Ausgabe 
(18.11.1941) Nr. 320
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

: 'SL-M

irg-n« hatt« di« LK orturnern g«fund«n A ' b«r näheren Umo^^ 's macht« A. MZ°d nnmungen für die L -lesen wert,«» die «W für Bodenturnen undlü in den Vordergrund k. allen Teilnehmern «" nen rechten Mitriß ^

Mtv. vereinte «in «itender Arbeit. sN Mtzd von befähig^ Uebungen für

^rschiedeL

nichte Kampfe in ; an allen ^rSt«^°? nen Uebungen von ^ erlernt und ausgefL und Schönheit der »? mng noch zu »erbest ser Beziehung gemaZ betrieb und bei chrgU

auf Vo>,le

r Behrens

die große Auseinan^ Bohle. Hart würd? d. gekampft Der Tadel,,,' über d,e Bahn. N-dd» nt 1487, Busch mit Sehens m großer ? -mit fuhrt nun Nedd^ und Rodewald. Ta«, dermann 1490, 3. L h b- Hamann up !, S. Eremerich Is7l ,, amtwertung nach inz«, eddsrmann SS6I, z ann SS51, 5. Busch M remerich L8Lb, S. He» Holz.

Osten 7VV. 2. Feiler«, Wurs: 1. v. Osten M psmer 1325. 5. Schweitz

thrt jetzt Frau Sretben id Schier mit 12S« Hol,.

iigsfchießen

d Umgebung führt« hallen sein alljährlich,, teiligung gesunden haH zen, an dem die Park! schaft aus Habenhmis,» iter Leitung der Schieß, l Königsschicßen gewen» llingen mit 24 Ringen! Die Königsproklamatim mmen. Bei den Frauen Siegerin vor Anneni-ck ßen Luftbüchfe Mnhech en vor Johann Benech rfalls 33 Ringe.

in KSln

Uedersachsen tMgen m enen sie drei, die East- «dergewicht wurde Nie m Bantamgewicht siegt, im Mittelgewicht Tritt, köln).

>s siegte

sich die Nationalmaw in Zürich im 20. Li» gte ungarische Elf Im rrfolg. Die Gäste wa«

I ihrer Läufer lveitani en nur nach dem Mis­ch der Ehrentresfcr siit schweizerische Auswahl, lzösifche Mannschrtfr m iachdcm zur Pause iiiis

ich auf ihrer Reise nah wo sie gegen den Spart, m eindrucksvollen Eiq dsspiele als bestens «- : ganze Reihe von «, izenberg und Moog i> !r vorzüglichen Gesamt : Höhe verdient, erster Eishockey-Länder Stockholmer Eisstadia» - der Schweiz ausgetn- egte mit 1:0.

igen Rätsel

!. Afrika, 3. Helena, Herisau, 8. Etüde, S>

kaeuferin.

s-Knrsigsn

«ee I«- i Lsc^o^skW

nimmt Itir« ärbe» avisclst auk. t-Istimt ksnblictz lo anrsrsn /debslla-

2>SN.

srristiungswsrlc

. ^m WsII 175/»"

L

u! 6 e. örsme»

npellcairriit

visronst«»^ sinrartilksl

etrt:^

, V/ege!eat°

!S^

t: 2 7Z2Z 2 77^

!m 5 ielmann

l Slhrstt tetalle

0uclrvitr!>l-'

51»^

Erschei nt 7mal wöchentlich

Monatsbezug E 2,3» einschl. Zu- stellgeblibr. PostbezugSpreiS monatl. 2,30 E feinschl. 27L ^ Post- zeilungsgebühr) zuzügl. 42 Be­stellgeld. Bezugspreis Ist Im voraus zahlbar. Postscheck: Hamburg 17272. Eine Behinderung der Lieferung rechtfertigt keinen Anspruch aus Rückzahlung des Bezugspreise«. Verlag: NS.-Gauvertz-g Weser- Em« GmbH-, Bremen, Teeren 6/8. Fernspr. 54121, Nacktr. u. Sonnig. 51115. Sprechz.: Verlag: werktl. 1213 Uhr; Schrlftlelkung: Diens­tag und Freitag 12'/-13'/, Uhr.

Meiner Nuna

parteiamtliche Hageszeitung

vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien kjansestadt vremcn

W

Anzeigen - Sruvdprelse:

Die 1 mw hohe und 22 mw beeile geile im Anzeigenteil 13 /Ae Dlr 78 mw breite und I ww hohe gelle im Tertlell 75 Ermäß Erundpi. (sür Klein- u. FamINeaanz. a. a. sowie sonstige Beding. Preisliste 9 Nachlaßstasfel 0. SelchSflSstellen: Bremen: Teeren 8/8, Ruf 5 41 21; Nachtrus und sonntags 51115; Obeinstr. 86. Ruf 5 4121; Sykt: Mühlendamm 2; Br.-Semellngen: Bahnboistr 6, Ecke Poststr., Rus 4 34 58; Br.-Degesock: Nvhistr. 24, Ruf 4 o. 8; Br.-Blumenthal: Kpt.- Lallmann-Str. 41/43, Ruf 88 o. 89

der Nationalsozialisten Vreinens

flmlliches verkünöungsblatt des Neichsstakttsalters in Oldenburg und vremen

Nr. Z20 / 11. Zaksrgang

Dienstag, 16. November 1941

kinzeipreis 15 Nps.

Das /isowscke snclgüllig abgeriegelt

Me wichtige kinnatime von kertsch

hervorragende Leistungen der deutschen Iruppen im gstseldzug

Trahtbcricht unserer Berliner Schriftleitung

g. d. Berlin, 17. November. Die Stadt Kertsch ist in deutscher Hand. Damit ist zugleich der gesamte Ostteil der Halbinsel Krim erobert, im Westen hält sich nur noch Sewastopol, das als Marinestützpunlt bereits feit längerer Zeit untauglich geworden ist, weil es unter deutschem Feuer und Bombenhagel liegt. Mit Kertsch haben die Bolschewisten endgültig eine bedeutsame stra­tegische Stellung verloren, die den Schlüssel zum Asow- schen Meer, zur Donmündung und damit auch zur Stadt Rostow darstellt.

Seit Tagen bemüht sich die feindliche Agitation, die Wetterbedingungen an der Ostfront als Voraussetzung zu bezeichnen, daß es den Bolschewisten immer mehr ge­lingen werde, den deutschen Vormarsch endgültig zu stoppen und ihm die von ihm angestrebten strategischen Ziele vorzuenthalten. Die Darstellungen der klimatischen Bedingungen der jetzigen Kämpfe waren absolut zu­treffend, sie wiesen hin auf die Schwierigkeiten tief ver­schlammter Straßen für das Marschieren der Truppen wie der Fahrzeuge und vor allem für die Durchführung eines geregelten Nachschubs. 2n den allerletzten Tagen hofften sie, daß in der Krim zu feuchtem, kaltherbstlichem Wetter nun noch Winter mit Schnee hinzukommen würde.

An widrigen Verhältnissen hat es also sür die Kämpfe im südlichen Teile der Front ebensowenig gefehlt wie in denjenigen, in denen ein früher Novemberwinter, wie in der Mitte und im Norden, wo der wichtige Stützpunkt Tichwin genommen wurde, hereingebrochen war. Daß bei diesen Voraussetzungen Operationen erschwert und verzögert werden, ist selbstverständlich, aber sie werden bei dem Kampfgeist des deutschen Soldaten und bei sei­nem Einsatzwillen nicht unmöglich, wenn auch die An­erkennung nicht hoch genug sein kann, die unseren Feld­grauen gezollt werden muß, die diese Erfolge unter säst unvorstellbaren Bedingungen erzwungen haben. Sie haben sich durchgekämpft trotz zähesten Widerstandes des Gegners, der sehr wohl wußte, welche Bedeutung auch diese letzten Häfen der Krim haben werden, sobald sie den Bolschewisten verloren und in unsere Hand gesallen find.

Der volle Umfang der sowjetischen Verluste in den Krimkämvfen geht aus der Zahl der Gefangenen her­vor, die unsere Truppen bisher dort einbrachten. Bei 100 000 Gefangenen kann man die Zahl der blutigen Verluste ermessen, die bei den verbissenen Abwehrstößen der Sowjet die bolschewistischen Einheiten davontrugen, ganz zu schweigen von den schweren Einbußen an Men­schen und Material, die durch die Versenkung von Trup­pentransportern eingetreten sind. Auch die Anlage von tief gegliederten Befestigungen, wie sie außer an der Landenge von Perekop auch an der Landzunge von Kertsch, wenn auch dort nicht in der gleichen Tiefe, aber doch immerhin in einer Ausdehnung von zehn Ki- lometsrn vorhanden waren, hat den Bolschewisten keine Rettung vor dem Verlust der Krimstellung bringen können.

Obwohl schon die Tiefe und die Ausrüstung der Sperrbefestigungen am Eingang der Krim. und am Ein­gang der Landenge von Kertsch einwandfrei gezeigt haben, daß es den Sowjets bei der Verteidigung in der Krim um wesentlich mehr als etwa nur die Führung von Deckungskämpfen für einen Rückzug, wie es manche britische Lügenmeldung heute darstellen möchte, ging, so hat die Zahl von hunderttausend Gefangenen jetzt die Welt darüber aufgeklärt, welche Bedeutung diesen um­fangreichen und mit stärksten Kräften des Gegners ge­

führten Kämpfen zukam. Die Zahl von hunderttausend Gefangenen liegt höher als die Zahl der Gefangenen der klassischen Vernichtungsschlacht des Weltkrieges, der Schlacht von Tannenberg. Weiter noch lassen die Ver­lustziffern der sowjetischen Flotte in den bisherigen Kämpfen im Schwarzen Meer, wovon ein großer Teil auf die Kämpfe um und vor der Krim entfällt, er­kennen, wie schwer die Niederlage ist, die die Sowjets hier erlitten haben. Bis September wurden bereits fünfzehn sowjetische Kriegsschiffe von der deutschen Luft­waffe versenkt, in den späteren Kämpfen folgten neun Kriegsschiffe, die versenkt wurden, und 24, die schwer beschädigt wurden. Wesentlich höher ist die Zahl der vernichteten und beschädigten Handelsschiffe. 60 Han­delsschiffe mit 235 000 BRT. wurden versenkt, ebenso neu« weitere, für die eine Angabe der Tonnage nicht vorliegt, während 69 Handelsschiffe beschädigt worden sind. »

Londons Hoffnungen auf den ersten Schnee in der Krim wurden wieder zu Wasser. Es ist mit der Erobe­rung von Kertsch von neuem Tatsache geworden, was die Jswestija" in diesen Tagen schrieb:Die Sowjets

müßten sich bereithalten sür neue Prüfungen und sür noch größere Opser." Wir sind neugierig, wie lange es dauern wird, bis die Sowjets und die Briten den Fall von Kertsch zugebe.» werden, nachdem eben noch Mon- taguedie deutschen Nachrichten über Kämpfe in Kertsch" als von den Sowjets unbestätigt bezeichnet hat. Dieser Schlag des Verlustes von Kertsch trifft die Sowjets um so schwerer, als sie immer mehr um das Schicksal von Leningrad besorgt werden und in wiederholten Aeuße­rungen. zuletzt durchExchange" die Versorgungslage in Leningrad als außerordentlich bedroht bezeichnen lassen. Nach einer Moskauer Rundfunkerklärung nähert sich die Rohstofslage der Erschöpfung und die verfügbaren Nah­rungsmittel gehen langsam dem Ende zu. Diese Bersor- gungslage Leningrads macht die ständig wiederholten und auch gestern wieder durchgeführten Ausbruchsver­suche der Sowjets verständlich, die bei schwersten Ver­lusten der Angreifer im deutschen Abwehrfeuer zusam­menbrachen. Der eiserne Ring um Leningrad nimmt den eingeschlossenen Sowjets jede Möglichkeit des Ent- weichens.

Ostteil der Krim in unserer stand

Her gestrige Vericht des Vberkommandos der Wehrmacht

Aus dem Fllhrerhauptquartier, 17. No­vember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ha­ben deutsche und rumänische Truppen gestern nach hef­tigem Kamps die wichtige Hafenstadt Kertsch genom­men. Der Ostteil der Halbinsel ist nunmehr ganz in unserer Hand. Die Zahl der in den Durchbruchs- und Versolgungskämpsen auf der Krim eingebrachten Gefan­genen hat sich inzwischen aus 101 K00 Mann erhöht. Ne­ben hohen blutigen Verlusten im Erdkamps hat der Feind beim Versuch, seine Truppen über die Meerenge von Kertsch zu retten, durch Luftangriffe schwere Ein­bußen erlitten. Erfolgreiche Angriffe starker Kamps- «nd Jagdsliegerverbände richteten sich gegen sowjetische Truppenansammlungen und Transportkolonnen sowie gegen Flugplätze und Eisenbahnen im Raum von Mos­kau und um Wologda. Moskau und Leningrad wurden in der vergangenen Nacht bombardiert. Im Seegebiet um England versenkten Kampfflugzeuge bei Tage ein kleineres Handelsschiff. Ein Frachter mittlerer Größe wurde durch Bombentreffer beschädigt. Bei dem im gestrigen Wehrmachtsbericht gemeldeten Angriff deut­scher Kampfflugzeuge auf einen britischen Flugstützpunkt in der Oase Eiarabub wurde eine große Anzahl feind­licher Flugzeuge, darunter auch mehrmotorige Bomber, am Boden zerstört. Bei Lustkämpsen in Nordasrika wurden ohne eigene Verluste zwei britische Bomben- und zwei Jagdflugzeuge abgeschossen."

Kertsch, das den Bolschewisten durch die Deutschen entrissen wurde, ist eine Stadt, die eine große Bedeutung besitzt. Die Stadt, die heute bereits über 160 000 Ein­wohner zählt, liegt an einer geschützten Bucht am Fuße eines Berges. In Friedenszeiten war sie der Hauptort des Kertscher Eisengebictes, das erst am Anfang seiner Erschließung steht. Das Vorkommen wird auf 2,7 wenn nicht sogar 3,5 Milliarden Tonnen geschätzt, während die Förderung 1038 erst 850 000 Tonnen erreichte. Das Kert­

scher Gebiet steht also dem von Kriwoj Rog nicht nach, das bereits seit längerer Zeit in deutscher Hand ist. Aus diesem Gebiet wurden die Hütten in Mariupol und Taganrog an dem gleichfalls bereits eroberten Nordrand des Asowschen Meeres beliefert. Der Hauptteil ging in die Kertscher EisenhütteWojkow", die über drei Hoch­öfen, zwei Walzwerke, eine Thomasfabrik und eine Sin­terfabrik verfügt und mit 20 000 Arbeitern belegt ist. Die Kapazität der Verhüttungswerke beträgt 450 000 Tonnen Eisen, 500 000 Tonnen Thomasmehl und 260 000 Tonnen Walzgut. Die anfallende Thomasschlacke wird in der Landwirtschaft der Krim verwandt. Außerdem wer­den in der Umgegend noch Salz und Mangan ge­wonnen. Auf dieser Grundlage hat sich in Kertsch eine vielseitige Industrie entwickelt. Aus ihr seien hier genannt das große Koks-Chemische WerkKyrow", eine Waffenfabrik und ein Flugzeugwerk. Für Reparatu­ren der Kriegs- und Handelsflotte ist eine kleinere Werft vorhanden. Die Stadt verfügt außerdem über zwei Elek­trizitätswerke zu je 20 000 Kw. Der Hafen von Kertsch besitzt Kais von 3000 Meter Länge und umfaßt eine Fläche von 65 Hektar, die durch breite Molen geschützt wird. Er dient neben der Verladung von Erz, Salz, Mangan und Oel dem Abtransport der landwirtschaft­lichen Produkte, die aus dem Hinterland heranströmen. Südlich der Stadt ist ein eigener Petroleumhafen ent­standen. Die Bolschewisten haben ferner alles getan, um Kertsch eine militärische Bedeutung zu geben. Die Stadt war ein dicht belegter Standort. Dazu kommen Küsten- werke, militärische Magazine, Minenlager, Munitions­depots, Funkstationen, Flugplatz und andere Anlagen. Von hier aus läßt sich der nur wenige Kilometer breite Eingang in das Asowsche Meer und damit die Mün­dung von Don und Donez sowie der Zugang zum Donez- becken abriegeln. Die Bolschewisten verlieren eine sowohl wirtschaftlich als auch strategisch wichtige Basis, mit der am Schwarzen Meer kaum ein anderer Ort konkurrieren kann.

Nosenberg Neichsmiirisler für die besetzten Ostgebiete

stuf flnordmmg des süstrers Ziottveewallungen / fluch die eauleiter Meyer, Loflse und koch mit ostaufgaben betraut '

Berlin, 17. November. Der Führer hat angeord­net, daß in den Teilen der von den deutschen Truppen neu besetzten Ostgebiete, in denen die Kampfhandlungen beendet sind, Zivilverwaltungen eingerichtet werden. Aufgabe dieser Zivilverwaltnngen ist zunächst die Wie­derherstellung und Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und des öffentlichen Lebens. Diese Zivilver­waltungen unterstehen nach Anordnung des Führers

einem Reichsminister. Der Führer hat zu dem Zwecke den Reichsleiter Alfred Rosenberg zum Reichsminister sür die besetzten Ostgebiete ernannt. Als dessen ständi­gen Vertreter hat der Führer den Gauleiter und Reichs­statthalter Dr. Alfred Meyer bestellt. Zunächst sind die Zivilverwaltungen in dem Gebiet der früheren Frei­staaten Litauen. Lettland, Estland und in Teilen von Weißruthenien eingeführt worden. Diese Gebiete bil­

den zusammen das Reichskommissariat Ostland. Zum

Reichskommissar für das Ostland hat der Führer den Gauleiter und Oberpräsidenten Hinrich Lohse bestellt. Auch in Teilen der Ukraine ist bereits die Zivilverwal­tung eingerichtet worden. Zum Reichskommissar sür die Ukraine hat der Führer den Gauleiter und Oberpräsi- deiitc» Erich Koch bestellt.

Llkbeä liosenbei-A

Uinriek Tods«

Lriek Korb

Dr. ^Ikr. Uez-er Msus-ttollmsnn i4)

2 ee /tsw^ee Wk«t ÜoEßeeq

Zur Ernennung des Reichsleiters zum Reichs­minister für die besetzten Ostgebiete

pr. Berlin, 17. November. Mit der Ernennung von Reichsleiter Alfred Rosenberg zum Reichsminister für die besetzten Ostgebiete tritt ein Mann an die Spitze einer entscheidenden politischen Aufgabe, der seit den ersten Tagen der Bewegung in unablässiger Folgerich­tigkeit die politischen und geistigen Hintergründe des bolschewistischen Weltseindes dem deutschen Volk vor Augen geführt hat. Das Werk des Reichsleiters ist durch eine unbeirrbare Eradlinigkeit gekennzeichnet, die Persönlichkeit steht vor allen Deutschen als konsequen­ter Bewahrer und Hüter des nationalsozialistischen Ideengutes.

Stets an der Seite des Führers hat Alfred Rosenberg an allen großen Schicksalsstunden der Bewegung in vor­derster Front teilgenommen. Er kämpfte beim ersten nationalsozialistischen Ausmarsch 1922 gegen die marxi­stische Uebermacht in den Straßen Koburgs, er begleitete am Abend vor dem schicksalsreichen 9. November mit der Pistole in der Hand den Führer zum Rednerpodium im historischen Vürgerbräukeller. er stand auf dem Marsch zur Feldherrnhalle in den vordersten Linien bereit, wenn es sein mußte,.sein Leben sür Führer und Bewegung zu lassen. Als der Führer aus Festungshaft saß, hielt Rosenberg kraft seiner Persönlichkeit die na­tionalsozialistische Bewegung zusammen. Später, beim Wachsen der Bewegung, wurde er immer mehr der kämpferische Sprecher der Partei. Als Hauptschriftleiter desVölkischen Beobachters" nahm er in zahlreichen Auf­sätzen zu den politischen Zeitereignissen Stellung, im­mer mit dem Blick auf die großen Gesetzmäßigkeiten des nationalsozialistischen Weltbildes. Er weicht den schwierigen Fragen des politischen Tageskampfes nicht durch Kompromisse aus, in jedem noch so kleinen Kamps­aufsatz eröffnet er stets aufs neue vor den äußeren Er­scheinungen der Zeit die große innere Linie der na­tionalsozialistischen Idee. Diese politische Unbestechlich­keit hat der Führer zu verschiedenen Anlässen anerkannt. Zum Abschluß des Jahres der nationalsozialistischen Revolution, 1933, sprach er in einem Schreiben Rosen­berg Dank und Anerkennung für seine Leistung bei der geistigen Zertrümmerung der dem Nationalsozialismus gegenüberstehenden feindlichen Gedankenwelt aus. Auf dem Reichsparteitag 1937 verlieh er ihm als ersten lebenden Deutschen den Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft für seinen unermüdlichen Kampf um die Reinerhaltung der nationalsozialistischen Weltanschauung.

Am Anfang der politischen Tätigkeit Rosenbsrgs steht sein Kampf gegen den Bolschewismus. Nicht als theore­tische Diskussion, sondern als Ergebnis persönlicher Er­fahrungen mit der bolschewistischen Revolution. Vor ihm, der als Balte ein waches Auge für deutsche und euro­päische Fragen besitzt, weitete sich die planmäßige Ver­nichtung aller schöpferischen Kräfte des Ostraumes zu einer Gefährdung aller positiven Gestaltungskräfte in der Welt aus, aller Kultur und Gesittung und damit auch aller Werte seines eigenen deutschen Volkes. Er wollte das deutsche Volk vor dem gleichen Schicksal bewahren, wie er es in Moskau miterlebt hatte. In seiner ersten öffentlichen Rede im Saal derSchwarzhäupter" des Revaler Stadthauses sprach er am 30. November 1918 über Marxismus und Judentum. Gleich nach dieser Rede fuhr Rosenberg ins Reich. Nach kurzem Aufenthalt in Berlin reiste er nach München weiter. In den Tagen der bayerischen Räterepublik mischte er sich unter die halt- und richtungslos gewordene Menge, die kopflos von hundert verschiedenen Meinungen hin und her getrieben wurde, und versuchte, sie über den Bolschewis­mus aufzuklären. Auf dem Marienplatz zu München sprach er zu mehreren Tausenden als einer der aller­ersten, die es wagten, in der Öffentlichkeit gegen den Bolschewismus vorzugehen. Beinahe wäre er ein Opfer der Bolschewisten geworden.

Nun er die Feuertaufe des Kampfes um die Straße erlebt hat. ist sein Einsatz noch entschlossener und härter. Das Jahr 1919 führte ihn mit Adolf Hitler und seiner neu gegründeten Nationalsozialistischen Arbeiterpartei zusammen. Damals trafen sich zwei Männer aus zwei ganz verschiedenen Lebensbereichen des Deutschtums in ihrem Kampfeswillen für ein freies und ein größeres Deutschland.

'Dem Kampf gegen den bolschewistischen Materialis­mus, der seinen Eintritt in das politische Leben un­mittelbar veranlaßt hat, ist Rosenberg treu geblieben. In den 22 Jahren seit 1919 ist aus dem Kämpfer gegen etwas ein Kämpfer für etwas geworden: gegen Volsche- w'smus und Judentum, für ein geschlossenes starkes Grotzdeutschland und sür eine neue Kampfgemeinschaft aller Böller Europas, aus dem Straßenredner qegon Sie einstigen bolschewistischen Machthaber Münchens ist der Mitgestalter und Deuter der nationalsozialistischen Weltanschauung geworden. Es ist eine europäische Auf­gabe, die er jetzt zu erfüllen hat.

Me deutsche flufgabe im 6sten

Drahtbcricht unserer Berliner Schriftleitung

rr. KI. Berlin, 17. November. In den besetzten Ost- gebieten wird nun auch eine deutsche Zivilverwaltunq eingerichtet, die eine neue Ordnung schafft. Der Führer hat in seiner letzten Rede in München keinen Zweifel darüber gelassen, daß in den mit deutschem Blut er­oberten und vom Bolschewismus befreiten Gebieten des

IIMMII,mm»,mm,m»»m,um»»»,,,»,,,»,,», ,,»»MIIIIM,,,,,»II,>

Der Führer ordnete die Einrichtung von Zivilver­waltungen im Osten an und ernannte Reichsleitcr Rosenberg zum Reichsminister für die besetzten Ost- gebiete; auch die Gauleiter Meyer, Lohse und Koch wurden mit Ostausgaben betraut.

Mit der Einnahme von Kertsch ist der gesamte Ost- deutscher Hand; außerdem ist das Asowsche Meer endgültig abgeriegelt.

Angriffe der deutschen Luftwaffe richteten sich erfolg­reich gegen Flugplatz« und Eisenbahnen im Raum um Moskau und Leningrad.

ChurchillsLustossensive" ist als Bluff entlarvt.

Der japanische Reichstag sprach der Regierung Tojo das Vertrauen aus.

Die Bremer KdF.-Wandcrgruppcn führten ein Kre,stressen durch.