Ausgabe 
(9.11.1941) Nr. 311
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vrmer ZeAng

parteiamtliche Hageszeitung

Das flmrsblott des Negierenden viirgermeistcrs der Zrcien Hansestadt vrcmcn

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der Nationalsozialisten Bremens

flmilichcs verkündungsblalt des Ncichsstatttf alter-, in Oldenburg und vrcmen

Nr. Z11 /II. Zalzraang

Sonntag, 9. November 1941

kinielpreis lipf.

keldengedenkfeier der alten Marschierer vom S. November lS2Z in München

Her sichrer sprach zur flllen Barde

„Noch niemals ist ein Niesenreich in kür;erec Zeit zertrümmert worden, als dieses Mal Sowjetrußland! "

laschendes.

:rust einen .... eranderte es st mme hoch, dur> ^ den kleinen dieser schien sei, >r Plötzlich aufg r Faust auf de n.

alle sahen ihn in.

- Der Jörn aus Tm- runo Runkelbein li-s wllten, ja er trippch Kameraden hin M ne Fahne siegest»

Stimme zitterte«: mit der flachen Her stand das Lachen m

schlug er sich mit du lich den schmächtige» chrie „Hurra"!

: Kuno Runkelbein. las, tat es mit fest«,

te nwMN Zwillinge gens. Beide sehr ge- gut. Sie meint, si Seit gehen.

-chwager Wilhelm.

tuno Runkelbein die rtier. Er wurde bei- emgereicht. Das Die: imon wurden vorge- ein, der, — so schien -ficht bekommen hitie ub zurück kam, holten r war nunmehr noll- ver Feldwebel rollte lens nicht mehr H»' funkelbein und etms ig in den Silben.

äsen in Streit idelmann, „in» n simpler Kni'

ein UnterW gewesen wiiin h sein!"

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Scharfe stbrechnung mit den feinden des Neichs

München, 8. November. Wieder traten am Sonn­abend die Männer vom 9. November 1923 im Löwen­bräukeller an, vor dem ein Musik- und Spielmannszug sowie ein Ehrensturm der SA. aufmarschiert waren, während die Treppen zum Saal ein HJ.-Spalier slankierte.

Der stimmungsvolle Versammlungsraum ist rasch bis zum letzten Platz besetzt und zeigt ein farbenfreudiges, bewegtes Bild. An den Tischen sitzen die Kämpfer von damals in grauer Windjacke oder im schlichten Braun­hemd, unter ihnen die Angehörigen des Stoßtrupps Adolf Hitler. Viele der Marschierer haben allerdings das 48raunhemd .mit dem Waffenrock des national­sozialistischen Volksheeres oder der Waffen-ff ver­tauscht, andere tragen das Vlaugrau der Luftwaffe oder das Dunkelblau der Kriegsmarine, das Graugrün der deutschen Polizei. Unter den Getreuen des Führers hat eine Reihe hoher Vertreter der Parteiforma­tionen, des Reichsarbeitsdienstes sowie der Organi­sationen Todt und Speer Platz genommen, ebenso An­gehörige der Blutzeugen des 9. November 1923 und der Opfer vom 9. November 1923.

Reichsleiter und Blockleiter, hohe Formationsführer und einfache SA.-Männer, Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, alles ist eine einzige große Familie. Einigendes Band ist der Vlutorden, doch manche Brust schmückt dazu ein weiteres rotes Band: Das des Eiser­nen Kreuzes. Auch das EK. I an manchem Waffenrock zeugt von der Tapferkeit der alten Kämpfer, nicht min­der das Ritterkreuz, das mehrfach vertreten ist.

Freudige Hoffnung, spannende Erwartung spiegelt sich in den Gesichtszügen: Wird der Führer auch in die­sem Jahre kommen, wird er sich freimachen können von seinen großen Feldherrnaufgaben im Osten? Diese Frage bewegt alle. Die' Stunde rückt vor, die Span­nung wächst. Mit vielen Reichsleitern nnd Eanleitern, Reichsministern und anderen hohen Persönlichkeiten sind inzwischen von den bekanntesten Männern des 9. No­vember 1923 Amann, Esser, Fiehler, Frick, Lcy nnd Schwarz erschienen.

Fanfaren! Die Versammelten erheben sich von den Sitzen, die Vlutfahne, treue Begleiterin bei dein Marsch vor 18 Jahren, zieht ein. Ehrfürchtig erheben die alten Parteigenossen die Rechte zum Deutschen Gruß. Grim- minger, wie immer trägt das heilige Feldzeichen in detr Saal, Offiziere der Waffen-ft mit gezogenem Säbel flan­kieren das Banner, das hinter der Rednerkanzel Auf­stellung nimmt. Fiebernde Unruhe, freudige Erregung ist in allen. Es wird kaum noch gesprochen. Blicke zum Eingang — da — der Badenweiler Marsch:

0er führer ist da!

Auch heute, während noch der Kampf i»i Osten weiter­geht, ist der Führer gclommen. Die Parteigenossen Adolf Wagner, Himmler und hohe Offiziere der Wehrmacht begleiten ihn. Er ist ans seinem Hauptquartier zu seinen alten Getreuen gekommen, zu ihnen, die schon seit vielen Jahren an ihn glaubten. Vulkanartig entlädt sich die Spannung und ein Begeisterungssturm hebt an, als der Führer durch das Spalier seiner ältesten Kameraden schreitet.

Gauleiter Adolf Wagner begrüßt den Führer-, Er gedenkt dos Opfers der Kameraden des 9. November 1923 an der Feldherrnhalle, der Gefallenen des Welt­krieges, des letzigen Krieges und dabei insbesondere derer aus den Reihen der alten Kameraden! „Parteige­nossen," rüst Adolf Wagner aus, „der Führer ist da! Ein donnerndes Echo von Heilrufen antwortet ihm. „In Eurem Namen danke ich ihm, daß er in dieser Stunde zu uns gekommen ist. Wir freuen uns, mein Führer, daß Sie so frisch und gesund unter uns sitzen!" Wieder hebt ein Heilrusen und Händeklatschen, ein Jubelsturm an, der nicht verebben will. „Wir möchten nur wünschen, daß Churchill, Roosevelt und Stalin das sehen könnten!" Adolf Wagner erinnert daran, daß der Führer in seiner letzten Rede allen alten Kämpfern aus dem Herzen sprach, als er verkündete, aus diesem Kriege als noch fanatischerer Nationalsozialist zurückzukehren nnd nun erst recht bis zur letzten Konsequenz das Parteiprogramm durchzuführen. Nichts werde die alten Kämpfer veran­lassen können, in ihrem Fanatismus, in ihrem Glauben und in ihrer Liebe nachzulassen.

Immer werde die Partei für Adolf Hitler kämpfen. „Wir wollen, daß das Vertrauen des Volkes auf die Partei und das Vertrauen des Führ«?? in die Partei gerechtfertigt wird. Wir waren immir bei Ihnen und werden immer bei Ihnen sein, und unser Volk nehmen wir mit uns und sehen in Ihnen, mein Führer, unser Vorbild und unser Beispiel! Gewaltiges tragen Sie. Sie führen Volk und Partei. Sie führen die stolze Wehr­macht. Sie tragen das Reich. Wie könnten wir in un­serem Leben und unserer Arbeit ein besseres Vorbild haben? Darum bitte ich Sie im Namen der alten Parteigenossen: Geben Sie uns auch in der Zukunft

Mit dem Nitterkrouj ausgezeichnet

Berlin, 8. November. Der Führer und Oberste Be- fchlsbaber der 'Wehrmacht verlieh auf 'Vorschlag des Oderbejehlsbabers des Heeres. Kcncralfcldmarschall von Brauchitjch, das Ritterkreuz des Eiserne» Kreuzes an: Hauptmann Pick. Vataillons-Kommandcur in einem Jnsantcric-Rcgimcnt, Oberleutnant Schmalz rieb, Kompaniechcs in einem Infanterie-Regiment, i/-Ober- sturmsührer Bremer, Kompaniechef in der Leibstan- -artr «»als Hitler.

Arbeit, stellen Sie die Partei vor Aufgaben, wo Sie es für nötig halten: Die Partei wird diese Aufgaben er­füllen, im Blick aus Sie, im Glauben an Sie und in der Liebe zu Ihnen." Mit herzlichen Zustimmungskund­gebungen unterstreichen die Kampfkameraden diese Bitte des Gauleiters des Traditionsgaues.

Als nun Adolf Wagner den Führer bittet, zu spre­chen, brausen Heilrufe um Heilruse aus. Sie wollen und wollen kein Ende nehmen, diese Kundgebungen der Wiedersehenssreude, der Liebe und Verehrung, der Dankbarkeit und Hingabe, die ein einziger Schwur der Treue sind. Dann spricht der Führer.

Her Wortlaut der Nede -Idols Hitlers:

„Parteigenossen, Parteigenossinnen! Deutsch. Volksge­nossen! Ich bin wieder auf wenige Stunden hierher ge­kommen, um dem alten Brauche treu, mit Ihnen, meine ersten Anhänger und Mitkämpfer, zu sprechen und jene zu ehren, die damals das größte Opfer, das sie bringen konnten, für unsere Bewegung und damit-für Deutsch­land gebracht haben. AIs ich das letzte Mal hier vor

Ihnen stand, lag hinter uns ein ruhmvolles Jahr großer Geschehnisse.

Ich weiß nicht, wieviele Menschen außerhalb des Reiches sich eine klare Vorstellung von dem ge­macht haben, was sich ereignen würde. Selbst in unserem eigenen Volk gab es wohl nur ganz wenige, . (Fortsetzung ant Seite N

kwiye ^l)acks äsr AEsläon äes 9. Hlvvemdsr

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über 50 britische Flugzeuge abgeschossen

weitere große krfolge bei den versolgungokämpfen auf der Krim — Im flklanlik vier feindliche Handelsschiffe mit 28000 VM. versenkt — tagesangriff der Luftwaffe aus die Vockanlagen in vlgllz

Berlin, 8. November. In der Mittagsstunde des Sonnabend versuchte ein gemischter Verband britischer Flugzeuge über dem Kanal in Richtung des besetzten Gebietes einzufliegen. In heftigen Lusttämpsen im Raum von Calais schössen deutsche Jäger nach bisher vorliegen Meldungen 18 Flugzeuge ohne eigene Verluste ab.

Die Nacht zum 8. November und der Sonnabend selbst werden nach den jetzt vorliegenden Meldungen zu den schwärzesten der britischen Luftwaffe zu rechnen sein. Der britische Nachrichtendienst gesteht — wenn auch unfreiwillig — den totalen Mißerfolg des letzten Nachtangriffs auf das deutsche Reichsgebiet ein, wenn er selbst den Verlust von 37 Vombern -meldet. Seine bekannte Zurückhaltung bei solchen Zugeständnissen recht­fertigt die Annahme, daß die tatsächliche Einbuße der Briten bei diesem ziel- und planlosen Angriff auf die deutsche Zivilbevölkerung noch größer ist Dazu wird bekannt, daß auch über schwedischem Gebiet ein Britenbombcr brennend abgestürzt ist. Zusammen mit den tm Laufe des Sonnabend nach bisher vorliegenden Meldungen in Luftkämpfen an der Kanalküste von deutschen Jägern ohne eigene Verluste abgeschopeuen 18 Feindflugzeugen stebt fest, daß die britische Luftwaffe in weniger als 21 Stunden über 50 Flugzeuge verlor. Das bedeutet aber auch, daß die Briten neben dem Verlust wertvoller Flugzeuge den Ausfall von mindestens 200 Mann fliegenden Personals erlitten haben. Bei der Schwere des Schlages, der England in wenigen Stunden durch die deutsche Abwehr beigebracht wurde, müßte es sich klar werden, daß Eng­land mit dem Verlust von über 59 Flugzeugen die un­verantwortliche Vernichtung von einigen Menschenleben und die Zerstörung friedlicher- Wohnhäuser, in deut­schen Städten teuer bezahlt.

Osr gestrige V/stirmectiisIdsriclit

Aus dem Führcrhailptquarticr,8. Nov. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Bei den Versotgungskämpjcn auf der Krim vernichteten deutsche und rumänische Truppen am Südhang des I a i l a - Gebirges eine sowjetische Kavallerie-Division. Bei der Enge zur Landzunge Kertsch wurde eine 19 Kilometer tiefe, neuzeitlich ausgebaut» Stellungsjoac

durchstoßen. Die Verfolgung des hier geschlagenen Geg­ners ist im Gange. Die Lustwaffe vernichtete in den Gewässern südlich Jalta einen Transporter von 8999 VRT. Ein rumänisches Unterseeboot versenkte im Schwarzen Meer sowjetische Transportschiffe von ins­gesamt 12 999 BRT. Im Atlantik versenkten Untersee­boote vier seindliche Handclsschisse mit zusammen 28 999 VRT. An der britischen Nordostküstc griff die Lust­waffe bei Tage mit guter Wirkung die Dockanlagcn in Blyth an. In der letzten Stacht bombardierten starke Kampsfliegerverbände in Oft- und Südostengland verschiedene Hasenanlagen, besonders in Sunder- i a n d. Volltreffer in Werften und Versorguugsbetrie- ben riefen heftige Explosionen und ausgebreitete Brände hervor. Ostwärts Aberdeen wurde ein britischer Zerstörer durch Bombenwurf versenkt. — Der Feind flog in der letzten Nacht an vielen Stellen in das Reichsgebiet ein. Durch Bombenwurf aus Wohnviertel, u. a. auch in der Reichshauptstadt, hatte die Zivilbevöl­kerung geringe Verluste an Toten und Verletzten. Die angerichteten Schäden sind unbedeutend. Demgegenüber hatte die britische Luftwaffe besonders schwere Bcrlusie. 27 der angreifenden Bomber sielen der deutschen Ab­wehr zum Opfer."

Blyth in der Grafschaft Northumberland nördlich von Newcastle, das am Freitag Ziel eines Angriffes der deutschen Luftwaffe war, hat eine Bedeutung so­wohl als Ausfuhrhafen des sich landeinwärts erstrecken­den Kohlengebietes als auch als Stützpunkt für die Kriegsmarine und bewaffnete Fischdampfer. Der Hafen kann von Schiffen-bis zu 19 000 BRT. angelaufen wer­den. Er verfügt über fünf Trockendocks' und einige Werften. Alle Hafeneinrichtungen entsprechen den An­forderungen des modernen Verkehrs. Die Kohlenaus- suhr beträgt jährlich 6 bis 7 Millionen Tonnen.

Sünder land, das in der Nacht zum Sonnabend von der deutschen Lustwaffe bombardiert wurde, ist eine Stadt von fast 200 900 Einwohnern an der Ostküste Rerdcnglands und gehört zum Industriegebiet des Tqne- Flusscs, das seinen Mittelpunkt im Newcastle hat. Sie voitzt eine ansehnliche Industrie sowie ausgedehnte Dockanlagen. Ihre Umgebung, die durch den tieseinge- ichuittenen Wear-Fluß in natürlicher Verbindung mit Sunderland steht, hat große Bedeutung für das engli­sche Rüstungspotential.

llLI). Bremen, 9. November. Wie alljährlich am 9. No­vember wenden sich auch heute unsere Gedanken ehr­furchtsvoll dem heiligen Opfergang der Bewegung ^u, der bei aller Bitternis einer scheinbar vernichtenden Nie- derlaZe schon den deutschen Triumph der Zukunft in sich trug. 2bm gab mit den lapidaren Worten: „Und Ihr habt doch gesiegt!" knapp zehn Jahre lpäter Adolf Hitler, im Besitz der Macht, an jenem denkwürdigen Abend seikies Einzuges in München im März 1933 das einzigartige Gepräge, als er den Kranz am Mahnmal bei der Feldherrnhalle niederlegte, die seit dem 9. Novem­ber 1923 daS geschichtliche Symbol des Freiheitskampses der Bewegung geworden war.

Nebelverhangen und trübe war nach dem nächtlichen Verrat der Kahr und Seißer in München der Morgen des 9. November 1923 angebrochen. Alles, was so mutig ersonnen und begonnen schien, war scheinbar ins Nichts versunken. Eine starke Vangnis wollte ins Herz der Tapfersten einziehen. Da versammelte der Führer seine Eetreuesten um sich und formte sie zu jenem historischen Marsch der der Hauptstadt der Bewegung und darüber hinaus dem deutschen Volke kund tat, daß der national- soz-a'istiichen Kömpser Wille und Weg zwar zu Kerker und Tod führen konnt« aber weit darüber hinaus grei­fend die grandiose Befreningsiat unverrückbar vor sich hatte die Tat, die. wenn die Geschichte ihren S>uu be­wahren wollte, nicht verhindert sein konnte durch den Treubruch einiger Erponenten des übelsten Parteiklün- gels. ja, nicht einmal sich erschöpfen durfte mit dem- inneren Siege der Bewegung im Januar 1933, sondern von da ab erst recht ihrer Verwirklichung harrt«.

Hart und schwer war der Sieg, der zur Machtergrei­fung führte, errungen worden. Die sechzehn Blutzeugen, die ihre letzte Ruhe im Heiligtum der Ewigen Wache fanden, zusammen mit den an die vierhundert zählen­den Toten jene? inner,-n deutschen Kampfes waren überaus schmerzliche Opssr eines im übrigen überwälti­genden innenpolitischen Ersolges der Bewegung. Rück­blickend aber erkennen wir zutrefft, was ihr Tod gebar, wie sehr die deutsche Sache gesegnet ward, als ihr Blut dahinfloß. „Nur die Größe des Opfers wird einmal die Größe des Sieges offenbaren", hat Adols Hitler gesagt, und es mochte seinem seherischen Geiste dabei damals schon -vorgeschwebt haben, was ein unabwendbares Schicksal dem deutschen Volke im Kamps um seine äußere Befreiung und im Kampf gegen die düsteren inter­nationalen Gewalten an neuen großen Opsern darzu­bringen auferlegte. „Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen", war die Losung jener Kampftage, an denen im Innern im Grunde genommen dieselben dunklen Mächte in Deutschland niedergerungen wurden, die wir jetzt außerhalb Deutschland, zum Teil schon außerhalb Europas niederzuringen gezwungen sind.

Das Opfer der Blutzeugen vom 9. November 1923 war das aufrüttelnde Erlebnis eines bis dahin in Dumpfheit und Verzweiflung, schier ohne Hoffnung und ohne eigenes Wollen dahinvegetierenden großen Volkes: das Opfer dieser Blutzeugen' sprach laut und vernehm­lich über Parteizäune und Einzelstaaterei hinweg zu den Herzen all jener Volksgenossen, in denen noch ein kleiner Funke nationalen Stolzes und Selbsterhaltungs­willens glühte. Was bis dahin kaum erst ein leises Flackern in Deutschland gewesen, wuchs fortan von Jahr zu Jahr mehr zu jener gewaltigen Lohe, die schließlich allesamt ergriff, deren Ideale noch nicht ganz erstarken und deren Begeisterung sich überhaupt noch entflammen ließ.

Und wenn sich nun jenen hehren Opfern der Bewegung in dem-uns von einen: frivolen Feinde aufgezwungenen und von der eigenen Not auferlegten Kampfe um'Sein und Zukunft unseres Volkes neue und schwere Opfer im Kriege hinzugesellten. io erkennen wir sie als eben­bürtig jenen an, die damals die Ersten waren im Ster­ben, damit Deutschland lebte. Wir gedenken darum dieser wie jener heute in heiligem Stolze als der Besten unseres Blutes und blicken auf sie wie aus jene als leuchtende Vorbilder in einem Schicksalsgeschehen. das uns als dem größten Volke Europas eine Aufgabe gestellt hat, die zu lösen kein anderes imstande sein könnte.

Was sind alle natürlichen seelischen und materiellen Beschwerden, die der einzelne oder die ganze Familie

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Der Führer sprach in München zur Alten Garde. Die Versolgungskämpfe auf der Krim führten zu »eiteren großen Erfolgen für unsere Truppen.

Der Angriff der britischen Luftwaffe gegen das deuffche Reichsgebiet in der Nacht znm Sonnabend brachte den Briten verhängnisvolle Verluste.

Die deutsche Luftwaffe bombardierte am Tage die Dockanlagen in Blyth.

Im Atlantik wurden vier feindliche Handelsschiffe mit 28 090 BRT. versenkt.

Die Bremer Flak schoß in der Nacht zum Sonn­abend zwei britische Bomber ab.

Für Einheits-Luftschuhhandspritzen trat eine Preis­senkung in Kraft.

Der Reichsbund der Philatelisten wurde in die NST. „Kraft durch Freude" eingegliedert.