Ausgabe 
(26.5.1944) 144
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Umtsblafl des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Reichsstatthallers in Oldenburg und Eremen

| ri 144 14. Jahrgang

Freitag, den 26. Mai 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

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Italienkrieg schwächt die Westfront nicht

gutschland läßt sich nicht zu Umgruppierungen zwingen - Nettuno- und Südverbände des Feindes vereinigt

Indische Freiheitskämpfer Eosss

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dem Breslauer Rundta'^"*- von E. J. Topitz der ^° r n heSler Solisten. 1 Sii:

F ussigkeit hat. Unterdessen Nfehl mit V« Liter Milr 1 Salz und Geschmack .verarbeitet. Mehl «fz£&* und gemischt, man nicbUii ö ; Vertiefung, bröckelt die Hefe fej mit der Hälfte der Milch ei» tfe

5 iahtber : cht unserer Berliner Schriftleitung j eil in, 25. Mai. Die Entwicklung der «rischen Ereignisse in Süditalien wird (h eine weitere Steigerung jaglo-amerikanischen An- Hfswu cht gekennzeichnet, die deutsche 'nbewegungen in neue, rückwärts ge- - e Stellungen erforderlich machte und Vereinigung der bisher im Brückenkopf Neituno umschlossenen Besatzungs- Ljje m it dem vom Süden her angreiien- G tos des Feindes herbeigeführt hat. sich diese neue Lage auf den ersten als sehr vorteilhaft für den Gegner nehmen, so ist ihre Wertung jedoch nur jer gesamtstrategischen Schau möglich,

, alle Bedrohungen der Festung Europa litrechnet und eine wertmäßige Stufung l Kriegsschauplätze vornimmt.

Ganz offenbar gründen sich die rückwär- S a Bewegungen der deutschen Truppen in auf den Entschluß der deutschen jung, sich nicht durch die Initiative des Ijjers zu einer Umgruppierung der zur Milch,jieidigung Euiopas im Westen beieitge- ,rf ,* 8 'mi jäte B J;j e n Truppen zwingen zu lassen. Schon siiückliegenden Monate der Ostschlacht fen diese Tendenzen deutlich werden, und »erden sicherlich auch das Hauptmerk-

Man läßt an lauer HenM«1 ä der kommenden Entwicklung im Osten

arbeitet alle Zutaten, zu den* geben kann, Zu einem glatten ie,: ; . zirka eine Stunde gehen, dimtas-.c

davon, setzt sie auf den Kohl,

,:en. Unsere militärische Führung sieht Großoffensive der Westmächte in Italien und in der an jedem Tag n\ög

kleiner Flamme fest gescklose... vom Kochen an ohne nachsäe. Minuten leise kochen, Hanta in ta auch im Ofen backen, mul ic fe Klöße etwas ietlen.

r£ß im Auslösung einer neuen sowjetischen

Druck und Verlag! Bremer Ziitiog Sk--r Verlag Weser-Ems GmhH, Brtia (s direktor: Waller Witteili.'!, t£-\ Hauptschriftleiter: Kurt 0. Stoircicj Bremen. Gültig ab 1.3.11: Piiiläk

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easive im Osten Versuche .des Geqners, 1 auf diese Weise Erleichterungen für angekündigte Invasioftsuntesnehmen in iteuropa zu verschaffen, iliidie anglo-amerikanische Invasionsagi- Bihren Höhepunkt erreicht .hatte und Sart eines Landungsunternehmens als vorausgesetzt werden konnte, ergab die Frage, ob die Anglo-Amerikaner ritig aus dem Süden und vom We­il gekoppelt mit einer sowjetischen sve im Osten angreifen würden, oder " eine Staffelung der Angriffe-ergäbe-. Ikida gegenwärtigen Stand der Dinge Tizinehmen, daß die stufenförmige An- lifoim gewählt'werden soll. Die Italien- Save soll den Anfang bilden, um ®<lie Truppen aus dem Osten und sien abzuzweigen. Eine neue sowjetische

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feve soll dann wahrscheinlich weitere teile Truppen aus dem Westen ab- fee, um die dann in Aktion tretende In* ffluuf eine geschwächte Verteidigungs- alschaft im Westen treffen zu lassen. t*ä die Invasion Wirklichkeit wird, darf teiger Berechtigung als sicher ange- 1 werden. Nicht allein die 3,5 Mil- aMann anglo-amerikahischer Trappen ®r Absprungbasis Englands und die auf »ta massierten Kräfte des Gegners sind Seweis für die tatsächliche Invasions- ®g des Gegners anzusehen.

- Entschlüsse der deutschen Führung Sf i> durch all diese Dinge beeinflußt.

| zeigte sich bereits während der Ab­teillachten im Osten, und es zeigt sich ' * der süditalienischen Schlacht f um den Preis einiger, auf keinen 3 bagatellisierender Geiändeverluste Führung des Reiches auf jeden Fall eti dem Gegner bei seinem Inva-, hvorhaben die volle Offensiv- ; -i Deutschlands entgegenzustel- 3 dieser Schau verlieren die äußerlich jckschläge erscheinenden Frontrück- atl der süditalienischen Front be- ; ! M an Gewicht.

li^ 1 ll ' er "ich* um Prestigo- tetspunkte, auch nicht um die-

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, e a "ein der Gedanke, mit möglichst J ( n Kräften dem Gegner ein möglichst 'Hemmnis entgegenzusetzen, ohne ^ e ?etroifenen und wie wir wis- , Hr . 1 ".' 1 Heherraschunssmomenten durch- W ifiibelt*: l ji W ^ nti ' In vasionsvorbereitungen abzu-

iche* 61 (4urcl1 Truppenabzweigungen zu

'll ^Ischen Truppen im Raum von tla haben sich nach den Mittei- .-L| , es Oberkommandos der Wehr- t, 18 jetzt befehlsgemäß nach Nord- j * 11 rtie Gebirgsränder abgesetzt und ^ ft mit den aus dem Abschnitt von [(B 5/ n a nach Norden zurückgenom- erbänden vereinigt. Dem Gegner lt»n d UrC ^- 3 lic H geworden, mit den

,, , . Landekopfes von Nettuno eHliche Offensiviront zu bilden, Jährlich 'h lertoch

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für den Angreifer Vorteile . auch den deutschen Vertei- ^ Erleichterungen gewährt. Es c , ng-,, Ij , ' Haß die jetzt freigewordenen

kiel I i on iorirt'J. t r' i ,A rmee in den Abruzzen zur Ver- i^iVö^ioiortJifte |li(Bi, n - 8 ® nt,en Kräfte des deutschen Ein- 9 srin ges die Hemmnisse für den j»i 0 0 Ver? tSrken vermögen.

iilt ( > n nier '^. an i sc i 1 e Kriegskorresponden-

es inr notwendig, dieser Tatsache 'iiifm Zu sc H en ken r und weisen dabei Hc'hi a nf den a 11 i i e r t.e n Kräfte- ~ahe n . ei ü_hin, der mit dem Offensiv- ^rt'iitalien Verbünden ist und 'näß nac kiqen Widerstand der ver-

icr 01 ! Swingen dort eingesetzten

liiriei-ji. . PP en verstärkt wird. Der L änische Korresnondent John

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.... Korrespondent

Käm f Zl ? r Schilderung der Härte 4s Ejij P e ein seinen Lesern einpräg- :kf;r s :| 1 | "Stellen Sie sirh einmal vor, isi'ljr , er ' Sie auf das Dach eines L S klettern müssen, dessen eptjp k i un 'Ktioniert, während Sie " «aaufklettarn, steht auf jedem

Treppenabsatz jemand, der Handgranaten nach Ihnen wirft und Feuer und brennendes Oel die Treppe hinunterschüttet. Dann haben Sie ungefähr einen Eindruck von dem Geschehen in Süditalien.

In diesem Vergleich spiegeln sich die Be­sonderheiten einer Front wider, die trotz unerhörter Erfordernisse an die Kampfkraft der eingesetzten Soldaten nur als Neben- kriegsschauplatz gewertet werden kann, dessen Entscheidungen nicht das Ge­wicht haben können, das dem großen An­griff der Invasion zukommen wird.

Am Atlantik also und nicht in Ita­

lien, ja nicht einmal an der Ostfront, sucht der Gegner die Entscheidung, und deshalb läßt er zur Schonung seiner Invasionstrup­pen Südafrikaner, Marokkaner, Algerier, Inder und Polen in Süditalien verbluten. Um den Absichten der Briten und Nordameri­kaner zu begegnen, beschränkt sich die deutsche Führung auf hinhaltende, die feindlichen Stoßdivisionen zermürbende Ab­wehrkämpfe. Unter Anwendung aller tech­nischen Hilfsmittel zwingt sie mit einem Mindestmaß an Kräften den Gegner immer wieder zu verlustreichen Angriffen. Sie läßt die Truppe ihre Stellungen und Wider­

standsnester, wie sie es im Kampf um C a s s i n o so eindringlich gezeigt hat, nur so lange verteidigen, als es die Lage erfor­dert, um dann die nachstoßenden Angreifer vor neuen Stützpunkten, Panzersperren und .Minenfeldern aufzufangen. UnsfeTe Ver­bände erhalten sich . damit ihre volle Kampfkraft. Die täglich gemeldeten hohen Verluste des Feindes, der am Mitt­woch 51, am Donnerstag sogar 67 Panzer, insgesamt seit Beginn der Kämpfe rund 400 Kampfwagen eingebüßt hat, be­weisen, in wie hohem Maße ihnen dies ge­lungen ist.

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Heftigkeit der Schladit in Süditalien steigt weiter

Planmäßiger Verlauf unserer Bewegungen Terrorflieger zahlten hohen Blutzoll

dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 25. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: )

In Italien nimmt die große Abwehr­schlacht durch vermehrten Einsatz feind­licher Panzerverbände an Heftigkeit zu. Am äußersten Westflügel des Landekopfes von Nettuno wurden Angriffe abgewiesen und eine hinter unserer Front gelandete feindliche Kräftegruppe im Gegenangriff vernichtet. Südöstlich A p r i 1 i a sind wei­ter schwere Kämpfe im Gange. Im Raum beiderseits C i s t e r n a gelang es, die feind­lichen Einbrüche nach erbittertem Ringen vor den Artilleriestellungen aufzufangen und abzuriegeln. Starke Angriffe überlege­ner feindlicher Kräfte gegen Cisterna selbst wurden unter Abschuß von 17 Panzern zum Teil im Gegenstoß abgeschlagen.

Aus dem Raum, von Littoria setzen sich unsere Truppen befehlsgemäß nach Nordosten auf die Gebirgsränder ab, um sich dort mit den aus dem Abschnitt von

Terracina nach Norden zurückgenom­menen Verbänden zu vereinigen. Die Bewe­gungen verlaufen trotz starken feindlichen Nachdrängens planmäßig.

Im Abschnitt beiderseits des L i r i griff der Feind weiter mit überlegenen Kräften, von rollenden Jagdbomberangriffen und starken Panzerverbänden unterstützt, an. Unsere Truppen leisteten ihm erbitterten Widerstand und fingen die feindlichen An­griffsspitzen im Raum südwestlich San Giovanni und Roscasecca auf. 50 feindliche Panzerkampfwagen wurden da­bei abgeschossen. Erneute, durch Panzer unterstütze feindliche Angriffe gegen den Ort Piedimonte brachen verlustreich zusammen.

Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine ver­senkten in der Nacht zum 24. Mai im See­gebiet von Livorno ein feindliches Tor­pedoschnellboot.

Aus dem Osten werden keine besonderen Ereignisse gemeldet.

Britisch-nordamerikanische Flieger verbän­de führten im\Laufe des gestrigen Tages und in der vergangenen Nacht mehrere Jerror- angriife. Unsere Luftverteidigungskräite ver­nichteten 139 feindliche Flugzeuge, darunter 115 viermotorige Bomber. Weitere 16 Flug­zeuge wurden über dem italienischen Raum und den besetzten Westgebieten abgeschos­sen. Von diesen bei Tage unter starkem Jagdschutz durch geführten Angriffen wurden Berlin, Wiener Neustadt und meh­rere Orte im Raum von Wien betroffen. Bei Nacht war A a a c h e n das Ziel eines britischen Terrorangriffs. Besonders in den Wohnvierteln der Reichshauptstadt und in Aachen entstanden Schäden und Personen­verluste. Einzelne britische Flugzeuge war­fen in der letzten Nacht Bomben aui das Stadtgebiet von Berlin.

Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages wiederum Einzelziele in Osleng- 1 a n d mit gutem Erfolg an.

UejKciusüöung «iur-r Oi 'ariHtu.'er/ern&Iei/iing der ,,Indischen ISaiior.ntarmee, die von Burwo aus den Vonnursch nach Indien uniielrelen hat, To-Ep Sckerl-Autoflex

den Hiedetqmq 4et fcwtZMUtkeH Ssemdi

Dr.

Von

Ruth-Alix Berdolt-Paris

155 Flugzeugabschüsse in 2k Stunden

Erbitterte Doppelschlachten In der Luit Die deutsche Abwehr in harten Bewährungsproben

Eigener Bericht

BZ. Berlin, ?5. Mai. In den Vormit­tagsstunden des Mittwoch sah sich die deutsche Luftkriegsführung vor eine ihrer bisher schwierigsten und härtesten Bewäh­rungsproben gestellt. Nach einem offenbar sorgsam abgestimmten Plan stießen starke Verbände der in England und dem Mittel- meer stationierten 8. und 15. amerikanischen Luftflotte vom Nordwesten und vom Süden gegen das Reichsgebiet vor. Augenschein­lich hatte der Oberbefehlshaber der nord­amerikanischen Luftstreitkräfte in Europa, Generalleutnant S p a a t z , daijei die Ab- Scht, der Weltöffentlichkeit erstens einmal die Sensation eines gleichzeitigen Schlages gegen Berlin und Wien zu bieten und zum anderen der deutschen Abwehr eine schwer zu Jösende Doppelaufgabe zu stellen. Beide- Vorhaben haben nicht zu dem erhofften Er­gebnis geführt. Trotz eines außerordentlich bedeutenden Aufgebots alliierter Fernjäger erkämpften die Luftverteidigungskräfte un­ter schwersten Atwehrbedingungen einen hoch zu bewertenden Abschuß- erfolg. HO Feindflugzeuge, darunter ßfi viermotorige Bomber, wurden vernichtet. Der Feind verlor w'ederum rund 1000 Mann seines fliegenden Personals.

Schon in der neunten Vormittaqsstunde befanden sich die in England und in Italien gestarteten Feindverbände auf dem Anmarsch

zu ihren Zielen. Wie in den letzten Tagen hauptstadt konnten mehrere Abschüsse in

stießen starke feindliche Fernjagdverbände weit den Bomberwellen voraus, um den nachfolgenden Viermotorigen den Weg zu bahnen. Jenseits des Kanals hoffte man offenbar durch eine weitere Verstärkung des Fernjagdschutzes* der rein zahlenmäßig in letzter .Zeit schon immer die Menge der Bomber übertraf dem Bomberpulk eine ungehinderte Durchführung der befohlenen Bombardements zu ermöglichen. Doch un­sere Abwehrkräfte durchkreuzten durch ih­ren heldenhaften Einsatzgeist die Feindab­sichten.

Schon im nord- und westdeutschen Küsten­gebiet kamen die ersten deutschen Jagd- und Zerstörerverbände in Fühlung mit dem Feind, der aus dem Raume der deutschen Bucht über Schleswig-Holstein einflog. Im Raurtie der Lübecker Bucht spielten sich die ersten Luftgefechte ab. Hart vor Berlin, wo die Masse der deutschen Jäger und Zer­störer durch den schirmenden Fernjäger- Schutz in die feindliche Formation einbrach, entwickelte kich eine der schwersten und erbittertsten Luftschlachten dieses Krieges.

Unsere tapferen Jäger mußten sich jeden einzelnen Abschuß ertrotzen. Sie brachen immer wieder in die zahlenmäßig überlege­nen Feindformationen ein und schossen einen Bomber nach dem anderen heraus- Von einigen Flugmeldeposten der Reichs-

Deutsche Artillerie * vernichtete 20000 Sowjetpanzer

dnb. Berlin, 25. Mai. Im Kampf gegen die feindlichen Panzer ist vor allem die Sturm­artillerie der Schildträger unserer Opferen Grenadiere geworden. Unsere Sturm­geschütze haben seit Beginn <*« Ostfeld- zuoes 15 000 feindliche Panzer vernichtet. Diese Zahl unterstreicht nicht nur die Harte der Kämpfe und die Güte der deutschen Waffen, sondern sie beweist zugleich die besondere Bedeutung, die der jungen

Sturmartillerie in den Abwe ^ r n s ^f ch nip oegen den Bolschewismus zukommt. Die Heeres- und Divisionsartillerie, deren Haupt­aufgaben auf anderen Getreten b

als Bollwerk der Verteidigung in den Ab-

wehrschlachten weit* über 5000 Panzer zur

Strecke gebracht, so daß also die Artillerie allein seit Beginn des Feldzuges im Osten 20 000 Panzer vernichtet hat.

Neue Ritterkreuzträger

dnb. Führerhauptquartier, 25. Mai Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eise nien Kreuzes an: Generalmajor Hans P l c k e n brock Kommandeur der am 13. April irn^j

Wehrmachtbericht genanntenbrandenburgi

in einem württembergisch-badischen Grena- ä i6 o I f m qi "n n*: Ko^aCechefi-inem rbein-

moselländischen Grenadier-Reg^me^t; Obe^-

ieutnant Henna nord deutschen Grena-

paniefuhrer in eine b , wilhetal

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Kre n . * . nvieroefreiten Hans An­

dres? MG Schütze in einem württember­

gisch-badischen Panzergrenadier-Regiment. An den Befehlshaber des deutschen Ma­rinekommandos Italien, Konteradmiral Wil­helm Meendson-Bohlken, geboren am 25. 6. 1897 in Brake, Kreis Oldenburg; Kapitänleutnant (Ing.) Karl-Heinz Wiebe: Obersteuermann Walter Kädin.g; Ober- sleuermann Horst H o f m a n n.

Generalleutnant Walter Boenicke, Kommandeur einer Fliegerdivision.

Nach dem Heldentode erhielten das Ritter­kreuz: Hauptmann Karl-Heinz Wunber-

ger, Bataillonskommandeur in einem Gre­nadier-Regiment; Feldwebel Hans Jost, Führer einer schweren Pak.

Konteradmiral Meendsen-Bohlken aus Brake, bereits als Kommandant des Panzer­schiffesAdmiral Scheer ausgezeichnet, hat nach seiner Ernennung zum Befehls­haber des deutschen Marinekommandos Italien die Operationen der deutschen Kriegsmarine im süditalienischen Raum er­folgreich geleitet, wobei besonders die her­vorragende Führung der ihm unterstellten Verbände bei der Räumung Siziliens, Sar­diniens und Korsikas und die dabei voll­brachten großortigen Uebersetzleistungen zu erwähnen sind.

Eichenlaubtiäger gefallen

dnb. Berlin, 25. Mai. Im Luftkampf firi dei mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub ausgezeichnete Maior Kurt Ebben, Kommodore eines Jagdgeschwa ders, nach 110 Luftsiegan.

Major Ubben wurde am 18. November 1911 in Dorstadt, Kreis Goslar, als Sohn eines Schiffsoffiziers geboren. Er trat zu­nächst in die Kriegsmarine ein, wurde dann aber zum See- und Landflieger ausgebildet und bewies vielfach Mut und Tapferkeit.

kürzesten Abständen beobachtet werden. Insgesamt verloren die Amerikaner bei die­sem Angriff auf Berlin 55 Bomber und 19 Jäger.

Während sich der Angriff auf die Reichs­hauptstadt im Zeitraum einer halben Stunde von 11 bis 11.30 Uhr abspielte, waren im Wiener Raum die Bomben etwa eine halbe Stunde früher gefallen. Wien selbst wurde von ihnen nicht betroffen. Aus Italien ein­fliegend,' wurden die Angreifer schon im Raume von Agram in heftige Luftkämpfe verwickelt, in denen sie ihre ersten Ver­luste erlitten. Ueber dem Gebiet der Mur und- im Wiener Becken setzten sich diese Kämpfe fort, und steigerten sich auf dem Rückflug- über dem Gebiet des Neuseidler- Sees noch einmal zu einer Reihe erbitterter Luftgefechte. Trotz des außerordentlich massierten Fernjägerschutzes gelang es un­seren tapferen Jägern und Zerstörern auch hier immer wieder, an die Bomberpulks her­anzukommen. Neben 31 viermotori­gen Bombern schossen sie fünf feindliche Jäger ab.

Die Flugzeugverluste der Alliierten in den zurückliegenden 24 Stunden haben damit eine ganz beträchtliche Höhe erreicht. Zu diesen 110 Abschüssen bei der kombinierten Nord-Süd-Terroraktion kommen mindestens 16 Abschüsse über den besetzten Westqe- bieten und in Italien sowie die Vernichtunq von 29 viermotorigen Britenbombern hei einem Terrorangriff gegen Aachen in der Nacht zum Donnerstag. Insgesamt verloren die Anglo-Amerikaner also in diesem kur­zen Zeitraum 155 Flugzeuge mit weit über 1000 Mann ihres fliegenden Personals.

Vierstille Verluste

Eigener Bericht

BZ. Stockholm, 25. Mai. Am Mittwocb- nachmittag erlitt die USA.-Luftwaffe außer den im Wehrmachtbericht als abgesch"ssen gemeldeten Terrorbombern vier weitere Flugzeugverluste über dem Ostseeraum. So stürzte ein Bomber südlich Simrishamn an der schwedischen Südküste ins Meer: vier Mann wurden geborgen, davon zwei unverletzt einer verletzt und einer tot, während zwei Piloten vermißt werden. Zwei Bomber stürz­ten an der Os.tküste von Schonen ins Meer Nur drei Besatzungsmitglieder wurden ge­rettet. Ein weiterer viermotoriger Bomber mußte bei Vestermarie auf der Insel ßom- holm auf einem Acker notlanden.

Fünf Terrorbomber in 1^ Minuten

dnb. Berlin, 25. Mai. Bei dem britischen Terrorangriff auf Aachen in der Nacht zum 25. Mai scfioß Ritterkreuzträger Ober­leutnant Schnaufer in 14 Minuten fünf viermotorige Terrorbomber ab. Dem zwei- undzwanzigjährigen Gruppen kommandeur, der damit die Zahl seiner Nachtjagdsiege auf 72 erhöhte und nun zu den erfolgreich­sten deutschen Nachtjägern gehört, gelan­gen bereits mehrfach derartige Abschuß­serien. So vernichtete er in der Nacht zum 16. Dezember 1943 in 40 Minuten vier feind­liche Bomber, und am 25. März 1944 brachte er ebenfalls vier Terrorbomber in kurzer Zeit zur Strecke.

Die Aufteilung der Badoglio-Ffotte unter di r Alliierten hat die Frage aufgeworfen, ob auch Algier bei dieser Verteilung be­rücksichtigt .wird. Frankreich, so hatte de Gaulle seit dem Verrat des italienischen Königs geltend gemacht, habe als Mittel­meermacht sogar -einen berechtigten An­spruch. Aber auch diesmal wurde de.Gaulle übergangen. Während - über den t Raub der italienischen Schiffe noch zwischen der So­wjetunion, England und den USA. gescha­chert wurde, erfolgte sogar die vertraglich erzwungene Auslieferung der im gaullisti­scher Hand befindlichen französischen Han­delsschiffe an die Anglo-Amerikaner. Auf Grund dieses Vertrages wurde das Algier- Komitee verpflichtet, seinegesamte ver­fügbare Schiffstonnage den Vereinigten Na­tionen zur Verfügung zu stellen". Damit hat England eines seiner historischen Ziele er­reicht: die Zerschlagung der fran­zösischen Seemacht.

Warum war Frankreich, das an drei M*e-* ren liegt und allein rund 2430 Seemeilen heimische Küsten zu verteidigen hat, nie eine Seemacht ersten Ranges? Warum ge­hörte es nicht zu den historischenSee­staaten" wie England, Holland, Norwegen? Die Antwort lautet: weil England dagegen war. Die Geschichte der französisch-eng­lischen Rivalität zur See, in deren Verlauf England immer wieder die Oberhand zu ge­winnen verstand.

Mögen die Männer Seiner Britischen Majestät niemals den großen leitenden Grundsatz unserer Politik außer Acht lassen: das einzige, was England auf dieser Erde zu fürchten hat, ist, Frankreich zu einer See­land Kolonialmacht aufsteigen zu sehen." Diese historisch gewordenen Worte, die Lord Chattam 1762 im englischen Oberhaus aussprach, waren beherzigt worden. Immer dann, wenn Frankreich im Begriff war, unter der Leitung weitblickender Herrscher oder Staatsmänner zu. einer Seemacht aufzustei­gen, gelang es England, die französischen Flotten vernichtend zu schlagen und damit -die französische Kolonialpolitik für Jahr­zehnte lahmzulegen.

Die ersten ernsthaften Anfänge der fran­zösischen Flotte reichen bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts zurück. Ihr eigentlicher Begründer aber wurde Richelieu, der den Leitsatz geprägt hatte:Ohne Seemacht kann man weder dem Frieden nützen noch den Krieg bestehen". Ludwig XIV. setzte das Streben Richelieus fort und neoann gleichzeitig eine Kolonialpolitik großen Stils. Die französischen Siedlungen in Ka­nada und am Mississippi wurden zu .Kolo­nien ausgebaut und in Indien Schiffahrts­gesellschaften und Handelsplätze gegründet. Durch den Aufschwung ries überseeischen Handels erfuhr die Schiffbauindustrie mäch­tigen Antrieb. Bald übertraf die Irarzö- sische Flotte durch die neuzeitliche und solide Bauart an Qualität selbst die eng­lische. Trotzdem konnte sie sich England gegenüber nicht behaupten. Der spanische Erbfolgekrieg, Zwistigkeiten mit England in Kanada und Indien waren bereits Etappen des Niedergangs der französischen See­macht, die im Frieden von Paris 1763 mit dem Verlust von Kanada, Louisiana, der Senegalmündung und der indischen Be­sitzungen vorläufig endete.

Nach einer Folge weiterer Niederlagen begann ein neuer Aufstieg erst um 1800. Napoleon hatte in England den wahren Feind Frankreichs erkannt. Sein Plan war, Großbritannien im Vorderen Orient und auf dem Weg nach Indien tödlich zu treffen. Aber dieser Plan scheiterte, denn Nelson schlug 1798 die französische Flotte bei Abu- kir. Auch in den kommenden Jahren, als Napoleon die Flotte wiederhergestellt und im Hinblick auf eine Landung in England systematisch ausgebaut, hatte, erwies sich die Ueberlegenheit der englischen Schlacht*