Ausgabe 
(22.11.1941) Nr. 324
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Vactzmsnn

^ag von diesem

do^ er ein EeiU ! "°6 hai.e und

er bei seinem »- der Theke Iehm?'''l coder und Malte ner Vieipfützx lt mit Herzen s " die Koche.

' augenblicklich

ter". sagte Tin» i ntsvorstcher hätt?S Säst ohne hinreiL^ Und da- wär«^

rr der Kerl ,

--«4

nicht? Was denn,..

rben nichts

gefan«.

Da will ich doch, - <rd sehen, wie das

in Stück Zander ^

Herr Voldt wie im und lauerte n ' hatten auch ehrt. Barse Aa,e,,ki e Zander. Aber nI ite waren sie pl^,

^ Herrn Boldt zog e«s .^Edje Cchch,^ rtschaft vorzuspreh..'' -enn er auf di« hmaussah und L en Fischen keiner inch^

widerfuhr ihm, a!s,f rnd einen selten tzch i einem anderen^ und Abschlagen e Soße. Und über wn ungemeiner M ;r besten Laune.M, die Wangen,wo U

eelenruhig.Den s-, rs Essen aber reckn,' Wer hat ihn nch? an seinem Herd d!

oe zurück, setzte sich lange in sich hmr

rrch den Kops geh neben der Eastm,. ei einrichten, aber,, der was davon N

und drehte aufgeii^ - ich wüßte schon-' >en du meinst, zn n:

der EastwiüM er eine Veiiein,^ hl gab es, auf^ rdischer Soße.

S

eine entscheiden!«, cch sein glänze»^

>, zu jener Zeit ^

st hm. Aber« -auffahren, mid ch. ,' mußten, daß geiük orden wäre. germis -lucht ..."

recht", sagt Soldaten Karl doch auch keine l bin Kommunist!"

! steht denn dort» apierscheine. he? N

npchierend.ja«M die staatlichen Kt m Lohn für meich nelt habe. Und dHs Kapitalst. Aber-j ür!" -

ektor am BkeB, n Deutschen BoD - DramaL-s-r en. Herr DüriistE,

rgumente".

als st .

Trscheint7malivöchentllch

Monaisbezug E.2L8 etaschl. Zu- stellgetühr. Postbezugspreis monatl. 2^0 Mt leiaschl. 27^ ^ Post- zeltungsgebühr) zuzügl. 42 Be­stellgeld. Bezugspreis Ist Im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 172 72. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch auf Rückzahlung des Bezugspreise«. Verlag: ND.-Gauvetkog Weser- Em« GmbH., Bremen, Teeren 6 8. Fernspr. 54121, Nachlr. u. Sonnig. 511IZ. Vprech z.: Verlag: weiktl. 1213 Uhr; Schriftleitung: Diens­tag und Freitag 12'/»13'/, Uhr.

Werner Mim

parteiamtliche Tageszeitung

Has Amtsblatt des legierenden lürgermeisters der freien Hansestadt lremen

A nzeigen - Grundpreise:

Die I mw hohe und 22 mw breile Zeile im Anzeigenteil 13 ^S. Die 78 mw breile und 1 mw hohe Zeile im Terlteil 75 eA/. Ermüß Grundpr. (für Klein- u. Famllienanz. a. a. sowie sonstige Beding. Preisliste 9 Nackloßstaiiel 6. Seicküitsstellen: Bremen: Geeren 3/8. Ruf 5 41 21 < Nachtruf und sonntags 51115- Obernstr. 86. Ruf 5 4121; «hke: Mühlendamm 2; Vr.-Hemellngeki: Bahnkokstr. 6. Ecke Poststr., Nus 4 34 58; Br.-Begesack: Nohrstr. 24. Ruf 4 u. 8; Br.-Mumenthal: Kpt.- Dallmonn-Str. 41/43, Ruf 88 u. 89

der Nationalsozialisten Vremens

flmiliches verkündungsblatt des Neichsstattlslllters in Oldenburg und vremen

7lr. Z24 /II. Jahrgang

Sonnabend, 22. November 1941

kinzeloreis 15 Nps.

Ver Sinn der kntscheidung im listen

sünf Monate dstfeldz ug

deutsche Soldaten schlugen den volschewismus vernichtend Sewaltige Leistungen und stolze krfolgsziffern unserer Wehrmacht

Von Peter dem Sroßen bis Stalin

kin großangelegter geschichtlicher Vortrag Pros. Vr. Schiißlers, verlin, über den ruljischen Imperialismus und seinen Zusammenbruch

Berlin, 21. November. Die fünf Monate Ost­feldzug, öle am 22. November zu Ende gehen, schließen mit einer stolzen Bilanz für die deutsche Wehrmacht ab. 1788 ggg Quadratkilometer wurden im Osten be­setzt, 75 Millionen von den insgesamt 186 Millionen Bewohnern des gesamten Rußlands wohnen in diesen besetzten Erbieten. Die sowjetische Wehrmacht verlor bis zünden am 28. November vorliegenden Meldungen 3 782 688 Gefangene, 388 sowjetische Divisionen wur­den zerschlagen und gingen mit ihrer Kampfkraft den Bolschewisteu verloren. Die Sowjets haben mit einem Eefamtaussall von über 8 Millionen Soldaten zu rech­nen. Die Rüstung dieser Millionenmassen wurde ent­weder vernichtet oder geriet als Beute in deutsche Hand. Mehr als 22 8VV Panzerkampfwagen, 27 452 Geschütze, 15 877 Flugzeuge wurden zerstört oder er­beutet. Die sowjetische Kriegs- und Handelsflotte in der Ostsee und im Schwarzen Meer wurde, dezimiert. 47 Kriegsschiffe wurden versenkt, 54 Kriegsschiffe schwer beschädigt. 118 Handelsschiffe mit einer Tonnage von 385 858 BRT. und 88 weitere Handelsschiffe, deren

Vorbild heroischer kinsahfreudigkeit

Berlin, 21. November. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Borschlag des Oberbefehlshabers der .Luftwaffe, Reichsmarschall Görina, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant Köhler, Kommandeur einer Aufklärungs­gruppe.

iMlekkreuMSger haupimann von werra gefallen

Berl'kn, 21. November. Im Kampf um die Freiheit des deutschen Volkes fand Hanptmann von Werra als Jagdflieger den Heldentod. Mit ihm verliert die Luft­waffe einen ihrer tapfersten und einsatzfreudigsten Offi­ziere, dessen kühnes Draufgängertum unvergessen bleibt.

Hauptmann von Werra hat durch die Tat bewiesen, daß er in jeder Lage ein vorbildlicher Soldat u-:d un­erschrockener Kämpfer war. Zwei mißglückte Fluchtver­suche aus Gefangenenlagern in England konnten den damaligen jungen Oberleutnant nicht entmutigen. Mit unbeirrbarer Zuversicht verfolgte er seine Pläne,- bis es ihm im Januar dieses Jahres auf kanadischem Boden glückte, seine Freiheit wiederzuerlangen. Nach fast über­menschlichen körperlichen Anstrengungen gelang dem jun­gen Offizier das Wagnis. Auch den Weg in die Hei­mat fand von Werra trotz mannigfacher Schwierig? keiten. Wieder auf deutschem Boden und im Kreise feiner Kameraden, hatte von Werra, inzwischen zum Hauptmann befördert, nur den einen Wunsch: von neuem als Jagdflieger an der Front eingesetzt zu wer­den. Als Kommandeur einer Jagdgruppe führte er seinen Verband bis zu seinem Heldentod von Erfolg zu Erfolg und erhöhte die Zahl seiner Luftsiege auf 21. Haupimann von Werra erhielt das Ritterkreuz für beispielhafte Tapferkeit. Er wird besonders der dsutichen Jugend stets ein Vorbild für soldatischen Mut und bei­spielhaften Kampfgeist sein.

Tonnage nicht gemeldet wurde, wurden versenkt, 122 Handelsschiffe wurden schwer beschädigt. Dazu kommt der ungeheure Verlust an Lokomotiven, Eisenbahn­zügen, Munitionszügen, Tankziigen und sonstigen Transportmitteln, wie z. V. mindestens 17 888 Last­kraftwagen.

Von solchen Verlusten kann sich keine Armee der Welt mehr erholen, auch die bolschewistische nicht, zu­mal da die Sowjetunion mit dem Verlust von 1,7 Milk. Quadratkilometer ihres Landes ihrer Industrie ver­lor. Die ganze Größe der gewaltigen Leistung der deut­schen Wehrmacht während der fünf Monate des OsK' feldzuges wird sich in Zukunft zeigen, denn auch der schärfste Widersacher des deutschen Kampfes gegen den Bolschewismus wird erkennen und zugehen müßen, daß der Bolschewismus während dieser fünf Monat« von deutschen Soldaten geschlagen worden ist.

(Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung)

är. rv. seli. Verlin, 21. November. In seiner letzten Rede, am Vorabend des 8. November, sprach der Führer vom Kampf Europas gegen den erneuerten Uebersall der Hunnen auf das Abendland und gegen den wieder­erstandenen Dschingis Khan. In dieser Feststellung ist der Kern des weltgeschichtlichen Kampfes getroffen, dessen Ursprung schon bald zwei Jahrtausende zurückliegt. Kurz nach Beginn der Zeitenwende begannen wilde barbarische Horden aus den Wustensteppen des innersten Asiens ihre Eroberungszüge gegen die Kulturvölker an den Rändern des eurasischen Kontinents. Die Hunnen wie die Tataren fanden angesichts der Menscheniibersiille im Fernen Osten keinen Ausweg für ihren Bernich- tungsdrang und wandten sich dann nach Westen, um sen­gend und brennend das Abendland zu überfallen. Stets führte der Weg über die weiten Gebiete des russischen

Vettere fortschritte im Vonez-Vogen

Zwei feindliche Handelsschiffe von Schnellbooten versenkt See deutsch-ltalienlsche Segenangriff in Nordasrika im fortschreiten

Aus dem F ü h r e r h a n p t qn a r ti e r, 21. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:Bei den Kämpfen im Donez-Vogen und im mittleren Ab­schnitt der Ostfront wurden weitere Fortschritte erzielt. Bor Leningrad brachen Ausbruchsversuche des Feindes im deutschen Abwehrfeuer zusammen.

Vor der britischen Küste griffen Schnellboote in der Nacht zum 28. November einen stark gesicherten Geleit- zug an und versenkten zwei feindliche Handelsschiffe darunter einen Tanker mit zusammen 3888 BRT., zwei weitere Dampfer wurden torpediert und wahr­scheinlich versenkt. Bei einem erneuten Nachtangriss kam es zum Nahkamps mit britischen Bewuchern und Schnellbooten. Hierbei wurde ein deutsches Schnellboot durch Zusammenstoß schwer beschädigt. Mitten im Kampf wurde es von anderen Schnellbooten in Schlepp genom­men, mußte aber auf der Rückfährt aufgegeben und versenkt werden. Nach erfolgreicher Abwehr eines feind­lichen Luftangriffes in den Morgenstunden kehrten alle übrigen Schnellboote in ihren Stützpunkt zurück. Kampf­flugzeuge, die zu bewaffneter Aufklärung eingesetzt waren, beschädigten bei Tage im Seegebiet um England ein britisches Vorpostenboot durch Bombentreffer.

In Nordafrika schreitet der Eegenangriss der deutsch­italienischen Truppen fort. Deutsche Zerstörer- und Sturzkampfflugzeuge zersprengten britische Panzer- und Kraftfahrzeugansammlungen an der libysch-ägyptischen Grenze. Bei Marsa Matruk wurden militärische An­lagen mit guter Wirkung bombardiert. Der Feind ver­lor in Luftkämpsen vier Flugzeuge. In der Zeit vom 12. bis 18. November verlor die britische Luftwaffe 43 Flugzeuge. Während der gleichen Zeit gingen im Kamps gegen Großbritannien sechs eigene Flugzeuge verloren."

Verlin, 21. November. Bei den Kampfhandlungen im Osten stieß eine deutsche Infanteriedivision durch

ein bolschewistisches Bunkersqstem hindurch und erledigte im Angriff allein am 28. November über 188 Bunker. Im gleichen Frontabschnitt nahmen die Infanteristen einer anderen Division am selben Tage mehrere Ort­schaften, die zum Teil von sowjetischen Panzern zäh verteidigt wurden. Dabei wurden zehn Panzer ver­nichtet. Bei weiteren Kampfhandlungen wehrten deutsche Panzer am Vormittag des 28. November mehrere von Osten und Südosten geführt« Feindangrifse in Bataillonsstärke ab. Gegen 12 Uhr traten dann die deutschen Panzer beiderseits einer wichtigen Hauptstraße zum «eiteren Angriff an. Nach harten Kämpfen gegen die gut eingebauten Sowjets, die durch Panzer und Artillerie sowie durch zahlreiche Granatwerfer verstärkt waren, gelang der Einbruch in die bolschewistischen Feldstellungen. Sie wurden durchstoßen und eine in die Verteidigungsanlagen eingezogene Ortschaft, die als Stützpunkt gut ausgebaut war, im Angriff genommen.

Die erfolgreichen Angriffsoperaiionen des deutschen Heeres im Osten sind an vielen Stellen wesentlich er­leichtert worden durch die Leistungen der fliegenden Transportverbände der deutschen Luftwaffe. Die deut­schen Lufttransportstaffeln bringen in ununterbrochenen Tag- und Nachtflügen Munition, Kraftstoff, Waffen, Geräte und Verpflegung.

Eine Spende Francos für die Blaue Division. Der spanische Staatschef General Franco hat für die in der Sowjetunion kämpfende Blaue Division eine persönliche Spende im Gesamtwert von rund 800 088 Peseten gegeben. Der ruhmreiche Verteidiger des Alcazar Gene­ral Moscardo wird sich in Kürze nach Deutschland be­geben und anschließend die Blaue Division an der sowje­tischen Front besuchen, um die Verteilung der Weih- nachisspende des Laudillo persönlich zu leiten.

Der sichrer beim Staatsakt für krnst Übet

Ves NeiHsmarschalls flbschiedsworleUnsere Luftwaffe wird die beste der Welt bleiben" Verletzung

des sliegertzelden neben dem Srabe Nichttzosens

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

. Berlin, 21. November. Die sterblichen Ueber- reste des verewigten Eeneralluftzeugmeisters der deut­schen Luftwaffe, Generaloberst Udet, wurden am tirer- tagmittag auf dem Berliner Jnvalidenfriedhos zur letz­ten Ruhe gebettet. Zuvor fand im Ehrensaal des Reichs- luftfahrtministeriums der Staatsakt für den Verstorbe­nen statt, an dem der Führer selbst den tapferen Sol­daten und großen Flieger verabschiedete, dem neben dem Reichsmarschall das größte Verdienst um die Neuschaf­fung der deutschen Luftwaffe zukommt. Hermann Eormg sprach seinem Kameraden herzliche, tiefbewegte Ab- iedsworte. Er beschwor noch einmal das Bild des enschen Udet und ließ in seinen Worten die Leistung des Verblichenen hell erstrahlen. Daß die deutsche Lust- wasse, die er erbauen hals, auch weiterhin die beste der Welt bleiben und sich bemühen wird, seinem Beispiel sich würdig zu erweisen, mit diesem Be-iprechen trennte er sich von seinem liebsten und besten Kamera­den, hinter dessen Sarg er anschließend zum Jnoaliden- friedhof schritt. Dort erfolgte in feierlicher Weife neben dem Grabe Richthofens die Beisetzung des Eeneralluft­zeugmeisters Udet, der seine Liebe zur Fliegerei und seinen Kampf um die Freiheit des deutschen Volkes mit dem Tode besiegelte.

Im Ehrensaal des Reichsluftfahrtministeriums ist zwischen lauter Kränzen und blühenden Blumen der Sarg Ernst Udets aufgebahrt, als sich die großen, schmiedeeisernen Tore des monumentalen Baues zum Staaisakt öffnen. Die Reichskriegsflagge, für die er lebte und starb, fällt in losen Falten über den schlichten Sarg. der die sterblichen Ueberreste des Verewigten ent­hält. Offiziere der Luftwaffe halten die Ehrenwache. Bier hohe Pylonen, auf deren schwarzer Tuchverklei­dung silbrig die Umrisse des Eisernen Kreuzes er­scheinen, flankieren den Sarg. Opferschalen heben sie empor, aus denen hell züngelnde Flammen emporlodern.

Empor zu dem mächtig seine Fittiche spreizenden Ho­heitsadler, der die Stirnwand des edlen, klarlinigen Raumes einnimmt. Unruhige Schatten werfen sie an die elfenbeinfarbenen, von mächtigen Pfeilern gestützten Wände und hüllen den Saal in ein geheimnisvolles, matt schimmerndes Dunkel.

Schweigend erwartet die Trauerversammlung den Be­ginn des Siaatsakies. Groß ist das Gefolge, das dem großen Flieger Ernst Udet das letzte Geleit gibt. Die Generalität der Luftwaffe ist zur Stelle. Heer und Ma­rine haben hohe Offiziere als ihre Vertreter entsandt. Die Reichsminister und Reichsleiter sind erschienen, mit ihnen die Botschafter und Gesandten der in Berlin ver­tretenen Nationen, die Militärattaches der befreundeten Mächte, sie alle sind erfüllt von der Achtung vor dem Werke des Verstorbenen, vor seiner menschlichen Gerad­heit und fliegerischen und organisatorischen Tüchtigkeit. Die Mutter Ernst Udets. neben ihr Frau Emmy Gering und die nächsten Anverwandten, haben auf den Stühlen Platz genommen, die sich um den Sarg des teuren Toten zu einem Halbkreis zusammenschließen.

Kurze, knappe Kommandos fallen von der Straße her in die ehrfurchtsvolle Stille, die den Raum erfüllt. Zu­sammen mit dem Reichsmarschall schreitet der Führer die Front des Ehrenbataillons ab. Ein Bataillon Flie­ger, eine motorisierte Flakbatterie und das Musikkorps des RegimentsGeneral Eöring" bilden die blaugraue, wie aus Erz gegossene Front, die vor ihrem Führer und Obersten Befehlshaber und seinem Reichsmarschall prä­sentiert. Am Portal des Reichsluftfahrtministeriums er­warten dann Eencralseldmarschall Milch und der Ches des Zentralamtes, General der Flieger von Witzendors, die Ankommenden, die sich nach der Meldung durch Ge­neral Heinking durch die unter Kränzen fast versunkene Ehrenhallc in den Fcierraum begeben, von der Trauer- versammlung schweigend mit erhobener Rechte» empfan­

gen. Sie begrüßen die Mutter und die Angehörigen ihres treuen Freundes und guten Kameraden, ehren die Manen des Verblichenen.

Acht Ritterkreuzträger der Luftwaffe, angeführt von Major Ealland und Major Lützow, haben inzwischen die Ehrenwache zu feiten des Sarges übernommen. Als Ab­gesandte der gesamten deutschen Luftwaffe stehen sie da, dem Mann die letzte Ehrung zu erweisen, der ihnen die Waffen gab, die sie heute von Sieg zu Sieg führen, und als seine Kameraden zugleich, die den Kampf zu Ende führen, dessen ruhmvolles Ende zu erleben ihm nicht mehr vorbehalten war. Vom Schein der unruhig lodern­den Flammen überflackert haben sich daneben die Fahnen der deutschen Luftwaffe aufgebaut, und auf schwarzem Kiffen halten die Adjutanten des Verblichenen die Orden und Ehrenzeichen, die schon zu seinen Lebzeiten seine einzigartige Leistung würdigten.

Musik hebt an, feierlich getragene Rhythmen, dumpfer Trommelwirbel, dunkler Streicherton, in den volltönend die Bläser einfallen. In mächtigen Akkorden durch­fluten die Klänge aus Richard WagnersGötterdäm­merung" den Raum. Dann tritt der Reichsmarschall vor. Er hebt den Marschallstab, verharrt eine Weile schwei­gend vor dem Sarg. der birgt, was an 'einem besten Kameraden sterblich war. Halb zu ihm hingewandt spricht er dann die Abschiedsworte:

Jetzt müssen wir Abschied nehmen. Unfaßbar ist uns der Gedanke, daß du, mein lieber Udet, nicht mehr unter nns weilst. Noch lönnen wir es nicht verstehen, denn gerade deine Art war so kraftvoll, so belebend und so fröhlich, und du warst uns ein so guter Kamerad, daß jeder einzelne von uns sich dir auf das innigste ver­bunden fühlte. Deine Verdienste zu rühmen, ist nicht mein« Aufgabe; denn durch deine Tat bist du unsterblich geworden. Du wirst immer zu Deutschlands größten Helden zählen.

(Fortsetzung aus Seite 8)

Raumes, wo vor allem die Tataren für fast drei Jahr­hunderte lang im Wolgagebiet ein mächtiges Reich ge­gründet hatten, von dem aus sie schließlich auch die geistig-politische Wesensart des Moskowitertums durch­tränkten und vergifteten. Dieser Ursprung des russi­schen Imperialismus hat jetzt in der Vermählung der jüdisch-marxistisch-weltrevolutionären Idee mit dem ursprünglich innerasiatischen barbarischen Eroberungs­und Vernichtungsdrang eine letzte Steigerung erfahren. Von den Hunnen, die das Reich der Ostgoten zerschlugen, über Dschingis Khan und diegoldene Horde" der Tataren, weiter schließlich über Peter den Großen bis endlich zu Stalin führt eine gerade Linie. Diese ge­schichtliche Tatsache wurde in einem Sonderoortrag unter­strichen, mit dem das Deutsche Auslandswiffenschastliche Institut in Berlin die Reihe seiner Winterveranstal­tungen eröffnete. Der Ordinarius der Berliner Univer­sität, Professor Dr. Wilhelm Schiißler, sprach über das ThemaVon Peter dem Großen zu Stalin" und zeigte mit zwingender wissenschaftlicher Gründlichkeit, die mit manchen Mißverständnissen, Vorurteilen und falschen Vorstellungen aufräumte, wie vor allem in den letzten zweieinhalb Jahrhunderten das Schicksal Europas mit dem ungeheuerlichen Alpdruck beschattet gewesen ist, der von einem unersättlichen europafremde» und europa- feindlichen Eroberungs- und Herrschaftsdrang des moskowitischen Reiches ausging.

Pros. Schiißler führte u. a. aus: Wer einmal an der livländischen Aar, nicht weit von'Riga, die Ruinen der stolzen Ordensburgen Segewold, Eremon und Trei­ben gesehen hat, der weiß, daß damals es war im Jahre 1568, und der Deutsche Reichstag hatte den Hilfe­ruf der ältesten deutschen Kolonie Livland überhört die deutschen Ordensritter sich selbst in die Luft spreng­ten, um dem furchtbaren Schicksal zu entgehen, das die Gefangenen des Zaren Iwan des Schrecklichen in Mos­kau erwartete.

Die Russenflut brandete im 16. Jahrhundert über die Ostseeländer, diese deutschen Kulturgebiete, hinweg. Da­mals wurde der Ordensstaat zwischen Polen und Schwe­den geteilt. Zwar konnte dann nach einem siegreichen Kriege Gustav Adolf 1617 triumphierend ausrufen: Er habe dem Moskowiter -einen Graben gezogen, über den er nicht so leicht hinüberspringen könne; aber das dauerte nur ein Jahrhundert. Als die Russen im Nor­dischen Kriege mit Schweden das alte deutsche Ordens­land wieder durchzogen, da konnte der russische Fsld- marschall Scheremtjeff dem Zaren die berühmte Mel­dung erstatten: In Livland ist nichts mehr zu ver­wüsten! Und das Ende war dann, daß Peter der Große, indem er den Schweden und Polen die Ostseeorovinzen seinem Lande das berühmte Fenster nach Europa öffnete und dann die sogenannte Europäisierung seines Reiches vornehmen konnte.

Was sind nun die geschichtlichen Tatsachen, abgesehen von der Lage an der Rückseite zweier Kontinenre. Euro­pas und Asiens, die dieses Land bestimmt und gemacht haben?

1. Daß es seine Kirche und seine Kultur nicht vom eigentlichen Abendland, weder von Rom noch von den Germanen, empfing, sondern von Byzanz, von dem griechisch-orthodoxen Kaisertum in Konstantinopel.

2. Daß es seit der Mitte des 13. Jahrhunderts in die Hände der Tataren, derGoldenen Horde" fiel. Dafür wurde es für fast 308 Jahre vom übrigen Abendlande abgeschnitten und fast vergessen und mußte von Europa erst wieder entdeckt werden.

3. Daß damit die Seele der Völker die'es Raumes und ihr Staat vergiftet wurden, denn die unbedingt« Gewalt über Leben und Tod, welche die Khane der Goldenen Horde besaßen, zwang zu knechtischer Unter­würfigkeit und Schlauheit.

4. Daß nach dem Vorbild sowohl von Byzanz wie der Tataren die Vollgewalt des Herrschers über alle Un­tertanen in die Hände des Großfürsten von Moskau

IMHIIUMMIMIIIIIUIII,»»»IIMI,»Willi»,INI,»II»,»,»»,mumm,,,NIMM

Unser ^asesspLesel

Der Führer nahm an der feierlichen Beisetzung des Flicgerhelden Ernst Udet teil; der Reichsmarschall richtete herzliche Abschiedsworte an seinen Kame­raden; die Beisetzung erfolgte neben dem Grab Richthofens.

Vor dem Deutschen Auslandswissenschaftlichen Insti­tut kennzeichnete Pros. Schiißler in einem großange­legten Vortrag die zaristische und bolschewistische Drohung gegen Europa.

Im Donez-Bogen erzielten unsere Truppen weitere Erfolge.

Der deutsch-italienische Gegenangriff in Nordafrika ist im Fortschreiten.

Deutsche Schnellboote versenkten zwei feindliche Han­delsschiffe.

Im Berliner Sportpalast fand eine Kundgebung ausländischer Kriegseinsatzarbeiter statt.

DieMoor-SA." gewann bis August 1841 durch ihre Kultimerungsarbcjt 18 288 Morgen neues Ackerland.

Im Gau Weser-Ems wurde die Fett-Erzeugung 1348 im Vergleich zu 1338 um 13,4 v. H. gesteigert.

Das Haus Tritonia wurde als Bremer Einrichtung für alle Seefahrer dem VereinSeefahrtsdank" unterstellt.

o