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der Nationalsozialisten Bremens
sinnliches verkündungsblait des Neichsstatchalters in Oldenburg und vremen
Nr. ZZ8 /II. Jahrgang
Sonnabend, 6. Vezember 1941
Linzelpreis 1S Npf.
Lügenoffenstve über Afrika röcht sich — Verzweifelte Betrachtungen über die „flusgangslage für
tunninglzams nüchsten Kampf"
Neuseeländer als Kanonenfutter
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung xl,. Berlin, 3. Dezember.. Die Schlacht in der nordafrrkanischen Wüste sei bis auf weiteres zu Ende, stellte ein militärischer Betrachter einer Londoner Eigenmeldung der schwedischen Zeitung „Aftonbladet" fest, um dann der britischen Auffassung über die weitere Entwicklung Ausdruck zu geben, die dahingehe, daß der Kamps wiederaufgenommen werde mit einer neuen Schlacht, von einem neuen Ausgangspunkt und nach einem völlig neuen Plan. Mit diesen Ausführungen wird ein Fazit gezogen, das hundertprozentig die schweren Rückschläge der Vritenoffcnsive selbst, aber zugleich auch der noch schwereren Rückschläge der Lügenofsensioe Churchills zu Beginn der Operationen konstatiert.
Diesen zweiten Teil der Feststellung besorgt „Aftonbladet" nicht selbst in dem Eigenbericht, sondern durch Zitat britischer Zeitungsstimmen, - insbesondere des „Daily Expreß". Wir überlassen es „Daily Expreß", darüber zu phantasieren, inwieweit trotz der „Nichterfüllung gehegter großer Hoffnungen" die Briten in den Kämpfen in Nordasrika etwas gewonnen hätten. Eins erkennt die Welt ganz ohne Frage: Die Engländer haben es verstanden, den Verlust dieser Schlacht fast hundertprozentig den Kolonialbriten und Hilfsvölkern aufzubürden, voran den Neuseeländern und Südafrikanern, in gleichem Umfang aber auch den Indern und sogenannten evakuierten Alliierten, nämlich polnischen Emigrantenabteilungen, de Gaulle-Franzosen und anderen Gliedern der von den Engländern so gerühmten „Völkerbundsarmee" in Afrika. Die gestern gemeldete telegraphische Benachrichtigung des neuseeländischen Ministerpräsidenten über die schweren Verluste der Neuseeländer, die eine ßanze Division und zwei Brigadegeneräle verloren, hat in dem schwach besiedelten Neuseeland größte Erregung hervorgerufen, zumal die Neuseeländer bereits in den Kämpfen um Kreta schwer mitgenommen worden waren. Man vermutet sogar, daß die Beratungen des australischen Kriegskabinetts, die sich im Vordergrund mit
Las Mtlerkreu; für Fregattenkapitän vetmers
Fiihrerhauptyuartier, 3. Dezember. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh dem Kommandanten des Hilfskreuzers „Cormoran", Fregattenkapitän Detmers, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Fregattenkapitän Detmers hat als Kommandant des Hilfskreuzers „Cormoran", wie im Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom 3. Dezember bekanntgegeben, den australischen Kreuzer „Sydney" vernichtet und über 70 000 BRT. feindlichen Handelsschifssranmes versenkt. Ferner verlieh der Führer auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Eeneralseldmarschall von Vrauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann
Mariens, Kommandeur einer Panzerjäger-Abtei- lung- Hauptmann Ball, Kommandeur einer motorisierten Nusklärungs-Abteilung; Hauptmann Otto Mariens, Kommandeur einer Panzerjiiger-Abtci- lung; Oberleutnant Pauls, Kompanieführer in einem Infanterie-Regiment- Leutnant Loos, Kompanie- führer in einem Pionier-Bataillon.
Sechs Vriten beim kinflug abgeschossen
Berlin, 8. Dezember. Ein Verband britischer Flugzeuge, flog in den Nachmittagsstunden des Freitag in das nordwestfranzösische Küstengebiet ein. Hierbei verlor der Feind nach bisher vorliegenden Meldungen durch deutsche Jagd- und Flakabwehr sechs Flugzeuge. Eigene Flugzeugvcrluste sind bei den Luftkämpfen nicht eingetreten.
den Fernostspannungen befassen sollen, auf der anderen Seite auch erneut den verlustreichen Einsatz der Dominientruppen in Nordafrika betrafen, die entgegen allen früheren Versprechungen Londons wiederum die Hauptlast der Kämpfe zu tragen hatten.
Ein neuseeländischer Kriegsreporter in der Libyschen Wüste gibt eine Darstellung der Kämpfe, die das Ber- Insteingeständnis des neuseeländischen Ministerpräsidenten Frazer unterstreicht. Er stellt nämlich fest, daß nicht nur die Australier, sondern auch die Neuseeländer schwere Verluste erlitten haben. Die britischen Streit- kräfte seien überhaupt so stark mitgenommen worden, daß „vorübergehend" ganze Divisionen abgeschrieben werden mußten. Der Neuseeländer berichtet weiter, Ronnnel habe persönlich den großen deutschen Angriff . geleitet, der durch das Gewicht der von ihm gesammelten Panzerverbände geglückt sei. Die Neuseeländer hätte» sich — „mit verzweifelter Entschlossenheit" — — geschlagen. Sie hätten indessen einen schlechten Tag gehabt und sich zurückziehen müssen „zur Reorganisation zusammen mit herangeholten Reserven". Die neuseeländischen Truppen scheinen danach derart mitgenommen gewesen zu sein von ihren „Verlusten an dem schlechten Tag", daß sie schleunigst aus der Schlacht gezogen und durch Reserven ausgefüllt werden mußten.
Churchill erntet aber zugleich die Frucht seiner Lugen bei Beginn der Offensiv«, nicht nur durch die bitteren Feststellungen der Londoner Presse, die weiter auf dem Siindenbock des „träumerischen Optimismus der Presseabteilung des Kairoer Hauptquartiers" herumtrommelt, sondern die auch darüber hinausgeht, indem sie den unvorsichtigen Voraussagen der ersten Tage durch die „verantwortlichen nationalen Stellen" die Schuld für den Rückschlag gibt. Im Unterhaus sind Anfragen an den britischen Kriegsminister gerichtet worden, wie es eigentlich zu solchen Voraussagen habe kommen können. Eine Antwort allerdings ist der Kriegsminister bisher schuldig geblieben. „Aftonbladet" hatte von dem vorläufigen Ende der Afrikaschlacht gesprochen und damit die Notwendigkeit der von den Engländern jetzt nach allen Seiten hin besprochenen „Pause" in den Kämpfen gemeint. Diese Paus« ist eine Folg« des Ruhebedürfnisses der britischen Truppen, das so groß ist, daß die „Times" orakelt, „es sei nicht möglich, die Dauer der Atempause vorherzusagen". dann aber gleich ängstlich hinzufügt, man wisse, „daß die Deutschen in Reparaturen sehr geschickt seien", so daß man fast die Furcht herausfühlen kann, Rommel werde früher als Auchin- leck in der Lage sein, die Initiative zu ergreifen, wenn f
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er es woll«. Der deutsche OKW.-Bericht spricht von den Vorstößen feindlicher Aufklärungsstreitkräfle. ein Beweis dafür, daß'die Briten sich so weit mit „ihrer neuen Linie und neuen Ausgangsstellung" im Süden der Marmarica abgesetzt haben, daß sie sich erst neu orientieren'müssen über die Stellung und die Absichten des Gegners, ehe sie selbst von sich aus zu neuen Entschlüssen kommen können. Der offizielle Kommentator in London hat sich am Donnerstag nach einem Bericht der spanischen Zeitung „da" geweigert, auf die Frage zu antworten, ob der erlitten« Rückschlag die britischen Pläne über den Hausen werfen könne. In unterrichteten Kreisen, so fährt „Ha" fort, „neige man aber zu der Ansicht, daß die britisch« Offensive zum Teil (nur?) ver- iagt habe, und daß es mehrere Tag« dauern werde, bis die „kranken Stellen" geheilt seien. „Vom britischen Gesichtswinkel aus^ gesehen, sei die Lage in Libyen ständig konfus gewesen". Die englische Offensive habe sich offenbar so abgewickelt, daß die Briten zunächst angriffen. um die Italiener zu umzingeln, daß dann die Deutschen gekommen seien, und die Engländer umzingelt hätten und daß die Engländer jetzt zunächst zu einer Unterbrechung der Schlacht hätten greifen müssen. wobei ..unangenehmste Auswirkungen aus der Tat- (Fortsctzung. aus Seite 2)
Sowjetische Schiffsverluste bei stangö
Starker kinsast der tutlwaffe im Südabschnitt und im Kampfraum um Moskau
Aus idem Fiihrerhauptguartier, 5. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im Siidabschnitt der Ostfront sind erneute Angriffe des Gegners gescheitert. Bei der Beschießung kriegswichtiger' Ziele in Leningrad wurden in einem Munitionslager starke Explosionen und ausgedehnte Brände hervorgerufen. Nach der Flucht aus Hangö sind außer dem Truppentransporter „Stalin" noch mehrere andere sowjetische Schiffe auf deutsch-finnische Minensperren gelaufen. Dabei sind ein Truppentransporter von 3000 BRT., ein Dampfer von 700 BRT. und ein sowjetisches Schnellboot gesunken. Starke Verbände der Luftwaffe führten im Siidabschnitt der Front und im Kampfraum um Moskau Angriffe auf Truppenbereit- stcllungen und Feldbefestigungen des Feindes. Die Sowjets erlitten hohe blutige Verluste und büßten eine erhebliche Zahl von Geschützen und Fahrzeugen ein.
Erfolgreiche Nachtangriffe der Luftwafse richteten sich gegen Moskau und Leningrad. — In Nordasrika wiesen die deutsch-italienischen Truppen Vorstöße feindlicher Aufklärungskräfte zurück. Deutsche und itaiieilischc Sturzkampfsliegerverbände zersprengten britische Panzeransammlungen in der südlichen Marmarica. Bei Nacht wurden Vombenvolltresfer in Flugstützpunkten und auf Nachschubwegen des Feindes im Raum Sidi Barani, Marsa Matruk erzielt. In Luftkämpfen schössen deutsche Jäger sieben britische Jagdflugzeuge ab. Ein deutsches Unterseeboot beschädigte vor der Küste der Cyrenaika einen britischen Zerstörer durch Torpedotrefser."
Deutsche Fernkampfbatterien nahmen auch am Donnerstag wieder Seeziele im Kanal unter Feuer. In den Abendstunden setzte die Tätigkeit deutscher Batterien von neuem ein. Infolge völlig unsichtigen Wetters konnte keine Wirkung beobachtet werden.
Britische Kriegsdrohung gegen die freien Völker
kinm-schungsverluch in kuropafragen , Mimalum gegen sinnland, Ungarn und Numänien sollen fehlende Sowjethilfe ersehen!
Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung «I>. Berlin, 8. Dezember. England ist vom europäischen Kontinent ausgeschaltet. Sticht einmal in den Randgebieten, wie im Mittelmeerrauin, kann es seine alten Stellungen behaupten, oder sie, wie es mit der Libyen-Offensive gehofft hatte, wieder herstellen; denn es begräbt nach einer Nordamerikanischen Stimme mit der Schlappe in Libyen auch die Hoffnungen auf eine Wiedergewinnung der vollen Herrschaft über das Mittel- meer. In dieser Situation sucht es nach Ausgleichsfak- torcn. gedrängt von dem sowjetischen Verbündeten, der seit Wochen von England fordert, daß es sich im vollen Ausmaß zu ihm bekenne und deshalb den Verbündeten des Reiches, die'sich Seite an Seite mit den deutschen Heeren gegen die bolschewistische Bedrohung Europas eingesetzt haben, den Krieg erkläre. England hat nun vor einigen Tagen ein Ultimatum an Ungarn gerichtet, wie Ministerpräsident Bardossq in dem ungarischen Abgeordnetenhaus in einer Erklärung bekanntgab, in dem es ^7 ebenso wie Finnland und Rumänien — von Ungarn die Einstellung der Feindseligkeiten gegen die Sowjetunion forderte. Bei Ablaufen der ultimativen Frist, die bis Mitternacht des 3. Dezember gestellt ist, betrachtet sich Britannien als im Kriegszuitand mit den genannten Landern. In würdiger und entschiedener Form hat der ungarische Ministerpräsident unter dem Beifall des gan- zcn Abgeordnetenhauses die freche Zumutung Churchills zurückgewiesen.
^Hicr enthüllt sich von neuem der europafeindlichc Wille Englands, das sich schon immer in destruktiver
Form gegen den europäischen Kontinent gewandt hat und die jetzt gesonnen war, die Kultur ganz Europas der Steppenbarbarei des Bolschewismus auszuliefern. Um von der eigenen Unfähigkeit abzulenken, wird nun die Drohung mit der Kriegserklärung benutzt, die fehlende Sowjeihilfe der Welt vorzugaukeln. Aber unabhängig von der völligen Sinnlosigkeit einer solchen Handlung, die weiter nichts darstellt als das Nachgeben gegenüber sowjetischen Forderungen und der Tarnung der eigenen Hilflosigkeit, beweist der Vorgang wieder einmal die britischen Methoden, über die freie Entscheidung kleiner Völker stets dann hinwegzuschreiten. wenn sie sich nicht dem britischen Diktat oder auch nur dem Diktat eines im Stadium der Ausweglosigkeit von Britannien gewählten Verbündeten zu fügen gewillt sind. Nach bisher eingelaufenen Meldungen hat auch Finnland bereits abschlägig auf die britische Unverschämtheit geantwortet. Die rumänische Antwort wird nicht anders aussehen.
Ein Reuter-Bericht über diese diplomatischen Noten Londons und ihre Hintergründezeigt deutlich, wie stark Großbritannien in die Abhängigreit seiner Verbündeten und Freunde, Stalin und Rooseoelt, gefallen ist. Denn Reuter meint, „daß diese neuen Bedingungen der Beziehungen Englands mit diesen drei Ländern kaum in direkte Feindseligkeiten verwickeln würden. Es bleibe aber die Tatsache bestehen, daß der Schritt ergriffen werde, weil Moskau ihn als wichtig ansehe. Er werde das gute Einvernehmen zwischen Großbritannien und der Sowjciunion stärken". Es ist das alte Bild. daß bei diesen sonderbaren Verbündeten mit ihren destruk
tiven Zielsetzungen gegenüber dem werdenden Europa niemals klar wird, wer eigentlich der Hilfesuchende und Hilfeflehende und wer der Gebende ist. Es hängt von den Stimmungen und der Eroßmäuligkeit der Kriegs- schiirer ab, wer gerade als der Stärkere sich der 'Weltöffentlichkeit vorstellt. In diesem Fall hat Stalin, der Geschlagene, die verstärkte „Verbundenheit" des britischen Komplizen für notwendig gehalten.
Die finnische Zeitung „Uusi Suomi" hatte zu den schon seit einiger Zeit auftauchenden Gerüchten über das Ultimatum Stellung genommen und in ihrem Ar- nkel im Grunde sehr deutlich die Ursackzen der frechen Zumutungen der USA. und Englands aufgedeckt. Bekanntlich waren Hulls Noten an Finnland nur Versuche. moralisch die so faule Situation Englands für den Fall einer Kriegserklärung an Finnland ein wenig zu bessern — ein Versuch, der an der ebenso würdigen wie entschiedenen und klaren Antwort der finnischen Regierung zuschanden geworden ist, Die finnische Zeitung halte daran erinnert, daß England offenbar die für seine Haltung geradezu tragisch erscheinende Maßnahme ergreifen wolle, aus dem Grund«, weil es Finnland für seine narionale Existenz als erforderlich ansehe. den Kampf gegen die Sowjetunion fortzusetzen, während es die gleiche Vertcidigungssituation im Win- ierkrieg 1939. die sich bis heute nicht geändert habe. mit einer ganz anderen Haltung beantwortet habe. Großbritannien wolle anscheinend dem Selbständigkeitswillen eine-, kleinen europäischen Kulturvolks mit einer Kriegs- erklä'ung begegnen. Das Recht sei unbestrilien auf der f.nnischen Seile.
Fasste«
Truppenkommandeure über die Erfolge der SA.-Wehrerziehung
Der deutsche Soldat, der heute an allen Fronten dem Feind gegenübertritt, ist militärisch derselbe wie in früheren Zeiten. Dies zeigen seine gewaltigen, kaum verstellbaren bisherigen Leistungen auf allen Kriegsschauplätzen, besonders aber beim gegenwärtigen Kampf gegen den Bolschewismus im Osten. Jedoch verkörpert der heutige deutsche Soldat in sich nicht nur den Mut und die Tapferkeit früheren deutschen Soldatentums; er ist als Waffenträger der Nation zugleich der politische Soldat des Führers geworden. Das bedeutet nichts anderes, als daß in der gesamten deutschen Wehrmacht heute eine klare Erkenntnis über den tiefsten Sinn und das letzte Ziel des gegenwärtigen soldatischen Einsatzes lebendig ist. Dies gibt der deutschen Wehrmacht eine einzigartige innere Festigkeit und seelische Kraft.
Unbeschadet der militärischen Einordnung jedes einzelnen in das gewaltige Eefiige der deut>chen Wehrmacht steht jeder Soldat als selbständiger Kämpfer in diesem Ringen. Er kämpft nicht nur auf Befehl oder aus der Kraft der in ihm ruhenden rassischen Werte, sondern aus einer klaren politischen Erkenntnis, worum es in diesem Kampf geht. Diese Erkenntnis ist gepaart mit einem tiefen Sendungsbewußtsein, das im Glauben an das ewige Deutschland wurzelt und ihn in den Kamps stellt. Das macht ihn unempfindlich gegen alle inneren und äußeren auch noch so großen Anfechtungen und befähigt ihn. Uebermenschliches zu vollbringen. Viele Aeußerungen von Truppenkomman- deuren und hohen Kommandostellen der Wehrmacht würdigen bereits jetzt diesen neuen Geist des Soldaten des nationalsozialistischen Deutschland, der das Ergebnis der Führungs- und Erziehungsarbeit der Partei und der Macht ihrer Idee ist.
So schreibt der Kommandierende General eines Armeekorps: „Wie sehr die SA. durch ihren Kampfgeist und ihre Erziehung zur Einsatzbereitschaft der Wehr-' macht geholfen hat, habe ich schon wiederholt zum Ausdruck bringen können. Ich habe als Divisionskommandeur selbst erlebt, wie gerade Ihre SA.-Männer die besten Soldaten und die Zelle des guten Geistes der Truppe gewesen sind."
In dem Brief eines Bataillons-Kommandeurs heißt es: „Beim Scheiden von meinem Bataillon ist es mir Herzensbedürfnis. . ., von einem vorbildlichen SA.- Mann zu berichten. Es ist Standartenführer Erich Schi. Als der Führer 1939 zu den Waffen rief, meldete sich auch Standartenführer Schi. freiwillig und trat als Schütze irr meine Kompanie ein. Ich kannte ihn nicht und wußte nichts von ihm. Schl. war Schütze 1 vom L. MG. wie kein anderer, schon nach Tagen war er der geistige Führer seiner Gruppe. Die Herzen aller Männer flogen ihm zu, er war das Vorbild eines deutschen Soldaten; vor allem widmete er sich von Anfang an in seiner Freizeit der geistigen Betreuung und der nationalsozialistischen Erziehungsarbeit innerhalb der Kompanie. Wir waren am Westwall und in Polen. Nichts schenkte ich Sch>. Je größer feine Pflichten, desto unermüdlicher arbeitete er. Schi. gehörten die Herzen der ganzen' Kompanie.
Im Westen führte Schl. als Feldwebel meinen 2. Zug. Spähtruppführer, Stoßtruppführer, immer war er der erste in der Kompanie. Sturm auf Fort Barchon; Schl. stellte vorbildlich seinen Mann trotz Verwundung. Ich habe mich gefreut, als ihn der Vatl.-Kommandeur das EK. ll. Klasse überreichte. Schl. wurde Leutnant, heute ist er mein Adjutant. Mehr als 17 Monate stehen wir Seite an Seite im Kampf für Führer und Volk. Wir wurden Kameraden. Wohl ist es Pflicht eines jeden SA.-Mannes, so zu leben und so zu lämpfen wie Schl. Er aber ist darin Vorbil d."
Der Kommandeur einer Ers.-Diviston schreibt: „Wenn ich mir die Rekruten einige Zeit nach ihrem Eintreffen ansehe und dabei zum Schluß die bereits in Gliederungen der Partei Ausgebildeten vor die Front rufe, dann habe ich meist feststellen können, daß die Mannschaften, die durch gute Haltung und sicheres Auftreten sich von der Masse abhoben, SA.-Führer oder SA'- Männer waren. Und diese selben Persönlichkeiten finde ich dann nach einiger Zeit in den Sondcrausbildungs- gruppen wieder, in denen die besten Rekruten sür spätere Verwendung als Unterführer vorbereitet werden. Das ist ein Beweis dafür, daß die Erziehung in der SA. besonders geeignet ist, Persönlichkeitswerte zu entwickeln und die Ausbildung im Heere vorzubereiten. Auch der SA.-Mann, der besondere Führereigenschaften nicht besitzt, wird sich sehr bald als praktischer, vor keiner Aufgabe zurückschreckender Soldat, und vor allem
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Das freche Ultimatum Englands an Finnland, Ungarn und Rumänien erfährt die gebührende Zurück- weisung.
Das militärische Fiasko der Libyen-Offensive erweist sich nunmehr auch als ein bitterer propagandistischer Fehlschlag für Churchill.
Die von Moskau in den Kamps geworfenen Fcrn- osttruppcn erlitten vor der sowjetischen Hauptstadt weitere schwere Verluste.
Fregattenkapitän Detmers von der „Cormoran" wurde mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.
Voreiligen Enthüllungen von USA.-Blättern zufolge „plant" Rooseoelt sür 1843 die Entsendung eines Expeditionsheeres von 3 Millionen Mann.
200 000 Kroaten haben in Vuenos-Aires ihre Treue zum Mutterland« feierlich bekundet.
Ueber die Belieferung von Gaststätten mit Eis durch Brauereien wurde ein wichtiges Urteil gefällt.
Vor der Arbeitsgemeinschaft der Seemannssranen sprachen die Gaufraucnschaftsleiterin und Hanpt- stellenleiter Schlüssel-Berlin.
Wie in den vergangenen Jahren wird auch heute wieder im Hause Schiittinq der „Bremer Schoß" aufgestellt.