Ausgabe 
(8.12.1941) Nr. 340
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parteiamtliche Tageszeitung

vas stmtsbloU des Negierenden viirgermeisters der Zreien kjansestadl Nremen

der Nationalsozialisten Bremens

flmliiches verkünüungsblatt des Neichsstattlialiers in Oldenburg und Bremen

Nr. Z40 / 11. Jahrgang

Montag, 9. Dezember 1941

Einzelpreis 15 Nps.

l okio erklärt kriegsiuftand

mit US», und kngland

teste Zusammenstöße zwischen japanischen und USfl.-StreitKraften in vstasten der judenlzörige Kriegsbrandstifter Nooseoelt Izat sein Ziel erreicht!

8 e r I i n, 7. Dezember. Als Ergebnis der sich in den letzten Wochen dauernd steigernden Kriegshetze des amerikanischen Präsidenten Roosevelt ist es am Sonntag in Ostasien zu den ersten Zusammenstößen zwischen japanischen und USA.-Streitkräften gekommen.

T o k i o , 7. Dezember. Wie der Sender Tokio mitteilt, gibt das japanische militärische Hauptquartier bekannt, daß vom Montagmorgen 6 Uhr ab der Kriegszustand zwischen Japan und den englischen und USA.-Streitkräften im Stillen Ozean bestehe.

Kriegsbrandstifter Roosevelt hat endlich sein Ziel erreicht, auch den Fernen Osten in Flammen zu setzen. Neben Churchill ist er der Haupiver- antwortliche, der diesen Krieg entfacht-hat. Seit Jahr und Tag war er bemüht, den Krieg der Juden und Plutokraten gegen das durch die Re­volution des Führers neugeborene Deutsche Reich anzuzetteln, und zielbewußt hat er durch seine

Agenten und Mittelsmänner darauf hingear- beitet, diesen Kamps auf andere Länder und an­dere Erdteile äüSßudehnen. -

Aus den deutschen Dokumentenverösfentlichun- gen ist die unheilvolle Rolle der Vertrauens­männer Roosevelts hinreichend klar geworden. Er war es, der schon Polen bestärkte, das Reich herauszufordern. Er gab England und Frankreich

seine Hilfsversprechen. Er ließ, nachdem er seine Wahlzusagen meineidig gebrochen hatte, das ame­rikanische Volk die finanzielle Bürde des eng­lischen Krieges übernehmen. Roosevelt schickte seinen Sondergesandten Donovan Anfang dieses Jahres in die Hauptstädte des Südostens und be­schwatzte diese Länder zu ihrer unüberlegten Hal­tung. Von blindem Hatz gegen das Reich Adolf Hitlers getrieben, schickte er Waffen und Mate­rial nach den britischen Aufmarschgebieten und gab schließlich seiner Flotte den Schießbefehl gegen deutsche Kriegsschiffe.

Nun ist der Krieg, dem Ro-^evelt solange nach­gelaufen ist wie ein Besessener, auch im Stillen Ozean entbrannt. Der Dollarimperialismus hat gesiegt über die klare Vernunft weiter Kreise des nordamerikanischen Volkes.

„Deutschland hat kuropa gerettet"

Finnlands und Numöniens flntwort mif das britische Ultimatum / Staatspriisident Hyti und Staatssichrer stntonescu

geißeln die „Segnungen" des volschewismus

Berlin, 7. Dezember. Als Antwort auf die englischen Ultimata vom 30. November haben die Staatsvertreter Finnlands und Rumäniens im Namen ihrer Völker schärfstens Stellung gegen diesen plutokratisch-bolschewistischen Erpressungsversuch genommen und dabei die „Segnungen" des Bolschewismus in entsprechender Weise glossiert.

2» seiner Rede zur Feier des 24. Jahrestages der finnischen Selbständigkeit führte Staatspräsident R y t i über die Schreckensherrschaft des Bolschewismus u. a. folgendes aus:

„Wir brauchen unsere Auffassung über die. Verhält­nisse in der Sowjetunion nicht mehr auf Annahmen oder Erfahrungen anderer Leute zu gründen. Wir kön­nen uns damit jetzt z. B. durch einen Besuch in dem von unseren Truppen besetzten Ostkarelien vertrau! machen. Dort hat man die „Segnung" des sowjetischen Systems fast einviertel Jahrhundert genießen können. Davon hinwiederum, wie schnell die Bolschewisten es fertiggebracht haben, «ine blühende wohlhabende Land­schaft zu verwüsten, gibt ein Besuch in dem abgetretenen Karelien eine Vorstellung. Auf diese Weise lägt sich auch di« grenzenlose Lügenhaftigkeit der Agitation feststellen, die sie Sowjetunion in schematischen Schönmalereien ihrer Verhältnisse, ihres Lebens und ihrer Leistungen verbreitet hatten.

Es ist meine feste Ueberzeugung, daß Deutschland feinen Kamps gegen den Bolschewismus in elfter Stunde begonnen hat; nur dadurch konnte Europa gerettet wer­den. Ohne diesen Kampf wäre auch das Schicksal Finn­lands besiegelt gewesen.

Aber jetzt kann auch unser Kampf den kleinen finni­schen Volkssplittern Rettung bringen, die Jahrhundert« hindurch in unglaublich schwierigen Verhältnissen, aber geschützt durch Wald, Sumpf und Einöde und in ihrer Art überlegen, ihr« Nationalität und ihre uralte Kul­tur erhalten und einen großen Teil des wertvollen Kulturerbes des finnischen Stammes vor der Vernich­tung bewahrt haben.

Finnlands Platz in diesem Kampfe konnte nicht gegen den Westen, gegen Europa gerichtet sein. Das hätte Ver­rat an der zahrhundertealten Aufgabe Finnlands be­deutet. Finnland kann nicht begreifen, daß England, das, wie es verkündet, für die Freiheit der Völker und für die demokratische Freiheit kämpft, auch die blutige Despotie der Sowjetunion zu einem Vorkämpfer dieser Freiheit erhebt und ihr eine bestimmende Stellung in Osteuropa verspricht. Und ganz unbegreiflich ist es Finn­land, daß England auf Verlangen der Sowjetunion dieses kleine Land mit Krieg und die Vereinigten Staa­ken es mit dem Verlust ihrer Freundschaft bedrohen, >oenn es nicht seinen Berteidigungskamps unterbricht, bevor diese Ziele erreicht sind."

Ryli gab seiner Ueberzeugung Ausdruck, daß die Leut«, die jetzt jenseits der Meere wahrscheinlich auf Grund mangelhafter, ja sogar falscher Nachrichten Finn­lands Tun und Handeln beurteilen und infolgedessen strenge Maßnahmen gegen dieses Volk planen, in der Lage Finnlands genau wie das finnische Volk handeln wurden.

achtung des Völkerrechts, der geschichtlichen und Selbst­bestimmungsrechte sowie auch der am 8. Februar 1928 und am 38. Juli 1933 in aller Form auf sich genomme­nen vertragsmäßigen Verpflichtungen hat die Sowjct- regierung Vesfarabien, die Bukowina und das Gebiet Hertza in der Moldau besetzt.

Alle zwischen 1929 und 1940 von der UdSSR, an Rumänien geleisteten Neutralitäts- und Nichtangriffs­versprechungen und die Akte, denen zufolge die Rechte Rumäniens anerkannt wurden, stellen sich daher als «in Mittel zur Verhüllung von Expansions- und Unter­drückungsabsichten Rumäniens gegenüber dar. Die UdSSÄ. hat die erste Gelegenheit ergriffen, die sich aus einer komplizierten und schwierigen internationalen Lage ergab, um nicht nur einen Ueberfall in Szene zu setzen, sondern auch um Rumänien in eine äußerst schwere Lage zu versetzen, aus der es keinen anderen Ausweg als «inen völligen Zusammenbruch oder eine Anarchiste- rung des gesamten europäischen Südostens zu geben schien.

Nachdem der Angriff der UdSSR, seine ersten Er­folge erzielt hatte, haben die Provokationen der Sowjet­regierung nicht ausgehört. Damit hat die UdSSR, ihrer Absicht Ausdruck gegeben, ihren Expansions- und Unter- drückungswillen weiter aufrechtzuerhalten. Wir führen an:

1. die brutale Besetzung von vier Donauinseln im Herbst 1940,

2. Die täglichen Erenzzwischenfälle und die ständi­gen Versuche, die.Grenzlinien gewaltsam zu ver­ändern,

3. die Bestrebungen, den gesamten Schiffsverkehr an den Mündungen der Donau zu kontrollieren.

4. den Versuch, im Januar 1941 gewaltsam mit Flußschiffen in die rumänischen Hoheitsgewässer ein­zudringen,

5. unaufhörliche Einflüge sowjetischer Flugzeuge, die in den Monaten April bis Juni trotz aller Pro­teste zweimal bis siebenmal täglich rumänisches Ge­biet überflogen und so die Vorbereitung von isiili- lärischen Operationen gegen Rumänien bezeugten,

6. die riesigen Truppenzusammenziehungen an der Nord- und Slldostgrenze Rumäniens mit Angriffs­aufstellungen und ständigen von Spähtruppverbänden provozierten Zwischenfällen; die an der rumänischen Grenze zusammengezogenen militärischen Kräfte der Sowjets beliefen sich auf 30 Infanteriedivisionen, 8 Kavalleriedivisionen und 14 motorisierte Brigaden,

7. die Versuche des Kommissars Molotow, die Sicherheit Rumäniens zu untergraben und die offen und durch die enthüllenden Handlungen und Erklä­rungen fremden Staatsmännern gegenüber zugegebe­nen sowjetischen Expansionsabsichten.

8. Diese Zeit über herrschte in Vassarabien und in der Bukowina ein Regime der organisierten Vernich­tung. Zehntausende wurden ermordet und eingeker­kert, Hunderttausende von Rumänen nach Sibirien verschleppt, so daß die Bevölkerung einiger Städte, namentlich die von Kischenew, merklich verringert wurde.

Angesichts dieser schweren Lage und unter dem Druck der offenen Gefahr der zahlreichen an der Grenze zu- fammengezogenen Divisionen hat Rumänien am 22. Jnni 1941 eine militärische Aktion znr Wahrung seiner natio­nalen Existenz gegen eine fortgesetzt drohende Angriffs- gezahr und zur Wiedererlangung feiner vergewaltigten Rechte begonnen.

Die Königlich-Rumänische Regierung ist davon fest uberzeugt, daß diese Militäraktion der einzige Weg

(Fortsetzung auf Seite 2)

Zm Kanal britisches Schnellboot versenkt

Deutsches U-Soot an der lgrenaika-küste erfolgreich - flugplüye auf Malta bombardiert

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rumänischen

Staatsfllhrcrs

„Die Antwortnote des "»Jotcscu lautet:

„-«Mn Juni 1940 war Rumänien das Opfer eines schweren Angriffs von seiten der UdSSR. 2o Miß­

Aus dem Fiihrerhauptquartier. 7. De­zember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „Trotz starker Kälte errangen im Donezbecken deutsche und italienische Truppen örtliche Angriffs- erfolge. An mehreren Stellen der Ostfront wurden sowjetische Angriffe abgewiesen. Bor Leningrad schei­terte ein unter Einsatz von Panzern und Schlachtflie­gern unternommener Ausbruchsversuch. Die Beschießung kriegswichtiger Anlagen im Bereich der Stadt wurde fortgesetzt. Die Luftwaffe unterstützte an der gesamten Ostfront die Kämpfe des Heeres durch Angriffe auf feindliche Stellungen, Truppenansammlungen und Eisen­bahnen. Südostwärts des Ladoga-Sces wurden sowje­tische Flugstützpunkte bombardiert. An der Westküste des Golfes von Onega erzielten Kampfflugzeuge Volltreffer schweren Kalibers in einer Industrieanlage. — Im Kanvlgcbiet kam es zu einem Gefecht zwischen deutschen

Mtnensuchbooten und mehreren britischen Schnellbooten. Ein feindliches Boot wurde versenkt, ein weiteres schwer beschädigt. Unsere Boote erlitten weder Verluste noch Beschädignngen. — In Nordasrika dauern die Kämpfe an. JSot der Küste der Cqrenaika griff ein deutsches Unterseeboot einen britischen Eeleitzug mit Nachschub für Tobruk an und erzielte Treffer auf'einem Zerstörer, einem Tanker und einem Frachter. Das Sinken der Schiffe konnte wegen starker Abwehr nicht beobachtet werden. Nachtangriffe deutscher Kampfflugzeuge richteten sich gegen britische Flugplätze auf der' Insel Malta. Bombentreffer in Hallen und Unterkünften wurden be­obachtet. — 2n der Zeit vom 29. November bis 5. De­zember verlor die sowjetische Luftwaffe 228 Flugzeuge. Davon wurden 138 in Lustkämpfcn und 87 durch Flak­artillerie abgcschosscn, der Rest am Boden zerstört. Wäh­rend der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 21 eigene yslugzeuge verloren."

UuHdfaHqeti Statm mfAumqeß

b. Berlin, 7. Dezember. Dieses Wochenende ist in zweierlei Hinsicht bedeutungsvoll: Zu dem Zeitpunkt, an dem in der ersten Minute nach Mitternacht zum Sonntag das demaskierte London ohne Scham und ohne jede Möglichkeit, seine Handlangereigenschaft ge­genüber dem Bolschewismus noch verbergen zu können, die ultimativen Kriegserklärungen gegen Finnland, Rumänien und Ungarn aus der Sphäre der Drohungen in den praktischen Tatbestand des Kriegszustandes um­wandelte, wurde der Wett durch die von England nun durch einen Dolchstoß bedrohten kleinen tapferen Staa­ten Europas die Einhpit Europas in einer besonders markanten Form demonstriert. Ungarn, Rumänien und Finnland nahmen die Herausforderung Englands an, sie quittierten sie mit Feststellungen, daß ebenso wie der Bolschewismus so auch nicht jene Trabanten Sta­lins in London und Washington sie an der Verwirk­lichung und Erfüllung ihrer politischen Ziele hindern und sie nicht zur Aufgabe ihres europabefreienden Kampfes bewegen können. Nachdem der ungarische Mi­nisterpräsident Bardossy schon vor einigen Tagen auf die britische Kriegserklärung geantwortet hatte, sprachen an diesem Wochenende der finn'sche Staatspräsident Ryti und der rumänische Staatöfllhrer Antoyescu in Reden und Proklamationen zu ihren Völkern in Wor­ten, die die europäische Antwort auf die britische An­maßung und Schande darstellen. Die Reden und Pro­klamationen Rytis und Antonescus, klar, prägnant und vernichtend in ihrer Anklage, sind politische Dokumente nicht nur für die Gegenwart; sie reichen in die Zukunst. Hinter den Worten Rytis und Antonescus, wie den vor wenigen Tagen vom Ministerpräsidenten Bardossy ausgesprochenen Sätzen über die Haltung Ungarns, hin­ter der Brandmarkung der geschichtlichen Schuld Eng­lands und der Festnagelung des britischen Verrates steht die unumstößliche Gewißheit, daß die europäische Gemeinschaft eine Tatsache geworden ist und nach die­sem Krieg einzig und allein über diesen Kontinent bestimmen wird.

Finnland und Rumänien haben den Bolschewismus mit all seinen Schrecken und Nöten, mit all seiner Mordlust und bestialischen Grausamkeit kennengelernt. Wie die Rede Rytis, so enthält auch die rumänische Antwortnote auf das englische Ultimatum eine Auf­zählung der Erfahrungen, die die angrenzenden Län­der auf Grund der Nachbarschaft mit der Sowjetunion sammeln mußten und die sie niemals wieder aus ihrem Gedächtnis werden löschen können.

Wie Peitschenhiebe treffen die Feststellungen Rytis das Gesicht des heuchlerischen Albions: „Denn diese Freundschaft ist wie der Händedruck eines Aussätzigen. Durch die kleinste Wunde in der eigenen Haut steckt die tödliche Krankheit des Volschewismus an. Als Sachkenner weiß Finnland, daß die Gefahr für den Unvorsichtigen vielfach größer ist. Finnland wird sich nach wie vor gegen jede Bedrohung, von welcher Seite sie auch kommen mag, verteidigen und denkt nicht daran, von seinen gesteckten Zielen zurückzuweichen."

Die europäische Antwort mit ihrer jeden Kunden Punkt der Plutokratien treffenden Prägnanz trifft nicht nur London, sondern auch jenes Washington, das sich zum Ueberbringer der britischen und jetzt auch der ulti­mativen Forderungen der britischen Dominions an Finnland, Ungarn und Rumänien machte. Roosevelts

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Unser Tagesspiegel

Gestern ist es in Ostasien zu ersten Zusammenstößen zwischen japanischen und USA.-Streitkräften gekom­men. Japan befindet sich ab heute morgen '8 Uhr im Kriegszustand mit USA. und England.

Die Regierungschefs von Finnland und Rumänien haben in offiziellen Erklärungen Englands Fehde­handschuh ausgenommen und die britischen Erpresser gebrandmarkt.

Eine führende Madrider Zeitung hebt den Kampfes­willen Europas gegen Roosevelts Aggrcssionspläne hervor.

Deutsche Ünterwafserstreitkräste operieren nach wie vor erfolgreich vor der Cyrenaika-Kiiste.

Italiens Wehrmachtsbericht meldet den Abschuß von 22 Feindflugzeugen.

Das neue italienische „Ohnepropcller"-Flugzeug wurde dem Duce vorgefiihrt.

Die aus dem Landjahr zlirückgekehrtcn Bremer Mä­del vereinigten sich noch einmal zu einer Abschieds- Veranstaltung.

Werder spielte in Wilhelmshaven unentschieden 2:2. Deutschland errang im Fußball-Länderkampf gegen die Slowakei einen eindrucksvollen 4:0-Sicg.'

Deutschland schlug die Slowakei im Vox-Länder­kamp, mit 14:2.

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