Ausgabe 
(9.12.1941) Nr. 341
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der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsbiatt des Neichsstatttfaltecs in Oldenburg und vremen

7!r. Z41 / 11. Jahrgang

Dienstag, 9. Dezember 1941

Linzelpreis 15 Dpf.

Japan in der Vorband

Zwei USfl.-Schlachtschiffe versenkt, vier Schlachtschiffe und vier Kreuzer beschädig» / Singapur, kongkong Kawai und die Philippinen bombardiert / Schanghai beseht / die Japaner aus Malagen und in Ihailand

Tokio, 8. Dezember. Die Marineabteilung des Kaiserlichen Hauptquartiers gibt nach einer Meldung des japanischen Nachrichtenbüros Domei bekannt, daß als erste Ergebnisse der japanischen Luftangriffe auf Hawai zwei USA.-Schlachtschiffe versenkt und vier Schlachtschiffe sowie vier Kreuzer der ^-Klasse schwer beschädigt wurden. Auch wurde eine große Anzahl feindlicher Flugzeuge vernichtet» während die japanischen Verluste an Flugzeugen leicht sind. Ein USA.-Flugzeugträger wurde von einem japanischen U-Boot bei Honolulu versenkt, doch ist dieser Bericht noch unbestätigt. Das USA.-Minensuchboot „Pen­sum" (1000 BRT.) wurde von japanischen Flugzeugen versenkt, die die Insel Guam am frühen Morgen angriffen. Viele feindliche Handelsschiffe wurden im Stillen Ozean gekapert. Während der Kämpfe gingen keine japanischen Schiffe verloren.

Das Kaiserliche Hauptquartier der Marine gab am Montagvormittag über die militärischen Operationen folgendes bekannt:

„Die Flotten- und Luftstützpunkte auf Hawai wurden mit großem Erfolg angegriffen. Die japanische Flotte versenkte in Schanghai ein englisches Kanonenboot und übernahm ein USA.-Kanonenboot aus dem Aangtse Auch auf Singapur wurden mit großem Erfolg Luftangriffe durchgeführt. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen Davao, die Wake-Insel und Euam." (Davao ist ein Hafenort auf der zur Insel­gruppe der Philippinen gehörenden Insel Mindanao.)

Wie das Kaiserliche Hauptquartier weiter bekannt­gibt. haben japanische Armee- und Marinestreitkräfte am Montagmorgen in engsttr Zusammenarbeit eine überraschende Landung an einem bestimmten Abschnitt der M a l a y e n-Halbinsel durchgeführt. Wie weiter verlautet, nehmen diese militärischen Operationen einen günstigen Verlauf.

Die Armeeabteilung des Kaiserlichen Hauptquartiers teilt mit, daß der Angriff gegen die britische Kronkolonic Hongkong begonnen hat. Nach weiteren Berichten, die von der Front in Südchina vorliegen, führten japa­nische Bomber bereits den zweiten Angriff auf Hong­kong durch.

Ferner wird aus Tokio gemeldet, daß bei den japa­nischen Luftangriffen auf die Philippinen über Jbar 4V feindliche Maschinen und über Clarkfield Sll Ma­schinen abgeschossen wurden. Die japanische Luftwaffe verlor zwei Maschinen.

Vertrauenswürdigen Funkberichten aus neutralen Quellen zufolge, haben, wie das japanische Nachrichten­büro Domei meldet, japanische Lujtltreitkräfte am Mon­tagnachmittag das Fort Stothenburg, das Hauptquartier der USA.-Streitkräfte im Norden der Insel Luzon, an­gegriffen und den dortigen Flugplatz schwer beschädigt. Es wurde eine Anzahl Oeltanks in die Luft gesprengt.

Salland zum Sberst befördert

Berlin, 8. Dezember. Wegen Tapferkeit vor dem Feinde wurde Oberstleutnant Ealland, Kommodore eines Jagdgeschwaders, zum Oberst befördert.

Zehn seindflugzeuge im Kanalgebiet abgeschossen

Berlin, 8. Dezember. Bei Jagdvorstößen zur Ka- nalkiiste südlich Boulogne erlitt die britische Luftwaffe in den Nachmittagsstuudcn des Montag erhebliche Ver­luste. Deutsche Jäger schössen nach bisher vorliegenden Meldungen in heftigen Lustkämpfen zehn feindliche Flugzeuge ab. Ein eigenes Flugzeug wird vcrmitzt.

Das Kaiserliche Hauptquartier teilt mit, daß Forma­tionen der Luftwaffe der japanischen Expeditionskräfte in Süd-China am Montag in den frühen Morgenstunden einen überraschenden Angriff auf einen feindlichen Flug­platz nördlich von Hongkong durchführten. Von 14 auf dem Boden abgestellten 'kindlichen Flugzeugen seien 12 durch den Angriff zerstört worden.

Die japanischen Marinekommandostellen gaben am Montag früh bekannt, daß die Japaner am gleichen Tage die Internationale Niederlassung in Schanghai übernehmen. Seit 1V Uhr rückt japanisches Militär in die Niederlassung ein. Die militärische Be­setzung der Niederlassung, die nach außen hin abgesperrt ist, begann mit der Besetzung der englischen und amerika­nischen Gebäude an der Wasserfront.

Das Städtische Wasserwerk, das Elektrizitätswerk, das Gaswerk, das Telegraphenamt, das Radio- und das Telefonamt wurden besetzt Vor den englischen und ame­rikanischen Behörden sind japanische Posten aufgezogen. Sämtliche Banken sind geschlossen. Devisennotierungen finden nicht statt. Die englischen und amerikanischen Rundfunkstationen haben ihren Dienst eingestellt und beschränken sich auf die Bekanntgabe der japanischen Proklamationen. Die Anti-Achsenpropaganda ist von den Straßen und aus den.Schaufenstern der englischen und amerikanischen Geschäftshäuser verschwunden. Japanische Tanks sind auf dem Rennplatz, dem Zentrum der inter­

nationalen Niederlassung, aufgefahren. Die Besetzung ging bisher ohne nennenswerte Zwischenfälle vor sich.

Wie Domei aus Tientstn meldet, hat die japanische Armee in der gesamten britischen Konzession die Gewalt übernommen. Japanische Truppen sind im Besitze aller strategischen Punkte. Die Behörden haben gleichzeitig verkündet, daß keine Veränderung in der Struktur der Konzession vorgenommen wird.

Zu der Besetzung der britischen Konzession in Tientsin wird noch gemeldet, daß alle britischen Organe unter die japanische Kontrolle genommen wurden. Die briti­schen Interessen in Tangku Taiku an der Peiho-Mün- dung sowie in Schanghaikwan in Nordchina sind eben­falls von den Japanern übernommen worden. Die Kai- ian-Kohlengruben wurden, um eine etwaige Sabotage zu verhüten, unter japanischen Schutz genommen. Das zapanische Hauptquartier in Peking förderte die Dienst­stelle der USÄ.-Botschast aus, 120 USA.-Seesoldaten, die als Botschaftswache in Peking stationiert sind, ent­waffnen zu lassen.

Die japanische Botschaft in Bangkok gab, wie Domei meldet, bekannt, daß japanische Streitkräste damit be­schäftigt seien, Thailand von britischen Streitkräften zu säubern, die die Grenze von Malaien in Richtung Thai­land am frühen Montagmorgen überschritten hätten. Ja­pan habe die Ueberzeugung gewonnen, daß britische Streitkräste planmäßig die Grenze überschritten hätten. Um den Frieden im südlichen Pazifik aufrechtzuerhalten und die Unabhängigkeit Thailands zu wahre», habe Ja­pan mit Thailand Verhandlungen begonnen und Streit- kräfte gegen die britischen Truppen entsandt, die die Bri­ten aus Thailand vertreiben wollen.

Der Jnformationsausschuß gab. laut Domei, bekannt, daß Japan und Thailand über das Durchmarschrecht der japanischen Truppen durch Thailand zu einer Einigung gekommen sind. Das Kaiserliche Hauptquartier gibt da­zu bekannt, daß japanische Truppen mit dem Einmarsch nach Thailand am Nachmittag begonnen haben.

Die Regierung von Thailand berichtet, daß japanische Streitkräfte an verschiedenen strategischen Punkten Süd- Thailands gelandet sind.

Um die Zukunft vftasiens

Lotsckakt äs8 Tenno

Anläßlich der Kriegserklärung Japans an die Ver­einigten Staaten und Großbritannien richtete der Tenno an die Nation folgende Botschaft:

„Wir durch die Gnade des Himmels Kaiser von Ja­pan, die wir in einer seit ewigen Zeiten ununterbroche­nen Linie den Thron innehaben, geben euch treuen und tapferen Untertanen folgendes zur Kenntnis: Wir er­klären hiermit den Vereinigten Staaten von Amerika und dem britischen Empire den Krieg. Mannschaften und Offiziere unseres Heeres und unserer Flotte sollen zur Durchführung dieses Krieges ihr äußerstes tun, unsere Beamten der verschiedenen Ministerien sollen die ihnen gestellten Aufgaben mit Treue und Fleiß lösen, und alle unsere übrigen Untertanen sollen ihre jeweilige Pflicht .erfüllen; die gesamte Nation wird sich in dem Willen vereinigen, alle ihr zur Verfügung stehende Stärke zu mobilisieren, so daß uns nichts an der Erreichung unse­res Zieles hindert. Die Sicherstellung der Stabilität Ostasiens und die Herbeiführung des Weltfriedens ist

die weitblickende Politik, die von unserem großen be­rühmten Kaiserlichen Vorfahren und unserem großen allergnädigsten Kaiser, der ihm folgte, formuliert wurde, und die uns ständig am Herzen liegt. Es war immer das Leitprinzip der Außenpolitik unseres Reiches, die Freundschaft mit den anderen Nationen zu pflegen und uns gemeinsam mit allen Nationen des Wohlstandes zu erfreuen. Es ist wirklich unvermeidlich geworden und durchaus nicht unseren Wünschen entsprechend, daß unser Kaiserreich nun dazu veranlaßt worden ist. mit Amerika und England Krieg zu führen.

Mehr als vier Jahre sind vergangen, seit China die wahren Absichten unseres Reiches verkannt« und rück­sichtslos Unruhe stiftete; die den Frieden in Ostasien störte. Wenn auch eine nationale chinesische Regierung errichtet worden ist. mit der Japan einen nachbarschaft- lich freundschaftlichen Verkehr pflegt und mit der es zusammenarbeitet, so lebt jenes China noch weiter und verläßt sich auf den Schutz und die Hilfe Englands und

(Fortsetzung auf Seite S>

Nachtangriffe gegen britische ffafenanlagen

Sowjetische flusbruchsversuche abgewiesen — sorigang der kämpfe in Nordafrika

Aus dem Führer Hauptquartier, 8. De­zember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „Die Fortsetzung der Operationen und die Art der Kampfführung im Osten sind von jetzt ab durch den Einbruch des russischen Winters bedingt. Aus weiten Strecken der Ostfront finden nur örtliche Kampfhand­lungen statt. An der Westküste der Krim wurde ein seindlichcr Landungsversuch vereitelt. Im Donezbecken brachte der Angriff deutscher und italienischer Truppen weitere Fortschritte. Vor Leningrad setzte der Gegner seine Ausbruchsversuche fort. Die Luftwaffe führte trotz schlechter Wetterlage schwere Angriffe gegen sowjetische Truppenansammlungen, Panzerbereitstellungen und Feldbefestigungen. Der Feind hatte wieder hohe Ver­luste an Menschen, schweren Waffen und rollendem Ma­terial. Die nach Moskau führenden Eisenbahnstrecken wurden an vielen Stellen durch Bombenangrisfe zer­stört.

Im Scegebiet um England wurde bei Tage nordost- wärts Aberdeens ein Handelsschiff mittlerer Größe durch Bombenwurf beschädigt. Nachtangriffe der Luft­waffe richteten sich gegen Hasenanlagen an der Ostküste und im Südwesten der Insel. Die schweren Kämpze in Nordajrika nehmen ihren Fortgang. In Tobrul wurden Hasenanlagen und Artilleriestellungen des Feindes bei ^age und bei Nacht mit Bomben schweren und schwersten Kalibers belegt. Bor der nordafrikanischen Küste be- Mdigten deutsche Kampfflugzeuge einen großen bri- uichcn Truppentransporter so schwer, daß mit seinem ^'."lust zu rechnen ist. Ein leichter britischer Kreuzer cr- Mclt Bombentreffer. Bei wirkungslosen Luftangrmen °us einige Orte in Westdeutschland und in den besetzten Mcstacbictcn wurden in der letzten Nacht drei brxische -oombcr abgeschossen."

Die Feststellung des Oberkommandos der Wehrmacht im OKW.-Bericht, daß die Fortsetzung der. Operationen und die Art der Kampfführung im Osten von jetzt ab durch den Einbruch des russischen Winters bedingt seien und daß auf weiten Strecken der Front gegen den Bolschewismus nur noch örtliche Kampfhandlungen statt­finden, umreißen eine Situation, die bei dem Eintritt des östlichen Hochwinters zu erwarten war. Wenn bis jetzt zür Ueberraschung der militärischen Militärbeob- acb-ter und vor allem auch der Schreibtischstrategen in London und Washington die deutschen Truppen trotz.des stellenweise mit außerordentlicher Heftigkeit eingesetzten Winterwetters weiter vorstießen, immer näher an die bolschewistische Hauptstadt heranrückten und sich stra­tegische Positionen besonderer Art eroberten, so fanden diese offen vorgebrachten und unausgesprochenen Fra­gen ihre Beantwortung durch die amtlichen deutschen Angaben über die bisher ständig wachsende Witterung. Nach härtesten Frostperioden herrschten an den ein­zelnen Frontabschnitten dann wieder tagelang erträg­liche Temperaturverhältnijse, die dem ungebrochenen An­griffsschwung der deutschen Truppen die Wege ebneten.

Jetzt herrscht an den meisten Abschnitten der Ostfront Hochwinter mu starken Kältegraden und Schneefüllen. die Kampfhandlungen größeren Stiles von vornherein verbieten. Gerade die mechanisierte Kriegführung ist in gewisser Hinsicht diesen Witterungseinflüssen unter­worfen, denn die östlichen Kältegrade können durch kein Frostschutzmittel für die Maschinen ertragbar gemacht werden, wie Schneeverwehungen selbst von den schwer­sten Panzern nur mit größter Mühe durchbrochen wer­den können. Diese Situation trifft beide Gegner in gleicher Weise und läßt infolgedessen nur noch örtliche Kampfhandlungen zu. Aber gerade aus diesen Worten

„örtliche Kampfhandlungen" muß der Nachdruck liegen, denn sie stellen gleich Vermutungen klar, die unwill­kürlich auftauchen könnten und die mit Attributen wie ^.festgefrorene Fronten" und „völlige Ruhe" ausgestattet lind. Wie im Finnischen Winterkrieg und auch im Welt­krieg wird sich an den verschiedenen Frontabschnitten ein Kleinkrieg entwickeln, der weit davon entfernt ist, etwa die vollkommene Ruhe eines Stellungskrieges darzustellen.

Die Heimat hat sich angewöhnt, in diesem über fünf Kontinente reichenden Krieg mit der Landkarte in der Hand die militärischen Berichte zu lesen. Sie kann sich also ein Bild von der immensen Ausdehnung der Kampffront gegen den Bolschewismus machen. Sie weiß aber auch. daß an einer mehr als 2000 Kilometer lan­gen Front keineswegs an allen Abschnitten stets das gleiche Wetter herrschen muß Es herrschen die grund­verschiedensten Witterungsverhältnisse an den einzelnen Abschnitten, so daß es beispielsweise denkbar ist, wenn vor Moskau oder Leningrad der Hochwinter größere Operationen verbietet, etwa am Schwarzen Meer durch­aus andere Gegebenheiten den Kampfverlauf bestim­men und hier sich größere Kampfhandlungen ent­wickeln können. Gerade, weil die Heimat mit all ihren Gedanken draußen bei ihren Söhnen im Osten weilt, muß sie sich ein genaues Bild von der Gesamtsituation machen können. Und wenn dann im OKW.-Bericht wie­der von Luftangriffen gegen sowjetische Truppenansamm­lungen, Panzerbereitstellungen und Feldbefestigungen des Feindes die Rede ist. dann sind gerade diese Fest­stellungen eine Unterstreichung des Kampfwillens unse­rer Truppen, deren heldenhafter Kampf durch die Ueber­windung der Wcttcrunbill nur noch strahlender weitere Seiten der Geschichte dieses Krieges füllt.

8aase»eÄ Hat Xeie-

l)ss 6ongstsrs sslinlickisr V/unscli srillÜt ck. S. o. Bremen, g. Dezember.

Nun hat Roosevelt, was er wünschte, den Krieg! Nachdem er ihm nach Europa hin bis Island, ja sogar bis Irland nachlief, ist er ihm nun von Asien her ent­gegengekommen. Und ob dies dem Volk der USA recht ist oder nicht, es muß ihn nun führen, weil sein Präsi­dent das so will. Der Präsident und sein jüdischer Klün­gel, dem er hörig ist.

Was bedeutet diesem Menschen auch schon ein Krieg? Die Gelegenheit, riesige Börsen- und Rüstungsgewinne einzustecken; die Gelegenheit, die eigenen längst schon despotisch ausgebauten Machtpositionen noch weiter ge­waltig zu festigen; die Gelegenheit vor allem, den bösen Mut zu kühlen an den politischen Widersachern inner­halb und außerhalb der eigenen Machtsphäre; und das in der heiß gehegten Hoffnung, die ganze Welt unter die Füße zu bekommen, — um zuletzt Weltpräsi- dent zu werden. Weltpräsident von Judas Gna­den! Weltpräsident in Judas Auftrag!

Man soll nicht lachen über diesen Wahn. der feit Roose- velts dritter Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika eindeutig dessen Handeln be­stimmt hat. Auch wenn es einen zur grimmigen Lache reizt, man soll nicht darüber lachen. Denn nicht nur der Halbjude Franklin Delano Roosevelt (den man als heuchlerischen und possenreißenden Gangster seit jeher immer nur so weit ernst zu nehmen geneigt war, als aus seinen verbrecherischen Launen verbrecherische Taten wuchsen) hat in vertrauten Kreisen wiederholt seinem Wunsche nach einer Weltpräsidentenschaft Aus­druck verliehen. Auch ein Mann von dem Format eines Henry Ford sprach dieser Tage allen Ernstes von' dem Wunschbild der „Vereinigten Staaten der Welt", wobei er als Amerikaner natürlich nichts anderes als die Unterwerfung dieser Welt unter die Botmäßigkeit der USÄ. (was soviel wäre wie unter die Botmäßigkeit der Juden) verstanden wissen will.

Wie anders, wenn er sich nicht ein Weltschicdsrichtcr- tum anmaßen und die Weltherrschaft erstreben wollte, hätte Roosevelt sonst sich so in die europäischen Dinge einmischen können, wie er es tat. Wie anders hätte er sonst durch seinen Botschafter Bullit die Völker Euro­pas gegeneinanderhetzen und schließlich noch den uner­klärten Krieg gegen Europa bis an die dem Kontinent zunächst gelegenen Gestade tragen können! Wie anders hätte er ebenso kaltschnäuzig wie dreist Forderungen an Japan stellen können, die kein Volk von Selbstachtung anzunehmen imstande wäre! Bedingungslose Zurück­ziehung der japanischen Militärstreitkräfte von, chine­sischen Boden, Räumung der Mandschurei, Preisgabe des Nanking-Regimes und Treubruch an den Achsenmächten mittels Annullierung des Dreimächtepaktes sowie Aner­kennung der britisch-amerikanischen Ausbeutermethoden. Das waren so die Gangster-Bedingungen, womit Roose­velt Tokio zu bluffen hoffte in der Ueberzeugung, damit seine erpresserischen politischen Geschäfte machen zu kön­nen. Dazu kam die zielbewußte wirtschaftliche Abwürgc- politik Washingtons, die Abschneidung Japans von sei­nen wichtigsten Rohstoffquellen, besonders von den Mög­lichkeiten ungehinderten Oelbezugcs (aus Niederländisch- Jndien) und gleichzeitig die politisch-militärische Ein­kreisung durch fortgesetzte Verstärkung der britischen und USA.-Stiitzpunkte von den Aleu'ten bis Singapur rings um den japanischen Raum. Nun, da das ehr- liebendc Volk der Japaner Roosevelt ein ehernes Halt gebot, ist es an ihm, vor seinem Volke die Verant­wortung zu tragen, die ihm als Kriegsbrandstifter nun­mehr auch im Fernen Osten zufällt, so wie sie ihm zu-

Trotz schwieriger Wetterlage führte die deutsche Luft­waffe erfolgreiche Angriffe aus kriegswichtige An­lagen der britischen Insel durch.

Die Achsenluftwafse richtete wirksame Luftangriffe gegen Tobrul.

Oberstleutnant Ealland wurde zum Oberst be­fördert.

Die Japaner haben bereits am ersten Kampftage außerordentliche militärische Erfolge erzielt.

Roosevelt hat schwere Verluste der USA.-Streit- kräfte zugegeben.

Der Kaiser von Japan sowie Ministerpräsident Tojo haben Botschaften an die japanische Nation ge­richtet, in denen im Bewußtsein der gerechten Sache der unerschütterliche Wille zum Siege Japans für die Zukunft Ostasiens proklamiert wird.

Mandschukuo hat offiziell seinen Kriegscintritt gegen USA. und England erklärt.

Durch eine Eeheimorder des USA.-Marineministcrs Knox sind die auf lange Sicht eingefädelten An- griffspläne der Wallstreet-Kriegshetzer gegen Japan aufgedeckt.

Kreisleitcr Blanke stattete mit seinen Mitarbeitern den Vermnndeten aller bremischen Rescrvelazarette eimn Besuch ab.