Ausgabe 
(5.12.1941) Nr. 337
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Meiner Wuns

parteiamtliche Tageszeitung

Das Amtsblatt des legierenden Bürgermeisters der freien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Vremens

flmtlichcs veikünüungsblatt des leichsstatchalters in"01denburg und Bremen

Nr. ZZ? / 11. Zafirgang

Zreitag, 5. Vezember 1941

Linzeipreis 15 Bps.

Husarenstück deutscher Vorpostenboote

irooo VM -Sowjettransporter mit S000 Maqn aufgebracht / das knde der Moskauer dstsee-Nerrschastspliine nach Besetzung des letzten Stützpunktes im finnischen Küstengebiet

Orabkbsriobi unssisr Lerlinsr Zebriktlsitnng

xk. Berlin,4. Dezember. Während noch die ganze Welt widerhallt von dem ein­maligen Kampserfolg der Seegeschichte, den der HilfskreuzerKormoran" mit der Ver­nichtung des Australien-KreuzersSydney" davontrug, kommt im neuesten OKW.-Bericht eine neue Meldung von einem kühnen Handstreich kleiner Einheiten unserer Kriegsmarine. Zwei Vorpostenboote mit achtzig Mann Besatzung brachten vor Hangö den sowjetischen TruppentransporterStalin" mit sechstausend Mann an Bord auf.

War auch der Sowjetdampfer aüf eine deutsch-finnische Minen-Sperre aufgelaufen und daher beschädigt, so ist doch die Tat der beiden kleinen Boote außergewöhnlich. Sie haben mit diesem Dampfer nicht nur sechstausend Gefangene, sondern zugleich auch reichliches Kriegs­material in eine» deutschen Stützpunkt eingebracht. Die beiden Vorpostenboote wurden von einem deutschen Leut­nant und einem Obermaat geführt. Zugleich lenkt aber diese Meldung den Blick wieder einmal auf den Einsatz der deutschen Kriegsmarine in der Ostsee zur Unter­stützung der Operationen gegen die Küstengebiete und Marinestützpunkte der Sowjets. Die deutsche Kriegs­marine hat durch ihre Miuensperrarbeit einen wesent­lichen Anteil an der Herbeiführung der Räumung von Hangö. Die Bedeutung dieses Flottenstützpunktes der Sowjets im finnischen Gebiet war bereits stark herab­gemindert, nachdem es den deutschen Heeresoerbänden

NelchsjugenSführee flrmann von seiner schweren Verwundung genesen

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lloiebsjiiAenilkiilirei' Axmann

/Inkn.: ZcborI

B,erlkn, 4. Dezember. Nckchsjugendfiihrer Artur Axmann hat seinen Dienst wie NSK. meldet nach Herstellung seiner Gesundheit wieder ausgenommen. Zu Beginn des Feldzugcs im Osten wurde Reichsjugend- sührer Axmann an der Spitze seines Zuges beim Kamps um bolschewistische Bunker schwer verwundet, nachdem er schon im Westen an zahlreichen Spähtrupp- unternehmungen zwischen Westwall und Maginotlinie teilgenommen hatte.

im Zusammenwirken mit der Marine gelungen war. das gesamte baltische Gebiet zu besetzen, insbesondere aber schon nach der Eroberung Reoals und Valtisch- vorts.

Damals konnte bereits der deutsche Marinebesshls- haber von Riga nach Reval übersiedeln und die Zu­sammenarbeit zwischen den Finnen und den deutschen Streitkräften wesentlich enger und erfolgreicher ge­stalten. zumal das Unterwasserkabel zwischen Helsinki und' Reval unversehrt war. Die weitgehende Abschnü- rung Hangös durch die Minensperren ergänzten von See her die. Isolierung dieses vorgeschobenen sowjeti­schenGibraltars des Nordens", nachdem die finnischen Gruppen Ende Juli die Sozvjets zurückgeschlagen halten. Mit der Marinebasis Hangös And den baltischen Stütz­punkten hatt« die Sowjetunion mit ihrem imperialisti­schen Vordringen'den Finnischen Meerbusen praktisch in ihre Gewalt bekommen, ihre Ausstrahlungsmöglich­keiten aber waren damit von vornherein noch viel wei­ter in das Ostseegebiet hinein gegeben, weil die Aakands- Jnseln von den Finnen nach dem Moskauer Friedens­diktat nach dem Winterkrieg 1939/40 nicht mehr allein befestigt werden durften.

Hangö war also nur eine Etappe auf dem Wege zum Endziel der unersättlichen Eroberungstendenzen Sta­lins. der hier in den Futztapfen Peters des Großen wandelte, einem Endziel, oas -Molotow bei seinem Berliner Besuch mit dem Plan der Liquidierung Finn­lands enthüllte. Nach der Vernichtung der Aus­

wirkungsmöglichkeiten Hangös mit seinen etwa 30 000 Mann Besatzung infolge der Isolierung vom Lande und zur See konnten die Finnen darauf verzichten, nach der Eroberung Revals durch die deutschen Truppen noch weiter aus einer Forcierung der stark befestigten Halb­insel zu bestehen, die unnötige Blutopser erfordert hätte. Das Ende November einsetzende heftige Artilleriefeuer der Sowjets in Hangö schien zunächst auf Ausbruchs­versuche zu deuten: heute muß man annehmen, daß diese verstärkte Gefechtstätigkeit nur eine Tarnung der beab­sichtigten Räumung war, die infolge der trostlosen Ver- sorgüngslage der Besatzung, wie sie von Ueberläufern bestätigt worden ist, erzwungen wurde. Jetzt sind nur noch einige kleine finnische Inseln, die strategisch keine Bedeutung haben, von den Sowjets im finnischen Küstenbereich besetzt. Finnland hat schon vor der Räu­mung Hangös die staatsrechtlichen Konsequenzen für die Rücknahme der Halbinsel ausgesprochen mit der Annullierung des sogenannten Pachtvertrages über Hangö. Als geschichtliche Erinnerung sei vermerkt, daß 1918 die deutschen Truppen des Expeditionskorps unter Graf von der Eoltz dort gelandet sind.

Aber noch eine andere historische Erinnerung aktueller Natur soll hier nicht verschwiegen werden. Sie betrifft das von dem englischen Rundfunk erfundene sowjetische Friedensangebot an Finnland, denn in ihm wurden Finnland die durch den Moskauer Friedcnsvertrag ge­stohlenen Gebiete wieder in Aussicht gestellt, aber be­zeichnenderweise sprach man nur von der karelischen Landenge und von Ladoga und Salla, man schwieg aber von Hänqö. So hat sich nach englischer Meinung Staats­sekretär Hüll also eine Sicherung der finnischen Grenzen gedacht, indem er das Gibraltar der Ostsee nach wie vor den Sowjets überlassen wollte. Mit der Wiederbelebung Hangös, das nach finnischen Meldungen vor der Räu­mung noch eine barbarische Verwüstung erfuhr, sind die sowjetischen Ostseeherrschaftsträume endgültig begraben.

Bomben auf Leningrad und Murman

Siegreiches Seegefecht deutscher Sperrbrecher und Vorpostenboote im Kanal

Aus dem Fllhrerhauptquartier, 4. Dezem­ber. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Donczbecken wurden stärkere feindliche Angriffe unter blutigen Verlusten für den Gegner abgewiesen. Vor Leningrad scheiterten erneute Ausbruchsversuche des Feindes. Die Luftwaffe zerstörte eine Teilstrecke der Murman-Bahn und bombardierte Leningrad bei Tag »nd Nacht. Finnische Truppen haben Hangö besetzt. Bei der Flucht aus Hangö lies der 12 00» Tonnen große sowjetische TruppentransporterStalin" aus eine deutsch­finnische Minensperre und wurde durch drei Minentresser beschädigt. Zwei deutsche Vorpostenboote mit einer Be­satzung von zusammen 80 Mann nahmen den Trans­porter in Schlepp und brachten ihn mit den an Bord befindlichen 0000 Soldaten aller Dienstgrade sowie reich­lichem Kriegsmaterial in einem deutschen Stützpunkt ein.

Bei einem Seegefecht im Kanal versenkte ein Sperr­brecher zwei britische Schnellboote und beschädigte zwei weitere durch Volltreffer. Vorpostenboote grifft,, in den Kamps ein, versenkten ein britisches Kanonenboot und beschädigten ein Schnellboot schwer. In Nordafrika fanden gestern keine größeren Kampfhandlungen statt. In der Zeit vom 2K. November bis 2. Dezember schössen Verbände der deutschen Luftwaffe und Einheiten der deutschen Kriegsmarine 44 britische Flugzeuge ab. Wäh­rend der gleichen Zeit gingen im Kampf gegen Groß­britannien 6 eigene Flugzeuge verloren."

Unter schweren Verlusten für die Volschewisten brachen im Donez-Vecken gegen die deutschen Linien geführte Gegenangrrjse zusämmkn. Das zusammengefaßte Feuer der deutschen Artillerie zerschlug die Angriffe der Volschewisten, die mit Unterstützung von Panzerkampf­wagen geführt wurden. Die Volschewisten verloren in diese» harten Kämpfen 18 Panzerkampswagcn, die bren­

nend vor den deutschen Linien liegen blieben. Deutsche Sturzkampsslugzeuge griffen wirksam in die Abwehr ein.

Ein feindliches Kavallerieregiment, das zur Attacke anritt, geriet in schweres Abwehrfeuer von Infanterie und Artillerie und flutete nach dem ersten Ansturm in heilloser Verwirrung zurück. Vom Bombenhagel der dcuftchen Sturzkampsflieger erfaßt, verloren die Bolsche- wisten nahezu alle Reiter und Pferde. Feindliche Schützen, die in langen Ketten gegen die deutschen Stel­lungen vorgingen, wurden gleichfalls unter schweren Verlusten von.der Infanterie und der Artillerie zurück­gewiesen. Auch die Sturzkampfflugzeuge' griffen mit ihren Bordwaffen in die Abwehr ein. In diesen Kämp­fen kam es über einzelnen Abschnitten zu Luftkämpfen, in denen die deutschen Jäger Sieger blieben. Vier bolschewistische Flugzeuge wurden hierbei abgeschossen.

Während so in, Donezbecken die Volschewisten schwere Verluste erlitten, vernichtete die deutsche Luftwaffe trotz schwierigster Wetterlage im Siidabschnitt bei Angriffen von Kamps- und Sturzkampfflugzeugen über hundert Flugzeuge und brachte zwei Munitionsstapel zur Ex­plosion.

Im mittleren Frontabschnitt richteten sich bei starken Schneefällen Luftangriffe vor allem gegen feindliche Truppenansammlungen, Panzers und Fahrzeugkolonnen sowie gegen Ortschaften, die mit bolschewistischen For­mationen belegt waren. Leningrad lag bei Tag und Nacht unter der schweren Wirkung deutscher Bomben- angrifse. Auf dem gefrorenen Ladogasee wurden feind­liche Formationen und Fahrzeugkolonnen durch wohl- gezielte Bombenwürfe zersprengt. Auch an der finni­schen Front richteten deutsche Kampfflugzeuge ihre An­griffe wieder erfolgreich auf Eisenbahnziele.

Kampf um jeden Meter Soden vor Moskau

Mit einer körte sondergleichen verteidigen sich die Soischewisten Ver deutsche Stoß läßt sich nicht stoppen

Von TrisZsbsriobtsr Ilsribsrt von Hantli sie deutschen Panzcrkeile stoßen Stunde für Stunde er in das bolschewistische Bertcidigungssystem vor stau, überwinden den härtesten Widerstand der jetischen Truppen, der Feldstellungen und der Natur, itcr diesen deutschen Erfolgen aber steht der »iner­te Einsatz der deutschen Soldaten! Die Kriegs- ichter können nur von einzelnen Phasen dieses mpfes berichten, nur Schilderungen des Kampsab- itttes schreiben, besten Geschehen sie erleben, um der mt ein Bild von der Härte und damit zugleich von unübertrefflichen Leistungen der deutschen Soldaten geben. Diese Einzelschilderungen aber umreißen mpfe, wie sie an vielen Frontabschnitten mit der ichen Härte, mit dem gleichen Mut und der gleichen grifssfreudigkeit der deutschen Soldaten gestaltet cden. Der Weg bis vor die engsten Berteidigungs- lnngcn vor Moskau war wahrlich Nicht leicht, ck. Vor Moskau, . . . Dezember. (?K.-Sonderbericht.) is in diesen Tagen von unseren Infanteristen ver- igt wird, übertrifft alles das, was hinter uns liegt, cd das will schon etwas heißen, denn diese Jnfantcrie- nsionen waren bei den Erenzkämpfen zwischen Bug

und Narew, bei der Kesselschlacht von Bialystok und Minsk dabei, sie erstürmten Mogilew und nahmen Ros- lawl, erlebten die Abwehrkämpfe bei Rogatschew und später die an der Desna. Und zuletzt waren sie ent­scheidend an der großen Kesselschlacht von Wjasma be­teiligt. Was unsere Infanteristen aber jetzt hier leisten müssen unter schwierigsten Voraussetzungen, gegen einen frischen Gegner, kann mit Worten kaum geschildert werden.

Grundlos sind die Wege. Naßkalt ist seit Wochen das Wetter. Drüben auf der anderen Seite aber steht ein frischer Gegner. Aus dem Fernen Osten kommend, ist die Division vor einigen Tagen eingetrofsen, hier erst­mals eingesetzt. Immer wieder greifen die Volschewisten an. Aber sie scheitern an der Abwehr unserer Infan­teristen, die in ihren wassergefülltcn Erdlöchern, zum Teil buchstäblich bis zum Halse im'Schlamm stecken. Ein wichtiges Straßsnkreuz, das von der großen Westost- stratze' und einer für spätere Operationen bedeutungs­volle Querverbindung nach Norden und Süden gebildet wird. ist das Ziel der Volschewisten. Bis aüf ein paar hundert Meter sind sie schon mehrfach herangekommen, haben es mit stärkstem Artillcriefcucr beharkt, das Stratzenkreuz haben sie dennoch nie bekommen. Aber

auch für uns war der Besitz des Straßenkreuzes, so , lange es noch im Bereich des feindlichen Eewehrschützen i liegt, nicht von entscheidender Bedeutung, da es am ' Tage kaum benutzt werden konnte und nachts hier ver­kehrende Fahrzeuge immer feindlichen Artillsrieüber- fällen ausgesetzt waren. Das zu ändern, war das Ziel des Angriffs, der nun anrollte, um den Gegner zurück­zuwerfen und die Front so weit nach Osten zu verlegen, daß'keine Gefahr mehr für dies Stratzenkreuz und die parallel unserer Front verlausende Nordsüdstratze be­stand. '

Für den anderen Morgen war der Angriff angesetzt. Es goß in Strömen. Ob es nicht endlich Frost gebe? Das war die Frage, die jeden bewegte. Denn Frost würde alle Wege passierbar, Frost würde die verschlamm­ten und versumpften Wiesen, Felder und Wälder gang­bar machen, aber es kam kein Frost, es regnete. . .

6.50 Uhr in der Frühe ist der Angriffsbeginn. Ein Sonntagmorgen ist's. Aber was heißt hier 'Sonntag­morgen! Grau dämmert es im Osten. Da schwirren die ersten Artilleriegarben der Volschewisten heran. Heftiger als sonst ist dieses Artillcriefcucr. Es ist nicht das iib-

(Fvrtfttzung auf Seit« S)

Ein wahres Konterfei aus USA.

b. Berlin, 4. Dezember. Franklin D. Roosevelt an der Spitze einer Scharjuwelendenkender Hohlköpse Washingtons", verkrachter Existenzen, schwachköpfigcr Hollywood-Intellektueller, Sprötzlinge von Millionärs- familicn, Ilniversitätsprosessorennd Literaten mit dem gemeinsamen Wunsch, die Politik des Mörders Stalin zu unterstützen! Es ist ein sehr plastisches Bild, dessen bemerkenswertestes Zeichen es ist, nicht etwa von uns, sondern in den Vereinigten Staaten selbst vorgestellt zu werden, von einem Amerikaner, der in diesem Augen­blick nicht als katholischer Erzbischof, sondern als natio-, naldenkender und um die Zukunft seines Volkes besorg­ter Mann der Vereinigten Staaten sprach und Roosevelt den Weg nachzeichnete, den der USA.-Präsident einge­schlagen hat und der unweigerlich zum Abgrund führe» mutz. Roosevelt dürste sich der Gefolgschaft vieler kirch­licher Kreise in den Staaten erfreuen. Auch wenn sie ihm die lästerliche Erklärung über die Religionsfreiheit in der Sowjetunion sehr übel angekreidet hatten, waren sie im Grunde doch mit dem Kriegskurs des Gewaltigen aus dem Weißen Haus einverstanden, ließen sich Pre­digten von dem jüdischen Oberbürgermeister Newyorks verschreiben und bezeichneten die Kriegstreiberei des USA.-Präsidenten als ein wohlgefälliges Werk Gottes. Die gegenteiligen Stimmen wurden vom Agitations­apparat des Weißen Hauses unterdrückt und jeglichen Echos beraubt.

Wenn jetzt aber der Erzbischof von Baltimore und 'Washington in öffentlicher Predigt und anschließenden, Interview für die Presse die Bolschewlstenfreundschaft Rooseveits geißelt, dann ist der Nachhall nicht durch ein Geschrei, entfacht von der Agitationsclique Roosevclts, zu unterdrücken, sondern ruft Erstaunen und Beachtung hervor. Es war sozusagen ein Vorstoß unter den Augen Roosevclts. als Curley die politische und militärische Allianz des USA.-Präsidenten anprangerte. Amerikas neugesundener Freund, so erklärte er von der Kanzel der St. Dominicks-Kirche in Washington herab, sei ver­antwortlich für die Ermordung von 20 000 Bischöfen, Priestern und Nonnen während des spanischen Bürger­krieges. für die Hinmordung einer halben Million Menschen aus der Iberischen Halbinsel, für die Ver- rolgung der Kirche in der Sowjetunion, für Not und Elend, das der Bolschewismus uns gebracht habe. Sralin habe gelacht, als Millionen Menschen verhungerten, er sei der größte Mörder, den die Welt jemals gesehen Habs.

Mit diesem Mörder seines eigenen Volkes, so unter­strich Curley in eine», Interview seine Ausführungen, habe Roosevelt Freundschaft geschlossen und mit ihm sein Anhang, deren einzelne Köpfe mit dem oben zitier­ten Bild skizziert wurden. Man versuche jetzt und jelbst höchste Regie,'ungsbiamte i», Weißen Hans mach­ten diese Dummheit in Stalin den Mann mit dem guten und weichen Herze» zy entdecken. Doch die pro- bolschewistischc Politik Roosevclts, so fuhr Curley fort, und aus seinen Worten sprach die Sorge um die Zu­kunft des amerikanischen Volkes, könne die USA. in eine Gefahr auf Leben und Tod hineinmanövrieren. Es sei nicht ausgeschlossen, daß Stalin sich eines Tages gegen die Vereinigten Staaten wenden würde, die ihn, jetzt Beifall klatschten.

Diesem Angriff auf-Roosevclts Sowjcthilfsprogramm kommt internationale Bedeutung zu, betonenBalti­more News Post" undNew York Daily News", die Curleys Ausführungen in größter Aufmachung wieder­geben und sie als Anknüpfungspunkte in jene erregte Debatte werfen, die augenblicklich in Washington, New- york, Chikago und den anderen großen Städten des Westens zwischen Politikern, Kommentatoren und Re­portern geführt wird. Dieses Liebeswerben bei den . Volschewisten warf seine Schatten auf Roosevclts Aspirationen in Südamerika, im Pazifik, vor den Kü­sten Europas und im Fernen Osten. Die Kosten Eng­lands, der Ausverkauf des Empire, die Abgabe briti­scher Stützpunkte und die Ausbreitung der'Noosevelt- fchen Fangarme auf alles, was einmal'Englands Krone schmückte, wird in den Staaten nicht mehr diskutiert.

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In kühnem Zugriff brachten zwei deutsche Vorposten­boote den 12-BRT.-SowjcttransporterStalin" mit 8808 Bolschewiken auf.

320 Mann des deutschen HilfskreuzersCormoran" dürfen bisher bei 80 Vermißten als gerettet gelten. Die Briten verloren seit Beginn der Libyenschlacht über Nordnsrika 127 Flugzeuge.

Roosevelt wurde wegen seiner sowjetfreundlichen Haltung von dem Erzbischos von Baltimore öffent­lich angeprangert.

Reichsminister Dr. Goebbels sprach zur Mozart- Festwoche in Wien.

Reichsjugendführer Axmann hat nach Genesung von seiner Kriegsverletzung, den Dienst wieder ange­treten.

Den von der zeitweiligen Arbeitseinschränkung im Baugewerbe betroffenen Arbeitern wird aus Mit­teln des Rcichsstocks eine Beihilfe gewährt.

Bei unveränderten laufenden Rationen bringt die kommende Lcbcnsmittelperiode wieder einige Son­derzuteilungen.