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parteiamtlrciie Tageszeitung
Das Amtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zreien kjansestadt vremen
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der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsblatk des Neichsstatthalters in Oldenburg und vremen
Nr. Z1Z /II. Zalirgang
Dienstag, 11. November 1941
kinzeioreis 15 Npf.
Neuer Schandfleck britischer beschichte
deutsche viplomatenberichte aus Iran und Island
Eine Erinnerung an den 11. November 1918
Ungelzeuerllches Verhallen der Seilen und Sowjets gegen Vertreter des Seiches
Von
Oeirerslleutusut von Tisscllovlte
Selbstsrauenundkindermißhanbelt!
Berlin, 1V. November. Vor der deutschen und «usländischen Presse in Berlin gaben der ehemalige deutsche Gesandte in Teheran, Eitel, und der ehemalige deutsche Generalkonsul in Reykjavik, Pros. Eerlach, «inen Bericht über das völkerrechtswidrige und gegen die Gesetze der Menschlichkeit oerstotzende Verhalten der Briten und Sowjets gegenüber diplomatischen Vertreter» des Reichs «nd gegenüber der deutschen Kolonie im Iran ab.
Der erschütternde Erlebnisbericht, den Gesandter Eitel den Vertretern der Presse gab, war eine, einzige Anklage gegen die ungeheuerliche Schuld der britischen Regierungan dem Schicksal anständiger und tüchtiger deutscher Männer und Frauen, deren loyales Verhalten gegenüber ihrem Gastland von der iranischen Regierung mehr als einmal ausdrücklich als vorbildlich bezeichnet worden war.
Bei allen Maßnahmen gegen die deutsche Kolonie, so stellte Gesandter Eitel eingangs fest, war die britische Regierung die treibende Kraft. Dem Sowjetbotschaster Smirnosf, der sich ganz den Weisungen des britischen Gesandten fügte, wurde immer dann der Vortritt gelassen, wenn die Durchführung gewisser Mahnahmen dem „guten Ruf" Englands abträglich sein konnten.
Hinter der iranischen Regierung standen in engster Verbundenheit der britische Plutokrat und der sowjetische Bolschewist, um immer dann die schußbereite Waffe der Repressalir und her Drohung zu erheben, wenn die Regierung in Teherün aus natürlichem Rechtsempfinden und Anstandsgefühl sich weigern wollte, Zwischenträger für Forderungen zu sein, die ebenso ehrlos wie feige waren. Gesandter Eitel schilderte, wie die Engländer im Kamps gegen die deutsche Kolonie und mit dem Ziel, die Jnternierung aller Deutschen zu erreichen, ihre aus den Kolonialkriegen wohlbekannten Methoden miteiner Brutalität und Rücksichtslosigkeit ohnegleichen anwandten. Von der Drohung mit dem Einmarsch sowjetischer Truppen nach Teheran und dem wiederholten Ueberfliegen des Gesandtschaftsgeländes durch sowjetische Bomber bis zu erzwungenen terroristischen Polizeimahnahmen war den verbündeten Engländern und Sowjets kein Mittel zu feige, niederträchtig und schmutzig in dem Versuch, die Deutschen auf die Knie zu zwingen. Schließlich wurde die iranische Regierung zu einer im Leben zweier befreundeter Völker bislang noch nicht dagewesenen Aktion veranlagt: das Gelände der deutschen Gesandtschaft in Schimran wurde von den Truppen der Garnison Teheran mit aufgepflanztem Seitengewehr dicht umstellt. Gleichzeitig wurden Maschinengewehre kriegsmägig getarnt in Stellung gebracht.
„Für alle Zeiten", so fuhr Gesandter Ettel fort, „wird die Tatsache, dqh die britische Regierung nicht nur ihre Zustimmung gab, sondern die Veranlagung dafür war und Beihilfe dazu leistete, daß reichsdeutsche Männer den Bolschewisten ausgeliefert wurden, ein Schandfleck in der britischen Geschichte bleiben. Eine abgrundtiefe Kluft zwischen ehrloser Handlungsweise der Briten und soldatischer Haltung der deutschen Männer tat sich auf,
fllsierl an von Mbbentrop zum S. November
Berlin, 1g. November. Der italienische Botschafter Dino Alfieri sandte am 9. November, dem Jahrestag der Vlutopfer der nationalsozialistischen Bewegung, dem Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, ein Telegramm, in dem er seiner Bewunderung für das bahnbrechende revolutionäre Werk des Führers und seiner unerschütterlichen Zuversicht in den Endsieg der nationalsozialistischen und faschistischen Revolution Ausdruck verlieh.
zwischen dem niederträchtigen und erpresserischen Vorgehen der Engländer nämlich, das in der auf acht Stunden befristeten ultimativen Forderung nach Auslieferung der Wehrpflichtigen gipfelte und der vorbildlich männlichen nationalsozialistischen Haltung jener Männer, die mit einem Sieg-Heil auf den Führer und den Liedern der Nation im Augenblick ihrer Jnternierung noch einmal ein Treuegelöbnis für Führer und Reich ablegten.
Das spätere Schicksal von Frauen und Kindern der deutschen Kolonie ist eine weitere schreiende Anklage gegen den Bruch jenes von den Engländern feierlich gegebenen Wortes, mit dem sie das freie Geleit von 487 Frauen, Kindern «nd Gesandtschafts- mitglicdern garantiert hatten.
Mehr als 1090 Kilometer weglasen Geländes führte die Leidensfahrt der Deutschen zur türkischen Grenze. Beim ersten Aufenthalt in Karwin wurde die Kolonie von der Gesandtschaft getrennt, der Fahrer des Gesandten von den Bolschewisten verhaftet und verschleppt, die Gesandtschaft selbst in den Hof des Polizeigefängnisses gebracht? Auf der zweiten Station in Sendjan wurden die Mitglieder der Gesandtschaft in
einem leerstehenden Haus, dessen Besitzer von den Bolschewiken liquidiert worden war, 30 Stunden lang ohne Essen und Trinken festgehalten, während die Kolonie bereits 15 Stunden vorher die Weiterreise nach Täbris angetreten hatte.
In Täbris, wo Gesandtschaft und Kolonie wieder zusammentrafen, erfolgte in glühender Hitze die Unterbringung auf dem baumlosen Platz des Kasernenhofs eines Reiterregiments. Rings um den Hof waren Maschinengewehre in Stellung gebracht. Nachts beleuchteten Scheinwerfer grell den Platz. Die letzte Nacht, fünf Tage nach der Ankunft in Täbris, muhte von Frauen und Kindern auf freiem Feld zugebracht werden. Vier Kilometer vor der türkischen Grenze schließlich haben sich jene Szenen abgespielt, über die die Weltöffentlichkeit bereits unterrichtet ist. Der bulgarische und der ungarische Geschäftsträger und das Personal der deutschen Gesandtschaft wurden gewaltsam entfernt. Frauen und Kinder systematisch in der schamlosesten Weise ausgeplündert, Wickelkindern wurden die Windeln abgenommen. Kolonie und Gesandtschaft verloren ihr gesamtes Gepäck. So sah in Wirk- lFmtsetzung aus Seite S)
Verkehrsknotenpunkt lichwin genommen
Ueberrasktiungserfolg im Nordabschnitt der 0ftlront — Ueber 20000 Sefangene und große Kriegsbeute — Sesamigefangonenralzl auf Z 6)2000 Mann erhöht
Aus dem Führerhauptquartier, 10. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
„Aus der Krim wurden ostwärts Sewastopol und westlich Kertsch zäh Widerstand leistende feindliche Nachhuten weiter zurückgedrängt. Wuchtige Luftangrisse richteten sich bet Tag und Nacht gegen Sewastopol. In Oel- tanks und Lagerhäusern entstanden große Brände. Im Hafen der Seefestung wurden ein sowjetischer Kreuzer und ein großes Handelsschiff durch Bombentrefser schwer beschädigt. Zwischen Donez und Wolga und im Raume um Moskau vernichtete die Luftwaffe eine große Zahl von Transportzügen der Sowjets. Stärkere Kamps- sliegerverbiinde belegten Moskau mit Spreng- und Brandbomben. Im Zuge der zwischen Jlmen- und Ladsga- See über den Wolchow hinweggeführten Operationen nahmen — wie durch Sondermeldung bekanntgegeben — Infanterie- und Panzerverbände in der Nacht zum 9. November durch überraschenden Angriff den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Tichwin. Zahlreiche Gefangene und große Beute wurden hierbei eingebracht. Der Stab der IV. sowjetischen Armee entging der Gefangennahme nur unter Zurücklassung seiner Kraftwagen und wichtiger militärischer Schriftstücke. In den Kämpfen an diesem Frontabschnitt wurden seit dem 18. Oktober rund 20 000 Gefangene eingebracht sowie 96 Panzerkampswagen, 179 Geschütze, ein Panzerzug und zahlreiches sonstiges Kriegsmaterial erbeutet. Etwa 6090 Minen wurden aufgenommen. Die G e s a m t z a h l der im Ost- feldzug eingebrachten sowjetischen Kriegsgefangenen hat sich nunmehr aus 3 632 660 Mann erhöht.
Vor der schottischen Ostlüste versenkte die Luftwaffe in der Nacht zum 10. November einen Frachter von 2000 BRT. Ein weiteres Handelsschiff wurde durch Bombenwurf beschädigt. Sturzkampfslugzeuge bombardierten an der englischen Südostkiiste das Hasengebiet von Margate. Ausgehreitete Brände und starke Explosionen ließen den Ersolg des Angriffes erkennen. In Nordafrika griffen deutsche Kampsfliegerverbände mit guter Wirkung britische Stützpunkte bei Marsa Matruk und Bunkeranlagen Lei Tobruk an.
Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwächeren Kräften Bomben auf einige Orte in Nordwestdeutsch
land, vor allem aus Wohnviertel in Hamburg. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Zwei britische Bomber wurden abgeschossen. Oberleutnant Lent errang seinen 20. Nachtjagdsieg." »
Tichwin, das vom deutschen Heer besetzt wurde, ist an und für sich nur ein« Kleinstadt mit 12 000 Einwohnern an der Eisenbahnlinie Leningrad—Wologda; aber als Mittelpunkt der wichtigsten sowjetischen B a u x i t lagerstätten kommt ihr eine ganz ungewöhnliche Bedeutung zu. Diese Bauxitgruben haben bis jetzt die zwei größten Aluminium-Hütten der Sowjetunion, nämlich das in der Nähe Leningrads gelegene Wolchow, sowie Saporoshje am unteren Dnjepr, versorgt, d^ allein 80 Pzt. derb olschewistischen Aluminiumpro- buktion herstellten. Da diese zwei Hüttenwerk« bereits für die-Produktion ausgefallen sind, ist nun der weitaus größte Teil der Aluminiumgewinnung den Bolschewisten verlorengegangen.
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klieopa einig in gemeinsamem Kamps
einmütiges starkes vekenntnis ;ur Parole des sükrers vom S. November
(Drahtbericht unserer Berliner Schriftlertnng)
Or. v. scb. Berlin, 10. November, Abgesehen von den zwingenden Feststellungen des Führers über die Tatsachen an der Ostfront,ist den Engländern vor allem die Erklärung aus die Nerven gefallen, daß das nationalsozialistische Deutschland heut« nicht mehr allein, sondern in einer gewaltigen Front des europäischen Freiheitskampfes gegen die Bedrohung des sowjetischen Nihilismus und der jüdisch-britischen Plutokrqtie steht.
Man mag nach den Hauptstädten unserer Verbündeten hören oder nach Madrid, nach Lissabon, nach Stockholm — überall hat die Siegesgewißheit ausstrahlende Älede des Führers das Bewußtsein der europäischen Zusammengehörigkeit und die Zuversicht gestär-H, daß mit fortschreitender Ausschaltung SowjetrutzlaE^IMs den Reihen unserer Gegner wir nunmehr anMn Aufbau des neuen kontinentalen Europa gehen können, in dem man neben einer neuen Ordnung der pobitischen Zusammenarbeit der Nationen auch zu einer neuen Ordnung der Wirtschaft, der . Arbeit und des Güteraustausches gelangen wird. Gerade auch in der Prck-ise der kleinen mit uns verbündeten Länder, die die britische Propaganda immer als von uns vergewaltigt hinsteSen möchte, kommt der Stolz darüber zum Ausdruck, ivaß man in der weltgeschichtlichen Stunde Europas kämpsend mit dabei sein darf. s
Das gleiche Bild des Bekenntnisses zu Europa zeigt isich in den Aeußerungen der Presse in den besetzten Gebieten. So überschreibt das Kopenhagener „Faedrelandet" sei ne
Betrachtungen: „Der Kampf von heute entscheidet Europas Schicksal für die nächsten tausend Jahre", um dann festzustellen: „Niemand, darf darüber im Zweifel sein, daß er all seine Kräfte in diesem Kampf einsetzen muß". In Oslo erinnert „Aftonposten", nachdem sie zunächst die Rede des Führers als eine stolze und überaus eindrucksvolle Bilanz gekennzeichnet hat, die Bemühungen des Führers um einen friedlichen Ausgleich und zeichnet dann die Entwicklungslinien auf, die zur europäischen Entscheidung im Osten führten.
„Auch in Spanien stellt die offizielle Madrider Montagszeitung „Hoja del Limes" fest: „Hitler sprach im Namen Europas". Der europäische Kontinent", so erkennt dar Blatt, „hat die Stunde der größten Gefahr bereits überstdgden. Wir haben heute auf dem Kontinent viel bessere Möglichkeiten, den Krieg zu überstehen als diejenigen, welche ihre Zufuhren den unbeständigen und gefährlichen Seewegen anvertrauen müssen. Den Sieg Europas erwarten wir mit der gleichen Sicherheit wie die unvermeidlich« Erfüllung eines physikalischen Gesetzes". In der Schweiz findet die „Tribune de Lausanne" die Ausführungen über die Euvopa- Mobilistcrung des russischen Reichtums und die Lebensbedingungen in der Sowjetunion besonders bemerkenswert. „In diesem Punkte wenigstens",' so schreibt das Blatt, „wird die Hitlcrredc in den meisten europäischen Ländern einen günstigen Widerhall finden."
Selbst also, wo man glaubt, Einschränkungen machen zu müssen, bekennt man sich zur europäischen Kamps
parole gegen den Bolschewismus, an diesem Punkte gibt es — die Propagandisten Churchills und Roose- velts mögen sich drehen und winden wie sie wollen — so gut wie gar keine Ausnahme.
Darüber hinaus ist das Bild der Weltpresse auch in allen außereuropäischen Staaten von der Münchener Rede des Führers beherrscht. Aus allen südamerikani- schen Staaten liegen Nachrichten vor, nach denen die Blätter in großer Aufmachung lange Auszüge bringen und dadurch ihre Auffassung bekunden, daß den Worten des Führers eine ganz besondere weltpolitische Bedeutung zukommt. Diesen Eindruck spiegeln die Meldungen aus Buenos Aires, aus Lima, aus Montevideo, aus Rio, aus Schanghai und woher sonst noch aus aller Welt. Die japanische Presse unterstreicht in ihren Ileberschriften vor allem die „erstaunlichen militärischen Ergebnisse des Sowjetfeldzuges" und die Erklärungen des Führers zum Atlantikproblem.
Gegenüber diesem überwältigenden Gesamtbild wirken die Verdrehung?- und Abschwächungsversuche der englischen und der Ncwqorker Presse ganz kläglich. Es hat gar keinen Sinn, sich mit diesem Gestammel polemisch auseinanderzusetzen. Die Tatsache ist durch keine Mätzchen und Albernheiten wegzustrriten, daß Europa sich mit uns im gemeinsamen Freiheitskamps vereint bekennt und daß die Welt, ob Freund oder Feind, auss stärkste beeindruckt ist.
„Hier scheiterte am 11. November der verbrecherische Hochmut des deutschen Kaiserreiches, besiegt durch die freien Böller, die es sich zu unterjochen anmaßte." Diese Worte standen bis zum 21. Juni 1940 auf einem französischen Gedenkstein im Walde von Lompisgne, in dessen nördlichem Teil sich der kreisrunde freie Platz von etwa 150 Meter Durchmesser befindet, auf dem sich 1918 und 1940 die Waffenstillstandsverhandlungen abspielten. Mitten über ihn zogen sich zwei einander parallel laufende Schienenstränge, die während des Weltkrieges dort angelegt waren, um als Aufstellungsort für Eisenbahngeschütze zu dienen, die von hier aus in den Kampf ein- griffen. Am 11. 11. 18 standen aus ihnen der Salonwagen des Marschalls Fachs, in dem die Waffenstillstandsverhandlungen stattfanden, und die Schlafwagen der beiderseitigen Abordnungen.
2m Lause, der folgenden Jahre war der Platz in ein ' französisches Nationalheiligtum . umgewandelt worden. Zwei Denkmäler wurden auf ihm errichtet. Das eine zeigte den Marschall Foch, den Blick auf die Stelle gerichtet, wo die Waffenstillstandsverhandlungen stattfanden, das andere stellte den toten deutschen Adler mit hängenden Flügeln dar, über dem sich das siegreiche französische Schwert erhob. Zwischen den beiden Schie- nensträngen war, leicht erhöht, ein Gedenkstein angebracht, der die oben erwähnte Inschrift trug. Der Salonwagen des Marschalls Foch war in einer Halle untergebracht, die am Rande des . Platzes lag.
Als am 21. Juni 1940 im Walde von CompiLgne die Waffenstillstandsverhandlungen begannen, befand sich dieser Salonwagen wieder an derselben Stelle, an der er auch am 11. November 1918 gestanden hatte, aber neben dem Gedenkstein mit der schmachvollen Inschrift erhob sich jetzt die Fllhrerstandarte, und das Denkmal mit dem toten deutschen Adler war von der Reichskriegsflagge bedeckt.
Der Führer verließ den Platz, nachdem er der Einleitung der Waffenstillstandsverhandlungen beigewohnt hatte, und ordnete an: 1. Der historische Wagen, der Gedenkstein und das Denkmal des gallischen Triumphes sind nach Berlin zu verbringen. 2. Die Stellen der beiden Züge sind zu vernichten. 3. Das Denkmal des Marschalls Foch ist unversehrt zu erhalten. Damit war der erste Schritt getan, die Schmach des Versailler Diktates und der Waffenstillstandsverhandlungen vom 11. Nqvenrher 1918 auch äußerlich zu tilgen.
Ueber den für die Deutschen so kränkenden Verlauf der letzteren findet sich in den Memoiren des Marschalls Foch eine Darstellung, die in dem eingehenden Bericht enthalten ist, den er gleich nach Beendigung der Verhandlungen für den Präsidenten der Republik aufsetzen ließ. Darin wird ausgeführt, daß der Marschall die Herren der deutschen Abordnung bei ihrer Ankunft zunächst nach dem Zweck ihres Besuches fragte. Auf die Antwort, man wünsche die Vorschläge der Alliierten für den Waffenstillstand zu erfahren, erwiderte Foch. er habe keine Vorschläge zu machen. Darauf wurde deutscherseits gefragt, wie er'denn wünsche, daß man sich ausdrücken solle, um die Waffenstillstandsbedingungen zu erfahren, man haste nicht am Ausdtuck. Foch wiederholte abermals, er habe keine Bedingungen zu-stellen. Nunmehr wurde durch den Führer der deutschen Abordnung die letzte Wilsonnote vorgelesen, in der es hieß, daß Marschall Foch ermächtigt sei, den deutschen Bevollmächtigten die Waffenstillstandsbedingungen bekanntzugeben. Foch entgegnete, er habe Vollmacht, die Bediniungen bekanntzugeben, für den Fall, daß die deutsche Abordnung um.einen Waffenstillstand bitten würde; wenn diese Bitte zum Ausdruck gelange, sei er in der Lage, die Bedingungen bekanntzugeben. Diese Bitte wurde daraufhin von der deutschen Kommission ausgesprochen und Foch hatte die erste Demütigung seiner Gegner erreicht.
Nunmehr beauftragte der Marschall seinen General- stabschef Weygand, die Waffenstillstandsbedingungen vorzulesen, die ein umfangreiches Dokument von 34 Unterabschnitten darstellten; über sie gebe es keine Verhandlungen; sie könnten angenommen oder abgelehnt werden; ein drittes gebe es nicht; binnen 72 Stunden müßte die Entscheidung gefallen sein. In gleich kategorischer Form wurde der deutsche Antrag zurückgewiesen, eine sofortige Waffenruhe eintreten zu lassen, die damit begründet wurde, daß der Bolschewismus im unaufhaltsamen Vordringen sei und nicht nur Deutschland, sondern auch die Westmächte bedrohe. Foch erwiderte, der Bolschewismus sei die Krankheit besiegter Armeen und von Völkern, die durch den Krieg erschöpft wären. Most-Europa werde:die erforderlichen
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Die Führerrede vom 9. November wird von der gesamten einsichtigen Weltöffentlichkeit als historisches Zeugnis für den Kamps Europas gegen die Barbarei gewürdigt.
Mit der Eroberung Tichwins wurde auch dir sowjetische Rohstoffversorgung schwer getroffen.
In zwei Nächten verloren die Briten 46 Bomber. Durch planmäßige Sabotage suchte Moskau Bulgarien gegen die Türkei aufzuputschen.
Ueber das völkerrechtswidrige Verhalten der Briten uud Sowjets gegen diplomatische Vertreter des Reiches in Iran und Island werden ungeheuerliche Einzelheiten bekannt.
Das kommende Wochenende steht im Zeichen der Kriegs-WHW.-Rcichsstraßensammlung durch die Deutsche Arbeitsfront.
Für die Reifeprüfungen Ostern 1912 erging eine Sonderregelung.