Ausgabe 
(27.11.1941) Nr. 329
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Das flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien fjansestadi vremcn

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der Nationalsozialisten Bremens

sinnliches verkünöungsblatt des Neichsstatchalters in Oldenburg und vremen

Nr. Z29 /II. Zaiirgang

Donnerstag, 2?. November 1941

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Abrechnung von Nibbentrops mit dem kauptkriegsbetzer Noosevelt

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Berlin, 26. November. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop gab am Mittwochmittag im Hotel „Kaiserhof" einen Empfang, an dem auch die in Berlin wei­lenden fremden Staatsmänner teilnahmen. Anläßlich des Empfanges sprach der Reichsautzen- minister über die außenpolitische Lage. In seiner Rede führte er aus:

„Eure Exzellenzen!

Meine Herren!

Meine Parteigenossen!

Ich danke Ihnen für Ihr Erscheinen zu dieser heuti­gen Veranstaltung, die dazu bestimmt ist, den in Ber­lin anwesenden Mitgliedern der Reichsrcgierung, den Angehörigen von Staat, Partei und Wehrmacht, den Vertretern von Kunst und Wissenschaft, der Industrie und Männern aus allen Bereichen des deutschen Lebens Gelegenheit zu geben, mit unseren sehr willkommenen Eäsicii aus dem Ausland bekannt zu werden. Ich be­grübe in unserem Kreise insbesondere auch die Ver­treter der in- und ausländischen Presse und des Rund­funks.

Meine Herren! Wir haben die Ehre, die Außen­minister der Mehrzahl der europäischen Staaten sowie die Vertreter der uns befreundeten Staaten des Fer­nen Ostens, und zwar die Repräsentanten von Italien, Japan, Ungarn, Mandschukuo, Spanien, Rumänien, Bulgarien, der Slowakei, Kroatien, Finnland und Dä­nemark an diesen Tagen in unserer Reichshauptstadt zu sehen. Mit den Repräsentanten dieser die Ordnung liebenden Staaten, zu denen auch noch China getreten ist, haben wir gestern einen heiligen Pakt gegen die Komintern bestätigt, der den Willen ihrer Voller zum Ausdruck bringt, bis zur endgültigen Errettung unserer Länder vom Kommunismus zusammenzuarbeiten und dabei nicht eher zu ruhen, bis auch der letzte Rest dieser furchtbarsten geistigen Krankheit der Menschheit be­seitigt ist. Die

besondere Freude und Genugtuung der Reichs­regierung

zu diesem bedeutsamen Ereignis, das ein Markstein aus oem Wege des Zusammenschlusses und der Gestaltung des neuen Europa und der Herbeiführung einer gerech­ten Ordnung auch in der übrigen Welt ist, sei hier noch­mals zum Ausdruck gebracht.

Meine Herren! Ich möchte nun die heutige Gelegen­heit wahrnehmen, um Ihnen einen kurzen Ueberblick über die Entstehung und den bisherigen Verlauf des Krieges sowie über die Auffassung der Reichsregierung

zur gegenwärtigen außenpolitischen Lage geben.

Durch das Heldentum der deutschen Wehrmacht und der verbündeten Truppen Italiens, Rumäniens, Un­garns und der Slowakei, des tapferen Volkes im Nor­den und der freiwilligen Kontinente aus Spanien, Frankreich, Kroatien, Dänemark, Norwegen. Holland und Belgien ist die staatliche Macht des Kommunismus und Bolschewismus gebrochen und wird sich — nach einem Wort des Führers — niemals mehr erheben. Zwei große Männer, der Führer Deutschlands und der Duce Italiens, waren es, die als erste vor über 20 Jah­

ren diese Gefahr erkannten und die den Kampf gegen diese letzte Verfallserscheinung der Anschauungen und Sitten eines vergehenden Zeitalters aufnahmen und ihre gesunden Völker von dem sich aufwenden Abgrund zurückrissen.

Diese Tat gehört heute schon der Geschichte an! Nach­dem jedoch die beiden Führer durch ihr Beispiel und durch ihre Lehr« des Nationalsozialismus und Faschis­mus die inner« Boraussetzung für die Existenz ihrer Völker überhaupt geschaffen hatten, begegneten sie bei dem zweiten Schritt, nämlich der Sicherstellnna der Zu­kunft ihrer Völker nach außen, einer fast unüberwind­lich scheinenden Feindschaft in der Außenwelt. Die De­mokratien des Westens, geführt von einer verhältnis­mäßig kleinen Schicht von Ausbeutern ihrer eigenen Völker, erstarrt in der

egoistischen Venkungsweise des vesthenden

und gewöhnt an die Ausbeutungsparagraphen des Ver­trages von Versailles, eines Aktes des Wahnsinns, wollte von Revisionen, auch den dringendsten, nichts wissen. Sie stemmten sich von Ansang an gegen jeden vernünftigen Versuch des Führers und des Duce, dem deutschen und italienischen Volk, die beide in der 'Ver­gangenheit Lei der Verteilung der Güter dieser Erde zu kurz gekommen waren, auch nur das Fundament des Lebens, nämlich das tägliche Brot zu sichern.

Meine Herren! Es ist heute fast unvorstellbar, daß England diesen Krieg gegen Deutschland vom Zaune gebrochen hat. weil Deutschland im Züge einer frei­willigen Abstimmung die deutsche Stadt Danzig in den Reichsverband zurück haben und eine Autobahn durch den Danziger Korridor bauen wollte. Freilich war dies nur der äußere Anlaß für Englands Kriegserklärung an Deutschland vom 3. Seviember 193g. In Wahrheit gönnten die Machthaber oes damals noch die Wel! be­herrschenden England, die sich in der Rolle einer euro­päischen Gouvernante besonders gefielen, Deutschland nicht den Platz, der einem großen Volke in Europa zu­kam, oder der ihm etwa gar ein sorgenfreies Leben gewährleistet hätte. Man fragt sich, warum? Die Antwort kann nur lauten: Aus reiner Machtanmaßung Vriianniens, das mit 45 Millionen Engländern selbst ein Drittel der Erde beherrscht, dagegen dem deutschen Volk von mehr als 80 Millionen nicht den von ihm benötigten, selbst bescheidensten Lebensraum gönnte und

aus Sorge seiner Regierenden vor deutscher Tüchtig­keit und vor dem sozialen Beispiel eines wiedererstark- ten Deutschland.

Anstatt die deutsche Gleichberechtigung wiederherzu­stellen und auf dieser Basis der Parität zwischen den beiden Völkern eine» Ausgleich ihrer gegenseitigen Belange zu suchen, und darüber hinaus eine nützliche Interessengemeinschaft der übrigen Welt gegenüber zu begründen, glaubten die damals Regierenden nur durch eine nochmalige Unterdrückung Deutschlands ihren eigenen und unberechtigten Herrschastsanspruch sicherstellen zu können.

Demgegenüber hat der Führer mit England eine Po­litik der Großzügigkeit und Langmut betrieben, die im Vergleich zu dem dem deutschen Volk in der Vergangen­heit von England angetanen schwersten Unrecht wohl als beispiellos bezeichnet werden kann. und die dadurch zu verstehen war. daß der Führer in konsequenter Verfol­gung seines damals gefaßten Entschlusses alles tun wollte, um eine Einigung mit England zum Nutzen und Vorteil der beiden Länder zu versuchen.

Wenn man sich die Vorteile dieser Politik des Führers für England vergegenwärtigt, die nicht nur in einer territorialen und maritimen völligen Sicherstellung des englischen Jnselreiches, sondern darüber hinaus in der Bereitwilligkeit zum Einsatz deutscher Machtmittel sür (Fortsetzung aus Seite 2>

Weiterer erheblicher öelünbegewinn vor Moskau

Neuer schwerer flderlaß See britischen Kriegsmarine im Mittelmeer unS im flttantik

Aus dem Führerhauptquartier, 28. No­vember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Im mittleren Abschnitt der Ostfront brach­ten unsere gestrigen Angriffe erheblichen Raumgewinn. Zwei sowjetische Kriegsfahrzeuge liefen auf eine deutsch- sinnische Minensperre und gingen nach heftigen Detonationen unter. — Im Kamps gegen England be­legte die Luftwaffe bei Tag und bei Nacht Hasen­anlagen und Flugplätze im Südwesten und Südosten der Insel mit Bomben schweren Kalibers. Bei der er­folgreichen Verteidigung eines Geleites gegen einen Angriff britischer Schnellboote ist ein deutsches Vor­postenboot durch Torpedotresser gesunken. Die Besatzung wurde gerettet. — In Nordafrika brachte der Gegen­angriff der deutsch-italienischen Truppen weitere Er­folge. Die Stellungen an der Sollumsront wurden trotz seindlicher Angriffe gehalten. Erneute Ausbruchsver­suche aus Tobruk sind gescheitert.

Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, hat die britische Kriegsmarine in den letzten Tagen wieder schwere Verluste erlitten. Außer der im gestrigen Wehrmachtsbericht gemeldeten Beschädigung eines grö­ßeren britischen Kriegsschiffes durch Lufttorpedotresfcr hat vor Sollum ein deutsches Unterseeboot unter Füh­rung des Kapitänleutnants Freiherr« von Ticsen- hansen ein britisches Schlachtschiff angegriffen und ihm einen schweren Torpedoireffer beigebracht. Ferner ver­senkte ein Unterseeboot unter Führung des Kapitän­leutnants Mohr im Atlantik einen britischen Kreuzer der „Dragon"-Klasse.

Aus den Kämpfen von Moskau wird in steigendem Maße das Ueberlausen bolschewistischer Soldaten ge­meldet. Um dieser Krise entgegenzutreten, sieht sich die Regierung Stalin veranlaßt, in einer Note über Greuel­taten deutscher Soldaten an sowjetischen Gefangenen zu berichten. Die deutsche Wehrmacht und die mit ihr kämpfenden verbündeten Truppen sehen mit tiefster Verachtung auf derartige Falschmeldungen, Lurch die das bestialische Verhalten bolschewistischer Horden ver­schleiert und deren Kampfmoral gehoben werden soll."

Der im Wehrmachtsbericht als von, einem deutschen Unterseeboot unter Führung von Kapitänlcutnant Mohr im Atlantik versenkt gemeldete britische Kreuzer der .,Dragon"-Klasse gehört einer der älteren Klassen der Leichten Kreuzer Großbritanniens an. Die acht zu

ihr gehörigen Einheiten „Despatch", „Durban", „Diomede", „Dunedin". „Delhi", „Dauntleß". „Danae" und „Dragon" sind in den Jahren 1917 bis 1919 in Dienst gestellt worden und haben nach amtlichen briti­schen Angaben bisher noch keinen Kriegsverlust er­litten. Hergestellt in den Werften von Faivfield, Scotts. Vickers, Palmer und Armstrong weist die „Dragon"-Klasse eine einheitliche Deckspanzerung von 25 Millimeter auf, ihre Wasserverdrängung beträgt 4850 Tonnen, ihre Geschwindigkeit 29 Knoten, also die gleiche, wie unser Kreuzer „Emden". Bewaffnet mit sechs Geschützen von 15,2 Zentimeter Kaliber und drei Geschützen von 10,2 Zentimeter Kaliber, die durchweg auch für die Bekämpfung von Luftzielen eingerichtet sind, weist die Klasse außerdem noch vier 4,7-Zenti- meter- und zwei 4-Zentimeter-Luftabwehrgeschiitze, dazu neun Maschinengewehre auf. Hinzu kämmen zwölf Torperohre von 53,3 Zentimeter Kaliber in schwenk­baren Drillingsgruppen an Deck. Der Aktionsradius der Klasse beträgt 2300 Seemeilen Fahrstrecke ohne Brennstoffergänzüng, ist also verhältnismäßig gering gegenüber den gleichen Einheiten neuerer Bauart, die bis zu 12 000 Seemeilen erreichen. Das Leistungsver­mögen der mit zwei Schrauben versehenen Kreuzer be­trägt 40 000 PS., die äußeren Maße 144 Meter Länge, 14,8 Meter Breite und 5 Meter Tiefgang. Die Be­satzung der Kreuzer der „Dragon"-Klasse zählt je 462 Mann.

Dr. v soll. Hierzu schreibt unsere Berliner Schriftlei- tung: Schon wenn der OKW.-Bericht in lapidarer

Kürze von planmäßig und erfolgreich verlaufenen Ope­rationen sprich;, ist die deutsche und die Weltöffentlich­keit darauf gefaßt, daß in Kürze wesentliche strategische Züge sichtbar werden. Heute geht das Oberkommando der Wehrmacht in seiner Formulierung wesentlich wei­ter, wenn es erheblichen Raumgewinn der Angriffe im Mittleren Abschnitt der Ostfront feststellt. In erwar­tungsvoller Spannung warten wir nun auf den Zeit­punkt. an dem dieser erhebliche Raumgewinn in seinen Einzelheiten abgezeichnet werden kann.

Man kann es verstehen, wenn sich in England Anzei­chen von panikähnlichcr Sorge bemerkbar machen. ..News E.'ioiicle" wiederholt seine Warnung, „die Hauptaufmertsumkeil nicht von der wichtigeren sowjeti­

schen Front ablenken zu lassen". Worum es sich handelt, daran läßt der Frontbericht des „Exchange Telegraph" keine Zweifel mehr mit der Feststellung. „Die Schlacht in der Mitte der Front entwickelt sich immer bedrohlicher für die Verteidiger, die die äußersten Anstrengungen unternehmen, der gewaltigen Uebcrzahl des Gegners an Mannschaften, Tanks und vor allem an Artillerie und Sturzkampsbombern Herr zu werden." Der OKW.-Be­richt hat bereits am Montag gemeldet, daß unsere Trup­pen nach der Einnahme der Stadt Solnetschnogorski bis auf 50 Kilometer an Moskau herangekommen sind. In­zwischen sind zwei Tage verflossen, und schon gestern mußte „Exchange Telegraph" feststellen, daß aus dem Raum. der durch Solnetschnogorski gekennzeichnet ist, nach mehrstündigem Bombardement ein neuer Angriff eingesetzt habe, bei dem chie Panzerspitze der deutschen Armee bis 40 Kilometer vor Moskau gekommen, sei. Auch von allen anderen Stellen des Halbkreises, der sich um die sowjetische Hauptstadt gebildet hat, melden die englischen Berichte in der gewundenen Form erhebliche Einbrüche in die Sowjetstellungen, es „scheine, als ob . . Wenn man sich in Moskau schon mit dem An­schein begnügen muß, also keine exakten Frontmcldnngcn zur Verfügung hat, so läßt das doch ebenso auf Auf­lösungserscheinungen schließen, wie die Mitteilung des. O.KW.-Berichtes. nach der in den Kämpfen vor Moskau bolschewistische Soldaten in steigendem Maße überlaufen.

Besonders bezeichnend für die verzweifelte Lage der Sowjets in den Kämpfen um Moskau ist es, wen» jetzt in den englischen Berichten die letzte Hoffnung an das ersehnte Einsetzen von stärkeren Schneesällen geknüpft wird, „die vielleicht zu einer Erleichterung der sehr kritische» Lage beitragen könnten". Ueber die Lage in Moskau selbst wird festgestellt, daß „die Hauptstadt jetzt zum erstenmal das Bild einer völlig vom Militär beherrschten Festung bietet".

Durch Zeitungen. Rundfunk und Sonderanschläge wurde die Bevölkerung auf den außerordentlichen Ernst der Lage aufmerksam gemacht, und die freiwilligen Hilfsdienste der Frauen sind restlos zur Dienstleistung ausgerufen worden. Offenbar möchte „Exchange Tele­graph" die englische Ocffentlichkcit auf alle Möglich­keiten durch dmi Hinweis vorbereiten, daß nach dcn'Vc^ richten von der Front die deutsche Heeres!"it»ua immer weitere Reserven heranziehen könne.

cki. n.scb Berlin, 26. November. Die Entwicklung zu diesem Kriege hin, seine tiefsten Hintergründe, die welt­geschichtlich einmaligen militärischen und politischen Er­eignisse der beiden letzten Jahre und schließlich das Fun­dament, das wir uns für die Wetterführung dieses Krie­ges als unerschütterliche Bürgschaft des Sieges geschaf­fen haben — all dies wurde am Tage nach dem bedeut­samsten Staatsakt der europäischen Geschichte von dem Reichsaußenminister vonRibbentropzu einem um­fassenden und eindrucksvollen Bilde geformt, das den tatsächlichen Untergrund der vollzogenen europäischen Einigung gegen die bolschewistische Weltpest und ihre Helfershelfer darstellt und als sicherer Richtweiser aus die kommenden Dinge die Wege der Zukunft erhellt.

Die Frage, die sich in diesen Tagen aufdrängen könnte, warum sich heute noch Völker Europas mit den Nationen des Fernen Ostens zu einer so wuchtigen Kundgebung der antibolschewistischen Gemeinschaft vereint haben, nachdem doch das staatliche Machtinstrument dieser Ge­fahr bereits unwiderruflich zu Boden geschlagen ist, wurde in dieser Rede sehr deutlich beantwortet. Die im Antikomtnternpakt vereinigten Staaten haben die Lehre aus der Erkenntnis gezogen, welche Gefahr der gesam­ten Menschheitskultur von einem staatlichen Sprung­brett, von einem völkerrechtlich. getarnten trojanischen Pferd, von einer Festung und von einem Arsenal der bolschewistrsch-weltrevolutionären Idee drohen kann.

Aber gerade darum schließen sie sich um so enger zu­sammen in der Abwehr der aus dem Juden­tum geborenen Kräfte der Zerstörung, wie sie sich auch zur Bedrohung der europäischen Kultur in anderen Hauptstädten der Welt zu organisieren ver­suchen Die europäische Gemeinschaft, wie wir sie jetzt haben, ist ein Bekenntnis zur Gesundheit der Völker, zur natürlichen Ordnung und zur abendländischen Kultur, ein Bekenntnis zum Kamps gegen das jiidisch-bolsche- wistisch-plutokratische Gift, wo immer es gemischt wird. Gerade darum, weil das trojanische Pferd — die staat­liche Organisation des bolschewistischen Vernichtungs­willens in Gestalt der Sowjetunion — heute durch die deutschen Waffen, durch die bisher größte militärische Tat der Weltgeschichte zerschlagen ist, darüm mußte die Blickrichtung der großen europäisch-fernöstlichen Gemein­schaft für Abwehr und Kampf nunmehr in besonders betonter Weise nach der Seite gerichtet werden, aus der der Wille zur Bedrohung und Wiederauflösung dieser Gemeinschaft, die die unerläßliche Lebensgrundlage der in ihr vereinten Völker geworden ist, weiterhin besteht. Darum die große Abrechnung mit Churchill und vor allem mit Roosevelt, demgegenüber wir nunmehr nach der> Ausschaltung der Sowjetunion als eines militärischen Angrifssfaktors und nach der vollzoge­nen Einigung des eurasischen Kontinents alle Hem­mungen fallen lassen können.

Wenn der Reichsaußenminister es als erstaunlich be- eichnete, wenn Herr Churchill nicht heute bereits in einem Innersten begriffen hätte, daß er diesen Krieg nicht mehr gewinnen kann, so muß diese gleiche Fest­stellung auch gegenüber Roosevelt gelten. Die zwin­gende Beweisführung dafür, daß D ° utschland mit lernen Bundesgenossen in Europa un­angreifbar geworden ist, daß nach der sowjetischen Niederlage und nach der Besetzung des größten Teiles der Sowjetunion die B l 0 ck a d e s e st i g'k e i t die wei­tere entscheidende Voraussetzung sür den Sieg über England geschaffen hat, konnte ganz einfach aus allge­mein bekannte und nicht widerlegbare Tatsachen ge- stutzt werden. Der Weg, der uns zu dieser strategisch beherrschenden Lage geführt hat, wurde von Ribbentrop in so klaren und scharfen Strichen gezeich­net, dag keine Vernebetungskunst der gegnerischen Agi­tation sie mehr verwischen kann.

Auch die Feststellung, daß selbst der äußerste Einsatz der Vereinigten Staaten, sei es durch Lieferungen oder durch einen direkten Kriegseintritt an dem Achsensicq nichts mehr zu ändern vermag, wurde absolut beweis- kraztig untermauert. Die Taisache wird man in Lon- von und m Waihington mit besonderem Interesse und

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Vor den in Berlin versammelten Vertretern der im Antikomtnternpakt vereinigte» Mächte hielt der Reichsaußenminister vernichtende Abrechnung mit den jüdisch-plutokratischen Kriegsbrandstiftern.

Die deutschen Operationen vor Moskau haben einen weiteren erheblichen Eeländegewinn gebracht.

Von deutschen Soldaten aufgefundene Blutbeschle der Sowjetkommissare beweisen die fortschreitende Zersetzung der bolschewistischen Armee.

Der britischen Kriegsmarine wurden erneut schwere Schläge zugefügt.

Aus den USA. wird die Versenkung von zwei briti- ,chen Handelsschisfen mit rund 14 008 VRT. gemeldet.

Mitteleuropäische Stationen registrierten ein Erd­beben größten Ausmaßes.

Morgen beginnt im ganzen Reich die Schulsamm- lung des VDA.

Die 3. Reichsstraßciisammlung erbrachte im Gau Wcser-Ems rund 435 000 RM.