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s Tageszeitung der Nalionalsozii
meistere der freien Hcznsestcrdt Bremen AmtlfriiAD VA»urinRiiinrveViirt4j /4aa P ai /iliae
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parteiamtliche Tageszeitung
im Amtsblatt des Regierenden Bürgermeist ers der Freien Hansestadt Bremen
jjjj49 • 14. Jahrgang
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblaif des Reichssiatthaliers in Oldenburg und Bremen
Donnerstag, 1. Juni 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
Boosevelt bekennt sich zu neuen Raubkriegen
iffene Verhöhnung der Demokratenphrase: „Nie wieder Krieg" — Unverschämte USA -Nachkriegsforderungen
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Eigener Bericht
Berlin, 31. Mai. In der Pressekon- des Weißen Hauses erklärte Präsi- , j Roosevelt am Dienstag, daß die für eine „Organisation zur Sicherheit
[Menschheit nach dem Kriege" von ihm päd "seinem Außenminister Hüll ausgear- Idlet worden seien und das Projekt Eng- läid, der Sowjetunion und China unterbrel- Id werden solle. Der neue Plan iuße nicht auf den Ideen von 1919, sondern auf denen nn 1944. Als man am Ende des ersten Weltkrieges den Genfer Völkerbund gründe, habe man geglaubt, alle weiteren (liege verhindern zu können. Heute dage- m sei man klüger und glaube nicht , ( hr daran, in der Lage zu sein, kriege für alle zukünftigen Zeitalt e r a b s c h a f I e n zu können. Es ist ein weiter Weg von Monroe bis Roosevelt aber auch eine gewaltige Distanz von dem ersten Weltkriegspräsidenten „ , Wilson bis zu dem heutigen Präsidenten.
5fcl/ftnn-Schreibbiaig Alle Phrasen Wilsons: „Nie wieder Krieg", .Freiheit der Meere", „Selbstbestimmungs- scht der Völker", '„Unabhängigkeit der kleinen Nationen" sind im Laufe der letzen 25 Jahre völlig unter den Tisch gefeit. Roseveit hat seine eigene Atlantik-
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i helfen und sich vor der ganzen Welt reiner, Imperialist entpuppt. Heute gelt er offen ein, daß er an die alte de- kratische Phrase „Nie wieder Krieg"
Das ergibt sich eindeutig aus dem Pro- :ämm des Weißen Hauses und der Walltet. Es enthält folgende Forderungen: ia stehendes Heer von etwa zwei Millio- itnMann mit den dazugehörigen Rüstungs- rkiifeben. Eine Kriegsflotte, die stärker ist ü alle . anderen Kriegsflotten der Welt, iidem dazugehörigen Stützpunktsystem in ia Ozeanen. Eine Luftwaffe, stärker als ^pleiden nächsten zusammen. Eine Luft- "fcfWoüs, die den .Löwenruitei!—des zu- faltigen Weltluftverkehrs übernehmen all. Eine Handelsflotte als Instrument des »rikanischen Exports, die der engli- jchen um das .Dreifache übereilen ist. Geschlossene Exportmärkte in Ostasien und- Südamerika, die ein Handels- voiumen von etwa 60 Milliarden Dollar im A garantieren,' und schließlich ein wirt- -Itaftlicher Warenaustausch mit den übrige ländern der Welt im Ausmaß von etwa *' Milliarden - Dollar.
Das also sind die imperialistischen Pläne »osevelts und der Wallstreet-Clique, für die -alte offensichtlich die führenden Köpfe j® demokratischen und republikanischen ®lei gewonnen sind. Wer bei dieser scklage auch nur einigermaßen weltpoli- «t und weltwirtschaftlich zu denken ver- ist sich keinen Augenblick lang dar- j m unklaren, daß diese hochimperia- fi n der Yankees nicht ohne
atere Kriege zu erreichen sind. Aus die- I®, ™ud sind jetzt Roosevelt und Chur- '!. ° e müht, eine neue Kriegsma- ninerie zu entwerfen, sich deren Be- ' nnd Führung zu sichern -und cfarauf .die ■ eren Mächte festzulegen. Das ist des ' 5 ^ e ™: bevor noch die Einzelheiten Ulli!' “woisevelt-Hull-Planes bekannt sind, hat
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sräafiVö 7 a damit der Präsident , der USA. erneut ^,(*11* j,; |. “ as entlarvt, was er immer war: als
.„»iw*“* ki 2T e . und hemmungsloseste Imperia-
■ dtm bisher unser pianet u etra G en . hat
l-tSn Politische Sandkastenspiele
— Brahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
Berlin, 31. Mai. Roosevelts l ' Mninister Cordeil Hüll hat am Diens- * britis chen Botschafter in den Ver-
Staaten. I
Staaten, Lord Flalifax, den Sow.jet- bii,7 ier Gr °mykow und den Tschung- j,, ° sa hafter Wei-Toa-Ming zu einer Kon- rfen, uber . zwischenstaatliche „Nach- -''^1 ^. r f|auisati°n" einberufen. Dazu ist ■//stell »tr,j
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. en. daß es sich bei dieser Kon- hdi Washington um völlig überflüssige n i i/Bidl 5nspiele handelt; denn über die j/flff tsäm^ 611 e ^ ner neuen zwischenstaatlichen rsj ® enar heit kann man sich ernsthaft /erhalten, wenn das militärische Er
gebnis dl«Ms Krieges vorliegt, und das wird ein Anderes Gesicht tragen als die Vorstellungen, die ma» sich darüber zur Zeit in Washington macht.
Sicherlich ist England nur mit halbem Herzen und mit sehr gemischten Gefühlen an dieser Konferenz beteiligt. Wie die letzten Reden Churchills vor und nach der Empire-Konferenz deutlich werden ließen, zielen die Bemühungen der britischen Plu- tokratie vor allem darauf, das Empire straffer zu organisieren, qm in ihm. ein Gegengewicht gegen den amerikanischen Plan eines Ueberstaates zu haben, in dem Wallstreetjuden und die Bolschewisten sich in die Macht teilen.
Hüll teilte am Dienstag mit, daß die Besprechung der vier Mächte bereits im Spätherbst 1943 in Moskau beschlossen und die entsprechende Entschließung damals von M o 1 o t o w eingebracht worden sei. Der geistige Urheber ist also Stalin, dqr schon wissen dürfte, welches Ziel er bei diesem Plan verfolgt.
Das der einleitenden Konferenz der vier Mächte unterbreitete Projekt, für das Roosevelt gemeinsam mit Hüll die Autorschaft beansprucht, enthält zwischen den Zeilen das Schlagwort vom „dritten Weltkrieg", das gerade in Nordamerika, und zwar zuerst vom Vizepräsidenten W a 11 a c e im Hinblick auf schärfste machtpolitische Ge
gensätze innerhalb der Feindkoalition Hr den Fall ihres Sieges geprägt wurde, <h»i sie im übrigen noch gar nicht ln HändSn haben und auch nicht erringen werden. Möglicherweise spielen für Roosevelt auch Rücksichten auf die näherrückenden Wahlen eine Rolle. Er kann sich ja nicht darüber hinwegtäuschen, daß weite Kreise in den Vereinigten Staaten, wie nach dem ersten Weltkrieg, mit dem tiefsten Mißtrauen einer Politik gegenüberstehen, die die Vereinigten Staaten völlig ohne Not und einzig im Dienste jüdisch-imperialistischer Haß- und Racheinstinkte in alle machtpolitischen Auseinandersetzungen auf der Welt hinem- treibt.
USA.-Bombenferror seit 1938 planmäßig vorbereitet
Nordamerikanische Zeitschrift bestätigt noch einmal die Kriegsschuld Roosevelts und seiner Kumpane
Sdiöpfsrische bäuerliche Leistung
dnb. Berlin, 31. Mai. In dem Bemühen, die Persönlichkeit des Generals Arnold, des Chefs der nordamerikanischen Luftwaffe, zu. glorifizieren, entschlüpfen der nordamerikanischen Zeitschrift „Liberty" vom 11. Mai einige offenherzige Eingeständnisse, die für die Frage der Kriegsschuld und der Schuld an der Eröffnung des Bombenkrieges gegen die Zivilbevölkerung von ganz besonderer Bedeutung sind.
Eindeutig geht aus den Ausführungen des Blattes hervor, daß Roosevelt und A r - nold im Aufträge des Präsidenten ’ den Krieg gegen Deutschland und Japan schon von langer Hand vorbereitet und alle dafür erforderlichen Maßnahmen in die Wege geleitet haben. So heißt es u. a.: Schon im Jahre 1938 sei der Grundstein für Amerikas'
Vorherrschaft zur Luft gelegt worden, und Arnold und sein Stab hätten ihre „große Klugheit" gezeigt, bevor der ’ Krieg mit Deutschland zum Ausbruch kam. Und weiter: „Zwei Monate, nachdem er 1938 sein Amt im Kriegsministerium io Washington übernommen hatte, rief er die Flugzeughersteller zusammen und erklärte ihnen, daß man sich für eine beispiellose Expansion vorbereiten müsse. Dann ging §r planmäßig an die Arbeit, Piloten wurden ausgebildet, die Einberufungen beschleunigt und Flugfelder gebaut." ■
, Daß njan in Amerika von vornherein damit gerechnet und alles darauf abgestellt hatte, gegen Deutschland und Japan in den Krieg einzutreten, zeigt die Bemerkung, daß, als der Krieg in Europa ausgebrochen sei, der General wußte, daß
Amerika früher oder später gegen die Deutschen und Japaner kämpfen würde.
Auch der Bombenkrieg gegen die Zivilbevölkerung ist in gleicher Weise von den USA. frühzeitig und systematisch vorberei tet worden. Das Blatt beseitigt in dieser Hinsicht jeden Zweifel, wenn es von den Hauptgrundsätzen spricht, nach den Arnold den Bau seiner Luftflotte vorgenommen habe: „Die erste Aufgabe einer Luftflotte ist das Bombardieren." Um welche Ziele es dabei geht, dafür gab der General in einer Ansprache an die Bevölkerung von Seattle selbst eine Erklärung, indem er sagte: „Wir wollen einen kurzen Krieg.
Am leichtesten kommt man an die Festung Europa durch das Dach heran", was nichts anderes heißt, als durch den Bombenterror gegen die Zivilbevölkerung.
52 500 BRT., 8 Zerstörer und Geleitboofe versenkt
Erfoige unserer U-Boote und Torpedoflugzeuge — Durchbruch in den Albaner Bergen verhindert
dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 31. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Am Süd- und Südostrand der Albaner- Berge scheiterten auch gestern wieder alle mit starken Infanterie- und Panzerverbänden geführten Durchbruchsversuche des Feindes in erbitterten Kämpfen. Im Raum L a n u v i o wurden dabei von 200 angreifenden feindlichen . Panzern 78, meist im Nahkampf, vernichtet. Der Gefreite Vetter in der Panzerjägerkompanie eines Grenadier-Regiments schoß mit seinem Geschütz aus nächster Entfernung elf Panzer ab. ln den Lepiner-Bergen brachen marokkanische Gebirgstruppen in unsere Sicherungslinien ein und erreichten nach hartem Kampf Carpineto. Im Abschnitt beiderseits Fr o s i n o n e, südöstlich Sora, sowie bei und südwestlich Alfe Jena brachten unsere Nachtruppen in andauernden zähen Kämpfen das Vorgehen überlegener feindlicher Kräfte zum Stehen.
Kampf- und Nachtschlachtflugzeuge griffen Ziele im Raum von Cisterna sowie feindliche Kolonnen und Batteriestellungen im Raum von A p r i 1 i a mit guter Wirkung an.
Ein Verband deutscher Torpedoflugzeuge versenkte in der Nacht zum 31. Mai aus einem feindlichen Geleit im Mittelineer einen Transporter und drei Frachter mit 23 000 BRT. Ein weiterer Transporter, fünf Frachter, sowie ein Tanker mit zusammen 44 000 BRT. wurden beschädigt.
Im Osten durchbrachen nördlich Jassy Infanterie- und Panzerverbände, von starken deutschen und rumänischen Kampi- und Schlachtfliegern hervorragend unterstützt, ein stark ausgebautes und tief gegliedertes feindliches Stellungssystem und warfen die Sowjets in harten Kämpfen in die dahinler- liegende Flußniederung zurück. Das gewonnene Gelände wurde gegen wiederholte starke Gegenangriffe der Bolschewisten gehalten. Jagd- und Schlachtflieger vernichteten über diesem Raum 69 feindliche Flug
zeuge. In der Nacht zum 31. Mai wurden die Eisenbahnknotenpunkte K a s a t i n und F a s t o w durch starke Verbände deutscher Kampfflugzeuge wirksam bombardiert.
Schlachtflugzeuge versenkten im Finnischen Meerbusen drei sowjetische Sicherungsfahrzeuge, ein weiteres wurde beschädigt.
Nordamerikanische Bomber drangen bei Tage in das Reichsgebiet ein und verursachten durch Abwurf von Spreng- und Brandbomben fn einigen Orten Schäden und gelinge Personenverluste. Luftverteidigungs- kräite vernichteten 42 feindliche Flugzeuge.
In der vergangenen Nacht warfen einige britische Flugzeuge Bomben aui Orte im rheinisch-westfälischen Raum.
Im Kampf gegen die britisch-nordamerikanischen Terrörflieger zeichnete sich eine Jagdgruppe unler Führung von Major Freitag besonders aus.
Unterseeboote 'ersenkten sieben Schiffe mit 29 500 BRT. sowie acht Zerstörer und Geleitlahrzeuge und schossen außerdem sechs feindliche Flugzeuge ab.
Seestreitkräfte, Bordflak von Handelsschiffen und Marineflakartillerie vernichteten im Monat Mai 200 feindliche Flugzeuge.
67000 BRT. versenht oder beschädigt
Der Schlag gegen Nachschubtransporte vor der algerischen Küste
Von Wladiwostok bis nach Brest
fische Betrachtung über Moskaus zügelloses Expansionsstreben
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^«bericht unserer Berliner Schriftleitung I "Che' SC t' . Berlin - 31. Mai. Die englische ~ i ätike] 115 . tf/ ..Sphere" schildert in einem ' Ar j,' ^. ie die Engländer mit eigenen A.u- I v , un 9 einer neuen Kräftegruppie- . /cciini 6 • ^ en könnten, 'die das logische Eg] a . s diese Krieges sei und die sich für ärn katastrophal gestalten könnte,
it’ luden, 1 “ dort nicht die gegenwärtigen llfKf n der Sowjetpolitik zu erkennen Der Artikel* der „Sphere" zeigt
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auf. daß Moskau die ihm von
8 V Ab*«’
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asifpi , ln Teheran zugesicherte Hand- -'.haffi* ausnützen möchte. Aus der
r *1 5c l 9 n/öglichst intimer Beziehungen ^//B ? M os kau und dem de-Gaulle-Aus- , die „Sphere" mit Recht die j :. l i? ru ng, daß die Sowjetpolitik auf ’^abl e * ne r geplanten Sowjet- J , k , F r a n k r-e i c h als Ergänzung j 'Metisch-tschechischen Bündnisses
e und
Sowjetrepublik ergänzt wer-
das
i E 5 , slavdt'I e ' ter durch eine polnisch ‘b $ 0 n' Sowjetrepublik ergänzt
t/to und der neugeschaffene pol
nische Zentralsowjet in Moskau sind unverkennbar wesentliche Figuren m diesem Sniel Eine Sowjetrepublik Frankreich könne, so meint die „Sphere", auf diesem Wege ein Eckpfeiler des Moskauer Systems
in Europa werden. ,
Dann kommt die Frage, die nach dem Eingeständnis der „Sphere" die G ^ u weiter englischer Kreise bedruckt, ob ein solches System bedeute, daß das gesamte europäische Festland planmäßig bis in den letzten Winkel bolschewisiert werde " s ° lle " Eine solche europäische Festlandstruktur werde schließlich weit über Europa hmaus- qrJifen und sich auf .Asien wie auf das ganze französische Imperium «Streckern Geographisch könnte ein solcher von den Sbwjets geschaffener Pakt von Wlad wo tok bis nach Brest reichen, und er werde selbstverständlich einen neuen Völkerbund sich völlig unterwerfen. Diesen Plan dürfe man aus allen Erneuerung*? a- laien" ebenso wenig herauslassen wie „Eier aus einem Omelett . •
dnb. Berlin, 31. Mai. Die hohen Verluste der Briten, Nordamerikaner und ihrer Hilfsvölker auf dem italienischen Kriegsschauplatz zwingen den Feind zu verstärkten Anstrengungen, um den für die Front dringend benötigten Nachschub an Treppen, Waffen und Munition rechtzeitig heranzuschaffen. Um so empfindlicher trifft sie der wirksame Schlag unserer Kampf- und Torpedoflugzeuge gegen ein stark gesichertes Geleit in den algerischen Gewässern. Obwohl. sich die Schiffe des rasch auseinanderstiebenden Geleits durch Zickzackfahren dem Angriff zu entziehen versuchten und heftiges Flakfeuer den herabstoß.enden Flugzeugen entgegenschlug, wurden mindestens zehn feindliche Transporter und Frachtschiffe mit einer Gesamttonnage von
Das Eichenlaub verliehen
dnb. Führerhauptquartier, 31.Mai. Der Führer verlieh am 25. Mai das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes au Major Willy Marienfel J, Kommandeur eines brandenburgischen Grenadier- Regiments, als 480. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
Major Marienfeld, der das Ritterkreuz im August 1942 für seinen Anteil an den Kämpfen auf der Krim und dem Angriff auf Sewastopol erhalten hatte, hat sich Anfang April 1944 in der Landenge von Perekop auf der Krimebene und an der Nordfront von Sewastopol erneut aufs höchste ausgezeichnet. Er wurde am 1. Oktober 1894 als Sohn eines Land- und Gastwirts in Rep- pen geboren. Er ist im Zivilberuf Schulrat in Königsberg in der Neumark.
Englischer Presseattache muß gehen
ep. Lissabon, 3t/Mai. Der erste Presseattache an der englischen Botschatt in Portugal, Michael Stewart, ist von der portugiesischen Regierung als „persona in- grata" bezeichnet worden und wird in den nächsten Tagen Lissabon verlassen, meldet Reuter. Stewart, so fügt die Agentur ninzu, sei vor einigen Wochen bei der RücKkelu aus Spanien in einen Grenzzwischenfall verwickelt gewesen und beschuldigt worden, die Grenze ohne Erlaubnis überschritten zu haben. Portugiesische Grenzwachen hätten mit einem Maschinengewehr auf den
67 000 BRT. versenkt oder beschädigt.
Zwei zusammen 23 000 BRT. große Dampfer sanken kurz vor Mitternacht noch während des Angriffs. Zwei weitere. Frachter und ein großer Tanker mit zusammen 14 000 BRT., erhielten so schwere Treffer, daß auch mit ihrer Versenkung zu rechnen ist. Dar-, über hinaus erlitten drei Frachter und ein Transporter mit insgesamt 30 000 BRT. starke Beschädigungen.
Diese Verluste treffen den Feind in diesem Augenblick besonders empfindlich, da das an Bord der Schiffe befindliche Material die klaffenden Lücken füllen sollte, die unsere Truppen vor allem in die feindlichen Panzerverbände geschlagen haben. Allein am Dienstag verloren die Anglo-Amerikaner wieder 78 Panzer an der Süditalienfront.
Kraftwagen Stewarts geschossen -md ihn zum Anhalten gezwungen. Stewart sei verhaftet worden und habe eine Nacnt 'm Gefängnis verbringen müssen.
Moskau schürt Unruhen in Ecuadoi
ep. Lissabon, 31. Mai. Reuter gibt die Bildung einer „revolutionären Gegenregierung" in Ecuador durch den Führer der aufständischen Truppen, Major Giron, bekannt. Giron hat sich geweigert, die von Dr. Fausto Navarro A 11 e n d e , dem Vizepräsidenten des Senats, nach dem Rücktritt des bisherigen Präsidenten Arroyo del Rio gebildete Regierung anzuerkennen. Giron und seine Anhänger beherrschen die Hafenstadt Guayaquil völlig und haben viele Personen verhaften lassen, darunter den bisherigen stellvertretenden Präsidenten Dr.
Teodora Maldenado Carbo. Man rechnet jetzt stündlich mit der Ankunft des in Pasto (Columbien) im Exil lebenden früheren Präsidenten Dr. Jose Maria Velasco Ibarra, der Präsidentschaftskandidat der Aufständischen ist.
In Moskau herrscht anscheinend großes kameradschaft sind alle die Tugenden le- Interesse für den Aufstand. So hebt die bendig, die den Geist einer Truppe stark
l)cr C iw lener des Gaues H eser-Kms , l’aul H egener, verheil den um Erntedunktug 1943 jur den hord.ieegun geschliffenen l'rets zur Ehrung der schöpferischen Leistung besten deutschen ßuuerntums soeben int Bauer Paul Bentlage in Kerssenbrock, Kreis Melle. Wir berichten darüber eingehend an anderer Stelle , Unser Bild zeigt den Erbhofhauern Bentlage, Aufn. Guubildslelle - Grän
die 4 ie$eH
Von
Reichspressechef Dr. Dietrich
Wohl jeder von uns kennt das alte Volksmärchen von dem Manne, der, als er zum Sterben kam, seinen sieben Söhnen noch eine letzte Lehre fürs Leben mit auf den Weg geben wollte. Er nahm sieben Pfeile und schnürte sie zu einem Bündel zusammen. Dann ließ er seine Söhne'rufen und forderte jeden von ihnen auf, das Pfeilbündel zu zerbrechen, wobei er ihnen sagte, daß derjenige, dem dies gelänge, sein Erbe werden solle. Alle sieben nacheinander mühten sich ab, die zusammengebundenen Pfeile durchzubrechen, aber keinem wollte cs. gelingen. Als auch der letzt enttäuscht das Pfeiibündei unversehrt wieder in die Hände des Vaters zurücklegte, löste dieser die Schnur, mit der er die Pfeile zusammengebunden hatte, und zerbrach nun vor den Augen seiner Söhne mit Leichtigkeit einen Pfeil nach dem anderen. „Seht"-, sagte er, „der einzelne Pfeil ist leicht zu brechen, aber das Pfeilbündel trotzt allen Versuchen, es zu zerstören. Wie keiner von euch die Kraft gehabt hat, es durchzubrechen, so wird euch auch niemand in ihr zusammenhaltet. Wenn ihr euch aber trennt, und ein jeder glaubt, für sich allein bestehn zu können, dann werdet ihr bald alle zerbrochen sein wie diese sieben Pfeile, die ich einzeln mit Leichtigkeit zerbrach."
Volksmärchen enthalten tiefe Weisheiten — geboren aus den Erfahrungen von Generationen und gewonnen aus den Einsichten von vielen Jahrhunderten. In ihnen hat sich das Schicksalhafte der Menschen und Völker zur untrüglichen Wahrheit der einfachen Herzen verdichtet. Aus der Fabel von den sieben Pfeilen spricht eine der einfachsten aber größten Erkenntnisse zu uns, die jemals Menschen bewegt und ihr Dasein gestaltet haben —/ die Erkenntnis, daß in der Einigkeit dia Stärke liegt und in der Gemeinschaft sich die Kräfte vervielfachen. Aus dieser schlichten Weisheit ist zu allen Zeiten und Gelegenheiten im einzelnen oft die Lehre gezogen worden, Politisch ausgeformt aber und zum obersten Gesetz einer ganzen Nation erhoben, hat sie erstmals der Nationalsozialismus. Er hat den Gedanken der Kraftgewinnung durch Konzentration, in einer neuen Lebensordnung für unser Volk, als die Idee des Jahrhunderts, prakisch verwirklicht. Er hat die große Wendung vom Ich zum Wir vollzogen. Er hat die naturgegebene Gemeinschaft in den Mittelpunkt seines Denkens und Handelns . gestellt und den Egoismus des einzelnen dem Wohle des Ganzen untergeordnet. Er hat das Gegeneinander zum Mit- und Füreinander werden lassen. Er hat die Lehre von der lebenspendenden Kraft der Gemeinschaft zum beherrschenden Prinzip seines Staatsgedankens und damit das Volk selbst zur unerschöpflichen Quelle seiner Kraft gemacht.
Was im Frieden geschaffen wurde, muß sich jetzt im Kriege bewähren. In den Jahren des friedlichen Aufbaues haben wir begonnen, die Volksgemeinschaft zu formen, heute muß sie im härtesten Kampfe ihre Probe bestehen, Damals haben wir Von ihr gesprochen, heute müssen wir sie leben. Niemand kann sich heute der Unbedingtheit ihrer Forderungen entziehen. Front und Heimat stehen gleichermaßen unler ihrem Gesetz.
Die Gemeinschaft der Front heißt: K a - mersdschaft. In der wahren Front-
Tass in einer Meldung aus Newyork besonders hervor, daß in die neugebildete vorläufige Regierung auch der Generalsekretär der kommunistischen Partei von Ecuador, S a r d , eingetreten sei. Diese Mitteilung lüftet etwas den Schleier um den Umsturz in Ecuador und zeigt bereits deutlich, daß Moskau im Hintergründe steht.
und widerstandsfähig machen. Frontkameradschaft ist gelebter Nationalsozialismus. Er wurde in den Schützengräben des ersten Weltkrieges 'geboren, und sein soldatischer Ursprung bildet auch heute das Fundament unserer militärischen Kraft. Kameradschaft macht stärkerl Die seelischen Werte, die sich aus der Inneren weltanschaulichen Ve»-