier britische Schiffe mit 27?SS VM. versenkt
Zwei vewachungssakr;euge und ein ranker beschädigt — vom Z. bis S. 12. verloren die kngländer
VS slugzeuge
Aus dem Führerhauptquartier, 12. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „An der Ostfront fanden auch gestern nur örtliche Kampfhandlungen statt. Im Atlantik versenkten deutsche Unterseeboote vier britische Schiffe mit zusammen 27 766 VRT., darunter einen großen Tanker. Außerdem wurden zwei Vewachungsfahrzeuge und ein Tanker durch Torpedotreffer beschädigt. Wirkungslose Störangriffe der britischen Luftwaffe richteten sich am gestrigen Tage gegen den Raum der Deutschen Bucht, in der vergangenen Nacht gegen Nord- und Westdeutsch
land. Hierbei wurden zwei feindliche Bombenflugzeuge abgeschossen. — In Nordafrika gehen die Kämpfe weiter. Verbände der deutschen und italienischen Luftwaffe zersprengten Panzer- und Krastsahrzeugkolonnen der Briten. Bei den sich entwickelnden Luftkiimpsen schössen deutsche Jäger sechs feindliche Flugzeuge ab. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten in der letzten Nacht den Hafen vgn Tobruk und Eisenbahnziele bei Sidi el Varani. — In der Zeit vom 3. bis 9. 12. verlor die britische Luftwaffe 69 Flugzeuge, davon 34 im Mittclmeer und in Nordafrika. In der gleichen Zeit gingen im Kamps gegen Großbritannien 18 eigene Flugzeuge verloren.
Telegramme des sührers zum Vreimachleabkommen
fln den König von Italien, den lenno, den vuce und den japanischen Ministerpräsidenten
Drei — ««r
Die Welt erkennt Roosevelts Schuld
ckr. v. sek. Berlin, 12. Dezember. „Die Zeit der Tarnung und der unklaren Positionen ist nun vorbei", so folgert die rumänische Zeitung „Curentul" aus der machtvollen weltgeschichtlichen Kundgebung des Führers im Deutschen Reichstag und aus dem Entschluß des Deutschen Reiches, Italiens und Japans, den Dreimächtepakt zu einem Stahlpakt der Waffen gegen die Mächte der weltgeschichtlichen Reaktion, zum Bündnis bis zum gemeinsamen Sieg und zu einer natürlichen, gesunden Neuordnung der Welt zu machen. „Jedes Volk muß sich nun entscheiden, ob es der Front der jungen Völker oder den Mächten der Vergangenheit angehören will." Der Widerhall der Führerrede in Europa bezeugt, daß die Entscheidung unseres Erdteils- auf der Linie der abendländischen Kultur und des revolutionäre'» Fortschrittes beinahe vollkommen übereinstimmend und ganz eindeutig ist.
Daß die verbündeten und befreundeten Völker das erlösende Wort des Führers und die gleichlautende Entschließung des Duce mit jubelnder Zustimmung begrüßen würden, war als eine Selbstverständlichkeit vorauszusehen. „Drei Völker — ein Krieg, drei Völker — ein Sieg!" so schließt der diplomatische Mitarbeiter der „Agenzra Stefani" seine Betrachtungen zu der entscheidenden welthistorischen Wende. Den Sinn des jetzt beginnenden Kampfes auf globaler Grundlage umreißt der „Messaggero" so: „Es handelt sich nicht mehr allein darum, ein europäisches, auf der Gerechtigkeit beruhendes Gleichgewicht zu schaffen, sondern Europa und seine Kultur gegen den durch Plutokratie und Judentum gestifteten Bund des amerikanischen Imperialismus mit dein Bolschewismus zu schützen." Das römische Blatt unterstreicht noch einmal die Wendung des Duce über die „neue Geschichte der Kontinente" und schließt mit dem Ausdruck der felsenfesten Sicherheit: „Der
Sieg wird den Völkern gehören, die für die hohen Ziele der Menschheit kämpfen."
Die stolze Genugtuung und Siegessicherheit, mit der Japan die Unterzeichnung des Dreimächteabkommens über den gemeinsamen Kampf zur Kenntnis genommen hat, wird in der „Japan-Times" sck unterstrichen, daß die Bekräftigung gegenseitigen Vertrauens in dein glückverheißenden Augenblick komme, da einerseits die Achsenmächte ein weites Feld für den Neuaufbau Europas gewonnen hätten, während andererseits Japan den Vereinigten Staaten und England zerschmetternde Schläge im Pazisikraum zugefügt hätten. „Kokumin Schimbun" bezeichnet das Bündnis als ein glückliches Geschenk für die gesamte japanische Nation, und nach der Wiedergabe der Reichstagssitzung durch den Tokioter Rundsunk, die mit den Nationalhymnen der drei Nationen endete, sagte der frühere Außenminister Mat- suoka, daß nunmehr angesichts der engsten Zusammenarbeit Japans, Deutschlands und Italiens die beschleunigte Schaffung einer neuen Weltordnung sicher- gestellt >ei. Ungarn hat nach einer amtlichen Büdapester Feststellung die Solidarität mit den Achsenmächten dadurch bekundet, daß die Regierung sofort dem Gesandten der USA. die Pässe zugestellt hat. Auch in der spanischen Presse, die die geniale Schlichtheit in der Führer-Rede bewundert, spiegelt sich die unbedingt positive Stellungnahme in allen Ucberschristen der Blätter wider. „Vom ersten Tage dieses Krieges", so schreibt „Arriba", „besteht nicht der geringste Zweifel über das Recht oder Unrecht, mit dem die Kontrahenten den Kampf aufnahmen".
Daß Europa heute auch in seinen verträumtesten und verstaubtesten Winkeln langsam aufzuwachen beginnt, das spiegelt sich in dem Echo aus Schweden. Der Führer hat diejenigen nordischen Kreise gewiß nicht mit Samthandschuhen angefaßt, deren gemächliche Bürgerlichkeit sich ziemlich kläglich von dein Heroismus der Finnen abhebt. Man konnte darum mit einem gewissen Interesse darauf warten, wie man vor allem' in Schweden reagieren würde. Ueber den Widerhall in diesem Lande berichtet unser Stockholmer Iiv.-Vertreter: Roosevelt steht heute selbst im Urteil schwedischer Zeitungen als
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. Berlin, 12. Dezember. Am Tage des Erntrrtts Deutschlands und Italiens in den Krieg gegen die USA. sandte der Führer an den König von Italien und Kaiser von Aethiopien das nachstehende Telegramm: „Aus Anlaß der Unterzeichnung des Vertrages, durch den die Achsenmächte sich mit dem Kaiserreich Japan zu gemeinsamer Kriegführung und Zusammenarbeit zur Sicherstellung einer gerechten Neuordnung verbunden haben, sende ich Eurer Majestät zugleich mit meinen aufrichtigsten Grüßen die herzlichsten Wünsche für den weiteren Kampf der nunmehr eng verbundenen Waffen der drei Mächte."
Dem Duce des verbündeten Italien sandte der Führer folgendes Telegramm: „Am heutigen Tage des Ab
schlusses des Abkommens, durch das die Achsenmächte und Japan sich zu gemeinsamer Waffenbrüderschaft zusum- menschließen, sende ich Ihnen, Duce, meine herzlichsten Grüße. Ich weiß mich mit Ihnen einig >nder Ecwig- heit. daß dieser Akt sich als sichere Burgschaft des gemeinsamen Sieges der drei Mächte erweisen wird.
Das Telegramm, das der Führer aus dem gleichen Anlaß dem Tenno übermittelte, lautet: An dem Heu-- tigen bedeutsamen Tage, an dem sich die Achsenmächte
mit dem Kaiserreich Japan zu gemeinsamer Kriegführung bis zum gemeinsamen Siege verbunden haben, sende ich Euerer Majestät mit den aufrichtigsten Grüßen meine Glückwünsche zu den bisherigen große» Erfolgen der japanischen Wehrmacht sowie meine und des deutschen Volkes wärmsten Wünsche für den Sieg der japanischen Waffen."
Dem Kaiserlich-Japanischen Ministerpräsidenten Tojo telegraphierte der Führer wie folgt: „Aus Anlaß des heutigen Abschlusses des Abkommens zwischen den Achsenmächten und dem Kaiserreich Japan, durch das sich die drei Mächte zum gemeinsamen Kampfe, gemeinsamen Siege und gemeinsamen Aufbau in der Zukunft verbunden haben, sende ich Euerer Exzellenz meine herzlichsten Glückwünsche zu den schon erzielten, so bedeutsamen Erfolgen der japanischen Waffen und verbinde damit Sie wärmsten Wünsche für den weiteren Fortgang des nunmehr gemeinsam geführten Kampfes."
v. Nippentrop an llano und logo
Berlin, 12. Dezember. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbeutrop sandte an den Königlich-
Italienischen Außenminister Gras Liano folgendes Telegramm: „An dem heutigen Tage, an dem die Botschafter Italiens und Japans zusammen init mir das Abkommen unterzeichnet haben, das unsere drei Länder zu einer den Sieg verbürgenden Einheitsfront zusammenschließt, sende ich Ihnen, lieber Gras Ciano, meine herzlichsten Grüße und wärmsten Wünsche für den weiteren Erfolg unserer Waffen."
An den Kaiserlich-Japanischen Außenminister Togo sandte der Reichsminister des Auswärtigen das nachstehende Telegramm: „Nachdem ich heute mit dem Kaiserlich-Japanischen Botschafter, General Oshima, und dem Königlich-Italienischen Botschafter Alfieri das Abkommen unterzeichnet habe, durch das die drei Mächte sich zu gemeinsamer Kriegssührung bis zum gemeinsamen Siege und zur weiteren Zusammenarbeit zur Sicherstellung der von ihnen erstrebten Neuordnung verpflichten, sende ich Eurer Exzellenz aus Anlaß dieses bedeutsamen Ereignisses meine herzlichsten Grüße, mit denen ich meine wärmsten Wünsche sür den. weiteren Ersolg der japanischen Masse« verbinde."
Zum Abschluß des Drcimächte-Abkommens gegen die USA. sandte der Führer Telegramme an die Staatsoberhäupter der verbündeten Nationen.
Reichspresseches Dr. Dietrich eröffnete in Wien das Institut zur Erforschung des internationalen Pressewesens. Ferner wurde eine „Union nationaler Journalistenverbände" gegründet.
Deutsche U-Boote versenkten vier britische Schiffe mit insgesamt 27 766 BRT.
Wiederholte feindliche Angriffe bei Tobruk wurden blutig abgeschlagen.
Die Japaner sind aus der Insel Luzon gelandet.
Churchill mußte vor dem Unterhaus die Tragwcit* der britischen Verluste in Fernost zugeben.
Der Bremer Domchor berichtet über seinen künstlerischen Einsatz in den besetzten Westgebietcn.
Die zukünftigen Berkchrsausgaben der Weser wurden aus der Mitgliederversammlung des Vereins zur Wahrung der Weserschiffahrtsintcresscn be- l handelt.