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der Nationalsozialisten Vremens
flmiliches verkündungsblatt des Ncichsstattiialtecs in Oldenburg und vremen
Nr. Z22 / 11. Zatzrgang
Donnerstag, 20. November 1941
kinzeioreis 15 Nps.
ttzurchill entläßt Sündenböcke
ver tbef des kmplre-eenerasstabs erliielr seinen Abschied
Drahtbcricht unserer Berliner Schriftleitung
g. b. Berlin, 19. Nov.
Aus allen Aeußerungen der britischen Agitation zur Lage spricht eine nüchterne Erkenntnis, daß mit der ständig sich vertiefenden Niederlage Stalins, die nicht mehr abzuwenden ist, der Krieg sich Britannien nähert, wobei natürlich die Briten ihre sämtlichen Verteidigungspositionen, von der Insel angefangen bis zum Fernen Osten, meinen, denen gegenüber sie die Deutschen im Vorteil der inneren Linie sehen. In diesem Zeitpunkt nervöser Hast und Aufgeregtheit fällt die Ablösung mehrerer britischer Generäle aus der Führung der britischen Heeresleitung und die Ersetzung durch Kräfte, denen nach englischem Brauch eine Fülle von Vorschußlorbeeren gegeben werden, die recht eigentümlicher Natur sind. Der Chef des Empire-Generalstabes, General Sir John Dill, wird von seinem Posten scheiden, und zwar weil er die Altersgrenze erreicht hat. General Dill wird gleichzeitig zum Feldmarschall ernannt und Gouverneur in Bombay, womit er militärisch kaltgestellt ist. Das Ausfälligste an seiner Abberufung ist die Begründung, die in einer Mitteilung an die Oessentlichkeit von Dill selbst noch unterstrichen wird, daß „er nämlich den Dienst mit tiefstem Bedauern, aber ohne Bitterkeit verlasse, da er schon immer der Ansicht gewesen sei, daß junge. Männer in der Armee Karriere machen sollten."
Wenn man nun hört, daß sein Nachfolger, General Allan Brooke, ganze zwei Jahre jünger ist als Dill, dann wird diese Begründung des Wechsels in der Spitze des Empire-Generalstabes außerordentlich interessant. Dann wird die Unruhe verständlich, die durch alle verlegenen Veröffentlichungen der britischen Blätter hin- durchzittert, und es wird für jeden, der sich der Absägung des Admirals Keyes, dessen Abgang von der britischen Presse sehr bedauert wurde, klar^ daß es sich bei dieser Aktion wieder einmal um den Versuch Churchills han-
Symbollscher flkt In Prag
Prag, 19. November. Am Mittwochnachinittag fand in der Wenzelskapelle des Veits-Domes eine Besichtigung der böhmischen Krönungskleinodien durch den stellvertretenden Reichsprotektor, tt-Obergruppensührer General der Polizei Heqdrich, und den Staatspräsidenten Dr. Emil Hacha statt.
Nach der Begrüßung des Staatspräsidenten richtete dieser folgende Ansprache an den stellvertretenden Reichsprotsktor: „Herr Reichsprotektor! Am 18. März 1939 habe ich dem Führer Adolf Hitler die Länder Böhmen und Mähren in den Schutz des Großdeutschen Reiches gegeben. Der Führer hat sie als Protektorat Böhme« und Mähren dem Reich eingeführt. Die in der Wenzelkapelle des Veits-Doms zu Prag aufbewahrten Krönungskleinodien sind die Beispiele der Treue Böhmens und Mährens zum Reich.' Am 18. März 1939 hat das Reich — von dem einst die Würde der böhmischen Könige herkam — auch den Schutz dieser Jnsignien und damit die Schlüsselgewalt übernommen. Herr Reichsprotektor! Ich übergebe Ihnen als dem Beauftragten des Führers im Protektorat die in meinem Besitz befindlichen vier Schlüssel zur Krönungskammer!"
Der stellvertretende Reichsprotektor antwortete mit folgenden Worten: „Herr Staatspräsident! Als Beauftragter des Führers im Protektorat übernehme ich die mir dargereichte« Schlüssel und damit den Schutz der Jnsignien. Wie die Krönungskleinodien als Symbol der Treue Böhmens und Mährens zum Reich gelten, sind Sie, Herr Staatspräsident, heute der vom Führer anerkannte Garant der Verbundenheit und Treue des Protektorats zum Reich. So gebe ich Ihnen von den in meinem Besitz befindlichen sieben Schlüsseln drei Schlüssel in Ihre Obhut zurück. Sehen Sie darin Vertrauen und Verpflichtung zugleich. Ich bitte Sie, Herr Staatspräsident, mit mir die Krönungskammer zu betreten." — Anschließend erfolgte die feierliche Oeff- nung der Krönungskammer zur Besichtigung der Jnsignien.
delt, sich von der Verantwortung für die wahrlich nicht erfolgreiche Epoche britischer Kriegführung seit der Berufung Dills als Nachfolger von General Jronside zu drücken und vor der britischen Oessentlichkeit zu entlasten durch die Designierung neuer Sündenböcke. Dill war übrigens bis vor kurzem noch mit Churchill sehr befreundet, und es ist kein Geheimnis, daß er es war, der jegliches Landungsexperiment Churchill gegenüber ablehnte. Beim Abgang Dills, der mit lleberalterung begründet wird, dürfte sich jedermann des Worts von Jronside kurz vor der deutschen Westoffensive erinnern, in dem er gleichsam das deutsche Volk wegen seiner militärischen Führung bedauerte. Da es ausschließlich „junge Generäle" an der Spitze seiner Armeen habe, die im Weltkrieg höchstens als Hauptmann oder Major Dienst getan und keine Kriegserfahrung in höheren Stabsstellen besäßen. Jetzt also haben sich auch die Briten zur Ernennung „junger Generäle" bekannt, und „Daily Expreß" äußert sich sehr befriedigt, daß die neuen Kommandeure jung seien. Nun, was ihre- weitere Kennzeichnung angeht als .Männer, die wüßten, wie die Deutschen kämpfen", so sind dafür eine Reihe englischer Pressestimmen
köstliche Jronisierungen. Denn Brooke wird von „Daily Telegraph" nachgesagt, daß er seine Kampferfahrungen auf dem Schlachtfeld „anläßlich des harten Rückzuges nach Dünkircheit" gesammelt hat, während General Pa- get, der an Stelle von Brooke dessen Kommando der Heimatstreitkräfte übernimmt, sich „in besonderer Weise ber der Führung der Operationen in Norwegen ausgezeichnet" habe — also in einem Feldzug, dessen Haupteffekt für die Briten ebenfalls im Rückzug vom Kontinent bestanden hat. Der neue Stellvertreter des Chefs des Generalstabes, General Nye, der an die Stelle von Henry Pownall tritt, der eine Sonderausgabe erhält, scheint im übrigen das einzige Exemplar der „jungen Generäle" in' der Reihe der neuen Stelleninhaber des Empire- Generalstabes zü sein. Er ist 45 Jahre alt und war, wie es in einer Pressestimme heißt, im letzten Kriege noch in den „unteren Dienstgraden". Nach Jronside ist er also ein Untauglicher, weil „wenig kriegserfahrener General". Er aber gilt heute als besonderer Protege« von Churchill, der nach „Daily Telegraph" mit diesen Offizieren „neue Köpfe und die besten Talente an die Spitze der Armee führen will".
Neue deutsche Nngriffe an der Hstsront
steftige krplosionen bei tustangriffen auf -ie sestung Sewastopol
Aus dem Führerhauptquartier, 19. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt.- „Au der Ostfront sind erfolgreiche Operationen im Gange. Bei den Kämpfen der letzten drei Tage wurden über 1V 099 Gefangene eingebracht und 171 Panzerkampfwagen vernichtet. Dyrch Luftangriffe auf die Festung Sewastopol entstanden in Werften und Sprengstosflagern heftige Explosionen. Im Hafen wurde ein großer Frachter durch Bombenwurf beschädigt. Kampfflugzeuge bombardiertem in der letzten Nacht militärische Anlagen in Moskau und Leningrad sowie rückwärtige Verbindungslinien des Feindes im mittleren Frontabschnitt. — Auf der britischen Insel belegte die Luftwaffe in der Nacht zum 19. November Hafen und Versorgungsbetriebe, vor allein an der Ost- küste, mit Bomben schweren Kalibers. In der Zeit vom 9. bis 18. November verloren die sowjetischen Luststreit- kriifte 232 Flugzeuge. Davon wurden 122 in Lustkämpfen, 44 durch Flakartillerie abgeschossen, der Rest
am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 24 eigene Flugzeuge verloren."
Mtterkreu; für steroorragen-e lapferkeit,
Berlin, 19. November. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Borschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Rcichsmarschall Eö- ring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberleutnant Schibau, Batteriechef in einem Flakregiment und auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Eeneralfcldmarschäll von Brauchitsch, an: Generalleutnant Meqer-Vuerdorf, Kommandeur einer Jnsanterie-Division, Oberst Luz, Kommandeur eines Schützenregimentes, Major Ritter, Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment, Major Kradl, Abteilungskommandeur in einem Panzer-Regiment, Oberleutnant Pestke, Kompaniechef in einem Jnfarv terie-Regiment, Feldwebel Kopp, Zugführer in einem Infanterie-Regiment.
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finnland fertigt Stalins faustdicke Lügen ab
Volschewlstische Heucheleien zurückgewiesen — Sowjets wollten plötzlich Sie „Lämmer" sein
Drahtbcricht Unseres Vertreter?
Kv. Stockholm. 19. November. Noch einmal hat Finnland gesprochen und die Notwendigkeit seines Vex- teidigungskampfes gegen die Sowjets klargestellt, diesmal in einer Antwort durch das finnische Notizbüro an die Angreifer selbst, die sich in einer unverschämten Erklärung aus Samara den Anschein gegeben hatten, als sei es das „sowjetische Lamm", das von dem „reißenden finnischen Wols" angefallen worden wär«.
Es war nicht schwer, gegenüber der förmlich mit Roosevelts „Wahrheitsliebe wetteifernden Bolsche- wisten-Darstellung den überzeugenden Nachweis zu führen, daß die Sowjetunion nichl nur auf Finnland Vernichtung gesonnen und sie systematisch vorbereitet, sondern auch den Angriff im technischen Sinne begonnen und damit Finnlands Abwehrkampf ausgelöst hat. Besonders wichtig in der finnischen Erklärung ist wohl der Ausdruck „ununterbrochene" Verteidigung gegen Angriffs- und Okkupationspläne der Sowjets: er stellt klar. daß es in der Tal einen „Frieden" zwischen dem Bedrohten und dem Dauer-Angreifer nie gegeben hat, nicht geben konnte. . . Solche friedensinäßigen Borstellungen werden ja nur von den wahren Aggressoren, die sich in die Toga der Friedensschützer hüllen, zur Vorbereitung von Gewaltakten verbreitet.
Der bolschewistische Regierungschef schämt sich ebensowenig wie sein Kollege in Washington, mit den albernsten Komplexen hausieren zu gehen. Man denke: das kleine Finnland mit seinen 3jS Millionen Einwohnern
hatte den mehr als tollkühnen Plan, ein Rissenreich von 180 Millionen Menschen anzugreifen und außerdem die Vereinigten Staaten mit ihren 140 Millionen Einwohnern zu bedrohen! Kein Wunder, daß man in Washington und Samara die schrecklichsten Gespenster beschwört, wenn man 3,5 Millionen Finnen den Mut zutraut, 320 Millionen in den USA. und der UdSSR. in ihrer Existenz zu gefährden, was nicht hindert, daß beide sich vor aller Weit lächerlich gemacht haben.
Stalin hatte, wie das „Finnische Notizbüro" i» der Antwort besonders heraushebt, behauptet, daß Finnland seine Selbständigkeit aus der Hand der Sowjetrcgierung erhalten habe. Das sinnische Büro weist demgegenüber daraus hin, daß 1918 die bolschewistischen Truppen aus Finnland hinausgeworfen wurden und daß Finnlands Selbständigkeit dadurch — mit deutscher Truppen- hilfe — gesichert wurde. Stalin möchte weiter gegen Finnland die „Beschuldigung" erheben, es hätte die Abmachungen nach dem Winterseldzug nicht eingehalten, obwohl ja gerade die Bolschewiken sich in alle inneren Angelegenheiten Finnlands einmischten und immer neue unverschämtere Forderungen stellten. Jedermann dürfte es aus Grund der Beispiele der baltischen Länder jetzt klar sein, schreibt das Nachrichtenbüro mit Recht, welches Schicksal Finnland gedroht hätte, falls den von seiten der Sowjetrcgierung an Finnlynd im Herbst 1939 gestellten Forderungen zugestimmt worden wäre. Die Verband- lungen wurden außerdem nicht aus Finnlands Initiative, sondern durch den niederträchtigen Anglist der
Sowjetunion abgebrochen, der gegen die Bestimmungen des zwischen Finnland und der Sowjetunion geschlossenen Nichtangriffspaktes verstieß.
Stalin behauptet wxiter, daß Finnland auch in diesem Kriege die Sowjetunion zuerst angegriffen hätte, was das finnische Notizbüro mit dem Hinweis auf die Tatsache abfertigt, daß die finnischen Verteidigungskräfte vor dem 26. Juni keinerlei militärische Aktionen gegen die Sowjetunion bis zu dem Zeitpunkt geführt haben, wo man die Angriffe der sowjetischen Luftstreitkräfte gegen finnische Ziele abzuwehren suchte. Abschließend erklärt das Nachrichtenbüro: Jeder, der die Angelegenheiten Finnlands verfolgt, ist sich darüber klar, daß Finnlands Lage als Nachbar der Sowjetunion seit dem Herbst 1939 Finnland zu einer ununterbrochenen Selbstverteidigung gegen die Eroberungs- und Eindringlings^ bestrebungen der Sowjetunion gezwungen hat, Bestrebungen, die man bald mit militärischen, bald mit er- pressungspolitischen Mitteln zu verwirklichen versucht hat.
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Die sowjetischen Behauptungen, die eine ungeheure Lüge auf die andere türmten, um das kleine Finnland als den schwärzesten aller „Aggressoren" hinzustellen, sind, wie man sieht, ruhig und überlegen abgefertigt worden aus der Sicherheit des guten Gewissens heraus. Sie werden sicherlich gerade deshalb in der ganzen We!' wiederum stärksten Widerhall finden.
Von
Dr. Svsn l-Isclin
Deutschlands Krieg gegen den Bolschewismus, ist ein Kreuzzuo der ganzen zivilisierten Welt. Der Bolschewismus muß ausgerottet werden. Bei uns im Norden weiß man über die russische Gefahr Bescheid. Vier Jahrhunderte lang mußten die meisten unserer Kriege gegen Rußland geführt werden. Schon 1912 habe ich in meinem „Warnungsruf", der auch auf Deutsch herauskam, vor dem zaristischen Rußland gewarnt. Während des Weltkrieges hatte ich Gelegenheit, im Hauptquartier von Hindenburg und Ludendorff und bei Mackensen und Seeckt in Galizien den Kämpfen gegen Rußland zu folgen. Ich habe niemals einen Zweifel darüber gelassen, wie meine eigene Einstellung war — gam besonders nicht, als aus dein zaristischen das rote Rußland wurde.
Aus dem XIII. Jahrhundert gibt es Schilderungen über die von den Mongolen an Männern, Frauen und Kindern in Ungarn und anderen Ländern verübten Morde. Man weigert sich, an die Möglichkeit so bestialischer Grausamkeiten von Menschen zu glauben. Wenn man aber jetzt in Zeitungen Schilderungen über die Ereignisse liest, die sich Anno Domini 1941 unweit unserer Küsten in den eineinhalb Jahren von Sowjetrußland besetzten Ländern abgespielt haben, dann muß man sich sagen, daß sie mit den Uebeltaten aus der Zeit Kaiser Friedrichs II. an tierischer Roheit geradezu wetteifern. Bor 700 Jahren befand sich Europa in einer Lage, die der heutigen in vieler Hinsicht ähnelt. Schon früher waren wilde Reiterhorden aus den Tiefen der östlichen Wildnis mit Mord/ Brand und Verheerung daherge- stürmt. 451 überschwemmt« Attila, der Hunnenkönig, das Weströmische Reich, zog durch Deutschland, das er zur Unterwerfung zwang, drang über den Rhein und wurde auf den Kataiaunischen Feldern von dem römischen Feldherrn Aetius gründlich geschlagen. Zwischen 1237 und 1241 stürmte Dschinghis Khans Enkel Batu Khan mit seinen berittenen Legionen durch Rußland von der Wolga über Moskau nach Nowgorod, also in der entgegengesetzten Richtung wie heut« die deutschen Heeresmassen. Die mongolischen Horden zogen durch Pogotien, Bessarabien, Slavonien, Ungarn und Norditalien. Eine andere Gruppe wählte den Weg über Litauen, Preußen und Pommern. So wie Vatu Khan vor 700 Jahren eine Geißel für Europa wurde, bereiteten sich ip den letzten Jahren Stalin und seine Paladine darauf vor, unseren Weltteil total zu verheeren, nur mit dem Unterschied, daß ihr Ausrottungskrieg gegen die abendländische Zivilisation tausendmal schlimmer geworden wäre als der der Mongolen. In Finnland, im Baltikum, in Polen, in der Bukowina und in Bessarabien hatte er bereits festen Fuß gefaßt und übte seine Millionenarmeen und rollenden Panzerkolonnen für den vernichtenden Orkan über Europa, für ein Unternehmen, das an Schrecken und Scheußlichkeit alle menschliche Phantasie übertroffen hätte, für eine Mordtat von schwindelndem Ausmaß, zu deren Erfolg unter bluttriefenden Fahnen die Führer der angelsächsischen Völker mit Begeisterung die größtmögliche Hilfe leisten wollten.
Mit Ivan Jvanowitsch Vissarionowitsch oder Stalin hat Wjnston Churchill einen Bund geschlossen, den man anfangs nicht gerne Allianz nennen wollte und dessen einziges Ziel ist, das Deutschland Adolf Hitlers zu vernichten. Ist es möglich, daß das amerikanische Volk ohne die geringsten Gewissensbisse materielle Hilfe in die Hände dieses Abschaums gibt, um ihm in seinem Kampf gegen die deutschen, italienischen, finnischen, ungarischen slowakischen und rumänischen Heere zu helfen, deren zu b«"fr ien-i furchtbaren Ansteckung
Für Propheten wie Lenin, Trotzky, Kamenew, Sinow- iew Stalin und seine Anhänger hat-die abendländische Kulturwelt keinen Gebrauch.
Ueber die Freundschaft der angelsächsischen Völker mit den Kommissaren im Kreml brauchen wir uns jedoch keine grauen Haare wachsen zu lassen. Bevor die So- wjetrutzland von England und Amerika versprochene Hifte am Bestimmungsort-eingetroffen, jedenfalls bevor das Kriegsmaterial an den bereits zersetzten russischen Fronten eingesetzt worden ist, wird die russische Kriegsmacht geschlagen sein, Europas Völker brauchen dann die angekündigte Weltrevolution nicht mchr zu fürchten. Durch die Proklamation des Führers bei Ausbruch des Krieges gegen Rußland wissen wir. welche Absichten vtalin und Molotow mit Finnland hatten Jeder weiß was es für die abendländische Kultur bedeutet hätte wenn dieser klein«, im äußersten Nordosten vorgeschobene Vorposten von Europa von den roten Horden über- lchwemmt worden wäre. Die Finnen, die sich nicht recht- zettig nach Schweden gerettet hätten, wären erschossen oder in Vie^oagen nach Sibirien verschleppt worden Der nächste russisch« Schritt wäre dann gewesen, sich durch Schweden und Norwegen einen Weg zum Atlantik ^.erzwingen und das zu vollenden, was die russischen Geschichtsbücher „soviswsjs mi-l". den geheimen Ee- danken Zar Peters, nannten oder mit andern Worten: den Wunsch der Zaren nach Eroberung eisfreier Hasen an «znem ständigen offenen Meer. Finstland und Schweden haben es dem Führer der Deutschen zu verdanken
von Moskau vom 12. März 1940 die russischen Plane durchkreuzte. Es liegt ein« tiefe Tragik in der Tatsack^, dag Amerika, das Finnland im Winter- ttleg zreigebige Hilf« gewährte, jetzt dessen Feind hilft. Es ist offenbar, daß der Führer und die deutsche Wehr-
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An der Ostfront sind neue erfolgreiche deutsche Angriffe im Gange.
Sechs bolschewistische Divisionen verloren in drei Tagen ihre gesamte Panzerkampskraft.
Finnland weist sowjetische Lügen scharf zurück.
Der Chef des britischen Empire-Generalstabs Dill. erhielt seinen Abschied.
Churchill läßt Nordirlands Patrioten aus ihrer Heimat jagen.
Nooember-Eehaltsempsänger können bis spätestens 29. November die eiserne Sparcrklärung an ihren Arbeitgeber abgeben.
Erstmalig im Nordsccgau eröffnete die Emsland- SA. eine Ausstellung handwerklichen Freizeit- schaffens.