Ausgabe 
(10.11.1941) Nr. 312
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der Nationalsozialisten Bremens

flmlliches verkünüungsblatt des leichsstattlialters in Oldenburg und vremen

Nr. Z12 / 11. Jahrgang

Montag, 10. November 1941

kin;elyreis 1S lps.

Her fülirer auf jedem Kampffeld Sieger

Schlachtenrustm gegen törichte Prahlereien

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Vie Nede fldolf lzMers zerreißt Nebelwände — kngland siebt immer schwärzer

Drahtboricht unserer Berliner Schristleitung

gr. V. scd. Berlin, 9. Nov. Die Welt auch außer­halb der deutschen Grenzen hat es längst ganz umfassend begrissen, welch ein grundsätzlicher, gewaltiger und ent­scheidender Unterschied zwischen einer Führerrede und dem besteht, was demokratische nnd bolschewistische „Staatsmänner" bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit mit Worten und leeren Phrasen zum besten geben. Dort redet man, um zu reden, um mit Wort­geklingel die eigene Angst und das Gewissen zu über­tönen und den Völkern die Tatsachen dieses Krieges hinter künstlichen Nebelwänden zu verschleiern; dort schwirren Reden wie politische Eintagsfliegen auf, um bald vergangen und vergessen zu sein; jede Rede des Führers dagegen ist eine politische Tat und stellt eine Station in der großen weltgeschichtlichen Entwicklung und einen Richtweiser in die Zukunft dar. Diese Er­kenntnis spiegelt sich auch schon wider in dem ersten Echo, das die Münchener Führerrede in der Welt ge­funden hat.

Unsere Verbündeten und Freunde sind sichtlich wieder aufs stärkste beeindruckt. Die Madrider Sonntagspresse .jühlt aus den Worten, des Führers vor gllem die un­erschütterliche Siegeszuversicht heraus, „die der ganzen Welt zeigt, daß Deutschland mit eisernem Willen ent­schlossen rft, den Kampf für Freiheit und Wohlergehen Europas bis zur letzten Entscheidung auszusagen". Weiter: „Die überzeugende Kraft der Fllhrerworte ruft tiefste Bewunderung hervor." In den italienischen Blät­tern hebt „Couriere della Sera" vor allem die granitene Einheit des deutschen Volkes sowie die Vervielfachung des deutschen Kriegspotentials seit Kriegsbeginn her­vor. Und „Popolo d'Jtalia" ist besonders gefesselt von der zwingenden Form, mit der der Führer „den törich­ten angelsächsischen Prahlereien die glänzende Realität der deutschen Siege entgegenstellt".

Den Propagandisten Churchills scheint die Wucht der Führerworte zunächst die Sprache verschlagen zu haben. Während sie sich sonst in solchen Fällen meist bemühten, schon die erste Wiedergabe von einzelnen Sätzen und Feststellungen mit mehr oder weniger blöden Gegen­argumenten zu umgehen, wissen sie diesmal im ersten Augenblick überhaupt nichts zu sagen. Hilflos stam­melnd greifen sie ohne Sinn und Verstand einige Wen­dungen aus der Führerrede heraus. Man merkt den Aerger darüber, daß Hitler sich aus den Drohungen mit der amerikanischen Rüstung gar nichts macht, weil sie einkalkuliert sei. Auch die Einzelheiten von der Ost­front, so heißt es weiter, seien „von Interesse". Die Feststellung, daß wir beispielsweise gegenüber Lenin­grad ganz verfahren können, wie es. uns gefällt, scheint nicht ohne erheblichen Eindruck geblieben zu sein, und ßeradezu jämmerlich wirkt es, wenn ein Kommentator rm Londoner Sender die Erklärung des Führers als „einen neuen Trick" bezeichnet, daß sich 3 6M M> sowje­tische Gefangene, in deutscher Hand befinden. Man merkt es diesem Mann aber doch an, wie, ihn diese Tat­sache erschüttert.

Wie die Weltöffentlichkeit die Rede des Führers als «ine entscheidende politische Handlung bewertet, das fin­det seinen Niederschlag vor allem in der großen Auf­machung, unter der sie von den Newyorker Blättern

veröffentlicht wird. Die Balkenüberschriften lassen er­kennen, daß die auf Rooseoelts Angriffspolitik zielen­den Feststellungen des Führers drüben richtig verstanden worden sind, und daß einigen Leuten angesichts der ruhigen Sicherheit nicht ganz wohl ist, mit der er den Rooseveltschen Plänen den zwingenden Hinweis auf die ständig wachsende gewaltige Rüstungsstärke des Rei­ches gegeriüberstellt, das heute die Produktionskraft des ganzen europäischen Kontinents zur Verfügung hat nnd für sich zu organisieren vermag.

Man steigt wie von der weiten und klaren Aussicht eines hohen Berges hinab in die tiefen, von Dunst­schwaden erfüllter Niederungen, wenn man sich von einer Betrachtung der Führerrede zu den Auseinander­

setzungen wendet, die zur Zeit im Lager der „Alliier­ten" 'stattfinden. Die Rede Stalins mit ihrer Forde­rung nach der zweiten Front hat wie ein Stich ins Wespennest gewirkt. Nach einem Bericht des amerikani­schen „Herald-Tribune"-Korrespondenten aus London sieht man dort in der Stalinrede ein erstes konkretes Zeichen dafür, daß die Sowjets mit den Leistungen Englands und der Vereinigten Staaten alles andere als zufrieden sind. Die britische Öffentlichkeit sei, so heißt es weiter, ziemlich betroffen, weil sie bisher zu der An­nahme veranlaßt worden sei, Stalin habe sich mit der britischen Haltung abgefunden und die englische Ma­terialhilfe genüge den Sowjetansprüchen.

(Fortsetzung aus Seite 21

Wieder sechs feindliche Handelsschiffe ...

puf der Krim fiel Jalta in die künde unserer Iruppen

Aus dem Führerhauptquartier, 9. No­vember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt be­kannt: „Auf der Krim setzten die deutschen und ru­mänischen Truppen die Verfolgung des geschlagenen Feindes entlang der Siidküste und aus der Halbinsel Kertsch erfolgreich fort. Jalta wurde genommen. Im Kampf gegen die britische Versorgungsschissahrt war die Luftwaffe in der letzten Nacht besonders erfolgreich. Vor der englischen und schottischen Ostküste versenkten Kampfflugzeuge aus Geleitziigen heraus sechs feindliche Handelsschiffe, darunter einen großen Tanker, mit zu­sammen 38 999 VRT. Im Seegebiet der Faröer wurde

bei Tage ein kleiner Frachter durch Bombenwurf ver­nichtet. Sturzkampfflugzeuge belegten in der Nacht zum 9. November die Hafenanlagen von Dover mit Bom­ben schweren Kalibers. Es entstanden mehrere ausge­breitete Brände. Bei Versuchen, am gestrigen Tage die besetzten Gebiete am Kanal anzugreifen, erlitt die bri­tische Luftwaffe wieder schwere Verluste. Jäger schössen in heftigen Luftkämpfen 23, Flalartillerie zwei eng­lische Flugzeuge ab. Britische Bomber unternahmen in der letzten Nacht Angriffe auf Westdeutschland. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste. Neun der an­greifenden Flugzeuge wurden abgeschossen."

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erhebender Abschluß des S. Novembers m München

Me Sedenkfeiern

München, 9. November. Am 9. November ehrte, wie in den früheren Jahren, die nationalsozialistische Bewegung wiederum ihre Toten. Zu den 16 an der Feldhcrrnhalle Gefallenen gehören nun auch die Toten, die dem Meuchelmord im Viirgerbräukeller vor zwei fahren zum Opfer sielen, gefallen durch ein Verbrechen im Solde Englands. Gemeinsam haben diese Volks­genossen auf dem Münchener Nordsriedhos ihre Ruhe­stätte gesunden. In einer schlichten Feier ehrte vor ihrem Grabmal die nationalsozialistische Bewegung ihr Gedächtnis. Um 11 Uhr verkündeten Kommandos das Nahen des Gauleiters, der mit dem Reichslciter Valdur von Schirach, Gauleiter Schwede-Koburg, Generalleut­nant Reinicke vom Oberkommando der Wehrmacht und zahlreichen anderen führenden Persönlichkeiten der Be­wegung — unter ihnen die Neichssrauc'ftiihrerin Frau Scholtz-Klink — an die geweihte Statt d" trat. Aus den Händen dreier alter Kämpfer nahm d» c Gauleiter den Kranz des Führers entgegen, um ihn ifm Aüstrage des Mannes niederzulegen, für den diese- acht deutschen Menschen in des Wortes wahrster Bedeutung vor zwei Jahren starben.

Die Stätte, an der an dem tragischen 9.. November 1923 die ersten Blutzeugen der nationalsozialistischen Bewegung ihre Treue zu Adolf Hitler und ihre leiden­schaftliche Sehnsucht nach einem neuen Deutschland der Ehre und Große mit ihrem Leben bezahlten, war wie; dcrum der Schauplatz einer von weihevoller Stimmung, getragenen Erinnerungsstunde. Neben dem Mahlsmal wehte auf schwarzem Grunde die weiße Sigrune. Wie aus Erz gegossen, stand der Doppelposten der an'der Tafel, deren Namen vom Opfer der Männer des 9, No­vember künden. In der Residenzstraßc hatten vor. dem Mahnmal sc eine Hundertschaft der SA., des NS.KK., der Politischen Leiter und der HJ. Aufstellung genom­men, mit ihnen der Musikzug der SA.-Standarte, die

auf dem NordfriedHof und am Mahnmal i

traditionell den ehrenvollen Auftrag der aktiven Teil­nahme an der Feier hat. ^

Nun trafen Gauleiter Staatsminister Adolf Wagner und als Vertreter der Wehrmacht Generaloberst Fromm ein, Vom Hofgartentor her schritten sie bis vor das Mahnmal. In stummem Gruß und Gedenken verweil­ten sie und ehrten die Kämpfer Adolf Hitlers, die am 9. November vor 18 Jahren auf dem Marsch für ein neues Deutschland diese Stätte mit ihrem Blute tränk? ten. Trommelwirbel ertönte und eine im Hofgarten ausgestellte Batterie löste 16 Salven zum ehrenden Ge­dächtnis an die Eesallenen des 9. November. Nach dem Verhallen der letzten Salve erklang das Lied vom guten Kameraden. Gauleiter Wagner legte den- Kranz des Führers nieder. Es folgte die Kranzniederlegung für die Wehrmacht durch Generaloberst Fromm.

Den würdigen Schlußstein in der Reihe der Gedenk- akte bildete die Weihestunde am Königlichen Platz, bei der das opfernde Voeansterben für Deutschlands Ehre und Freiheit an den ehernen Särgen der 16 Blutzeugen des 8. November 1923 geehrt wurde. In nächster Nähe der Ewigen Wache aber, auf Ehrenplätzen haben sich die Angehörigen der Helden des 9. November 1923 ein- gefunden als deren Marschierer aus Richtung Feld­herrnhalle auf dem Platz einziehen, barhäuptig, wie damals, die Blutfahne voran, in grauer Windjacke mit dem Braunhemd darunter oder in der Uniform der Wehrmacht, Nicht alle sind es, viele von ihnen stehen an der Front im neuen Kampf um Deutschland. Als einzigen Schmuck, aber heiligen, den Blutorden an der Brust, marschieren diese Kündrr der nationalsozialisti­schen Weltanschauung zwischen den letzten Ruhestätten durch die Mitte der angetretenen Verbände bis zu den gegenüberliegenden Propyläen und zu beiden Seiten ftirllck, um dann als erste hinter den Angehörigen der Blutzeugen des 0. November 1923 vor der Ewigen Wache anzutreten. Sie denken an die herrlichen Worte, die am

er seldlierrniiaUe

Sonnabend der Führer zu ihnen sprach: „Wir dürfen gerade in diesem Jahre mit noch mehr Stolz vor die Gräber unserer alten Kameraden hintreten!" und den­ken auch in dieser Stund« an die jungen gefallenen Kameraden, die ebenfalls in einer Front fielen, die sich „bis zum fanatisierten Wahnwitz des Bolschewismus" hin erstreckte.

Der Gauleiter des Traditionsgaues begibt sich in Be­gleitung des Vertreters der Wehrmacht,' Generaloberst Fromm, in die beiden Ehrenbauten und legt hier die l6 Kränze des Führers nieder. Jeder der Lorbeerkränze mit weißen Chrysanthemen trägt zwei rote Schleisen- bänder, eines mit dem Namen des Führers, das andere mit dem Namen, an dessen Sarg der Gauleiter, nachdem er den Toten mit dem Deutschen Gruß geehrt hat, den Kranz niederlegt. Währenddessen präsentieren die Män­ner der Wafsen-jj das Gewehr. Der Trommelwirbel ist beendet. Kommandos hallen über den Platz. Der San- musilzug spielt das Deutschland- »nd das Horst-Wejjel- Lied. Dann erscheint der Gauleiter vor der Front der angetretenen Perbiinde und grüßt zusammen mit dem Vertreter der Wehrmacht die Blutsahne, um dann jedem der Angehörigen der Toten des 9. November die Hand zn schütteln. Ein letzter Gruß an die Vlutfahne. Die Weihestunde ist beendet. Das nationalsozialistische Deutschland hat im Jahre des Sieges über den Bolsche­wismus seine Toten wieder in würdigster Weise geehrt.

Berlin, 9. November. Wie in den bisherigen Jahren, wurde auch diesmal am -9. November an der Gedenk­tafel für Theodor Casella und Martin Faust im Hose des Generalkommandos ein Kranz durch den stell­vertretenden Kommandierenden General des VIi Ar­meekorps und Befehlshaber im Wehrkreis VII, General der Artillerie Wachenfeld und den Höheren ft- und Polizeiführer ---Obergruppenführer und General der Polizei, Freiherr von Eberstein, niedergelegt.

k. Kill. Der geniale Schöpfer Eroßdeutschlands und zugleich der weitschauende Gestalter des neuen Europas war es, der mit seiner gedankentiefen, tatgeballten Rede in München am. Vorabend des 9. November erneut die Herzen der alten Kämpfer und mit ihnen die seines ganzen Volkes höher schlagen ließ, -ja schon jetzt mir grenzenlosem Siegesstolz erfüllte. „Wir haben ein Ziel, es umfaßt diesen Kontinent, primär unserVater- land, dann darüber hinaus aber auch alle diejenigen, die in gleicher Not leben, wie wir auch." Mit dieser von höchstem Ethos getragenen Prägung gab der Füh­rer der welthistorischen Synthese zwischen seiner grund­legenden deutschen Politik und seiner europäi­schen Zielsetzung plastischen Ausdruck. Und er konnte, nach gründlicher Darlegung seiner umfassenden Aufbauarbeit an Europa, hinzufügen, dieser Kantineur werde nicht der zweite der Welt sein, sondern nach wie vor der erste bleiben. 2n doppelter Hinsicht zeichnete sich Adolf Hitlers Weg klar und scharf ab: Der Kampf gilt sowohl den profitlüsternen Rüstungsaktieninhabern der britischen Piratenregierung wie dem bolschewistisch- amerikanischen Imperialismus jüdischer Färbung, wobei, was die leeren weltbürgerlichen Phrasen der Gegner betrifft, den internationalen Drahrziebern ins Stamm­buch geschrieben wurde: „Berlin will gar nicht Welt­hauptstadt sein, und Washington wird nie Welt- hauptstadt werden!"

Noch nie j,eit dem Eintritt unseres ehrwürdigen Erd­teiles in die"Geschichte sind die Kräfte der Völker Euro­pas auf ein gemeinsames Werk ausgerichtet wor­den; immer wurde unter britischer Regie eine Mächte­gruppe gegen die andere ausgespielt, triumphierte das Prinzip der Zersplitterung. Nun aber ist dank der überragenden politischen und militärischen Leistung des Führers die Zeit endgültig vorüber, in der „Europas reichster Teil fortgesetzt gegen das übrige Europa mobi­lisiert werden konnte", nun hat das deutsche Schwert die Gefahr des Ostens gebannt und darüber hinaus die Möglichkeit geschaffen, „diesen Osten mit seiner un­ermeßlichen Fruchtbarkeit, mit seinem unermeßlichen Reichtum an Bodenschätzen und Erzen in den Dien st Europas zu stellen." Das gibt der unsterblichen Tat Adolf Hitlers im Kampf um Sein oder Nichtsein des kulturtragenden Kontinents seine ins Riesen­hafte wachsende Bedeutung: Nicht nur wurde dem zwei­ten Dschingis Khan die Waffe des Verderbens aus der Hand geschlagen, sondern der Führer blieb bei der Abwehr nicht stehen, und sein staatsmännisches Genie setzte sich die gigantische Aufgabe der sinnvollen organisatorischen Einfügung des östlichen Eroßraumes und seiner Menschen in die gesamteuropäische Aufbau­arbeit. In keinem Jahrhundert zuvor konnte ein Euro­päer ein derart stolzes und machtvolles Wort formen (geschweige denn seine Realisierung garantieren), wie es der Führer setzt in München aussprach: „Wir dür­fen keinen Zweifel darüber haben, daß in dieser Zeit das Schicksal Europas für die nächsten tausend Jahre entschieden wird." ,Wer von der Plattform eines ganzen Erdteiles aus handelt und im Gegensatz zur englischen Parole „Streitet vor uns, ihr Völker!", an der Spitze seiner Verbündeten kämpft, hat auch das Recht, sämtliche Kräfte dieses Kon­tinents bei der Erringung der gewaltigsten Entschei­dung aller Zeiten in irgendeiner Form mit einzusetzen. „Das Gebiet, das in Europa indirekt für diesen Kampf arbeitet, umfaßt schon jetzt über 350 Millionen!" — wie wird Ihnen, Sie wahnsinniger Säufer Churchill, und Ihnen, Sie volksfeindlicher Schießstratege Roose- velt, nach dieser verheißungsvollen Feststellung des Führers? Und merken Sie sich auch genau die An­kündigung des Obersten Befehlshabers der deutschen Wehrmacht: „Ich rede nicht viel von Zahlen, aber ich spreche nur das eine aus: Sie werden staunen, mit was wir eines Taaes antreten!"

Wie in seiner Rede anläßlich der Eröffnung des Kriegswinterhilfswerkes 1941/42, so ging der Führer auch am Sonnabend auf die von ihm'bis zum Beginn des Ostseldzuges durchgeführte eigene Schweigetaktik' ein. In dieser seiner bewußt gesteigerten Fähigkeit, in Mo­menten sich entwickelnder höchster Gefahr- „schweigend auf Beobachiungsposten" zu bleiben, wird die Nachwelt einmal eine der wichtigsten Voraussetzungen seiner über­menschlichen Erfolge erblicken: denn nur mittels der Besonnenheit, ja Kaltblütigkeit konnte Adolf Hitler die von ihm eindringlich geschilderten ungeheuren Rüstungs- anstrengungen der Sowjets richtig deuten, scharfsinniger und sprungbereiter Zeuge des Aufmarsches der bolsche­wistischen Armeen gegen das Reich werden, gewissen seltsamen, aber doch nicht ganz rätselhaften Vorgängen

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Die Rede des Führers wird von der Weltöffentlich­keit als eine politische Tat von weitesttragcndcr Be­deutung gewürdigt.

In München nahmen die Gedenkfeiern zum 9. No­vember einen erhebende» Verlauf.

Auf der Krim wurde Jalta genommen.

Wieder versenkte unsere Luftwaffe sechs feindliche Handels,chrfte mit 38 900 VRT.

Sturzkampfflugzeuge bombardierten die Hasenanla­gen von Dover.

Die isländische Regierung ist erneut zurückgetreten. In allen Ortsgruppen Bremens wurde der Hcldcn- ehrentag würdig begangen.

Werder siegte in der Kampfbahn über den ASV Vlumcnthal.

Niedersachscn schlug Westfalen im Ncichsbundpokal- sp'el mit 4:1.

In der Bczirksklasse wurde der VBV. Union VfB. Oldenburg verdient geschlagen.

vom