Ausgabe 
(10.12.1941) Nr. 342
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parteiamtliche Tageszeitung

Das flmtsdlott des Negierenden Viirgermeisters der Zreien Hansestadt vremen Nr. Z42 /II. Jahrgang

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Die l oaiu hohe und 22 cam breite Zeile im Anzeigenteil 13 Die 78 mio breite und l mm hohe Zeile lm Teitteil 75 Ermaß. Erundpr. (für Klein- u. Famillenanz. u. a.) sowie sonstige Beding. Preisliste 9 Nachlaßstafsel 6. Geschäftsstellen: Bremen: Geeren 6/8, Ruf 5 4l 21z Nachtrus und sonntags 51115- Obernstr. 88, Ruf 5 4121- Syke: Mühlendamm 2- Br.-Hemellngen: Bahnhosstr. 6, Ecke Poststr., Ruf 4 34 58- Br.-Vegesack: Nohrstr. 24, Ruf 4 u. 8- Br.-Blumenlhal: Kpt.- Dallmann-Str. 41/43, Ruf 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkünüungsblott des Neichsstakthalkers in Oldenburg und vremen

Mittwoch, 10. Dezember 1941

kinzelpreis 15 Dps.

Japaner landeten auf den Philippinen

Kriegsgericht gegen den ttief der USfl.-Pazifikflotte und wettere l,kche affiliere vor dem Kongreß gefordert

roollSN.-brMscheNandelsschiffe aufgebracht

Schanghai» S. Dezember. Der Armeesprecher teilte mit, daß japanische Truppen auf den Philippinen erfolgreich landen konnten. Der Landeplatz sei noch unbekannt. Verluste wären bei den Landungsoperationen weder auf Malaya, Thailand noch auf den Philippinen entstanden. Dies sei für die Japaner besonders befriedigend, weil man eine Störung der Landung auf der Halbinsel Malaya ernstlich befürchtet habe, da britische Flugzeuge den Konvoi mit den japanischen Truppen vorzeitig entdeckt hatten.

Lsarisnxrlkk gegen Singapur

Das Kaiserliche Hauptquartier der japanischen Armee gab Dienstag morgen bekannt, -atz japanische Truppen das Gebiet von Singapur angreifen, mährend Verbände der japanischen Luftwaffe Angriffsflüge gegen britische Luftstützpunkte im Malaqengebiet unternehmen. Dabei wurde eine Anzahl britischer Flugzeuge vernichtet.

Nach Meldungen aus Singapur haben die dortigen britischen Behörden ungefähr 1000 japanische Einwohner festgenommen und interniert.

Jspsner In Bangkok einmarschiert

Wie die Agentur Domei aus Bangkok meldet, sind die in Thailand vorrückenden japanischen Truppen am 8. 12. kurz nach 21 Uhr in Bangkok einmarschiert. Japanische Verbände haben, wie die japanische Botschaft in Bangkok bekanntgibt, englische Streitkräfte, die versuchten, von Burma her nach Thailand einzufallen, zurückgeschlagen. Der Einmarsch der japanischen Truppen nach Thailand ist in vollem Gange, nachdem Thailand am Moniagmit- tag, wie gemeldet, ein Abkommen mit Japan abgeschlos­sen hat, das der japanischen Armee den Weg freigibt.

Die japanischen Operationen zum Schutze Thailands erstrecken sich, wie aus Meldungen aus Manila und Vanglok ersichtlich, auf eine Landung längs der Ostküste der malayischen Halbinsel, wo einer Meldung aus Bang­kok zufolge am Montagmorgen japanische Einheiten in unmittelbarer Nahe der Straits Settlements in Patani, Songkla und Prachuabkirkan gelandet sind, ferner auf den Einmarsch in Mittelthailand von Singapur aus und schließlich auf einen Vorstoß noch Nordthailand, wo einer Meldung aus Manila zufolge starke japanische Einheiten am Montagmorgen die Grenze westwärts in Richtung auf die Burmastratze überschritten.

80 000 8RT. voll Japsn besclils^nalimt

Das Kaiserliche Hauptquartier meldet, daß im Ver­laufe des gestrigen Tages 210 feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 80 000 BRT., darunter der Dampfer President Harrison" mit 10 500 VNT. beschlagnahmt wurden. Weiter wird gemeldet, daß neue Luftangrisse aus Hongkong erfolgten, wobei ein britischer Zerstörer schwer beschädigt wurde. Bei den gestrigen Luftangriffe» aus die Insel Wake, die zwischen den Inseln Guam und Midway liegt, wurden Oeltanks in Brand gesetzt und neun feindliche Maschinen abgeschossen.

Zu der Beschlagnahme feindlicher Handelsschiffe gibt das Oberkommando der japanischen Flotte in den chinesischen Gewässern ergänzend die Aufbringung fol?

gender Schiffe neben demPresident Harrison" be­kannt: Der britische DampferMargaret Möller" 2700 BRT.), der panamesische DampferIlse" (3360 SRT.) und der britische DampferTschekiang" (2170 BRT.), die längs der chinesischen Küste aufgebracht wurden. Außerdem wurden sechs Handelsschiffe mitt­lerer Größe und über 200 andere Schiffe feindlicher Nationalität im Whampoo-Flutz aufgebracht.

Wie das Kaiserliche Hauptquartier bekanntgab, haben japanische Kriegsschiffe am Montagnachmittag die Insel

Midway heftig beschossen. Flugzeugschuppen, Vrenn- stofflager usw. wurden in Brand gesetzt. Die Insel Midway liegt im Stillen Ozean rund 1800 Kilometer nordwestlich von Hawai und hat als Luft, und Flotten­stützpunkt der Vereinigten Staaten erhebliche Bedeutung.

viaLckulülgell" Von kesrl Hsrdour

Die Erregung über de« japanischen Schlag auf Pearl Harbonr, die, wie erinnerlich, dazu führte, daß der Sekre­tär Rooseoelts, Early, in einer Konferenz mit Fragen darüber bestürmt wurde, hat, wie eine USA.-Nachrichten- agentur mitteilt, jetzt den Abgeordneten von Michigan veranlaßt, den Kongreß aufzufordern, fünf hohe Offiziere der USA.-Armee und -Marine vor ein Kriegsgericht zu stellen. Unter ihnen befinde sich auch der Flottenchef der USA.-Flotte im Stillen Ozean, Kimme!, der, wie die Agentur sagt, für die Katastrophe in Pearl Harbonr ver­antwortlich sei. Die Bestürzung ist um so größer, als, wie jetzt gemeldet wird, die Zahl der Verluste auf über 3000 Militärpersonen gestiegen ist. Bon diesen seien 1820 getötet worden. ^iehe auch Seit« 2)

14000 VM. durch vomben versenkt

Nachtangriff aus Newrastle IS vrttenfiugzeuge abgeschossen

Aus dem Fiihrerhauptquartier, 9. De­zember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:An der Ostfront nur örtliche Kampfhandlun­gen. Im Kampf gegen die britische Versorgungsschisf- sahrt versenkte die Luftwaffe am gestrigen Tage in den Gewässern ostwärts Dnndee aus einem Eeleitzng einen Zerstörer und vier Handelsschiffe mit zusammen 14 000 Brnttoregistertonnen. Kampfflugzeuge bombardierten in der vergangenen Nacht den wichtigen Schiffsbauplatz Newcastle. Heftige Explosionen und ausgebreitete Brände in Dockanlagen und Versorgungsbetrieben der Stadt ließen den Erfolg dieses zum Teil aus geringer Höhe geführten Angriffs erkennen. An der Kanalküste verlor der Feind am gestrigen Tage durch Jagdabwehr zehn, durch Marineartillerie weitere zwei Flugzeuge.

In Nordasrika dauern die Kämpfe an. Deutsche Jä­ger schössen in Luftkämpfen sechs britische Flugzeuge ab. In der Nacht zum 8. Dezember wurden Hasenanlagen und Flugplätze aus Malta von deutschen Kampfflug­zeugen bombardiert."

Der oben gemeldete Angriff auf die britischen Han­delsschiffe ging in der Zeit von 18.10 bis 18.35 vor sich. Ungefähr auf der Höhe von Dnndee wurden vier Han­delsschiffe mit zusammen 14 000 BRT. und ein britischer Zerstörer von etwa 1500 BRT. versenkt. Die Vernich­tung der Schiffe war außerordentlich eindrucksvoll und dramatisch, da der Angriff trotz starker Abwehr aus niedrigster Höhe, zum Teil 30 Meter über dem Wasser, durchgeführt wurde und alle Schiffe von ganzem Vom- benserien mittleren und schweren Kalibers getroffen wurden. Den Zerstörer trafen drei Bomben mittschiffs, die alle Aufbauten zerstörten und die Bordwand auf­rissen. Er sackte nach kurzer Zeit über Heck ab. Ein Schiff

von 4000 BRT. erhielt aus 30 Meter Höhe vier Bom­ben, brach unter der Explosion in sich zusammen und verschwand in einzelnen Teilen in den Fluten. Die Deto­nation konnte im Flugzeug sogar gehört werden. Auf zwei weiteren Handelsschiffen von 4000 und 3000 BRT., die von einem Flugzeug hintereinander ebenfalls aus 30 Meter Höhe versenkt wurden, entstanden mächtige Explosionen, die die Schiffe teilweise ausejnanderrissen. Die Flugzeugbesatzung konnte beim Abflug nur noch Wrackteile im Wasser verschwinden sehen. Ein weiteres 3000-BRT.-Schiff wurde von der gleichen Besatzung ver­senkt. die den Zerstörer versenkte.

In rv Stunden 1 S vritensiugzeuge abgeschossen

Berlin, 10. Dezember. Für die Stärke der deut­schen Luftabwehr im Reichsgebiet und in den besetzten Westgebieten geben die Kampsereignisse des 7. und 8. Dezember beredtes Zeugnis. Neuen Meldungen zu- folge hat sich die Zahl der von deutschen Tag- und Nachtjägern sowie von der Flak- und Marineartillerie erzielten Abschüsse von der Nacht znm 8. Dezember bis zu den Nachmittägsstnnden des gleichen Tages noch be­merkenswert erhöht. So wurden bei dem völlig wir­kungslosen nächtlichen Allgriffsversuchen der britischen Luftwaffe auf einige Orte in Westdeutschland und des besetzten Gebietes insgesamt 5 Bomber zum Absturz ge­bracht. während deutsche Jäger. Flak- und Marineartil­lerie am gestrigen Tage 13 feindliche Flugzeuge ab­schössen. Demnach verlor die britische Luftwaffe in etwa 20 Stunden allein an dieser Front 18 Flligzsugc mit rund 40 Mann fliegenden Personals. Dazu ist zu be­merken, daß es sich hier um den Einsatz schwacher bri­tischer Liiftstreitkräfte gehandelt hat^

kuropa bezeichnet Noosevelt als flirgreifer

Muffs des USfl-präsiSenlen vom geeinten Kontinent durchschaut Nooseoelk muß blutig ernten, wo er kaß säte

Trahtbericht unserer Berliner Lchriftleitung b. Berlin, 9. Dezember. Roosevelt ist der An­greifer! Diese lapidare Feststellung könnte der USA.- Präsident am heutigen Tage in allen europäischen Zei­tungen nachlesen, wenn er nicht im Augenblick damit be­schäftigt wäre, vor der blutigen Ernte des Hasses zu stehen, den er gesät hat. Diese Feststellung ist aber ein Faktum, das keinesfalls hinter der Größe der mili­tärischen Anfangsersolge der Japaner, hinter den briti­schen Befürchtungen auf ausbleibende USA.-Lieferungen und hinter den Maßnahmen des Kriegshetzers Roosevelt vollkommen in den Hintergrund treten kann.

Wie die britischen Kriegserklärungen an Ungarn, Finnland und Rumänien lediglich dazu geeignet waren, die europäische Front noch fester zusammenzuschnüren, wie Churchill ein einmütiges Echo fand. wo er Miß­

trauen und Zersetzung hervorrufen zu müssen glaubte, so hat die Herausforderung Japans durch die Kriegs­hetze Rooseoelts in den europäischen Staaten ein Ver­ständnis gefunden, das i«i der oben zitierten Feststellung gipfelt. Es ist ganz augenscheinlich, daß die Sympa­thien Europas bei Japan liegen. Wir begrüßen die prächtigen Anfangserfolge der neuen Verbündeten, der Rooseoelts Herausforderung annahm und entschlossen die Flotten- und Luftstützpunkte angriff, die für ihn eine Bedrohung darstellten, schreibtP o p o l o d ' Itali a" Japan hat zwar den Krieg erklärt, Loch sied die Ver­einigten Staaten dennoch schuldig daran, daß dies ge­schah, unterstreicht die finnische ZeitungKarjala" Einzig und allein Amerika, das heißt sein Präsident, ist an der Zuspitzung der Lage in Fernost und dem Ausbruch des Krieges schuld, betont die rumänische

Presse. Eindringlich ist die Schuld Rooseoelts an dieser Erweiterung des Krieges und am Krieg überhaupt analysiert und festgelegt worden, diese Feststellung brin­gen die dänischen Blätter in Balkenüberschriften. Und io ist es auf dem ganzen Kontinent mit Ausnahme einiger schwedischer Blätter, die wiederum einmal den Leser vor die Frage stellen: gehört Schweden überhaupt noch zu Europa?

Diese Klärung der Schuldfrage, dieses völlige Durch­schauen der Rooseveltschen Bluffs und dieses Nicht-Jrre- werden gegenüber den Erklärungen Londons und Washingtons sind tatsächlich Anzeichen einer Frontstel­lung, die Roosevelt nicht übersehen darf und die vor allem England, b«i seiner näheren Lage zu dem Konti­nent außerordentlich unbehaglich sein werden: Wenn lFvrtletziing ant Seite 8 l

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Die Früchte vom Baum der Roosevelt-Hetze

ckr. v. »all. Berlin, S. Dezember. Einer der ungehemm­testen Lautsprecher Rooseoelts, der Senator Pepper, nahm vor einigen Monaten den Mund gewaltig voll. Man werde, so sagte er, die japanische Flotte im eige­nen Hinterhof einschließen. Nur wenige Piloten in weni­gen erstklassigen amerikanischen Bombenflugzeugen wür­den genügen, um Tokio in einen Trümmerhaufen zu ver­wandeln. DieDaily Mail" verkündete noch vor einer Woche in der gleichen Tonart:Die Luftwaffe der USA. wird wahrscheinlich den ersten Schlag gegen Japan tun, und er wird direkt ein Schlag auf das Herz Japans sein." Ein anderes englisches Blatt meinte in Ueber- steigerung der Prahlerei von Knox, daß in spätestens drei Wochen alles vorbei sein werde.

Nun ergibt sich am Anfang der gewaltigen militäri­schen Auseinandersetzung im Pazifischen Raum ein ganz anderes Bild. Die Meldung, daß eine Anzahl führender amerikanischer Marineoffiziere vor ein Kriegs­gericht gestellt werden soll, damit sie sich dort wegen derKatastrophe von Pearl Harbour" verantworten, ist bezeichnend für die tiefe Schockwirkung, die die ersten Nachrichten vom Kriegsschauplatz in den Vereinigten Staaten ausgelöst haben. Dort steht man heute geradezu fassungslos den ersten Früchten gegenüber, die vom Baum der Kriegspolitik Rooseoelts gefallen sind. Heute sieht sich die amerikanische und britische Oefsentlichkeit vor der Tatsache, daß die japanische Flotte im ganzen südpazifi- schen Raum ihre Operationen erfolgreich eingeleitet und daß die japanische Luftwaffe sowohl der ÜSA.-Flotte wie den entscheidenden Stützpunkten der imperialistischen Einkreisung furchtbare Kchläge zugefügt hat. Japanische Truppen sind in Bangkok einmarschiert und auf der ma­layischen Halbinsel wie aus den Philippinen gelandet. Roosevelt mußte nicht nur die schweren Verluste der Flotte zugeben, sondern auch in seiner Darstellung gegen­über den Kongreßmitgliedern bekanntgeben, daß der Flottenstützpunkt Guam vollständig zerstört worden ist. Ein britischer Kommentator klagt schon darüber, daß der japanische Angriff gegen die Stützpunkte auf der zutref­fenden Rechnung basiere ,daß die Vereinigten Staaten und England ohne die Stützpunkte hilflos' seien. Nach einem schwedischen Bericht aus London hört man dort die Aeußerung, daß alles verloren sein könnte, wenn Singapur verloren ginge. Es ist alles ganz. ganz anders gekommen, als das in dem tollen Vluffbilde dargestellt wurde, mit dem Roosevelt und seine Kumpane die Japa­ner in vollkommener Verkennung der tatsächlichen Macht­verhältnisse und der treibenden Kräfte in die Knie zwingen wollten.

,Heute platzt Roosevelt beinahe vor Wut. Gewiß, er ist dem Kriege wie ein Amokläufer mit hängender Zunge und mit schäumendem Mund nachgelaufen. Er hat sein Ziel erreicht, aber in einer Gestalt, wie er sie gewiß nicht gewollt hat, weil nämlich gleichzeitig mit der Zerreißung des Zielbandes das Programm 'einer Kriegspolitik vollkommm über den Hausen geworfen worden ist. Jetzt geifert er in ohnmächtiger Wui- .Ge­stern, am 7 Dezember, ein Datum, welches in die Ge­schichte der Niedertracht eingehen wird . . ." Nun be­sitzt ex die unglaubliche Frechheit, um mit weinerlicher Heuchelei zu behaupten, daß Japan den Vereinigten Staaten den Krieg aufgezwungen habe. Jetzt plötzlich ist es natürlich keine Niedertracht, wenn die jüdischen Wallstreet-Imperialisten unter Rooseoelts Führung nur auf den geeigneten Zeitpunkt warteten, um die Großmacht des Fernen Ostens zu überfallen und auszulöschen, aber eine Niedertracht ist es, wenn sich eine stolze und selbst­bewußte Nation rechtzeitig gegen den geplanten Angriff aus seine Existenz und auf seine Ehre zur Wehr fetzt. Die Weltöffentlichkeit kennt setzt den Inhalt des Vlie­ses den Roosevelt dem Tenno übermitteln ließ und er­fahrt aus ihm, welche geradezu unglaublichen Zu­mutungen Washington an Tokio glaubte stellen zu dür­fen. Roosevelt verlangte nicht mehr und nicht weniger, als daß die Japaner das Ergebnis eines vieljähriaen opferreichen Krieges mit dem Ziel einer neuen natür­lichen großasiatischen Ordnung kampflos und ohne den geringsten faßbaren Gegenwert, lediglich für das vage Versprechen preisgeben sollten, daß auf dieser Grund­lage weiter über eine Verständigung verhandelt wer­den sollte.

um wir dem amerikanischen Volk gegenüber fest­stellen können:Ihr habt nun den Krieg und könnt euch

Unser I'ayssspieyeL

Deutsche Kampfflugzeuge versenkten an der schotti­schen Küste weitere 14 000 BRT. feindlichen Han- Lelsschiffsraumes.

Newcastle war das Ziel eines schweren deutschen Nachtangriffes.

Die Kämpfe in Nordafrika dauern mit unoer- mindertcr Heftigkeit an.

Japanische Streitkräste sind aus den Philippinen gelandet.

Vor dem Kongreß wird die kriegsgerichtliche Ab­urteilung höchster USA.-Ofsizicre gefordert, die für die Niederlage im Pazifik verantwortlich sind Die japanischen Erfolge haben in London d Washington schwere Bestürzung ausgelöst.

Unter großer Anteilnahme der Ocffentlichl. t wurde der im Dienst für das Batcrland ver­unglückte SHD.-Führcr Wolfram Beeck zu Grabe getragen.

Für Arbeiter im öffentlichen Dienst wurde eine Erweiterung der Treuegcldgcwiihrung versitzt.