Ausgabe 
(12.11.1941) Nr. 314
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ront und Heimst

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vrmer Muno

parteiamtliche lageszeitung

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Nr. Z14 / 11. Jahrgang

Mittwoch, 12. November 1941

der Nationalsozialisten Vremens

sinnliches verkündungsblatt des Neichsstatthalters in Oldenburg und Meinen

kinzelpreis 15 Npf.

tlMchills flucht vor der Verantwortung

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Ver britische Kriegstreiber wirb zum sotengrüber /knglanbs flußenpolitik zusammengeschrumpft"

Ltaatssslcrstär im kslcbswillislsrillm kür VollcssllktzlärllllZ und kiopags-nda

Noosevelt priisentiert die Nechnung

(Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung)

vr. v. scb. Berlin, 11. November. Wenn der eine oder der andere der Verantwortlichen auf der Gegenseite plötzlich durch die äußeren Umstände dazu gedrängt wird, sich als Vielredner zu betätigen, so haben wir weder Zeit noch Papier, um all seine für die geschichtliche Entwick­lung wesenlosen Gedqnkensprünge nachzuzeichnen. So könnten wir auch die traditionelle Rede des britischen Premiers auf dem Londoner Lord-Mayors-Bankett, das diesmal im Nasionhouse statt in der durch Fliegerbomben zerstörten Euildhall stattfand, unbeachtet lassen. Zum drittenmal aber in wenigen aufeinanderfolgenden Tagen glaubte es sich Churchill selbst schuldig zu sein, seine per­sönliche Verantwortung für den Kriegsausbruch abzu­leugnen und uns Deutsche als diejenigen anzuklagen, die die Hölle aus die Welt losgelassen hat."

Auch die englische Öffentlichkeit sollte sich fragen, was denn Churchill zu einem so vollkommenen Wandel der Auffassung und des Bekenntnisses veranlaßt hat. In der ersten Zeit des Krieges hat er doch immer entscheiden­den Wert auf die Feststellung gelegt, daß er im Gegen­satz zu schwächliche» Vorgängern diesen von ihm als un­ausweichlich angesehenen Krieg vorbereitet habe. Warum er kein Entweichen sehen wollte, das hat er bereits drei Jahre vor dem Kriegsbeginn einem amerika­nischen General so sormuliert, daß Deutschland wieder zu stark werde und darum vernichtet werden müsse. Damals sprach er noch nicht von einem angeblich unersättlichen Imperialismus Hitlers, damals bekannte er sich ganz brutal zu dem Vernichtungswillen gegenüber Deutsch­land, dem er einfach den notwendigen Lebensraum für die Entfaltung seiner Kräfte und für die Sicherung sei­ner völkischen und wirtschaftlichen Zukunft als der füh­renden Kulturnation des alten Erdteils glaubte verwei­gern zu dürfen.

Jede Rede, die Churchill als Abgeordneter hielt, diente der Vorbereitung auf den Krieg. Das Spiel mit ver­teilten Rollen, das zwischen Chamberlain und seiner Opposition aufgeführt worden war, wurde bereits am ersten Kriegstage entlarvt, als Churchill-als Erster Lord der Admiralität ins Kabinett eintrat, um sehr bald auch nominell die ganze Verantwortung zu über­nehmen. Er hat sich stolz zu ihr bekannt und sich so lange mit seiner Kriegsschuld geradezu gebrüstet, wie er mit seinen Kumpanen von einemniedlichen Gemetzel" und von einemreizenden Krieg" träumte. Heute, wo er darüber greinen mutz, daßdie Lage Europas bis zum äußersten Grad schrecklich" sei, wo er von seinem Stand­punktdie Hölle auf die Welt losgelassen" sieht, da " will er begreiflicherweise von alledem nichts mehr wissen.

Gerade wenn-man das brutal hemmungslose Tempe­rament Churchills berücksichtigt, kann man in diesem sichtbaren und auffälligen Wandel nichts anderes er­kennen, als das. Eingeständnis, daß dieser Krieg ganz anders verlaufen ist, als es sich dieser erstverantwortliche Kriegshetzer in seinen schlimmsten Träumen hätte ahnen lasten, daß alle Pläne und Spekulationen, von denen

Japanische presse warnt kngiand

Drohtberickit unseres Vertreters sp. Tokio, 11. November. Die japanische Presse sieht w der Churchill-Rede einen britischen Versuch. Amerikas Position in den Verhandlungen mit Japan zu stärken und Japan durch starke Worte einzuschüchtern.Hochi «chrmbun" warnt England, Japan sei, falls sein Pre­stige und seine Existenz gefährdet würden, bereit zum Sturmangriff.

er ausgegangen ist, kläglich zusammengebrochen sind. Jetzt peinigt ihn die Angst, daß ihn das englische Volk selbst einmal zur Rechenschaft für das ziehen könnte, was er früher stolz und prahlerisch auf sein Verantwortungs­konto genommen hat. Der kluge Mann baut vor. Es berührt auch merkwürdig, wenn der britische Premier liebermit Rührung" von der drohenden .Katastrophe größten Ausmaßes für die Weltkultur" für den Fall spricht, daß deredle Widerstand Chinas gegen Invasion und Ausbeutung" erlahmen müsse, als daß er weiter das brennende Thema der europäischen Ostfront be­handelt. Hierzu findet er nur ein paar nichtssagende

An« dem Führerhauptquartier, 11. Noe vember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt:Auf der Krim sind die deutsche« und rumäni­schen Truppen in weiterem Vordringen gegen Sewasto­pol und Kertsch. Beide Häfen wurden mit guter Wir­kung von der Lastmasse bombardiert. Im Raume um Moskau erlitt der Feind durch Luftangriffe erhebliche Verluste an schweren Waffen und rollendem Material. Militärische Anlagen in der sowjetischen Hauptstadt wurden mit Bomben belegt. In Nordkarelien haben deutsche und finnische Truppen unter schwierigen Kamps­und Geländeverhältnisse« starke Teile einer feindlichen Division vernichtet. Hierbei wurden 7VV Bunker im Kampf genommen, 1200 Eesangene gemacht, vier Pan­zerwagen, 30 Geschütze, über 100 Maschinengewehre und Granatwerfer sowie zahlreiches anderes Kriegsmaterial erbeutet oder vernichtet. Die blutigen Verluste des Feindes betragen ein Mehrfaches der Eefangenenzahl.

Vor der britischen Siidosttiiste erzielten Kampfflug­zeuge bei Tage Bombentreffer auf drei größeren Frach­tern. Die Schisse wurden so schwer beschädigt, daß mit ihrem Verlust zu rechnen ist. Ostwärts Easton wurde eiu

Worte, den Hilferuf Stalins erwähnt er überhaupt mit keiner Silbe. Auch das läßt Schlüsse darauf zu, wie weit England die Sowjets bereits abgeschrieben hat. Um so begeisterter rühmt er dafürdie majestätische Politik des Präsidenten Roosevelt". In ihm erkennt er heute den Herrn und Meister des britischen Schicksals an.

Es war in früheren Jahren üblich, daß beim Lord- Mayor-Bankeit in der Euild-Hall nach dem Premier auch der Außenminister zum Wort kam. Davon hat man diesmal abgesehen, und die Begründung, die Churchill gab, ist einleuchtend und für Großbritannien (Fortsetzung auf Seite I)

Hochofenwerk von Bomben schweren Kalibers getroffen. In Nordafrika griffen deutsche Kampfflugzeuge einen britischen Flugplatz ostwärts Marsa Matruk mit Spreng- und Brandbomben an. Der Feind flog nicht in das Reichsgebiet ein."

Die deutsche Luftwaffe hat am gestrigen Tage ein Hochofenwerk ostwärts Easton mit Bomben schweren Kalibers wirkungsvoll getroffen. Die deutschen Kampf­flugzeuge sind damit wieder einmal in das neben dem Tynegebiet wichtigste Industriezentrum der britischen Ostküste, das sich um Middlesbrough ausdehnt, vor­gestoßen. Dieses Industriezentrum steht mit seiner Eisen- und Stahlerzeugung mit etwa 25 Hochöfen an der Spitze der schwerindustriellen Gesamtproduktion Großbritanniens, Eeaston ist zwar nur eine kleinere Stadt von über 31000 Einwohnern, aber ostwärts von ihm liegt das Hochofenwerk Redcar, das zu den bedeu­tendsten Hochofenunternehmen Großbritanniens zählt. Der erfolgreiche Angriff deutscher Kampfflugzeuge auf das Hochofenwerk stellt also, zumal er bei Tage durch, geführt wurde, eine hervorragende Leistung der deut­schen Luftwaffe dar.

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weiteres Vordringen gegen Sewastopol

erfolgreiche Luftangriffe im Naume von Moskau Starke leite einer Sowieldiviflon vernichtet

funk:Unsere Ueldpolitik Sozialpolitik

Ver Neichswirtstiiaflsminister und Vr. Leg sprachen auf Sem vetriebsappell der Neichsbank

Berlin, 11. November. Anläßlich ihres Eintritts in den Leistungskampf der deutschen Betriebe führte die Deutsche Reichsbank am Dienstag einen Betriebsappell als Großkundgebung durch, in deren Mittelpunkt Aus­führungen des Reichswirtschaftsministers und Präsi­denten der Deutschen Reichsbank, Funk, sowie des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley standen.Wir marschieren mit!" das war der Leitgedanke dieser Kundgebung, die in der mit den Symbolen des Reiches und der Arbeit würdig geschmückten Deutschlandhalle stattfand. Nach dem Fahneneinmarsch sprach zunächst der stellvertretende Betriebsfiihrer und Vizepräsident der Deutschen Reichsbank, Lange, Worte der Begrü­ßung. Er gab-die Richtlinien für den Leistungskampf bekannt.

Dann sprach Reichsminister und Reichsbankpräsident Funk. Er wies einleitend daraus hin, daß es nun­mehr fast zwei Jahre her sei. seit ihn der Führer mit der Leitung der Deutschen Reichsbank beauftragt hatte. Seine- besondere Aufgabe sei es gewesen, der Reichsmark ihren Wert zu bewahren und' die Umgestaltung der Deutschen Notenbank zu jenem Abschluß zu bringen, der den nationalsozialistischen Prinzipien entspricht. Wenn der Führer die Leitung d-es Reichswirtschafts­ministeriums und der Reichsbank in eine Hand gelegt bat, so hat er damit zum Ausdrnck gebracht, daß die Wirtschaftspolitik und die Eeldpoli tik eine Einheit dar­stellen und daß eine gesunde und starke Wirtschaft die Voraussetzung für eine gute und sliabilc Währung ist." Nachdem Reichsminister Funk aits die Arbeit aller Reichsbankangehörigen, die politische Menschenführung und die soziale Betreuung eingegangen war. sührte er weiter aus:Ich lege den größrenftWert auf eine enge Zusammenarbeit zwischen der Rcichr-bank und den Ban­ken. Die Deutsche Reichsbank muß a ls Liqurdatsrückhalt unserer gesamten Wirtschaft stets iys der Lage sein, die Entwicklung bei den Kreditinstiluterr > überblicken und zu überwachen und, wenn erforderlich, auch in dem ge­

wünschten Sinne zu beeinflussen. Das kann durch die Neichsbank leichter und schneller und auch mit gerin- erem Aufwand an Formularen und statistischen Er- ebungen geschehen als durch behördliche Zentralstellen. Entgegen vielfach,verbreiteter Meinungen möchte ich hier einmal feststellen, daß es kaum ein Wirtschafts­gebiet gibt, in welchem die staatliche Lenkung und Auf­sicht so umfassend und so nachhaltig ist, wie beim deut­schen Kredirgewerbe.

Diese Lenkung des Geld-, Kredit- und Kapitalstromes ist in der autoritär geführten Wirtschaft auch notwendig, besonders im Krieg, wo besondere Eeldprobleme aus der Tatsache heraus entstehen, daß der umlaufenden Geld­menge eine verringerte Menge von Konsumglltern gegen­übersteht und daß das auf diese Weise freigesetzte Geld möglichst weitgehend erfaßt und der Krregsfinanzierung zugeleitet werden muß.

Aber dieses Geld wird nach Beendigung des Krieges wieder volle Kaufkraft haben, denn wir werden es mit Gütern zusätzlich belegen können, die uns reichlich und billig aus den neugewonnenen Rohstoffgebieten zufließen werden. Wir haben uns durch das Gesetz über die Deutsche Reichsbank vom 15. Juni 1030 von den überkommenen Eolddeckungsvorschrifteu gelöst, weil es für uns nicht tragbar ist, daß Wert und Sicherheit unserer Währung sowie die Gestaltung unserer Währungspolitik weit­gehend von internationalen Interessen und Einflüssen, insbesondere von einer international bestimmten Zins-, Kredit- und Preispolitik und von Währungsmanipula­tionen anderer Länder abhängig sind. Unser Geld ist so­viel wert wie unsere Arbeit wert ist. Der Geldwert drückt den Wert des Sozialproduktes aus. Also ist unsere Wäh­rung eine soziale Währung. Der Staat bestimmt durch Preis und Lohn den Wert unserer Arbeit. Die Prcis- I und Lohnpolitik ist also Sozialpolitik im höchsten Sinne. I Da das Geld den Entgelt für die Leistung, also für die

Arbeit darstellt, wird sein Wert ebenfalls vom Staat be­stimmt, also ist auch die Geldpolitik Sozialpolitik.

Wenn mehr Geld als Güter vorhanden ist, muß ent­weder das Geld verringert, der Geldwert erhöht wer­den, was zu sozialen Härten und zur Produktionsbe- schränkung führt (und das lehnen wir ab) oder es müssen zusätzliche Güter ins Land gebracht werden, und zwar billige Güter. Dann bleibt der Geldwert unverändert und der Lebensstandard kann gehalten oder gar erhöhst werden. Bis zur Erreichung eines solchen Zustandes kann man ohne Schaden die Kauf­kraft des Geldes sozusagen auf Eis legen (was wir jetzt tun). Aber schließlich ist die Währungsfrage immer eine Vertrauensfrage. Nicht Gold und Devisen oder das Wechselportefeuille garantieren letzthin die Sicher­heit der Währung, sondern die innere und äußere Kraft des Staates. Und allein diese Erkenntnis läßt im deutschen Volke nicht den geringsten Zweifel an der Stabilität der Währung auskommen. Die Reichs­mark ist stabil geblieben und sie wird auch weiterhin stabil bleiben und nach siegreicher Beendigung des Krie­ges erst recht! Denn hierfür ist uns Garant unser Führer, dessen Sache wir mit heißem Herzen verschwo­ren sind, hierfür ist uns Garant unsere unvergleichlich- Wehrmacht, aber auch -die Arbeitskraft und der Ein­satzwille unseres ganzen deutschen Volkes.

Reichsorganisationsleiter Dr. Ley würdigte die Tat­sache des Eintritts der Deutschen Reichsbank in den Leistungslamps der deutschen Betriebe als ein Ereignis von besonderer Bedeutung und Tragweite. Er lenkte dann den Blick aus den Schicksalstampf Großdeutschlands und Europas, den er als einen Freiheitskampf des Lebens, als einen Kampf um das Brot, die politische Willensbildung, um die Zukunft und Größe des Reiches kennzeichnete. In diesem unerbittlichen und unabänder­lichen Kamps werde auch England vernichtet werden. Dafür seien Bürgen die deutsche Wehrmacht, die Partei, das gesamte deutsche Volk, Europa.

Nach einem bekannten Wort des großen deutschen Kriegsphilosophen Clausswitz ist der Krieg nur eine Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Darum ist der Krieg nicht nur eine Geißel der Menschheit nicht nur das brausende Heer der apokalyptischen Reiter, nicht nur sinnlos zerstörende Gewalt, sondern gleichzeitig sinnvoll schöpferische Gestaltung, Ausgleich und Ausein­andersetzung zwischen einander gegenüberstehenden Welt­anschauungen und Machtgruppen. Es ist der Krieg, der die Lösung und ben Ausgleich zwischen den verschiedenen Kräftespannungen herbeiführt. Es ist der Krieg, der wieder «ine neue, und zwar tragfähige Grundlage zu gedeihlicher Weiterentwicklung in der Zukunft schasst. Beseitigt werden muß, was faul und morsch ist, was menschheitsfestndlich und msnschheitserd rück end wirkt. Beseitigt werden muß die rein ausbeuterische liberali- stische Wirtschaftsordnung der Vergangenheit, der über­spitzte Eigennutz des einzelnen Individuums, die schran­kenlose Raffgier, das eigensüchtige Reichwerdenwollen auf Kosten anderer Volksgenossen, wie dies im Zeit­alter des ungehemmten Liberalismus mit seiner unsteti­gen Wrrtsch'aftsentwicklnng, seinen jähen Konjunktur­schwankungen und der unvermeidlichen Massenarbeits­losigkeit der Fall war. Beseitigt werden muß auch der Bolschewismus, der alles Edle im Menschen verneint und alles Geschehen lediglich auf rein materialistische Bestimmungsgründe und Motive zurückzuführen sucht. Der ungehemmte Liberalismus hat im innerstaatlichen Leben der Nationen ebenso wie im Bereich der Völker einen schier unüberwindlich -erscheinenden Gegensatz zwischen arm und reich, zwischen Besitzenden und Habe­nichtsen, einen unübersehbaren Jnteressenhaufen ge­schaffen. Er ist für die Menschheit ebensowenig tragbar wie die Welt des Bolschewismus, wo Mord. Terror und die Gewalt einer jüdischen Oberschicht jedes Per­sönlichkeitswerden ersticke«. 2m proletarischenPara­dies der Arbeiter und Bauern" lebt der angeblich von seinen Ketten befreite Proletarier in unsagbarem Elend. Mchr als 17 Millionen Bauern wurden während des Bürgerkrieges durch Hunger, Not und den blutigen Terror der GPU. beseitigt. Vor allem aber ist diese widerspruchsvolle Welt des Bolschewismus mit seiner starren Massenmechanisierung, seinem Zahlenrausch, seinen industrielle« Hochburgen auf der einen Leitender bittersten Not der Bevölkerung auf der anderen Serie überdeckt von einer Welle des legalen Massenmordes, von der Welle einer gewaltsamen Unterdrückung, wie sie die Welt noch niemals gesehen hat.

Es war durchaus kein Zufall, daß sich Bolschewismus und Plutokratie gegen den verhaßten Sozialismus ver­einten. Beiden gemeinsam ist die Betonung der Gewalt und die Unterdrückung der anderen. Gerade in diesen Tagen ist der Anspruch unserer Feinde brutal prokla­miert worden. Während Deutschland und mit ihm das gesamte Europa darum kämpft, im eigenen Bereich einen geschlossenen, gesicherten und ausreichenden Lebensraum zu schaffen, geht es bei unseren Gegnern um eine allumfassende Rohstoff- und damit Menschheitsbeherr­schung, wobei allerdings unter der Oberfläche noch eine höchst bedeutsame interne Auseinandersetzung zwischen den beiden mit Besitz übersättigten Plutokratien Groß­britannien und USA. stattfindet: Jedenfalls ist ein

cnglisch-amerikanisch-sowjetischer Weltherrschaftsanspruch angemeldet. Beiden gemeinsam ist der lebens- und menschheitsfcindliche jüdische Geist, der auf der einen Seite die Macht des Kapitals, des Goldes und Geldes und des unbeschränkten Erwerbsstrebens, auf der an­deren Seite die Herrschaft der Maschine, der Produk­tionsmittel im Dienste einer grauen, lebensfremden und wirklichkeitsfernen Theorie vertritt. Beide aber werden von unbedingtem Herrschaftsstreben von ausgesprochen imperialistischer Gesinnung getragen, die die ganze Welt zum Sklaven dieses Macht'willens umformen will.

Dagegen richtet sich der Kampf der Achsenmächte und aller aufbauwilligen Kräfte Europas. Die Zeit nach dem Bersailler Vertrage war verhältnismäßig kurz. In­haltlich aber war sie um so reicher. Europa hat den Zusammenbruch der Zahlungsbilanzen, die chaotische Gestaltung der Währungen, den immer stärkeren Nieder­gang des zwischenstaatlichen Warenaustausches in ganz Europa ebensowenig vergessen wie die immer heftigeren Erschütterungen der einzelnen nationalen Wirtschafts- körper und jene elendsvolle weltweite Massenarbeits­losigkeit, wie sie in den Jahren der großen Kriic überall als Menschhcitsgeißel in Erscheinung trat. Europa nieiß heute, daß es sich nach diesem Kriege neue Erschütterungen von ähnlicher oder noch größerer Trag­weite nur ersparen kann, wenn es sich zu einer echten Schicksalsgemeinschaft und durch Selbstbesinnung auf die in Europa lebendigen Kräfte zu einer von höch­ster gegenseitiger Verantwortung getragenen Zusammen­arbeit findet. Die Bildung des neuen Europa ist zweifcl-

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Unsere Truppen dringen weiter aus Sewastopol und Kertsch vor.

I», Raum von Moskau erzielte unsere Luftwaffe besondere Erfolge.

Stalin muß sibirische Truppen einsetzen.

Die Londoner Luststrategen sind krampfhaft bemüht die schweren Niederlagen der RAF. durch astro­nomische Ziffern zu vertuschen.

Vergeblich versucht der Kriegsvcrbrechex Churchill durch Flucht vor der Verantwortung die Schuld am Kriege von sich abzuwälzen. Reichswirtschastsministcr Funk und Neichsorgani- sationsleiter Dr. Ley sprachen auf dem Vctriebs- appell der Deutsche,, Neichsbank.

Die Flaschensammlung für unsere Wehrmacht hatte im ganzen Reich einen über Erwarten großen Erfolg. Jilgciidgruppcnfiihrerinncn aus dem Gau Wcscr- Ems setzten sich praktisch für die Aufbauarbeit im Osten ein.